Ex-Profi im Exklusiv-Interview

Babbel mit emotionaler Botschaft nach Tod von Liverpool-Star Jota

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Markus Babbel reagiert im Interview auf den tragischen Unfalltod von Diogo Jota. Außerdem spricht er über den FC Bayern und übt Kritik an Uli Hoeneß.

München – Die Fußballwelt steht unter Schock: Der tragische Unfalltod von Diogo Jota mit nur 28 Jahren hat nicht nur den FC Liverpool erschüttert, sondern Fans weltweit bewegt.

Von Kobe Bryant bis Diogo Jota: Diese Sport-Stars verunglückten tödlich

Florence Griffith Joyner am 21. September 1988
Die US-Sprinterin Florence Griffith stellte 1988 Weltrekorde über 100 und 200 Meter auf. Am 21. September 1998 erstickte sie im Schlaf – wahrscheinlich aufgrund eines epileptischen Anfalls. Trotz Dopinggerüchten bleibt ihr sportliches Vermächtnis beeindruckend. © IMAGO / Sven Simon
Michael Westphal am 20. Juni 1991
Das deutsche Tennis-Talent Michael Westphal starb am 20. Juni 1991 an den Folgen einer AIDS-Erkrankung. Die Todesursache wurde erst Jahre später von seiner Partnerin öffentlich bestätigt. © Kicker/Liedel/ IMAGO
Maurice Banach ist am 17. November 1991
Das aufstrebende Talent Maurice Banach des 1. FC Köln starb am 17. November 1991 bei einem Autounfall auf dem Weg zum Training. Zum Zeitpunkt seines Todes führte er die Torschützenliste der Bundesliga an. © IMAGO / Kicker/Liedel
Ulrike Maier am 29. Januar 1994
Die österreichische Doppel-Weltmeisterin Ulrike Maier stürzte am 29. Januar 1994 in Garmisch-Partenkirchen schwer und erlag im Krankenhaus ihren Verletzungen. Der Schock saß tief, doch das Rennen wurde trotz des Unfalls fortgeführt. © IMAGO / TT
Andres Escobar am 02. Juli 1994
Andres Escobar: Wenige Tage nach seinem Eigentor bei der WM 1994 wurde der kolumbianische Nationalspieler am 2. Juli in Medellín erschossen. Die Hintergründe deuten auf Verbindungen zur Drogenmafia – der Mord schockierte weltweit. © IMAGO / Colorsport
Ayrton Senna am 1. Mai 1994
Der brasilianische Ausnahmefahrer Ayrton Senna verunglückte am 1. Mai 1994 tödlich beim Grand Prix von Imola. Der dreifache Weltmeister gilt bis heute als einer der größten Rennfahrer aller Zeiten – sein früher Tod erschütterte die gesamte Motorsportwelt. © IMAGO / WEREK
Marc-Vivien-Foe am 26. Juni 2003
Während des Confed-Cup-Halbfinales am 26. Juni 2003 brach der kamerunische Mittelfeldspieler Marc-Vivien-Foe auf dem Spielfeld zusammen. Im Krankenhaus wurde Herzversagen festgestellt.  © IMAGO / Panoramic by PsnewZ
Marco Pantani am 14. Februar 2004
Der charismatische Italiener Marco Pantani gewann 1998 sowohl die Tour de France als auch den Giro. Doch Skandale und persönliche Krisen überschatteten seine Karriere. Am 14. Februar 2004 wurde er tot in einem Hotelzimmer gefunden – offiziell an einer Kokain-Überdosis gestorben. © IMAGO / Sirotti
Antonio Puerta am 28. August 2007
Der Profi des FC Sevilla Antonio Puerta erlitt am 25. August 2007 während eines Spiels einen Herzstillstand. Drei Tage später verstarb er im Krankenhaus. Kurz nach seinem Tod wurde sein Sohn geboren – ein tragisches Vermächtnis. © IMAGO / Cordon Press/Miguelez Sports
Robert Enke am 10. November 2009
