„Wäre nicht wieder aufgestanden“

DFB-Star Rüdiger zeigt nach brutalem Foul an Gegenspieler keine Reue

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Nach harscher Kritik an seinem Einsteigen meldet sich DFB-Verteidiger Antonio Rüdiger erstmals ausführlich zu Wort und richtet klare Worte an seinen Gegenspieler.

Selbstbewusst, entschlossen, teils sogar ein wenig kämpferisch wirkte Antonio Rüdiger auf der Pressekonferenz vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Manchester City. Beobachter bekamen fast den Eindruck, der Verteidiger von Real Madrid habe sich vorgenommen, seinen Spielstil auf dem Rasen auch in der Presserunde zu repräsentieren.

Antonio Rüdiger hat sich lautstark gegen die schweren Vorwürfe von Diego Rico nach einem heftigen Foul gewehrt.

Zwei Wochen hatte der Nationalspieler zu der heftigen Kritik und den harten Anschuldigungen seines Gegenspielers Diego Rico nach einem brutalen Foul geschwiegen. Im Liga-Duell gegen den FC Getafe traf Rüdiger in der 27. Minute den bereits am Boden liegenden Rico mit dem Knie im Gesicht. Eine Szene, die in der Wiederholung noch einmal an Brutalität gewann und für reichlich Diskussionen sorgte.

DFB-Star Antonio Rüdiger bricht Schweigen nach brutalem Foul: „Auch ich habe Grenzen“

Der Real-Star konnte sich wohl glücklich schätzen, dass jene Aktion ohne Folgen blieb, denn weder der Schiedsrichter noch der VAR griffen nach der Szene ein. Rüdiger selbst hält die hektische Debatte über das Brutalo-Foul allerdings für maßlos übertrieben. „Wenn man die Bilder in Zeitlupe sieht, wirkt es schlimm. Aber wenn man die Aktion im Spiel sieht, ist es etwas anderes“, erklärte der 33-Jährige auf der Pressekonferenz. „Ich mag es, hart zu spielen. Aber auch ich habe Grenzen.“

Besonders die Wortwahl seines Gegenspielers sei Rüdiger sauer aufgestoßen. Rico hatte dem deutschen Abwehrspieler „Boshaftigkeit“ und sogar die Absicht unterstellt, ihm „das Gesicht zertrümmern“ zu wollen. „So wie er nach dem Spiel geredet hat, könnte man meinen, ich hätte ihn umgebracht“, zeigte sich Rüdiger irritiert und schob nach: „Ich wollte ihm nie wehtun.“

