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Nur zwei Tage nach der Vorrunde muss das deutsche Handball-Team in der Hauptrunde ran. Das weitere Teilnehmerfeld ist unterdessen komplett.
Update vom 16. Januar: Mit der Schlusssirene am Dienstag in der Berliner Mercedes-Benz Arena, ist zugleich die Vorrunde der Handball-EM zu Ende gegangen. Während die sich die deutsche Mannschaft Frankreich geschlagen geben musste, wurden in den Gruppen B und C die letzten Hauptrunden-Tickets vergeben, wobei es zu einer dicken Überraschung kam.
In Mannheim trotzte Österreich dem Mitfavoriten Spanien ein 33:33 Unentschieden ab, womit die Österreicher in die nächste Runde einziehen. Spanien dagegen tritt nach nur drei Spielen schwer enttäuscht die Heimreise an. Als Gruppenerster zieht auch Kroatien in die nächste Runde ein, wobei sowohl die Kroaten als auch Österreich durch das Unentschieden gegeneinander mit jeweils einem Pluspunkt starten.
Handball-EM-Hauptrunde in Köln: So geht es für das DHB-Team weiter
Aus Gruppe C folgen Ungarn und Island. Serbien hatte sich durch die Niederlage gegen Montenegro jeder Chance beraubt, sodass es beim Duell in München zwischen den Hauptrundenteilnehmern um die Punkte ging. Ungarn erteilte den Isländern beim 33:25 dabei eine Lektion und geht mit großem Selbstbewusstsein in die nächste Runde. Bereits ab dem 17. Januar tritt die hochkarätig besetzte Hauptrundengruppe 2 in Hamburg zusammen. Hier duellieren sich Norwegen, Portugal, Dänemark, Niederlande, Schweden und Slowenien ums Weiterkommen.
Für die deutsche Mannschaft geht es dagegen am Donnerstag (18. Januar) gegen Island weiter. In den weiteren Partien um den Halbfinaleinzug warten dann Österreich (Samstag, 20. Januar), Ungarn (Montag, 22. Januar) und Kroatien (Mittwoch, 24. Januar). In geballten vier Spielen in sieben Tagen kann die deutsche Mannschaft dann wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.
Nach vorzeitigem Weiterkommen: Das sind die möglichen Hauptrundengegner für das DHB-Team
Erstmeldung vom 15. Januar: Berlin – Standing Ovations gab es in der Berliner Halle schon Minuten bevor die Schlusssirene ertönte. Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat bei der Heim-Europameisterschaft vorzeitig das Ticket für die Hauptrunde gelöst – durch ein 34:25 (18:13) gegen Nordmazedonien am Sonntagabend auf Berliner Hallenboden.
| Deutsches Handball-Team | |
|---|---|
| Verband: | DHB |
| Ausrüster: | Puma |
| Trainer: | Alfred Gislason |
| Mannschaftskapitän: | Johannes Golla |
Handball-EM: Deutschland am Dienstag gegen Frankreich
Zum Abschluss der Vorrunde wartet am Dienstag (20.30 Uhr) das Duell um den Gruppensieg gegen Rekordweltmeister Frankreich, der am Sonntag gegen die Schweiz patzte und überraschend nicht über ein 26:26 hinauskam. Deutschland führt die Vorrunden-Gruppe A mit 61:39 Toren sowie vier Punkten an, dahinter belegt Frankreich mit 65:55 Toren und drei Punkten den 2. Platz. Jan Immel, Handball-Europameister von 2004, schwärmt unterdessen im Interview mit IPPEN.MEDIA unter anderem von Starspieler Juri Knorr.
In der Hauptrunde gibt es zwei Sechsergruppen, Deutschland trifft dort auf Teams aus den Vorrundengruppen B und C. Die Gruppensieger und -zweitplatzierten der Hauptrunde treten anschließend in den Halbfinals über Kreuz an. Die Hauptrunde spielt die Mannschaft von Alfred Gislason in Köln.
Handball-EM: Auf wen trifft Deutschland in der Hauptrunde?
Auf der nächsten Turnierebene wartet sehr wahrscheinlich Kroatien auf die deutsche Auswahl. Die Handballer von der Adria führen Gruppe B nach zwei Spielen mit drei Punkten (67:57 Toren) an, dahinter kommt Österreich mit ebenso vielen Punkten und einem Torverhältnis von 59:52. Der Kampf um das zweite Hautprundenticket ist noch offen und fällt am Dienstag (20.30 Uhr) zwischen Spanien und Österreich.
In der Gruppe C ist noch komplett offen, wer sich für die Hauptrunde qualifzieren wird. Ungarn führt das Klassement mit vier Punkten an. Dahinter folgen Island (3) und Serbien (1). Einzig das noch ohne Erfolg dastehende Montenegro ist bereits raus. Serbien bekommt es am Dienstag (18 Uhr) mit Montenegro zu tun, Island spielt am selben Tag gegen Ungarn (20.30 Uhr). Sollten Serbien und Island am Ende bei 3:3 Punkten stehen, würde der Direktvergleich wegen des Unentschiedens zum Auftakt keine Entscheidung bringen. Dann würde die Gesamt-Tordifferenz zählen.
Deutschland sollte Gruppenphase mit Sieg gegen Frankreich beenden
Deutschland nimmt das letzte Gruppenspiel gegen Frankreich trotz der bereits sicheren Qualifikation für die Hauptrunde nicht auf die leichte Schulter. Hintergrund: In die Hauptrunde wird nur das Ergebnis mitgenommen, das gegen das andere Team erzielt wurde, das mit in die zweite Turnierphase einzieht. Sollte Deutschland also am Dienstag gegen Frankreich verlieren, würde die Hauptrunde für das Gislason-Team mit einem 0:2-Rückstand starten. (aoe)
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