Der deutsche Nationaltorwart Robert Enke nahm sich am 10. November 2009 das Leben. Er litt an schweren Depressionen. Seine Frau Teresa gründete später eine Stiftung zur Aufklärung über mentale Gesundheit im Leistungssport. © IMAGO / Hübner
Robert Müller am 21. Mai 2009
Dem deutschen Nationaltorwart Robert Müller wurde 2006 ein Hirntumor diagnostiziert. Trotz Comeback verstarb er am 21. Mai 2009 an den Folgen seiner Krebserkrankung. Der Traditionsverein Kölner Haie zog daraufhin seine Rückennummer 80 zurück. © IMAGO / Herbert Bucco
Sarah Burke am 19. Januar 2012
Die kanadische Ski-Freestylerin Sarah Burke stürzte schwer bei einem Training und erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma. Neun Tage später, am 19. Januar 2012, verstarb die mehrfache Weltmeisterin an ihren Verletzungen. © IMAGO / Icon Sportswire
Jules Bianchi am 05. Oktober 2014
Trotz verbesserter Sicherheitsstandards erschütterte Jules Bianchis Unfall die Motorsportwelt. Der französische F1-Pilot prallte am 5. Oktober 2014 beim Grand Prix von Japan in Suzuka in ein Bergungsfahrzeug. Nach neun Monaten im Koma starb er am 17. Juni 2015. © IMAGO / Crash Media Group
Junior Malanda 10. Januar 2015
Das belgische Talent Junior Malanda des VfL Wolfsburg verunglückte am 10. Januar 2015 auf der A2 bei Porta Westfalica. Bei einem Autounfall wurde er als Beifahrer aus dem Wagen geschleudert. © IMAGO / Christian Schroedter
Camille Muffat am 09. März 2015
Die französische Olympiasiegerin Camille Muffat starb am 9. März 2015 bei einem Helikopterabsturz während Dreharbeiten in Argentinien. Ihr früher Tod erschütterte die Schwimmwelt. © imago sportfotodienst
Emiliano Sala 21. Januar 2019
Der argentinische Stürmer Emiliano Sala befand sich auf dem Weg zu seinem neuen Verein Cardiff City, als sein Kleinflugzeug am 21. Januar 2019 über dem Ärmelkanal abstürzte. Seine Leiche wurde erst Wochen später aus dem Wrack geborgen. © IMAGO / Panoramic by PsnewZ
Kobe Bryant am 26. Januar 2020
Am 26. Januar 2020 starb NBA-Legende Kobe Bryant bei einem Hubschrauberabsturz nahe Los Angeles. Auch seine Tochter Gianna und sieben weitere Personen kamen dabei ums Leben – die Welt trauerte um „Black Mamba“. © IMAGO / Nordiek
Tori Bowie am 02. Mai 2023
Die US-Olympiasiegerin und Weltmeisterin über 100 Meter Tori Bowie wurde am 2. Mai 2023 tot in ihrem Haus aufgefunden. Sie war hochschwanger und starb offenbar an Komplikationen während der Geburt – eine Tragödie für die Leichtathletik-Welt. © IMAGO / Bildbyran
Gino Mäder 16. Juni 2023
Bei der Tour de Suisse 2023 stürzte der Schweizer Gino Mäder auf einer Abfahrt in eine Schlucht. Einen Tag später, am 16. Juni, erlag er seinen Verletzungen. Sein Tod schockierte die Radsportwelt © IMAGO / Manuel Stefan
Diogo Jota am 3. juli 2025
Der portugiesische Nationalspieler Diogo Jota verstarb am 3. Juli 2025 überraschend. Sein Bruder und er verunglückten bei einem tragischen Autounfall in Spanien. Nur elf Tage zuvor hatte er geheiratet. Jota hinterlässt Ehefrau Rute und drei Kinder. © STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL/IMAGO

Im Interview mit Absolut Fussball, dem Fußball-Portal von Home of Sports, spricht Markus Babbel, der selbst das Trikot der Reds trug, mit emotionalen Worten über die Tragödie. Daneben nimmt der Ex-Profi kein Blatt vor den Mund, wenn es um die aktuellen Probleme des FC Bayern geht.

