Eintracht-Legende vor neuer Aufgabe

Findet Trapp in Paris genau das, was er schon vor Monaten andeutete?

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Kevin Trapp verabschiedet sich von Eintracht Frankfurt Richtung Paris FC. Den Wechsel treibt mehr als nur die sportliche Perspektive an.

Frankfurt/Paris – Mit 35 Jahren wagt Kevin Trapp nochmal ein Abenteuer im Ausland! Die Legende von Eintracht Frankfurt steht nach 383 Pflichtspielen für die Hessen vor einem Wechsel zum Paris FC. Für Trapp geht es damit nicht etwa zu einem anderen europäischen Top-Klub, der wie die SGE in der Champions League vertreten ist, sondern zu einem Aufsteiger.

Kevin Trapp verlässt Eintracht Frankfurt gen Paris.

Der Wechsel von der Main-Metropole in die französische Hauptstadt mag auf den ersten Blick rätselhaft anmuten, könnte sich aber bei genauerer Betrachtung als strategischer Meisterzug aller Beteiligten entpuppen. Für das DFB-Pokal-Spiel gegen den FV Engers (5:0) stand Trapp schon nicht mehr im Kader der Eintracht, die kurz zuvor bereits bestätigt hatte, dass Robin Koch fortan die Kapitänsbinde tragen wird.

Kevin Trapp winkt beim Paris FC ein Drei-Jahres-Vertrag

Trapp hat die Eintracht-Verantwortlichen über seinen Wunsch informiert, ein langfristiges Angebot des Paris FC bis 2028 anzunehmen. Für lediglich eine Million Euro Ablöse soll Frankfurt den Routinier ziehen lassen – ein symbolischer Betrag für eine Vereinsikone, der man keine Steine in den Weg legen möchte.

Zumal mit Kauã Santos eine neue Nummer eins bereits gefunden ist, mit Michael Zetterer von Werder Bremen ein adäquater Herausforderer kommen soll. Dem Vernehmen nach wurde sich in Frankfurt bereits frühzeitig darauf verständigt, dass Santos nach seiner vollständigen Genesung infolge eines Kreuzbandrisses als Stammkeeper vorgesehen ist.

