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Trotz einzelner Gewitter hat die Hitze Deutschland weiter fest im Griff. Einige Regionen sind stärker betroffen als andere. Ein Überblick.
Update vom Montag, 10. Juli, 9.32 Uhr: Nach Rekordwerten am Sonntag – dem heißesten Tag des Jahres – gehen die Temperaturen am Montag (10. Juli) etwas zurück. Die Maximalwerte liegen in der Nordwesthälfte bei 21 bis 28, sonst 29 bis 33 Grad, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Im Süden bleibt es aber heiß.
Hitzewelle in Deutschland hält an – DWD warnt vor kräftigen Gewitter mit Starkregen und Hagel
Von Schleswig-Holstein und der Ostsee bis nach Sachsen und südlich der Donau erwartet der DWD mit zum Teil starken Gewitter inklusive Starkregen (20 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde), stürmische Böen oder sogar Sturmböen (85 km/h). Vereinzelt sei mit „unwetterartigen Entwicklungen“ also mit heftigen Starkregen (über 25 Liter pro Quadratmeter) oder Hagel (drei Zentimeter) zu rechnen.
Wetter in Deutschland: DWD gibt erneut Hitze-Warnung heraus
Mit der Hitze ist es auch am Dienstag (10. Juli) im Süden und Westen noch nicht vorbei: Eine Vorab-Warnung vor „extremer Hitze“ hat der DWD für den Dienstag im Raum Freiburg (Baden-Württemberg) herausgegeben. Eine amtliche Warnung vor Hitze besteht teils für folgende Bundesländer von 11 bis 19 Uhr (Stand: 10. Juli 2023):
- Baden-Württemberg
- Bayern
- Hessen
- Nordrhein-Westfalen
- Rheinland-Pfalz-Saarland
Alarmstufe „Lila“ in Deutschland: DWD vermeldet Hitze-Rekord – Warnung vor Wärmebelastung
Update von Sonntag, 9. Juli, 19.02 Uhr: Am Sonntag wurde in Deutschland ein neuer Temperaturrekord aufgestellt: Mit teils über 37 Grad war es der bislang heißeste Tag des Jahres 2023. Wie eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Stuttgart sagte, wurden am Sonntagnachmittag in Neckarwestheim 37,2 Grad Celsius gemessen. Und das war womöglich nur ein vorläufiger Spitzenwert, denn erfahrungsgemäß erreichen die Temperaturen erst am späteren Nachmittag ihren Höchstwert und werden frühestens am Abend eines Tages als vorläufige Spitzenwerte bekanntgegeben.
Auch in anderen Teilen Deutschlands wurde es am Sonntag 35 Grad und heißer, in Bayern wurden laut DWD zum Beispiel 35,3 Grad im unterfränkischen Kitzingen gemessen. Am Samstag war es nach vorläufigen DWD-Angaben bis zu 35,7 Grad heiß gewesen. Diese Höchsttemperatur war in Tönisvorst (Nordrhein-Westfalen) gemessen worden. So warm war es auch schon am 22. Juni im oberbayerischen Reit im Winkl gewesen.
Der deutsche Temperaturrekord ist von all diesen Werten noch einiges entfernt. Laut DWD wurden am 25. Juli 2019 an den Stationen in Duisburg und Tönisvorst 41,2 Grad Celsius gemessen. Vergangenes Jahr wurden am 20. Juli in Hamburg-Neuwiedenthal zum Beispiel 40,1 Grad verzeichnet.
Wetter am Sonntag: Erste Spitzenwerte bekanntgegeben
Update von Sonntag, 9. Juli, 13.55 Uhr: Es ist brüllend heiß in der Bundesrepublik. Der bundesweit höchste an einer DWD-Wetterstation gemessene Wert beträgt nach vorläufigen Daten 35,7 Grad. Spitzenreiter ist bislang Tönisvorst in Nordrhein-Westfalen. Mit rund 35 Grad ist es auch in Duisburg-Baerl (NRW), Weilerswist (NRW), Saarbrücken-Burbach (Saarland), Kitzingen (Bayern) und Andernach (Rheinland-Pfalz) besonders heiß. Rekordwerte wurde bislang noch nicht mitgeteilt.