Die beste Nationalelf der Geschichte laut ChatGPT

2014 wurde Deutschland zum letzten Mal Fußball-Weltmeister. Insgesamt vier Weltmeisterschaften und drei Europameisterschaften gewann die DFB-Elf. Wir haben ChatGPT gefragt: „Wie schaut die beste Elf in der Geschichte der deutschen Fußballnationalmannschaft aus?“
2014 wurde Deutschland zum letzten Mal Fußball-Weltmeister. Insgesamt vier Weltmeisterschaften und drei Europameisterschaften gewann die DFB-Elf. Wir haben ChatGPT gefragt: „Wie schaut die beste Elf in der Geschichte der deutschen Fußballnationalmannschaft aus?“ © imago sportfotodienst
Torwart: Oliver Kahn: ChatGPT bezeichnet ihn wie folgt: „Kahn war ein herausragender Torwart, der für seine Reflexe, Führungsfähigkeiten und seine Fähigkeit, in entscheidenden Momenten großartige Leistungen zu zeigen, bekannt war. Sein Beitrag zur deutschen Nationalmannschaft, insbesondere bei der Weltmeisterschaft 2002, ist unvergesslich.“
Torwart: Oliver Kahn: ChatGPT bezeichnet ihn wie folgt: „Kahn war ein herausragender Torwart, der für seine Reflexe, Führungsfähigkeiten und seine Fähigkeit, in entscheidenden Momenten großartige Leistungen zu zeigen, bekannt war. Sein Beitrag zur deutschen Nationalmannschaft, insbesondere bei der Weltmeisterschaft 2002, ist unvergesslich.“ © IMAGO / Camera 4
Abwehr: Philipp Lahm; ChatGPT bezeichnet ihn wie folgt: „Lahm war ein äußerst intelligenter und vielseitiger Verteidiger. Seine taktische Klugheit, sein Einsatz für die Mannschaft und seine Führungsqualitäten machten ihn zu einem der besten Verteidiger in der Geschichte des deutschen Fußballs.“
Abwehr: Philipp Lahm; ChatGPT bezeichnet ihn wie folgt: „Lahm war ein äußerst intelligenter und vielseitiger Verteidiger. Seine taktische Klugheit, sein Einsatz für die Mannschaft und seine Führungsqualitäten machten ihn zu einem der besten Verteidiger in der Geschichte des deutschen Fußballs.“ © IMAGO / HJS
Abwehr: Franz Beckenbauer; ChatGPT bezeichnet ihn wie folgt: „Der „Kaiser“ war ein herausragender Verteidiger und einer der besten Fußballer aller Zeiten. Seine Eleganz, Ballkontrolle und Fähigkeiten als Libero prägten eine Ära des deutschen Fußballs.“
Abwehr: Franz Beckenbauer; ChatGPT bezeichnet ihn wie folgt: „Der „Kaiser“ war ein herausragender Verteidiger und einer der besten Fußballer aller Zeiten. Seine Eleganz, Ballkontrolle und Fähigkeiten als Libero prägten eine Ära des deutschen Fußballs.“ © IMAGO/Sven Simon
Abwehr: Jürgen Kohler; ChatGPT bezeichnet ihn wie folgt: „Kohler war ein solider und robuster Verteidiger, der in der Abwehr eine entscheidende Rolle spielte. Seine Zuverlässigkeit und sein Beitrag zum Gewinn der Weltmeisterschaft 1990 machen ihn zu einer Legende.“
Abwehr: Jürgen Kohler; ChatGPT bezeichnet ihn wie folgt: „Kohler war ein solider und robuster Verteidiger, der in der Abwehr eine entscheidende Rolle spielte. Seine Zuverlässigkeit und sein Beitrag zum Gewinn der Weltmeisterschaft 1990 machen ihn zu einer Legende.“ © IMAGO / Offside Sports Photography
Abwehr: Andreas Brehme: ChatGPT bezeichnet ihn wie folgt: „Brehme war nicht nur ein ausgezeichneter Verteidiger, sondern auch für seine Fähigkeiten im Mittelfeld bekannt. Sein entscheidendes Tor im Finale der Weltmeisterschaft 1990 ist ein historischer Moment.“
Abwehr: Andreas Brehme: ChatGPT bezeichnet ihn wie folgt: „Brehme war nicht nur ein ausgezeichneter Verteidiger, sondern auch für seine Fähigkeiten im Mittelfeld bekannt. Sein entscheidendes Tor im Finale der Weltmeisterschaft 1990 ist ein historischer Moment.“ © IMAGO / Laci Perenyi
Mittelfeld: Lothar Matthäus; ChatGPT bezeichnet ihn wie folgt: „ Matthäus ist der Rekordnationalspieler und zeichnete sich durch seine Vielseitigkeit, Führungsqualitäten und technischen Fähigkeiten aus. Er war ein Schlüsselspieler in verschiedenen Positionen im Mittelfeld.“
Mittelfeld: Lothar Matthäus; ChatGPT bezeichnet ihn wie folgt: „ Matthäus ist der Rekordnationalspieler und zeichnete sich durch seine Vielseitigkeit, Führungsqualitäten und technischen Fähigkeiten aus. Er war ein Schlüsselspieler in verschiedenen Positionen im Mittelfeld.“ © IMAGO / Laci Perenyi
Mittelfeld: Günter Netzer; ChatGPT bezeichnet ihn wie folgt: „Netzer war ein herausragender Spielmacher, der mit seiner Kreativität und seinen präzisen Pässen das deutsche Mittelfeld prägte. Seine Fähigkeit, Spiele zu kontrollieren, macht ihn zu einer Legende.“
Mittelfeld: Günter Netzer; ChatGPT bezeichnet ihn wie folgt: „Netzer war ein herausragender Spielmacher, der mit seiner Kreativität und seinen präzisen Pässen das deutsche Mittelfeld prägte. Seine Fähigkeit, Spiele zu kontrollieren, macht ihn zu einer Legende.“ © IMAGO / Kicker/Liedel
Mittelfeld: Michael Ballack; ChatGPT bezeichnet ihn wie folgt: „Ballack war ein dynamischer Mittelfeldspieler, der durch seine Torgefährlichkeit, Führungsqualitäten und seinen Einsatz für die Mannschaft herausragte. Er war eine Schlüsselfigur in mehreren deutschen Turnieren.“
Mittelfeld: Michael Ballack; ChatGPT bezeichnet ihn wie folgt: „Ballack war ein dynamischer Mittelfeldspieler, der durch seine Torgefährlichkeit, Führungsqualitäten und seinen Einsatz für die Mannschaft herausragte. Er war eine Schlüsselfigur in mehreren deutschen Turnieren.“ © IMAGO / Ulmer
Sturm: Gerd Müller; ChatGPT bezeichnet ihn wie folgt: „Müller ist einer der besten Stürmer aller Zeiten. Seine Torinstinkte und seine Fähigkeit, in entscheidenden Momenten zu treffen, machten ihn zu einem der erfolgreichsten Torschützen in der Geschichte des deutschen Fußballs.“
Sturm: Gerd Müller; ChatGPT bezeichnet ihn wie folgt: „Müller ist einer der besten Stürmer aller Zeiten. Seine Torinstinkte und seine Fähigkeit, in entscheidenden Momenten zu treffen, machten ihn zu einem der erfolgreichsten Torschützen in der Geschichte des deutschen Fußballs.“ © IMAGO / Pfeil
Sturm: Miroslav Klose; ChatGPT bezeichnet ihn wie folgt: „Klose ist der Rekordtorschütze der deutschen Nationalmannschaft. Seine Fähigkeit, in entscheidenden Momenten Tore zu erzielen, insbesondere bei Weltmeisterschaften, hat ihn zu einer Legende gemacht.“
Sturm: Miroslav Klose; ChatGPT bezeichnet ihn wie folgt: „Klose ist der Rekordtorschütze der deutschen Nationalmannschaft. Seine Fähigkeit, in entscheidenden Momenten Tore zu erzielen, insbesondere bei Weltmeisterschaften, hat ihn zu einer Legende gemacht.“ © IMAGO / Jan Huebner
Sturm: Karl-Heinz Rummenigge; ChatGPT bezeichnet ihn wie folgt: „Rummenigge war ein herausragender Stürmer, der mit seiner Schnelligkeit, Technik und Torgefährlichkeit beeindruckte. Sein Beitrag zu den Erfolgen der deutschen Mannschaft in den 1980er Jahren ist unvergessen.“
Sturm: Karl-Heinz Rummenigge; ChatGPT bezeichnet ihn wie folgt: „Rummenigge war ein herausragender Stürmer, der mit seiner Schnelligkeit, Technik und Torgefährlichkeit beeindruckte. Sein Beitrag zu den Erfolgen der deutschen Mannschaft in den 1980er Jahren ist unvergessen.“ © IMAGO / WEREK