Markus Babbel reagiert auf Tod von Liverpool-Star Diogo Jota

Herr Babbel, der Tod von Diogo Jota schockt die Fußball-Welt. Beim FC Liverpool ist die Trauer besonders groß. Wie haben Sie die letzten Tage erlebt?
Es ist brutal! Da sieht man mal wieder, wie schnell das Leben vorbei sein kann. Egal, wie du heißt, wie du bist, wie viel Geld du hast, wie viel Ruhm du hast – du begehst einen Fehler und der kann brutalste Konsequenzen mit sich ziehen.
Markus Babbel äußert sich zum tragischen Tod von Liverpool-Star Diogo Jota.
Das war ein richtiger Schock und ist immer noch ein Schock, weil das kann man gar nicht glauben. Du wirst englischer Meister und hast daran einen großen Anteil. Dann kommt es noch besser: Du heiratest, hast drei kleine, wunderbare, bezaubernde Kinder und zehn Tage später ist das Ganze vorbei. Das ist ein totaler Irrsinn.
Gibt es etwas, das Sie selbst aus den letzten Tagen für Ihr weiteres Leben mitgenommen haben?
Mich hat tief beeindruckt, was Ibrahima Konaté gesagt hat: „Heute hat es Diogo erwischt, morgen vielleicht mich, übermorgen jemand anderes.‘ Die Quintessenz aus der ganzen Geschichte: Versucht, euer Leben zu leben – nicht auf blöde Art und Weise, sondern einfach zu genießen, die wichtigen Dinge herauszufiltern und weniger den oberflächlichen Sachen Aufmerksamkeit zu schenken.
Sie haben das „You‘ll Never Walk Alone“ selbst als Spieler erlebt. Was zeichnet den FC Liverpool, gerade im Umgang mit Tragödien, aus?
Es gibt viele Vereine, die Gutes in sich tragen, bei denen es aber sehr schnell wieder in die Tagesordnung übergeht. Beim FC Liverpool ist das was anderes. Womöglich ist dieses Lied das Aushängeschild dafür, wie dieser Verein funktioniert, wie diese Stadt funktioniert: In schwierigen Zeiten halten wir zusammen, mit allem, was wir haben, mit allem, was wir können. Das sind keine leeren Worte, sondern sie leben es, das macht diesen Verein so speziell.
Nach dem Tod von Diogo Jota wurden sofort Blumenkränze niedergelegt, es kam einer nach dem anderen – auf einmal waren es Tausende, um ihr Mitgefühl zum Ausdruck zu bringen. Sie leben diesen Verein mit jeder Faser ihres Körpers. Diogo wird in diesem Klub definitiv nicht vergessen werden!

Wie wirkt sich Jota-Tod auf Florian Wirtz‘ Liverpool-Start aus?

Florian Wirtz wechselt jetzt zu einem Verein, der erst einmal einen schweren Schicksalsschlag verarbeiten muss. Wie wird sich das auf Wirtz‘ Ankunft und Eingewöhnung auswirken?
Da bin ich noch hin- und hergerissen. Ich könnte mir sehr gut vorstellen – also bitte nicht falsch verstehen, das ist ein Drama hoch zehn –, dass es für Florian sogar ganz gut sein könnte, weil der Fokus jetzt nicht 100 Prozent auf ihm liegt. Es gibt nun eben wichtigere Dinge, als dass ein Florian Wirtz für so viel Geld zum FC Liverpool wechselt. Das könnte eventuell ein bisschen Druck nehmen.
Ein anderes Thema, das zuletzt aus ganz anderen Gründen Beachtung fand, ist das Mallorca-Video von Florian Neuhaus. Gladbach hat den Mittelfeldspieler dafür hart bestraft. Überzogen oder richtig?
Es gibt zwei Lager: Es gibt die Robin-Hood-Toni-Kroos-Fraktion und ich bin bei der anderen Fraktion. Wenn ich so dämlich bin und mich da ablichten lasse – ob ich es gesagt habe oder nicht, ich stehe da mit dabei –, dann gibt es halt eine Strafe. So blöd darf ich halt auch nicht sein und die Folge ist dann eine Strafe für Dummheit.
Auch wir haben über Trainer, Manager und Präsidenten geschimpft. Nur du darfst dich halt nicht erwischen lassen. Das ist der Punkt. Wenn es rauskommt, dann darf ich mich nicht beschweren, dass ich vom Verein eine verpasst bekomme. Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder das öffentlich machen darf und es keine Konsequenzen gibt?
Sie sprechen es bereits an: Mario Basler hat Toni Kroos als „Robin Hood“ bezeichnet, weil er Neuhaus verteidigt hat. Wie stehen Sie dazu?
Über den Spieler, über den Menschen Toni Kroos, da gibt es keine zwei Meinungen: großartig! Ich habe Mario dafür gefeiert, weil das kam für mich eben auch so rüber: Jetzt auf einmal und sein Bruder noch mit im Gepäck … alles, was die Spieler anstellen, darf nicht mehr sanktioniert werden und da sollen wir doch alle mal ein bisschen lockerer bleiben.
Aber der Verein steht über allem. Da kommt kein Toni Kroos, kein Mario Basler, kein Markus Babbel – keiner ist so groß wie der Verein. Der Verein wird immer da sein. Ein Toni Kroos geht, ein Markus Babbel geht, alle gehen, aber der Verein bleibt. Und deswegen muss der Verein nach bestem Wissen und Gewissen geführt werden – mit Werten. Deswegen fand ich es großartig von Mario, es ist auch eine amüsante Art und Weise, jemand zu kritisieren. Und wie ich Toni kenne, wird er das auch wegstecken.

