Winter-Neuzugang

Eintracht bangt um Wahi-Form: Wann kommt der ersehnte Durchbruch?

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Wahi bleibt bei Eintracht Frankfurt noch hinter den Erwartungen zurück. Der Angreifer hat in seiner noch jungen Karriere schon etliche Tore erzielt.

Louisville/Frankfurt – Wenn Eintracht Frankfurt in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen Aston Villa in Louisville testet, richten sich die Blicke erneut auf Elye Wahi.

Eintracht-Trainer spricht über Wahi-Qualitäten

Wann platzt bei dem Franzosen, der im Winter für den Sockelbetrag von 20 Millionen Euro von Olympique Marseille kam, der Knoten? Und was kann der 22-Jährige den Hessen bringen? Absolut Fussball, das Fußball-Portal von Home of Sports, fragte bei Trainer Dino Toppmöller im Rahmen einer Presserunde nach. Der Coach antwortete zunächst trocken: „Elye kann uns Tore bringen. Das hat er in seiner Karriere auch schon bewiesen.“

Zwei Publikumsmagneten feiern ihr Comeback - die 18 Fußballtempel der Bundesliga-Saison 2025/2026

Die Allianz Arena beim Bundesliga-Heimspiel des FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach.
In der Allianz Arena trägt der Rekordmeister FC Bayern München seine Heimspiele aus. © ActionPictures/IMAGO
Die Allianz Arena vor einem Bundesliga-Spiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Mönchengladbach.
75.024 Zuschauer können bei nationalen Spielen in der Allianz Arena Platz nehmen. © Bernd Feil/M.i.S./IMAGO
Die BayArena beim Bundesliga-Spiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund.
Die Heimat der „Werkself“: die BayArena. © Moritz Mueller/IMAGO
Die BayArena beim Bundesliga-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach.
30.210 Zuschauer passen in die Leverkusener BayArena. © nordphoto GmbH / Meuter/IMAGO
Der Deutsche Bank Park beim Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund.
Stimmungsvolles Stadion: Im Deutsche Bank Park spielt Eintracht Frankfurt seine Heimspiele. © Philipp Kresnik / SPP/IMAGO
Der Deutsche Bank Park rund um ein Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Arminia Bielefeld.
Der Deutsche Bank Park hat eine Kapazität von 60.000 Zuschauern. © Jan Huebner/Voigt via www.imago-images.de
Der Innenraum des Signal Iduna Parks beim Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Holstein Kiel.
Der Signal Iduna Park ist das Wohnzimmer von Borussia Dortmund. © Hesham Elsherif/IMAGO
Der Signal Iduna Park rund um ein Spiel der zweiten Mannschaft in der 3. Liga.
Der Signal Iduna Park kann 81.365 Zuschauer beherbergen. © Fabian Kleer/IMAGO
Choreo im Europa-Park Stadion des SC Freiburg beim Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Heidenheim.
Das Wohnzimmer des SC Freiburg: das Europa-Park Stadion. © Eibner-Pressefoto/Memmler/IMAGO
Das Europa-Park Stadion vor dem Bundesliga-Duell zwischen dem SC Freiburg und Eintracht Frankfurt.
34.700 Zuschauer passen in das Freiburger Europa-Park Stadion. © BEAUTIFUL SPORTS/Bosco/IMAGO
Die Mainzer MEWA Arena beim Bundesliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt.
In der MEWA Arena kämpft der 1. FSV Mainz 05 um Punkte. © Eibner-Pressefoto/Florian Wiegand/IMAGO
Die Mainzer MEWA Arena vor dem Bundesliga-Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen.
Die Mainzer MEWA ARENA bietet Platz für 33.305 Fans. © Vitali Kliuiev/IMAGO
Die Red Bull Arena beim Bundesliga-Duell zwischen RB Leipzig und dem VfB Stuttgart.
In der Red Bull Arena bestreitet RB Leipzig seine Heimspiele. © motivio/IMAGO
Die Zuschauer auf dem Weg in die Red Bull Arena zum Bundesliga-Spiel zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund.
Bis zu 47.800 Zuschauer können in der Red Bull Arena ein Spiel verfolgen. © motivio/IMAGO
Das Bremer Weserstadion beim Heimspiel in der Bundesliga gegen RB Leipzig.