Und es könnte noch wärmer werden: Stellenweise waren für Sonntag bis zu 38 Grad angesagt, in Küstengebieten bis zu 27 Grad, meldete der Deutsche Wetterdienst. In nördlichen Teilen Sachsens wurde die höchste Stufe für Waldbrandgefahr ausgerufen, in Berlin gibt es angesichts der Hitze ein erhöhtes Einsatzaufkommen.
Wetter am Sonntag: DWD warnt vor Hitze mit starker Wärmebelastung
Der DWD warnt in vielen Regionen Deutschlands vor der Hitze mit einer starken Wärmebelastung. Nahezu in der gesamten Bundesrepublik gilt Alarmstufe „Lila“. Das könnte vor allem für ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen gefährlich werden. Der DWD rät, die Hitze zu meiden, ausreichend zu trinken sowie Wohnung und sich selbst kühl zu halten.
Am Nachmittag und Abend werden dann Gewitter mit Unwettergefahr erwartet. Vor allem NRW und Teile Niedersachsens könnten von Starkregen, Hagel und orkanartigen Böen getroffen werden.
Hitzewelle in Deutschland: Tropische Nächte und Wetter drohen
Update von Samstag, 8. Juli, 20.30 Uhr: Die Temperaturen dürften sich in der Nacht zum Sonntag (9. Juli) nur wenig abkühlen. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sinken die Werte im Westen Deutschlands auf um die 20 Grad. Unterschreiten die Temperaturen in der Nacht nicht die 20-Grad-Marke, spricht man von einer tropischen Nacht.
Die Temperaturen sollen aber auch in zahlreichen Regionen auf 11 bis 18 Grad herabfallen, vereinzelt sind im Westen und Südwesten sogar Gewitter möglich. Und am Sonntag geht es gleich weiter mit der Hitzewelle. Der DWD warnt vor „starker, teils extremer Wärmebelastung“. Wetter-Experten gehen davon aus, dass der Sonntag der bisher wärmste Tag des Jahres werden könnte. Die Temperaturen klettern dann auf 29 bis 38 Grad. Das bedeutet für viele zwar Eisdielen- und Badewetter, es kündigen sich aber auch schon neue Unwetter an. In der Südwesthälfte drohen laut DWD stellenweise Starkregen, kräftige Gewitter mit Hagel und schwere Sturmböen.
DWD warnt in ganz Deutschland vor Hitze
Update von Samstag, 8. Juli, 16.25 Uhr: Es ist weiter heiß in Deutschland. Für nahezu die gesamte Bundesrepublik hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Hitzewarnung bekannt gegeben. Besonders stark sei die Wärmebelastung im Westen und Südwesten des Landes (Stand: 16.15 Uhr). Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 28 und 35 Grad. Das könnte vor allem für ältere Menschen, Kinder sowie Personen mit Vorerkrankungen zur Gefahr werden. Der DWD rät daher, ausreichend zu trinken und die eigenen vier Wände nach Möglichkeit kühl zu halten.
Hitzewelle in Deutschland: Gesundheitsministerium warnt vor hohen Temperaturen
Update von Samstag, 8. Juli, 13.00 Uhr: Die Hitzewelle hat Deutschland erreicht: Bereits am Mittag wurde vielerorts die 30-Grad-Marke geknackt. Wie beispielsweise in Köln oder Frankfurt, wo das Thermometer gegen 12:30 Uhr bereits 32 Grad Celsius anzeigte.
Derweil warnt das Bundesgesundheitsministerium vor den Gefahren der hohen Temperaturen. Vor allen Dingen vorbelastete Menschen wie Kranke, ältere Menschen, aber auch Eltern mit kleinen Kindern sollten laut Ministerium die hohen Temperaturen nicht unterschätzen.
Es wird geraten, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Gerade zur Mittagszeit und am frühen Nachmittag sollten körperliche Anstrengungen vermieden werden. Weiterhin wird empfohlen, Sonnencreme zu benutzen und sich möglichst im Schatten aufzuhalten. (jon)
Bis zu 40 Grad in Deutschland: In welchen Regionen es am heißesten wird
Erstmeldung von Freitag, 7. Juli: München – Die Hitzewelle kommt und schlägt bereits am Freitag (7. Juli) zu. Am Wochenende erwarten uns dann Temperaturen von bis zu 39 Grad. Wetter-Experten gehen davon aus, dass der Sonntag (9. Juli) der bisher wärmste Tag des Jahres werden könnte. Vor allem der Südwesten wird nicht nur von der extremen Hitze überrollt, auch Unwetter machen sich dort und im Norden breit. Erst vor wenigen Tagen fegte Sturmtief Poly über den Norden, durch den zwei Menschen starben.
