Von Peter Grad
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Seit Herbst wird BVB-Innenverteidiger Nico Schlotterbeck vermehrt mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Jedoch soll der Nationalspieler in München kein Thema mehr sein.
München / Dortmund – Seit Monaten liegt Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund ein finanziell erheblich aufgestocktes Arbeitspapier zur Verlängerung seines bis 2027 bestehenden Kontrakts vor. Der 23-fache Nationalspieler soll aber noch zögern und abwarten, wohin die sportliche Reise des BVB geht. Der ehrgeizige 26-Jährige würde gerne in seiner Karriere endlich auch Titel gewinnen – und da kommt natürlich nicht zuletzt der FC Bayern ins Spiel. Dass Schlotterbeck ein interessanter Spieler wäre, wurde an der Säbener Straße nie dementiert.
Die sportliche Zukunft von Nationalspieler Nico Schlotterbeck bleibt wohl noch etwas länger ungeklärt.
© IMAGO/Markus Ulmer
Dennoch soll der deutsche Nationalspieler momentan laut einem Bericht der Sport BILD keine Priorität genießen. Ein zwischenzeitlich diskutierter Transfer des Innenverteidigers sei derzeit beim Rekordmeister vom Tisch. Dies ist vor allem darin begründet, dass der FC Bayern kurz vor einer Vertragsverlängerung mit dem französischen Nationalspieler Dayot Upamecano steht. Laut übereinstimmenden Aussagen der Bayern-Bosse ist dies die Königslösung. Zusammen mit Jonathan Tah soll der bullige, technisch versierte Innenverteidiger langfristig das Münchner Abwehrzentrum bilden.
Wann Schlotterbeck nach München wechseln könnte Aber auch Schlotterbeck soll damit noch nicht endgültig aus dem Fokus von Max Eberl & Co. verschwinden. Der Dortmunder könnte in München noch einmal interessant werden, wenn beispielsweise Minjae Kim im Sommer zum Wechselkandidaten wird. Der Südkoreaner hat zwar zuletzt seinen Willen bekräftigt, sich beim Rekordmeister durchsetzen zu wollen. Wenn allerdings die Einsatzzeiten weiter rückläufig sein werden, erscheint ein Abgang im Bereich des Möglichen zu sein.
Allerdings muss sich Schlotterbeck beim Interesse des FC Bayern wohl hinter Marc Guéhi von Crystal Palace einreihen , welcher im Sommer ablösefrei auf den Markt kommen könnte. Für den englischen Nationalspieler gibt es aber auch noch zahlreiche potentielle Abnehmer aus der Premier League. Manchester City soll ihn sogar noch im Winter verpflichten wollen.
FC Bayern jagt historischen Rekord: Die torgefährlichsten Top-Teams aller Zeiten Kann der FC Bayern in dieser Saison den Torrekord der Top-5-Ligen brechen? © IMAGO/Alterphotos/MIS (Montage) Platz 26: FC Bayern München 1971/72, 101 Tore.
Als bisher torreichste Bundesliga-Mannschaft verfehlt der FC Bayern die Top 25 dieses Rankings um genau ein Tor. Die Meisterschaft gewinnen Gerd Müller (vorne) und Co. natürlich trotzdem. © IMAGO Platz 19: Real Madrid 2010/11, 102 Tore.
Der erste von insgesamt neun Auftritten in dieser Statistik. Die Mannschaft von Real Madrid ist in diesen Jahren ein Who-is-who des Weltfußballs. © IMAGO/sportfotodienst Platz 19: Manchester City 2013/14, 102 Tore.
Angeführt von Torjäger Sergio Agüero (r.) holt Manchester City den Premier-League-Titel. © IMAGO/sportfotodienst Platz 19: Manchester City 2019/20, 102 Tore.
Sechs Jahre später replizieren die „Citizens“ ihr Offensivfeuer. Dieses Mal reicht es allerdings nicht für den Titel. City schießt zwar 17 Tore mehr als Meister Liverpool, holt aber 18 Punkte weniger. Platz 19: Manchester City 2019/20, 102 Tore.
Sechs Jahre später replizieren die „Citizens“ ihr Offensivfeuer. Dieses Mal reicht es allerdings nicht für den Titel. City schießt zwar 17 Tore mehr als Meister Liverpool, holt aber 18 Punkte weniger. © IMAGO/Colorsport Platz 19: FC Barcelona 1996/97, 102 Tore.