Im Weserstadion ist der SV Werder Bremen zuhause. © Dennis Ewert/RHR-FOTO/IMAGO
Das Bremer Weserstadion vor einem Bundesligaspiel gegen Frankfurt.
Das Bremer Weserstadion hat eine Kapazität von 42.100 Plätzen. © nordphoto GmbH / Teresa Kroeger/IMAGO
Die MHP Arena des VfB Stuttgart beim Bundesliga-Spiel gegen den FC Augsburg.
Das Wohnzimmer des VfB Stuttgart mit einfallender Sonne: die MHP Arena. © Michael Weber IMAGEPOWER/IMAGO
Die MHP Arena vor einem DFB-Pokalspiel zwischen dem VfB Stuttgart und RB Leipzig.
In der MHP Arena finden maximal 60.058 Zuschauer Platz. © Roger Petzsche/IMAGO
Der Borussia-Park beim 4:4 gegen die TSG Hoffenheim.
Hier kämpft Borussia Mönchengladbach um Zählbares: der Borussia-Park. © Werner OTTO/IMAGO
Der Borussia-Park vor einem Bundesliga-Spiel gegen den SV Werder Bremen.
54.042 Zuschauer können im Borussia-Park Platz nehmen. © nordphoto GmbH / Christian Schulze/IMAGO
Die Volkswagen Arena beim Bundesliga-Spiel zwischen Wolfsburg und Freiburg.
Die Heimat des VfL Wolfsburg: die Volkswagen Arena. © Arne Amberg/IMAGO
Das Stadion des VfL Wolfsburg: die Volkswagen Arena.
Die Zuschauerkapazität der Wolfsburger Volkswagen Arena beträgt 28.917. © Schoening/IMAGO
Die WWK Arena von innen beim Bundesliga-Spiel FC Augsburg gegen Holstein Kiel.
In der WWK Arena trägt der FC Augsburg seine Heimduelle aus. © kolbert-press/Martin Agüera/IMAGO
Die WWK Arena rund um ein Bundesliga-Spiel des FC Augsburg gegen den 1. FSV Mainz 05.
Die WWK Arena fasst 30.660 Zuschauer. © Ulrich Wagner/IMAGO
Das Stadion An der Alten Försterei beim Bundesliga-Heimspiel des 1. FC Union Berlin gegen Holstein Kiel.
Das Stadion An der Alten Försterei: Hier spielt der 1. FC Union Berlin seine Heimspiele. © nordphoto GmbH / Engler/IMAGO
Das Stadion An der Alten Försterei rund um das Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Union Berlin und Holstein Kiel.
Im Stadion An der Alten Försterei finden 22.012 Zuschauer Platz. © Herbertz / Nico Herbertz/IMAGO
Das Millerntor-Stadion beim Heimspiel zwischen dem FC St. Pauli und dem VfB Stuttgart.
Der FC St. Pauli empfängt seine Gegner im Millerntor-Stadion. © Julia Rahn/IMAGO
Das Millerntor-Stadion vor dem Bundesliga-Spiel zwischen dem FC St. Pauli und dem VfB Stuttgart.
Das Millerntor-Stadion auf St. Pauli hat 29.546 Plätze. © Julia Rahn/IMAGO
Die PreZero Arena von innen beim Bundesliga-Heimspiel zwischen der TSG Hoffenheim und Borussia Dortmund.
Die Heimspielstätte der TSG Hoffenheim: die PreZero Arena. © Eibner-Pressefoto/Wolfgang Frank/IMAGO
Die PreZero Arena der TSG Hoffenheim.
30.150 Zuschauer passen in die PreZero Arena. © Silas Stein/IMAGO
Die Voith-Arena beim Play-off-Duell in der Conference League zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem FC Kopenhagen.
Die Voith-Arena ist die Heimstätte des 1. FC Heidenheim. © Eibner-Pressefoto/Memmler/IMAGO
Die Heidenheimer Voith-Arena von außen.
15.000 Zuschauer passen in die Heidenheimer Voith-Arena. © H. Langer via www.imago-images.de
Die Südkurve des Rheinenergiestadions beim Zweitliga-Heimspiel des 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern.
Stadion mit Bundesliga-Stimmung: das Kölner Rheinenergiestadion. © Eibner-Pressefoto/Justin Deronde/IMAGO
Das Kölner Rheinenergiestadion vor einem Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig.
50.000 Zuschauer können sich im Rheinenergiestadion die Heimspiele des 1. FC Köln ansehen. © Mika Volkmann/IMAGO
Das Hamburger Volksparkstadion beim Zweitliga-Duell zwischen dem Hamburger SV und dem SSV Ulm.
Im Volksparkstadion gibt es für die HSV-Fans ab der Saison 2025/26 endlich wieder Bundesliga-Fußball zu sehen. © Philipp Szyza/IMAGO
Das Volksparkstadion vor dem Zweitligaderby gegen den FC St. Pauli.
Das Volksparkstadion verfügt über 57.000 Plätze. © Philipp Szyza/IMAGO