„Größtes Problem des FC Bayern“: Markus Babbel kritisiert Uli Hoeneß

Auch in München wurde zuletzt mal wieder gestritten. Rund um Nick Woltemade haben sich Lothar Matthäus und Uli Hoeneß öffentlich gezofft. Auf welcher Seite stehen Sie? Auf der von Matthäus oder der von Hoeneß?
Ich verstehe Uli Hoeneß nicht mehr, aber schon seit Längerem nicht mehr. Es ist doch als Experte logisch – wenn einer einen Vertrag bis 2028 hat und der Verein keine Not hat, ihn zu verkaufen –, seine Meinung kundzutun, das ist Lothars Pflicht. Und jetzt kommt der Uli Hoeneß wieder und beleidigt ihn öffentlich. Und ich frage mich: Was soll das?
Lothar Matthäus (l.) und Uli Hoeneß (r.) befinden sich im nächsten Konflikt.
Er merkt gar nicht mehr, dass er mittlerweile das größte Problem des FC Bayern ist. Er schadet dem Verein mehr, als er ihm im Moment nutzt. Jan-Christian Dreesen sagt: „Wir reden nicht über andere Spieler.“ Was macht Uli Hoeneß eine halbe Stunde später? Sagt: „Der Woltemade ist ein Riesenkicker und den holen wir gerne. Und wenn es dieses Jahr nicht klappt, dann holen wir ihn nächstes Jahr.“ Uli Hoeneß gefällt mir überhaupt nicht, weil entweder machst du mit oder du bleibst weg, aber das Zwischendrin ist für alle Beteiligten ein Desaster.
Gefährdet Hoeneß damit sogar den sportlichen Erfolg des FC Bayern?
Er hat einen Riesenanteil, dass der FC Bayern so dasteht, wie er heute dasteht und das wird ihm auch keiner nehmen. Nur jetzt muss er sich in meinen Augen entscheiden: Entweder ist er wieder voll dabei und kann so weitermachen wie früher und meinen, das ist immer noch in, wobei sich die Zeiten nun mal geändert haben, oder er bleibt komplett weg. Aber dieses: Jetzt ist mir langweilig, jetzt haue ich mal wieder einen raus, das wird auf Dauer nicht funktionieren. Deswegen ist es für mich auch kein Zufall, dass sie sportlich, wenn es in die Crunchtime geht und Details entscheidend sind, immer den Kürzeren ziehen. Dabei ist die Mannschaft top. Doch das ist dann irgendwann kein Zufall mehr.
Wie sehen Sie dabei die Rolle von Sportvorstand Max Eberl?
Früher war die Stärke des FC Bayern, Dinge im Stillen abzuwickeln. Für mich ist Max Eberl die ärmste Sau, weil jede Geschichte rauskommt. Es ist nicht eine Geschichte dabei, wo sie sich um einen Spieler bemühen und diese nicht rauskommt. Es kann mir keiner erzählen, dass es immer der gegnerische Berater ist, der irgendetwas erzählt. Also wird intern etwas nach außen getragen. Und Max Eberl ist die ärmste Sau, weil er lustigerweise dann alles wegmoderieren muss und vor allen Dingen sich permanent rechtfertigen muss, warum die Dinge nicht klappen.
Apropos Nick Woltemade. Der VfB Stuttgart soll für ihn 80 Millionen Euro fordern. Surreal oder gerechtfertigt?