Ronaldo (r.) wird Torschützenkönig, als Barcelona die spanische Meisterschaft gewinnt. Co-Trainer von Bobby Robson (m.) ist José Mourinho (li.). Platz 19: FC Barcelona 1996/97, 102 Tore.
Ronaldo (r.) wird Torschützenkönig, als Barcelona die spanische Meisterschaft gewinnt. Co-Trainer von Bobby Robson (m.) ist José Mourinho (li.). © IMAGO/Colorsport Platz 19: Paris-Saint Germain 2015/16, 102 Tore.
Unter der Führung von Sturm-Ikone Zlatan Ibrahimovic knackt PSG zum ersten Mal die 100-Tore-Marke in der Ligue 1. Platz 19: Paris-Saint Germain 2015/16, 102 Tore.
Unter der Führung von Sturm-Ikone Zlatan Ibrahimovic knackt PSG zum ersten Mal die 100-Tore-Marke in der Ligue 1. © IMAGO/Panoramic by PsnewZ Platz 19: FC Barcelona 2024/25, 102 Tore.
Der FC Barcelona verweist Real Madrid im Meister-Rennen auf Platz zwei und schießt dabei deutlich mehr Tore als der ewige Erzrivale. 27 Treffer gehen auf Robert Lewandowski zurück. Platz 19: FC Barcelona 2024/25, 102 Tore.
Der FC Barcelona verweist Real Madrid im Meister-Rennen auf Platz zwei und schießt dabei deutlich mehr Tore als der ewige Erzrivale. 27 Treffer gehen auf Robert Lewandowski zurück. © IMAGO/Manu Reino/DeFodi Images Platz 19: Real Madrid 2009/10, 102 Tore.
Mit Neuzugang Cristiano Ronaldo wird Real zwar nur Zweiter, schießt aber vier Tore mehr als Meister FC Barcelona. Platz 19: Real Madrid 2009/10, 102 Tore.
Mit Neuzugang Cristiano Ronaldo wird Real zwar nur Zweiter, schießt aber vier Tore mehr als Meister FC Barcelona. © IMAGO/Cordon Press/Miguelez Sports Platz 17: FC Chelsea 2009/10, 103 Tore.
Die bisher torreichste Saison der „Blues“, für die neben Torjäger Didier Drogba (2. v. li.) auch Michael Ballack (2. v. re.) auf dem Platz steht. Platz 17: FC Chelsea 2009/10, 103 Tore.
Die bisher torreichste Saison der „Blues“, für die neben Torjäger Didier Drogba (2. v. li.) auch Michael Ballack (2. v. re.) auf dem Platz steht. © IMAGO/Sportimage Platz 17: Real Madrid 2012/13, 103 Tore.
Wieder stehen Cristiano Ronaldo und Real im Fokus. Hier jubeln die Mittelfeldregisseure Mesut Özil (li.), Michael Essien (2. v. li.) und Luka Modric (2. v. re.) mit dem Portugiesen. Platz 17: Real Madrid 2012/13, 103 Tore.
Wieder stehen Cristiano Ronaldo und Real im Fokus. Hier jubeln die Mittelfeldregisseure Mesut Özil (li.), Michael Essien (2. v. li.) und Luka Modric (2. v. re.) mit dem Portugiesen. © IMAGO/Alterphotos Platz 16: Real Madrid 2013/14, 104 Tore.
Nur ein Jahr später treffen die Königlichen sogar noch einmal mehr. In dieser Saison wird das legendäre BBC-Trio geboren: Cristiano Ronaldo (li.), Gareth Bale (m.) und Karim Benzema. Platz 16: Real Madrid 2013/14, 104 Tore.
Nur ein Jahr später treffen die Königlichen sogar noch einmal mehr. In dieser Saison wird das legendäre BBC-Trio geboren: Cristiano Ronaldo (li.), Gareth Bale (m.) und Karim Benzema. © IMAGO/Uwe Kraft Platz 14: FC Barcelona 2008/09, 105 Tore.
Lionel Messi hat seinen ersten Auftritt und Barca tritt in ein goldenes Zeitalter ein. Platz 14: FC Barcelona 2008/09, 105 Tore.