Wetter am Wochenende: Hitzewelle und Unwetter im Südwesten
Am Freitag wird es im Norden und Osten bei Temperaturen von 26 bis 29 Grad sommerlich warm. Im Westen und im Süden können die Temperaturen bereits über die 30-Grad-Marke klettern, wie Wetter-Experte Dominik Jung erklärte. Der Deutsche Wetterdienst gab am Freitagvormittag eine Hitzewarnung für den Westen und Südwesten heraus. Der Samstag wird dann nochmals wärmer. Die Temperaturen steigen in fast ganz Deutschland auf über 30 Grad, an den Küsten können es 27 Grad werden. Im Süden, wie in Bayern, und entlang des Rheins werden 34 bis knapp 36 Grad erwartet.
Hitze-Wetter am Wochenende: Sonntag fast überall über 30 Grad
Die Hitze bleibt im Schatten damit noch gut aushaltbar. Die Luftfeuchtigkeit steigt zunächst im Westen und Südwesten. Am Abend können dort dann auch die ersten Hitzegewitter vorkommen. Am Sonntag wird es in der Westhälfte zusätzlich schwül. Die Temperaturen klettern hier auf 35 bis 37 Grad. Laut wetter.de ist nicht auszuschließen, dass die Werte auch die 38 oder sogar 39 Grad erreichen. Es könnte somit der heißeste Tag des Jahres werden. Auch im Rest des Landes liegen die Temperaturen deutlich über 30 Grad. Im Norden sind mit bis zu 31 Grad zu rechnen, im Osten und Süden klettern die Temperaturen auf bis zu 35 Grad und im Südwesten des Landes sind teils 36 bis 38 Grad möglich. Im Umkreis dieser Städte wird es am Sonntag besonders heiß:
| Stadt | Temperaturen |
|---|---|
| Koblenz | um die 35 Grad |
| Frankfurt am Main | um die 34 Grad |
| Mannheim | um die 34 Grad |
| Karlsruhe | um die 34 Grad |
| Magdeburg | um die 34 Grad |
| Leipzig | um die 33 Grad |
| Erfurt | um die 33 Grad |
| München | um die 32 Grad |
| Quelle: | wetteronline.de (Stand 7. Juli) |
Fast 40 Grad in Deutschland: „Auf die Hitze folgen Blitze“
„Auf die Hitze folgen Blitze“, sagte Jung. Denn am Sonntag können dann auch größere und heftigere Schauer und Gewitter von Westen hereinziehen. Diese seien jedoch „regional eng begrenzt“, so Jung weiter. Dennoch seien Sturmböen, Starkregen und Hagel möglich, lokale Unwetter drohen. Ein hohes Gewitterrisiko gilt am Sonntag für folgende Bundesländer:
- Nordrhein-Westfalen (Warnstufe 2)
- Rheinland-Pfalz (Warnstufe 2)
- Saarland (Warnstufe 2)
- Niedersachsen (Warnstufe 1-2)
- Hessen (Warnstufe 1-2)
- Baden-Württemberg (Warnstufe 1-2)
- Bayern (Warnstufe 1)
- Quelle: wetteronline.de (Stand 7. Juli)
Der Montag (10. Juli) bringt dann wieder etwas Abkühlung. Im Norden sinken die Temperaturen auf 23 bis 26 Grad bei Schauern und Gewittern. Im Süden bleibt die Hitze, auch wenn sie nicht mehr so stark ist wie am Sonntag. Etwa 29 bis 32 Grad sind dann wieder möglich.
Auf dieses Hitzewetter sollten Sie sich gut vorbereiten. Genügend Trinken ist dabei sehr wichtig. Jung rät dazu, sich bei der Hitze nicht draußen aufzuhalten, sondern die Zeit lieber in den kühlen Innenräumen zu verbringen. Die Fenster sollten geschlossen bleiben, Ventilatoren und Klimaanlagen benutzt werden, um die Raumtemperatur niedrig zu halten. (vk/kas/dpa)
Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa/Screenshot DWD/ Montage