Was ich weiß, ist noch nicht einmal eine Zahl gefallen, also sie verhandeln erstmal noch gar nicht über irgendwelche Zahlen. Warum soll der VfB Stuttgart ihn herschenken? Mit was für einer Intention? Sie haben sich damals um ihn bemüht, sie haben ihn ablösefrei bekommen, weil sie ihm ein Konzept an die Hand gegeben haben. Jetzt nimmt er eine Entwicklung an, die wirklich ihresgleichen sucht. Ich habe ihn jetzt Gott sei Dank noch mal drei Wochen bei der U21-Europameisterschaft sehen dürfen. Er ist nicht nur sportlich eine Rakete, sondern auch menschlich eine Rakete und hätte auch beim FC Bayern absolutes Stammplatz-Potenzial. Trotzdem glaube ich, dass ihm ein Jahr mehr beim VfB, beim Besser-Macher Sebastian Hoeneß, nicht schaden würde.
Wie sehen Sie Xavi Simons von RB Leipzig, der neuerdings ja auch wieder beim FC Bayern gehandelt wird?
Das ist ein Spieler, der natürlich großes Potenzial hat, aber er es auch noch nicht geschafft hat, über einen längeren Zeitraum seine Qualität zu zeigen. Er lässt sein Potenzial immer wieder aufblitzen, aber er war auch maßgeblich mit dabei, dass Leipzig sich nicht für die Champions League qualifiziert hat. Wenn ich also dieser überragende Kicker bin, dann muss ich es halt auch in schwierigen Zeiten unter Beweis stellen und die Mannschaft ein Stück weit mitziehen – das ist er noch schuldig geblieben.
Zum Abschluss: Mario Basler hat bei uns im Interview mit brisanten Infos zu Markus Krösche und dem FC Bayern nachgelegt. Wechselt Krösche etwa von Eintracht Frankfurt nach München?
Das habe ich nicht gehört. Was ich weiß, ist, dass sich Markus Krösche in Frankfurt sehr wohlfühlt, dass er gerade dabei ist, wirklich etwas Tolles aufzubauen. Und ich weiß nicht, ob er dieses Projekt mittendrin verlässt. Eintracht Frankfurt ist für mich eine der spannendsten Aktien gerade im deutschen Fußball. Da passiert wirklich etwas Großartiges. Sie haben eine Fanbase, die brutal ist und ob er das jetzt aufgibt, um dann genau in dieselben Probleme hineinzutappen, wie Max Eberl?
Nochmal: Eberl ist ein Top-Manager. Doch wenn du so im Stich gelassen wirst wie er und Christoph Freund, dann zeig mir bitte den Manager, der da Ruhe in den Laden reinbekommen soll – das ist wahrlich nicht so einfach.

Interview: Adrian Kühnel

Absolut Fussball, das Fußball-Portal von Home of Sports, hat in Kooperation mit Echtgeld Poker mit Markus Babbel gesprochen

Das Interview mit Markus Babbel fand in Kooperation mit echtgeldpoker.net statt.

Markus Babbel, geboren in München, spielte für den FC Bayern, den Hamburger SV, den FC Liverpool, Blackburn und den VfB Stuttgart. Mit dem DFB-Team wurde er 1996 Europameister. Später war er Trainer in Stuttgart, bei Hertha BSC, der TSG Hoffenheim sowie dem FC Luzern und bei Western Sydney.

Rubriklistenbild: © Collage: IMAGO, Absolut Fussball

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