Verhalten von Hunden

Ist Ihr Hund unglücklich? Diese fünf Anzeichen zeigen es Ihnen

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Schwanzwedeln und ein langer Stretch – die Signale für einen glücklichen Hund kennen die meisten. Doch erkennen Sie auch, wann Ihr Hund unglücklich ist? Hier die wichtigsten Anzeichen dafür.

Hundehalter wollen für ihre Vierbeiner nur das Beste. Dabei ist die oberste Priorität der Hundehaltung, dass sich der Hund zu Hause wohlfühlt. Entscheidend ist dafür das Beherrschen der Hundesprache. Ob Ihr Hund in Ihren vier Wänden unglücklich ist, erkennen Sie an den folgenden fünf Anzeichen:

1. Schlafposition verrät, ob Ihr Hund unglücklich ist

Unzufriedene Hunde schlafen oft schlecht. Fühlen sich die Vierbeiner nicht sicher, fällt ihnen Entspannung schwer. Entsprechend leicht ist ihr Schlaf. Sein Schlafverhalten bewerten Sie am besten durch Beobachtung. Wacht er bei jedem Geräusch auf oder ist sofort ansprechbar, schläft er wahrscheinlich nicht tief genug. Doch auch die Schlafposition verrät viel darüber, ob sich ein Hund wohlfühlt.

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Gerade beim „Fuchs“ sollten Sie aufmerksam werden: Wenn ein Hund diese eingerollte Schlafposition wählt, könnte es sein, dass er sich nicht sicher fühlt oder ängstlich ist und deshalb diese Schutzhaltung einnimmt. Sie vermittelt ihm Wohlbefinden und Sicherheit. Woran Sie einen ängstlichen Hund außerdem erkennen und wie Sie ihn unterstützen können.

2. Ein unruhiger Hund ist oft unzufrieden

Ist Ihr Hund ängstlich und geht auf Abstand, sollten Sie die Bindung zu ihm stärken. (Symbolbild)

Häuft sich unruhiges Verhalten bei Ihrem Hund, könnte es sein, dass er bei Ihnen nicht glücklich ist. Unruhe und Stress erkennen Sie beispielsweise an endlosen Märschen durch die Wohnung, ständigem Lecken an den Pfoten, erhöhter Reizbarkeit und den Anzeichen für Ängstlichkeit, wie angehobenen Ohren und weit aufgerissenen Augen. Auch seine Körperhaltung gibt Aufschluss über seine Gefühlslage: Wirkt der Hund angespannt oder verkrampft, sollten Sie dem auf den Grund gehen. Reagiert er nicht auf Ihre Ansprache, ist das höchstwahrscheinlich ebenfalls ein Hinweis darauf, dass ihn etwas belastet.

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3. Fressverhalten eines unglücklichen Hundes

Es kann aber auch sein, dass der Stress Ihrem Hund auf den Magen schlägt. Lässt er sein Hundefutter links liegen, sollten Sie wachsam sein. Würdigt er seinen Fressnapf keines Blickes, ist möglicherweise die Umgebung zu laut oder er fühlt sich unwohl, weil sein Rückzugsort nicht respektiert wird. Zusammen mit dem Fressverhalten sollten Sie auch den Hundekot im Blick behalten. So kann beispielsweise auch Durchfall darauf hindeuten, dass Ihr Hund unglücklich und gestresst ist.

4. Hund bellt und jault: Ist er unglücklich?

Hunde kommunizieren größtenteils über die Körpersprache. Doch auch die Lautsprache sollten Hundebesitzer nicht ignorieren, vor allem dann nicht, wenn Sie sich Sorgen machen, dass Ihr Hund bei Ihnen unglücklich sein könnte. Denn gerade unzufriedene Hunde teilen ihren Frust oftmals über ihre Stimme mit. Beispielsweise dann, wenn sie zu lange alleine gelassen werden. Bellt oder jault ein Hund in dieser Situation, möchte er damit ausdrücken, dass er sich unwohl fühlt. Äußert er sich also auch während Ihrer Anwesenheit über Lautsprache, sollten Sie ihm zuhören und entsprechend reagieren. Es könnte nicht nur sein, dass Ihr Vierbeiner unzufrieden ist. Auch gelangweilte Hunde überbrücken ihre Zeit gerne durch Bellen.

