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Ein Stürmer könnte Eintracht Frankfurt bald verlassen. Vier deutsche Zweiligisten zeigen großes Interesse an einer Verpflichtung.
Frankfurt – Bei Eintracht Frankfurt laufen die Planungen für die neue Saison weiter auf Hochtouren. Sportvorstand Markus Krösche hat die schwierige Aufgabe, dem neuen Cheftrainer Dino Toppmöller einen Kader zusammenzustellen, der um die internationalen Plätze spielen kann.
| Ragnar Ache | |
| Geboren: | 28. Juli 1998 (Alter 24 Jahre), Frankfurt am Main |
| Verein: | Eintracht Frankfurt |
| Position: | Mittelstürmer |
Eintracht Frankfurt plant Kader für 2023/24
„Ich bin ein Freund davon, Dinge klar zu formulieren. Das habe ich auch letztes Jahr gemacht. Und es ist fast alles eingetreten: Wir sind in der Champions League ins Achtelfinale gekommen, sehr weit im Pokal, bis ins Endspiel. Und über die Liga haben wir uns für einen internationalen Platz qualifiziert. Wir verstecken uns da nicht“, bestätigte der Sportchef der SGE.
Dafür müsste der Kader noch auf mehreren Positionen verstärkt werden, gerade vor dem Hintergrund, dass der Abgang weiterer Leistungsträger in diesem Sommer möglich ist. Nach Daichi Kamada und Evan Ndicka könnten auch Randal Kolo Muani, Jesper Lindström und Djibril Sow den Klub verlassen.
Ein weiterer Spieler, bei dem unklar ist, wo er in der kommenden Saison spielt, ist Ragnar Ache. Der kantige Mittelstürmer wurde im vergangenen Sommer für ein Jahr an die SpVgg Greuther Fürth verliehen und spielte nach Startschwierigkeiten eine überzeugende Saison. In 32 Zweitligaeinsätzen kam er auf sieben Treffer und vier Vorlagen.
Eintracht Frankfurt: Ache vor erneutem Abgang
Nach Ende der Leihe müsste er eigentlich zu Eintracht Frankfurt zurückkehren, doch seine Chancen auf Einsätze im Team von Dino Toppmöller sind alles andere als groß. Eine weitere Leihe oder sogar ein Verkauf sind deshalb die wahrscheinlicheren Lösungen für den gebürtigen Frankfurter, der 2020 von Sparta Rotterdam zurück an den Main wechselte.
Neben der SpVgg Greuther Fürth sollen nach Bild-Informationen auch der 1. FC Kaiserslautern, Hannover 96 und Fortuna Düsseldorf am 24-Jährigen interessiert sein. Fortunas Sportchef Thomas Allofs äußerte sich ganz offen gegenüber Bild zu einem möglichen Werben um den Eintracht-Angreifer: „Man muss mehrere Lösungen haben und da ist Ragnar Ache ganz sicher auch eine.“ Die Rückkehr zur Eintracht dürfte also nur von kurzer Dauer sein. Gut möglich, dass Ache zum Trainingsauftakt am 10. Juli bereits wieder weg ist. (smr)
Rubriklistenbild: © IMAGO/Andy Buenning/ Eibner-Pressefoto

