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Der VfB Stuttgart macht Nägel mit Köpfen: Ermedin Demirovic wechselt für eine Rekordablöse an den Neckar. Doch das ist erst der Anfang.
Stuttgart - Die Schwaben lassen sich nicht aus dem Konzept bringen. Trotz des fehlenden Geldes aus dem unsicheren Guirassy-Wechsel hat sich der VfB Stuttgart schon um einen Nachfolger gekümmert: Ermedin Demirovic wechselt vom FC Augsburg zum Neckar.
Laut Sky-Reporter Florian Plettenberg haben sich die Vereine auf eine feste Ablösesumme von 21 Millionen Euro geeinigt, zuzüglich möglicher Bonuszahlungen von bis zu fünf Millionen Euro. Demirovic, der einen Vierjahresvertrag in Stuttgart unterschreiben wird, soll am Montag (15. Juli) den Medizincheck durchlaufen. Dann wird er Nicolas Gonzalez (11,5 Millionen) als teuersten Transfer in der Geschichte des Vereins ablösen.
Der VfB Stuttgart plant, weitere zwei Stammspieler zu verpflichten
Es ist jedoch gut möglich, dass der bisherige Rekordtransfer von Gonzalez in diesem Sommer noch mehrmals übertroffen wird. Wie BW24 weiß, steht auf der To-do-Liste der VfB-Bosse nämlich, zwei Stammspieler für den Angriff zu verpflichten sowie einen für die Innenverteidigung. Bei diesem Plan ist der weiterhin wahrscheinliche Abgang von Guirassy zu Borussia Dortmund einkalkuliert.
Weitere Transfers des VfB könnten ebenfalls kostspielig werden
Nach Demirovic, der in der vergangenen Saison 15 Tore erzielte, soll also ein weiterer Stürmer folgen. Dabei handelt es sich im besten Falle, wie mehrfach berichtet, um Deniz Undav. Der VfB hatte den Angreifer in der letzten Saison von Brighton & Hove Albion nur ausgeliehen. Für eine feste Verpflichtung des deutschen Nationalspielers wären erneut mehr als 20 Millionen Euro erforderlich. Ob der komplizierte Deal mit Undav zustande kommt, ist — Stand jetzt – noch unklar.
Außerdem soll ein Innenverteidiger verpflichtet werden, als Ersatz für den zum BVB gewechselten Waldemar Anton. Auch bei dieser Personalie rechnet Stuttgart mit einer Ablösesumme zwischen zehn und 15 Millionen Euro. Damit könnte ein weiterer Transfer ebenfalls teurer werden als die 11,5 Millionen, die der VfB 2018 für Gonzalez an die Argentinos Juniors gezahlt hatte.
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