Mbappe, Trapp und Dua Lipa – Starauflauf bei der Formel-1 in Monaco

Kylian Mbappé bei der Formel 1 in Monaco.
Kylian Mbappé ist unbestritten einer der besten Fußballer der Welt und auch ein großer Fan der Formel 1. Schon im Vorjahr war der Franzose bei der Formel 1 zu Gast.  © IMAGO/Jay Hirano
Patrice Evra beim Monaco Grand Prix der Formel 1.
Formel 1 und Fußballer – das scheint eine Kombination zu sein die passt. Denn auch Patrice Evra war beim Großen Preis von Monaco zu Gast. © Michael Potts/Imago
Nick Heidfeld beim Formel1 GP in Monaco.
Auch Nick Heidfeld gab sich in Monaco die Ehre. Der ehemalige BMW-Pilot war für den Pay-TV-Sender Sky im Einsatz. © BEAUTIFUL SPORTS/Imago
Die Pitlane Twins beim Formel1 GP in Monaco.
Auf Instagram begeistern Desiree & Virginia als Pitlane Twins ihre rund 106.000 Fans mit Videos rund um die Formel 1. Die Zwillinge aus Deutschland waren inzwischen bei mehr als 25 Rennen der Königsklasse – darunter auch Monaco. © BEAUTIFUL SPORTS/Imago
Margarida Corceiro beim F1 Grand Prix in Monaco.
Auf Instagram folgen Margarida Corceiro rund 1,9 Millionen Menschen. In Monaco hatte die 22-Jährige jedoch nur Augen für einen: Lando Norris. Die Portugiesin ist nämlich die neue Frau an der Seite des McLaren-Piloten. © NurPhoto/Imago
Damon Hill beim Großen Preis von Monaco.
Damon Hill reiht sich in die Riege der Ex-Piloten ein, die in Monaco waren. Der Dauerrivale von Michael Schumacher war lange TV-Experte bei Sky Uk. © Eibner/Imago
Liam Cunningham zu Gast bei der Formel 1 in Monaco.
Den irischen Schauspieler Liam Cunningham kennen die allermeisten wohl eher als Lord Davos Seaworth aus der Hitserie Game of Thrones.  © MaxPPP/Imago
Lee Jung-jae beim Großen Preis von Monaco.
Der südkoreanische Schauspieler Lee Jung-jae hatte in Monaco die Ehre, Lando Norris den Pole-Award zu überreichen. Bekannt ist der 52-Jährige durch Squid Game und die Star-Wars-Serie The Acolyte. © ABACAPRESS/Imago
Will.I.AM beim Monaco Grand Prix 2025.
Das Will.I.AM schnelle Autos mag, ist spätestens seit der Zusammenarbeit mit Mercedes klar. In Monaco schnupperte der Musiker nun Formel-1-Luft. © ZUMA Press Wire/Imago
Alain Prost beim F1 Gran Prix in Monaco.
Alain Prost zählt zu den ganz großen Namen der Formel 1. Der 70-Jährige sicherte sich Ende der 80er und Anfang der 90er vier WM-Titel. Seine Rivalität mit Ayrton Senna ist bis heute legendär. Von 1997 bis 2001 ging der Franzose zudem mit einem eigenen Team in der Formel 1 an den Start. ©  Marco Canoniero/IMAGO
Kevin Trapp beim Formel-1-Rennen in Monaco.
Auch der deutsche Torhüter Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt) gab sich beim Monaco GP die Ehre. Für den 34-Jährigen war es nicht der erste Besuch bei der Formel 1. 2024 war Trapp ebenfalls in Monaco und Barcelona zu Besuch. © Action Plus/Imago
Alessandro Borghese beim Grand Prix in Monaco.
Auch wenn Alessandro Borghese aussieht wie ein Rockstar, ist er es nicht. Außer am Herd, denn der 48-Jährige gehört zu den bekanntesten Köchen der Welt. In Monaco blieb der Herd bei ihm ausnahmsweise aber mal kalt. © SOPA Images/Imago
Juan Pablo Montoya beim Monaco GP.
Mit Juan Pablo Montoya war ein weiterer ehemaliger Formel-1-Starter im Fahrerlager unterwegs. Der Kolumbianer unterstützte seinen Sohn, der im Hauptrennen der Formel 2 am Sonntagmorgen auf Rang zwei fuhr. © BEAUTIFUL SPORTS/Imago
Jacques Villeneuve beim Monaco GP der Formel 1.
Wo die Formel 1 unterwegs ist, ist auch Jacques Villeneuve nicht weit weg. Neben seiner Rolle als TV-Experte bei Sky Sports F1 UK ist der Kanadier auch als Markenbotschafter für sein Ex-Team Williams aktiv. © NurPhoto/Imago
Mika Häkkinen beim Großen Preis von Monaco.
Zum Kreis der Formel-1-Legenden in Monaco zählt auch Mika Häkkinen. Der Finne wurde mit McLaren zweimal Weltmeister. Zudem war er drei Jahre in der DTM aktiv. © TheNews2/Imago
Patrick Dempsey mit der Zielflagge beim Großen Preis von Monaco.
Den Schauspieler Patrick Dempsey kennt man vor allem als McDreamy aus Grace Anatomy. Doch der Amerikaner gibt auch gerne Gas. So nahm er bereits an den 24-Stunden-Rennen in Daytona und Le Mans teil. Mit Dempsey Racing betreibt er sogar sein eigenes Team. In Monaco durfte der Schauspieler nun das Rennen abwinken. © kolbert-press/Imago
Prinz Albert II von Monaco und seine Gattin Charlene.
Ohne die Royals geht auch in Monaco nichts. Prinz Albert II (r.) und seine Gattin Charlene (l.) ehren die Top 3 traditonell nach dem Rennen in der Fürsten-Loge. © HochZwei/Imago
Antoine Dupont beim GP von Monaco.
Antoine Dupont gilt als einer der besten Rugby-Spieler der Gegenwart. In Monaco schnupperte der Franzose nun Motorsport-Luft. © BESTIMAGE/Imago
Zinédine Zidane bei der Formel 1 in Monaco.
Zinédine Zidane ist wohl einer der größten Fußballer aller Zeiten. Der Franzose hat so gut wie alles gewonnen, was geht. In Monaco war der Ex-Profi beim französischen Hersteller Alpine zu Gast. © BESTIMAGE/Imago
Thibaut Courtois bei der Formel 1.
Apropos Fußballer: Auch der belgische Torwart Thibaut Courtais nutzte die freie Zeit zwischen Saisonende und Klub-WM für einen Ausflug zur Formel 1. © BESTIMAGE/Imago
Kingsley Coman beim Großen Preis von Monaco.
Bayern-Profi Kingsley Coman ließ sich den Monaco Grand Prix ebenfalls nicht entgehen. Angeblich, weil er mit Isak Hadjar verwandt sein soll. Stimmt aber nicht. © kolbert-press/IMAGO
Jamal Musiala und Alphonso Davies beim Großen Preis von Monaco.
Coman war aber nicht alleine in Monaco. Seine Teamkollegen Jamil Musiala und Alphonso Davies waren ebenfalls zu Gast beim Formel-1-Rennen im Fürstentum. © kolbert-press/Imago
Christine Giampaoli Zonca.
Christine Giampaoli Zonca beweist, dass Motorsport nicht nur Männern vorbehalten sein muss. Die 31-Jährige nahm 2024 an der Rallye Dakar teil und ist Teil des Formel-1-Teams von DAZN in Spanien. Auf Instagram folgen 265.000 Menschen der schnellen Spanierin. © Jan Huebner/Imago
Dua Lipa bei der Formel 1.
Für noch mehr Frauen-Power an der Rennstrecke sorgte Dua Lipa. Die Musikerin war in der Vergangenheit schon das ein oder andere Mal bei der Formel 1 zu Gast. (Montage) © Hoch Zwei/Imago
Jeff Bezos und seine Verlobte Lauren Sanchez.
Der Amazon-Boss Jeff Bezos und seine Verlobte Lauren Sanchez waren ebenfalls beim Großen Preis von Monaco zu Gast. © BESTIMAGE/Imago
Naomi Campbell bei der Formel 1.
Naomi Campbell ist ebenfalls ein bekannter Gast im Fahrerlager der Formel 1. Das britische Model war bereits des häufigeren zu Gast – auch in Monaco. Zudem war die Britin in den 1990er-Jahren und Anfang der 2000er-Jahre eine Zeit lang mit Flavio Briatore zusammen. Ob ihr Ex sie auch dieses Mal wieder eingeladen hat? © BESTIMAGE/Imago
Bernard Arnault
Für Bernard Arnault war das Rennen in Monaco ein Pflichttermin. Immerhin ist der Mode-Magnat mit seiner Firma LMVH einer der wichtigsten Sponsoren der Formel 1. Zu LMVH gehören unter anderem Louis Vuitton und TAG Heuer.  © Bestimage/Imago
Sir Jackie Stewart.
Das typische Schottenmuster verrät gleich, um wen es sich handelt: den ehemaligen britischen Rennfahrer Sir Jacky Stewart. Der 85-Jährige ist weiterhin im Motorsport involviert, unter anderem als Experte und Stammgast in den Fahrerlagern. Außerdem ist er in diversen Wohltätigkeitsorganisationen engagiert, insbesondere im Kampf gegen Demenz, da seine Frau Helen an Demenz leidet.  © Bestimage/Imago