Lionel Messi hat seinen ersten Auftritt und Barca tritt in ein goldenes Zeitalter ein. © IMAGO/Action Pictures Platz 14: Paris Saint-Germain 2018/19, 105 Tore.
Neymar, Kylian Mbappé und Edinson Cavani – der Power-Sturm von PSG feuert in diesem Jahr aus allen Rohren. Platz 14: Paris Saint-Germain 2018/19, 105 Tore.
Neymar, Kylian Mbappé und Edinson Cavani – der Power-Sturm von PSG feuert in diesem Jahr aus allen Rohren. © IMAGO/Panoramic/Michael Baucher Platz 12: Manchester City 2017/18, 106 Tore.
Wieder deutsche Beteiligung: Leroy Sané (m.) ist Teil der City-Elf, die den Premier-League-Torerekord aufstellt. Platz 12: Manchester City 2017/18, 106 Tore.
Wieder deutsche Beteiligung: Leroy Sané (m.) ist Teil der City-Elf, die den Premier-League-Torerekord aufstellt. © IMAGO/Focus Images/Simon Moore Platz 12: Real Madrid 2016/17, 106 Tore.
Obwohl der große Konkurrent aus Barcelona sogar noch zehn Tore mehr erzielt, wird Real mit Toni Kroos (2. v. li.) Meister. Platz 12: Real Madrid 2016/17, 106 Tore.
Obwohl der große Konkurrent aus Barcelona sogar noch zehn Tore mehr erzielt, wird Real mit Toni Kroos (2. v. li.) Meister. © IMAGO/Aflosport Platz 10: AS Monaco 2016-17, 107 Tore.
Der vielleicht überraschendste Eintrag dieser Statistik. Angeführt von Top-Torjäger Radamel Falcao wird Monaco sensationell Meister der Ligue 1. Platz 10: AS Monaco 2016/17, 107 Tore.
Der vielleicht überraschendste Eintrag dieser Statistik. Angeführt von Top-Torjäger Radamel Falcao wird Monaco sensationell Meister der Ligue 1. © IMAGO/Panoramic/Philippe LECOEUR Platz 10: Real Madrid 1989/90, 107 Tore.
Einer der wenigen Einträge aus dem 20. Jahrhundert. Dieser schafft es sogar in die Top Ten. Bernd Schuster (li.) Wird mit Real in diesem Jahr mit großem Abstand Meister. Platz 10: Real Madrid 1989/90, 107 Tore.
Einer der wenigen Einträge aus dem 20. Jahrhundert. Dieser schafft es sogar in die Top Ten. Bernd Schuster (li.) wird mit Real in diesem Jahr mit großem Abstand Meister. © IMAGO/Miguelez Sports Foto Platz 9: Paris Saint-Germain 2017/18, 108 Tore.
Die bislang beste Saison eines nicht-spanischen Teams. PSG schreibt französische Fußball-Geschichte. Platz 9: Paris Saint-Germain 2017/18, 108 Tore.
Die bislang beste Saison eines nicht-spanischen Teams. PSG schreibt französische Fußball-Geschichte. © IMAGO/ Stephen Caillet / Panoramic Platz 7: FC Barcelona 2014/15, 110 Tore.
Es ist eine außergewöhnliche Saison, in der Lionel Messi nur in der Liga 43 Tore erzielt. Damit wird er allerdings nicht einmal Torschützenkönig ... Platz 7: FC Barcelona 2014/15, 110 Tore.
Es ist eine außergewöhnliche Saison, in der Lionel Messi allein in der Liga 43 Tore erzielt. Damit wird er allerdings nicht einmal Torschützenkönig. © IMAGO/Alterphotos Platz 7: Real Madrid 2015/16, 110 Tore.
Real spielt eine überragende Saison, wird hinter dem FC Barcelona aber trotzdem nur Zweiter. Platz 7: Real Madrid 2015/16, 110 Tore.
Real spielt eine überragende Saison, wird hinter dem FC Barcelona aber trotzdem nur Zweiter. © IMAGO/Alterphotos Platz 6: FC Barcelona 2015/16, 112 Tore.
Der Meistertitel geht in diesem Jahr nämlich mal wieder nach Katalonien. Messi und Co. treffen noch zwei Mal häufiger. Platz 6: FC Barcelona 2015/16, 112 Tore.
