Leberkässemmel zum Frühstück und McDonald‘s-Ritual: Felix Neureuther über seine Sünden
VonChristoph Klaucke
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Felix Neureuther blickt auf seine Sünden als Skifahrer zurück. Zum Frühstück gab es Leberkässemmel, ein McDonald‘s-Ritual führte zum Erfolg.
Garmisch-Partenkirchen – Felix Neureuther war einer der erfolgreichsten deutschen Skifahrer. Der Slalom-Spezialist feierte 13 Einzelsiege im Weltcup und wurde 2013 Vize-Weltmeister. Vier Jahre nach seinem Karriereende enthüllt Neureuther seine Sünden als aktiver Wintersportler.
Felix Neureuther
Geboren: 26. März 1984 (Alter: 39 Jahre), Pasing, München
Eltern: Christian Neureuther, Rosi Mittermaier-Neureuther
Verheiratet mit Miriam Neureuther, Kinder: Matilda Neureuther, Leo Neureuther, Lotta Neureuther
Felix Neureuther über seine Ski-Karriere: „War ein Schlamper“
Felix Neureuther nahm es mit einer ausgewogenen Ernährung als Leistungssportler nicht immer so genau, wie er im Podcast „Pizza & Pommes“ mit BR-Reporter Philipp Nagel zugibt. So durfte es für den Bayern auch mal eine Leberkässemmel sein – zum Frühstück wohlgemerkt.
„Ich war eigentlich eher immer bissal so ein Schlamper, was das Essen betrifft“, verrät der 39-Jährige. Das Thema habe seine Leistungsfähigkeit nicht enorm beeinflusst. „Ich kann nicht kochen. Meine Mama hat uns immer wahnsinnig gut versorgt, das war vom Feinsten“, schwärmt Neureuther von den Kochkünsten seiner verstorbenen Mutter Rosi Mittermaier. Später staunte Felix Neureuther über die Küchentricks seiner Ehefrau Miriam.
Leberkässemmel zum Frühstück und McDonald‘s-Ritual: Felix Neureuther über seine Sünden
„Ich bin in der Früh zum Metzger gefahren und habe mir eine Leberkässemmel zum Frühstück reingedrückt“, so der überzeugte Langschläfer Neureuther. „Ich bin dann vor dem Training mit der Leberkässemmel in den Kraftraum gegangen.“
„Das ist aber was fürs Herz. Da geht‘s dir gut, wenn du da reinbeißt. Mag ich schon gerne sowas“, outet sich Neureuther als Lerbkässemmel-Liebhaber. Geschadet hat es seiner Karriere offenbar nicht. Genauso wenig wie zeitweise ein McDonald‘s-Ritual – ganz im Gegenteil.
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McDonald‘s-Ritual brachte Erfolgsserie beim Skifahren
Neureuther bildete eine Zeit lang eine Fahrgemeinschaft mit dem Trainer Robert Krumbacher, der ihn zu den Trainings und Rennen fuhr. „In der Schweiz habe ich das Rennen gewonnen und zur Belohnung sind wir auf dem Rückweg bei McDonald‘s vorbeigefahren. Wir hatten beide massiven Hunger, dann habe ich mir ein Big-Mac-Menü mit Fanta rausgelassen.“
Am darauffolgenden Wochenende ist Neureuther erneut aufs Podium gerast. Krumbacher meinte, dann müsse man eben wieder ins Fast-Food-Restaurant einkehren. „Und so hat sich daraus ein Ritual entwickelt. Das Krasse war, ich bin zwölf Rennen am Stück auf dem Podium gestanden“, erzählt Neureuther, der nach dieser Serie nie wieder bei McDonald‘s war.
Neureuther-Kinder dürfen Pommes essen – aber nur beim Skifahren
Wegen seiner Frau und den gemeinsamen Kindern geht Neureuther mit dem Thema Ernährung nun bewusster um. „Sie schaut sehr darauf, was auf den Tisch kommt. Das ist auch gut und richtig so“, erklärt der ehemalige Rennläufer. Beim Skifahren dürften die Kids aber auch mal Pommes essen. Erst kürzlich filmte Neureuther seine Tochter beim Skifahren. (ck)