Toppmöller verwies auf den Start, der nicht so gelaufen sei, wie ihn sich alle Seiten erhofft hatten. Der Blick zurück hilft jedoch niemandem mehr weiter. „Jetzt gilt es, weiter daran zu arbeiten und im Training Selbstvertrauen zu tanken“, betonte der Coach und hob die „sehr gute“ Trainingseinheit am Freitagvormittag hervor: „Elye muss daraus Vertrauen ziehen.“ Toppmöller gab ihm für das Testspiel gegen den Premier-League-Klub eine Einsatzgarantie.

Eintracht-Neuzugang Burkardt fehlt wegen einer Erkältung

Da Jonathan Burkardt wegen einer Erkältung fehlt, wird er höchstwahrscheinlich mit Michy Batshuayi an seiner Seite starten. Möglicherweise tut es ihm gut, eine erfahrene Größe, die ebenfalls Französisch spricht, neben sich zu haben. Toppmöller kam noch einmal auf die Qualitäten von Wahi zurück: „Er hat ein gutes Gespür für tiefe Laufwege. Elye kann den Ball festmachen und damit ermöglichen, dass die Mannschaft nachrückt. Wir glauben an sein Potenzial.“

Der Trainer, der die Eintracht zu einem historischen Ergebnis führte und erstmals über die Bundesliga in die Champions League brachte, nahm den Stürmer aber auch in die Pflicht: „Elye muss sich steigern. Das weiß er auch. Er ist über die jetzige Situation auch nicht glücklich. Aber wir geben ihm die maximale Unterstützung.“

Eintracht muss nach Ekitiké-Abgang eine große Lücke schließen

Toppmöller weiß genau, wie groß die Lücke ist, die es vorne zu schließen gilt. Innerhalb von sechs Monaten hat er seinen Traumsturm mit Omar Marmoush und Hugo Ekitiké an Manchester City und den FC Liverpool verloren. Die Eintracht braucht einen Wahi, der vor allem an seine Zeit in Montpellier (32 Tore und neun Vorlagen in 92 Partien) anknüpft und die schwierigen Momente in Lens und Marseille endgültig abschüttelt.

Kann Stürmer Elye Wahi in der kommenden Saison im Trikot von Eintracht Frankfurt überzeugen?

Ein solcher Prozess benötige aber weiterhin Geduld. Toppmöller erkannte: „Auch, wenn seine Schritte keine Sieben-Meilen-Stiefel sind, so haben wir doch Fortschritte gesehen. Diese Zeit sollten wir ihm geben.“ Möglicherweise hilft ein ganz einfaches Tor in einem Spiel gegen Aston Villa.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Jürgen Kessler

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