Mit dem Trapp-Transfer nach Paris umgeht man am Main eine unangenehme Degradierung und ermöglicht dem jahrelangen Leistungsträger und Fan-Liebling einen würdevollen Abgang. Außerdem spart die Eintracht dabei Trapps hohes Gehalt von kolportierten 3,5 Millionen Euro ein.

Doch warum Paris FC? Die Antwort liegt in einer perfekten Symbiose aus sportlichen, privaten und beruflichen Faktoren. Paris ist für Trapp kein fremdes Terrain – zwischen 2015 und 2018 stand er bei PSG unter Vertrag, kennt die Stadt bestens und spricht fließend Französisch.

Findet Trapp in Paris genau das, was er bereits vor Monaten andeutete?

Noch wichtiger: Seine Verlobte, das brasilianische Topmodel Izabel Goulart, ist aufgrund ihres Berufs oft in Paris, Trapp und Goulart sollen zudem dort eine gemeinsame Wohnung besitzen. Der Wechsel würde die Situation einer jahrelangen Fernbeziehung bessern, das Paar hätte künftig noch mehr Zeit füreinander.

Kevin Trapp (l.) mit seiner Verlobten Izabel Goulart (r.).

Ein spannender Aspekt des Transfers liegt indes jenseits des Spielfelds: Der modebewusste Trapp könnte als Model und Werbegesicht für Louis Vuitton fungieren. „Ich kann mir unheimlich gut vorstellen, etwas zu machen, womit niemand rechnet“, sagte Trapp bereits im Januar im Podcast TOMorrow – Business. Stars. Lifestyle. „Ich liebe es, Dinge auszuprobieren, auch Dinge zu machen, über die ich früher gar nicht so nachgedacht habe, die man mir auch gar nicht zutraut, die ich mir selbst gar nicht so zutrauen würde.“

Es werde sich „in den nächsten Jahren zeigen, wo der Weg hingehen wird, welche Möglichkeiten ich im Endeffekt noch bekommen werde“, sagte Trapp damals. Der Zeitpunkt, um einen neuen Weg einzuschlagen, könnte jetzt gekommen sein.

Diese einzigartige Perspektive wäre kein Zufall, sondern das Ergebnis der revolutionären Eigentümerstruktur des Paris FC. Die Familie Arnault, Besitzer des Luxuskonzerns LVMH, der Luxusmarken wie Louis Vuitton und Hennessy umfasst, kontrolliert seit Ende 2024 über ihre Beteiligungsgesellschaft Agache Sport 52,4 Prozent des Vereins. Diese Konstellation ermöglicht ein Karrierepaket, das kein anderer Klub der Welt bieten könnte.

