Warum bekommt DFB-Torfrau Berger bei der Hymne einen Lachanfall?
VonAndreas Reiners
schließen
Hymen sind für viele Fußballer eine ernste Angelegenheit. Nicht für Ann-Katrin Berger, die dabei herzhaft lacht. Doch warum tut die DFB-Torhüterin das?
Zürich – Wenn vor einem Länderspiel die Nationalhymne erklingt, wird es ernst. Zumindest sieht es so aus, denn während die Fußballer singen (oder auch nicht), schauen sie in der Regel äußerst konzentriert und fokussiert in die Ferne. Die meisten befinden sich so kurz vor einem Spiel in einem Tunnel, andere wollen in so einem Moment seriös wirken.
Frauen-EM: DFB-Torhüterin Berger lacht bei der Hymne
Es gibt aber auch Ausnahmen. Ann-Katrin Berger ist eine, denn für die Torhüterin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft ist die Hymne eine ganz besondere Angelegenheit: Die 34-Jährige hat sichtlich Spaß dabei, sie lacht dabei über das ganze Gesicht, wie man aktuell bei der Frauen-EM beobachten kann.
Fußballer, Fußballerinnen und nochmal Fußballer – die Partner unserer DFB-Stars bei der Frauen-EM
Der Hintergrund ist ein rührender, denn sie denkt dabei an ihre Mutter und an ihren Opa. „Die haben mich immer gefragt, warum die meisten Spieler so ernst und verbissen gucken, wenn die Hymne gespielt wird. Eigentlich sollte es doch eine Freude sein, für die Nationalmannschaft zu spielen“, sagte sie der Bild.
DFB-Torhüterin Berger: „Spiele Fußball, weil es Spaß macht“
Deshalb lächle sie immer. Denn: „Die Körperhaltung und Ausstrahlung haben eine enorme Bedeutung. Und außerdem spiele ich Fußball, weil es Spaß macht. Ich wollte das schon immer, es ist eine pure Leidenschaft. Vor allem, wenn ich für Deutschland auf dem Platz stehe.“
Das wird sie am Samstag wieder, wenn es für die bereits für das Viertelfinale qualifizierten DFB-Frauen gegen Schweden (21 Uhr – alle TV-Infos hier) um den Gruppensieg geht. Dann geht es für Berger aber auch darum, etwas an ihrer Spielweise zu ändern. Denn die ist Bundestrainer Christian Wück zu riskant.
DFB-Frauen: Bergers riskante Spielweise
„Ich werde mich mit ihr natürlich an einen Tisch setzen, dass wir da andere Lösungen finden müssen, sonst werde ich nicht alt“, sagte Wück. Berger hatte zuletzt beim 2:1 gegen Dänemark gegen dänische Angreiferinnen mit dem Ball am Fuß sehr riskant agiert.
Sie sah das zunächst etwas entspannter. „Ich muss ehrlich sagen, bei den drei Aktionen, die ich hatte, hatte ich ein echt gutes Gefühl.“ (anre)