Treuer Freund auf vier Pfoten: Zwölf herzergreifende Liebesbeweise für Ihren geliebten Hund

Hundebesitzerin fährt Rad, während der Hund nebenher läuft.
Da man nie weiß, wie lange der gemeinsame Weg mit einem Hund sein wird, sollte man für jeden gemeinsamen Meter dankbar sein. © Shotshop/Imago
Silhouette eines Mannes mit Hund auf Berg vor Sternenfeld.
Hunde sind wie Sterne am Himmel des Lebens – sie machen die dunklen Stunden heller und die hellen Stunden strahlender. © Cavan Images/Imago
Ein Hund läuft mit einem Ball im Maul an einem Strand entlang.
Manchmal hat das Licht am Ende des Tunnels zwei wunderschöne Augen, flauschiges Fell, eine nasse Nase und vier Pfoten. © Sergio Victor Vega/Imago
Ein Golden Retriever liegt mit dem Rücken auf dem Boden und schaut nach oben. (Symbolbild)
Nicht jeder Schatz ist aus Gold oder Silber – mein größter Schatz hat ein Fell und Pfoten! © blickwinkel/Imago
Zwei Hunde spielen.
Ein Hund bringt Liebe, Freude und ein bisschen Chaos ins Leben – aber wer braucht schon Ordnung, wenn das Herz voll ist? © Pond5 Images/Imago
Eine junge Frau hält einen Pudel auf dem Arm.
„Hunde sind unsere Verbindung zum Paradies. Sie kennen nichts Böses oder Neid oder Unzufriedenheit. Mit einem Hund an einem herrlichen Nachmittag an einem Hang zu sitzen, kommt dem Garten Eden gleich, wo Nichtstun nicht Langeweile war – sondern Frieden.“ Von Milan Kundera, tschechisch-französischer Schriftsteller (1929–2023) © Maria Diachenko/Imago
Spaziergang
Die sieben besten Ärzte sind: Sonne, frische Luft, Wärme, Wasser, Liebe, Lachen – und ein Hund. © Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild
Cocker Spaniel auf einer Löwenzahnwiese.
Hunde sind wie magische Pusteblumen, die unsere Sorgen davon wehen und Glück in unserem Leben verteilen. © Manfred Ruckszio/Imago
Ein junges Mädchen hält einen jungen Golden Retriever in den Armen.
Mein Ziel ist es, ein so guter Mensch zu werden, wie mein Hund von mir glaubt, einer zu sein. © Mint Images/Imago
Hund und Katze kuscheln zusammen.
Wer einen Hund ansieht und nicht sofort Zuneigung empfindet, muss eine Katze sein … oder vollkommen verrückt! © Ardea/Imago
Hund sitzt vor offener Waschmaschine.
Echte Hundeliebe ist … ihm auch in schlimmen Situationen beizustehen (zum Beispiel, wenn sein Lieblingskuscheltier in der Waschmaschine ist). © YAY Images/Imago
Ein Hund frisst aus einer grünen Schüssel.
Das Leben mit Hund besteht zu 90 Prozent daraus, sich gegenseitig hinterherzulaufen und sich zu fragen, was der andere da gerade isst. © Design Pics/Imago

5. Berühren unerwünscht – Hund fühlt sich nicht wohl

Kuschelt Ihr Hund eigentlich gerne und nimmt in letzter Zeit auffällig Abstand zu Ihnen, könnte das ein Hinweis sein, dass er bei Ihnen unglücklich ist oder sich nicht wohlfühlt. Will Ihr Hund sich nicht anfassen lassen, sucht er die Distanz, um Ihnen mitzuteilen, dass ihm in Ihrer Nähe etwas zum Wohlfühlen fehlt. Ein geeignetes Training zur Stärkung der Bindung wäre in diesem Fall dringend ratsam.

Zeigt Ihr Hund eines der genannten Anzeichen und Sie kennen die Ursache nicht, sollten Sie einen Hundetrainer oder einen Tierarzt aufsuchen. Nur so können Sie dafür sorgen, dass Ihr Hund bei Ihnen glücklich wird und das Zuhause bekommt, das er verdient. Lesen Sie außerdem, welche drei Fehler Sie im Umgang mit Hunden vermeiden sollten.

Rubriklistenbild: © Zoonar/Imago

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