Um die Tragweite zu verstehen, muss man die Geschichte des Paris FC kennen. 1969 gegründet, fusionierte der Klub ein Jahr später mit Stade Saint-Germain zu PSG. Doch bereits 1972 kam es zur Trennung – mit einem historischen Twist: Der Paris FC behielt den Profi-Status und die besten Spieler, während PSG in die dritte Liga zwangsversetzt wurde.

Für einen kurzen Moment war der Paris FC der unangefochtene Platzhirsch in der Hauptstadt. Doch während für PSG danach der Aufstieg und die Entwicklung zur dominierenden Kraft in Frankreich und Europa begann, startete für den Paris FC ein langer und schmerzhafter Abstieg.

Der Verein stürzte in die Niederungen des französischen Fußballs ab und spielte jahrzehntelang in den unteren Ligen, teilweise sogar im Amateurbereich. Erst 2015 gelang die Rückkehr in den Profifußball der Ligue 2. Der Aufstieg in die Ligue 1 markiert das Ende einer 46-jährigen Durststrecke und die Rückkehr in die höchste Spielklasse des Landes.

Zur Saison 2025/26 bezieht der Paris FC eine neue sportliche Heimat: das Stade Jean-Bouin mit einer Kapazität von 20.000 Zuschauern. Die Wahl des Stadions birgt eine bemerkenswerte geografische und symbolische Brisanz. Es liegt im 16. Arrondissement von Paris, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Heimstätte von PSG, dem Parc des Princes.

Die Stadien von PSG (unten) und dem Paris FC (oben) liegen direkt nebeneinander.

Die beiden Arenen werden lediglich durch eine einzige Straße, die Rue Claude Farrère, getrennt. Diese räumliche Nähe schafft die Grundlage für eines der lokalsten und geschichtsträchtigsten Derbys im europäischen Spitzenfußball.

Während PSG – seit 2011 im Besitz der katarischen Investmentgruppe QSI – in den letzten Jahren zum französischen Rekordmeister avanciert ist und in der Vorsaison erstmals die Champions League gewonnen hat, geht es für den Paris FC vorerst darum, sich in der Ligue 1 zu etablieren. Trapp soll dabei eine wichtige Rolle spielen.

Auch ein Ex-Bayern-Manager und Jürgen Klopp mischen in Paris mit

Laut der französischen Sportzeitung L‘Équipe fungierte Marco Neppe, von 2021 bis 2024 Technischer Direktor beim FC Bayern, beim Paris FC zuletzt bereits als Berater. Künftig soll Neppe dort in selbiger Funktion arbeiten, wie er es einst drei Jahre an der Säbener Straße tat. Doch nicht nur auf Neppes Expertise wird gesetzt.

Hinter dem Projekt steht nämlich eine mächtige Allianz: Neben der Familie Arnault – Patron Bernard Arnault besitzt ein geschätztes Vermögen von 120 Milliarden Euro –, die nicht nur Luxus-Kapitel mitbringt, sondern Zugang zu einer elitären Welt, setzt man auf die Erfahrung von Red Bull im Sport.

Mit 10,6 Prozent Anteilen bringt Red Bull sein bewährtes globales Netzwerk ein: Revolutionäre Datentools, weltweites Scouting und eine energiegeladene Fußballphilosophie, die bereits in Leipzig, Salzburg und New York funktioniert. Als „Global Head of Soccer“ bei Red Bull überwacht Jürgen Klopp seit Januar 2025 die sportliche Entwicklung – auch beim Paris FC. Klopp soll das Projekt mit seinem Know-how vorantreiben, er ist das menschliche Qualitätssiegel, das Spieler, Sponsoren und Fans überzeugt.

Faktoren, die Trapp bei seiner Wechselentscheidung bestärken: Hier entsteht kein Luftschloss, sondern ein durchdachtes, langfristiges Sportprojekt.

Für Trapp ist es der mutmaßlich perfekte Karriereschritt: Er bleibt Stammkeeper, kehrt in die vertraute Stadt zurück zu seiner Partnerin und sichert sich womöglich eine zweite Karriere in der Modewelt. Für Paris FC wäre es ein wichtiger symbolischer Transfer – ein Signal an andere Spieler, dass hier ein seriöses, ambitioniertes Projekt entsteht. Für Eintracht Frankfurt ist es eine pragmatische Lösung, die allen Beteiligten das Gesicht wahrt.

Mit Trapp als erfahrenem Anführer, den Arnaults als geduldigen Investoren, Neppe als Branchenkenner und Klopp als visionärem Berater könnte in Paris eine neue Ära beginnen. Trapp steht nicht nur vor einem Vereinswechsel – er könnte Pionier einer Vision werden, die weit über den Sport hinausreicht.

Rubriklistenbild: © IMAGO / ABACAPRESS

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