Auch die Darstellung der Situation findet er verzerrt. „Man darf nicht nur ein Standbild betrachten“, meinte Rüdiger und sorgte mit einer weiteren Aussage für Stirnrunzeln: „Wenn ich ihn mit Absicht gefoult hätte, wäre er nicht wieder aufgestanden.“ Getafe-Gegenspieler Rico wiederum zeichnet ein völlig anderes Bild der Szene.

„Kein anderer Profi würde mit solcher Boshaftigkeit auf einen am Boden liegenden Spieler losgehen und ihn mit dem Knie so brutal treffen, wenn der Ball gar nicht in diesem Bereich war“, echauffierte er sich gegenüber dem spanischen Sender Cadena Cope. Der Linksverteidiger betonte, dass er bei einer umgekehrten Rollenverteilung „zehn Spiele gesperrt worden“ wäre. Rico musste nach der Aktion zwar behandelt werden, konnte das Spiel aber glücklicherweise beenden.

Wie so oft im Fußball liegen die Meinungen der jeweiligen Protagonisten bei solch einer strittigen Szene weit auseinander. Dass jenes heftige Einsteigen von Rüdiger allerdings zwei Wochen später noch immer ein Thema ist, zumal vor einem Achtelfinal-Rückspiel in der Königsklasse, spricht Bände. Bereits vergangenen Sommer sorgte der Nationalspieler im spanischen Pokalfinale für einen Eklat und heimste sich eine Ermahnung von Julian Nagelsmann ein – die Szene rund um das Brutalo-Foul dürfte dem Bundestrainer wohl auch nicht gefallen haben. (kus)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Alberto Gardin

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