Eintracht bangt um Wahi-Form: Wann kommt der ersehnte Durchbruch?
VonChristopher Michel
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Wahi bleibt bei Eintracht Frankfurt noch hinter den Erwartungen zurück. Der Angreifer hat in seiner noch jungen Karriere schon etliche Tore erzielt.
Louisville/Frankfurt – Wenn Eintracht Frankfurt in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen Aston Villa in Louisville testet, richten sich die Blicke erneut auf Elye Wahi.
Toppmöller verwies auf den Start, der nicht so gelaufen sei, wie ihn sich alle Seiten erhofft hatten. Der Blick zurück hilft jedoch niemandem mehr weiter. „Jetzt gilt es, weiter daran zu arbeiten und im Training Selbstvertrauen zu tanken“, betonte der Coach und hob die „sehr gute“ Trainingseinheit am Freitagvormittag hervor: „Elye muss daraus Vertrauen ziehen.“ Toppmöller gab ihm für das Testspiel gegen den Premier-League-Klub eine Einsatzgarantie.
Eintracht-Neuzugang Burkardt fehlt wegen einer Erkältung
Da Jonathan Burkardt wegen einer Erkältung fehlt, wird er höchstwahrscheinlich mit Michy Batshuayi an seiner Seite starten. Möglicherweise tut es ihm gut, eine erfahrene Größe, die ebenfalls Französisch spricht, neben sich zu haben. Toppmöller kam noch einmal auf die Qualitäten von Wahi zurück: „Er hat ein gutes Gespür für tiefe Laufwege. Elye kann den Ball festmachen und damit ermöglichen, dass die Mannschaft nachrückt. Wir glauben an sein Potenzial.“
Der Trainer, der die Eintracht zu einem historischen Ergebnis führte und erstmals über die Bundesliga in die Champions League brachte, nahm den Stürmer aber auch in die Pflicht: „Elye muss sich steigern. Das weiß er auch. Er ist über die jetzige Situation auch nicht glücklich. Aber wir geben ihm die maximale Unterstützung.“
Eintracht muss nach Ekitiké-Abgang eine große Lücke schließen
Toppmöller weiß genau, wie groß die Lücke ist, die es vorne zu schließen gilt. Innerhalb von sechs Monaten hat er seinen Traumsturm mit Omar Marmoush und Hugo Ekitiké an Manchester City und den FC Liverpool verloren. Die Eintracht braucht einen Wahi, der vor allem an seine Zeit in Montpellier (32 Tore und neun Vorlagen in 92 Partien) anknüpft und die schwierigen Momente in Lens und Marseille endgültig abschüttelt.
Ein solcher Prozess benötige aber weiterhin Geduld. Toppmöller erkannte: „Auch, wenn seine Schritte keine Sieben-Meilen-Stiefel sind, so haben wir doch Fortschritte gesehen. Diese Zeit sollten wir ihm geben.“ Möglicherweise hilft ein ganz einfaches Tor in einem Spiel gegen Aston Villa.