Der Meistertitel geht in diesem Jahr nämlich mal wieder nach Katalonien. Messi und Co. treffen noch zwei Mal häufiger. © IMAGO / Xinhua Platz 5: FC Barcelona 2011/12, 114 Tore.
Die spanische Liga erlebt in diesen Jahren ein wahrhaft besonderes Zeitalter. Dieses Mal spielt Barca offensiv unfassbar auf, um dann trotzdem nur Zweiter zu werden, weil Real eine Rekordsaison gelingt. Platz 5: FC Barcelona 2011/12, 114 Tore.
Die spanische Liga erlebt in diesen Jahren ein wahrhaft besonderes Zeitalter. Dieses Mal spielt Barca offensiv unfassbar auf, um dann trotzdem nur Zweiter zu werden, weil Real eine Rekordsaison gelingt. © IMAGO / Alterphotos Platz 4: FC Barcelona 2012/13, 115 Tore.
Ein Jahr später ist die La-Liga-Trophäe aber doch zurück in Barcelona. Auch, weil die Katalanen nochmal ein Tor mehr erzielen als im Vorjahr. Platz 4: FC Barcelona 2012/13, 115 Tore.
Ein Jahr später ist die La-Liga-Trophäe aber doch zurück in Barcelona. Auch, weil die Katalanen noch einmal ein Tor mehr erzielen als im Vorjahr. © IMAGO/CordonPress/MiguelezSports Platz 3: FC Barcelona 2016/17, 116 Tore.
Die Barca-Antwort auf Reals BBC heißt MSN: Lionel Messi (li.), Luis Suarez (m.) und Neymar sorgen für die torreichste Saison der Klubgeschichte. Platz 3: FC Barcelona 2016/17, 116 Tore.
Die Barca-Antwort auf Reals BBC heißt MSN: Lionel Messi (li.), Luis Suarez (m.) und Neymar sorgen für die torreichste Saison der Klubgeschichte. © IMAGO/Bagu Blanco Platz 2: Real Madrid 2014/15, 118 Tore.
Es ist das Jahr, in dem Lionel Messi 43 Tore erzielt. Ronaldo toppt das ganze allerdings um eine ganze Ecke und netzt in der Liga satte 48 Mal. Meister wird trotzdem Barcelona. Platz 2: Real Madrid 2014/15, 118 Tore.
Es ist das Jahr, in dem Lionel Messi 43 Tore erzielt. Ronaldo toppt das Ganze allerdings um eine ganze Ecke und netzt in der Liga satte 48 Mal. Meister wird trotzdem Barcelona. © IMAGO/Alterphotos Platz 1: Real Madrid 2011/12, 121 Tore.
Zum ersten und bisher einzigen Mal in der Geschichte der Top-5-Ligen knackt eine Mannschaft die 120-Tore-Marke. Platz 1: Real Madrid 2011/12, 121 Tore.
Zum ersten und bisher einzigen Mal in der Geschichte der Top-5-Ligen knackt eine Mannschaft die 120-Tore-Marke. © IMAGO/Alterphotos Der FC Bayern ist 2025/26 auf Kurs, Historisches zu schaffen. Können Kane, Olise und Co. den Real-Rekord brechen? Der FC Bayern ist 2025/26 auf Kurs, Historisches zu schaffen. Können Kane, Olise und Co. den Real-Rekord brechen? © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON Darüber hinaus sei laut Sport BILD der bis Saisonende von Tottenham Hotspur an den Hamburger SV ausgeliehene Luka Vušković den Bayern angeboten worden. Die Entwicklung des hochtalentierten kopfballstarken Kroaten soll man an der Säbener Straße zwar sehr genau verfolgen, eine Verpflichtung aber wegen der sehr hohen Ablösesumme eher unwahrscheinlich sein.
Für eine Schlotterbeck-Verpflichtung des FCB gibt es offensichtlich sehr viele Konjunktive: Die Upamecano-Verlängerung macht sein Engagement beim Rekordmeister unwahrscheinlicher und sollte sich Minjae Kim verändern wollen, wäre der ablösefreie Guéhi, wenn er nicht schon vorher wechselt, die wohl erste Wahl. Der BVB-Spieler sollte die Situation wohl realistisch einschätzen können.
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