Talente, Routiniers und der Bayern-Block

EM-Kader der DFB-Frauen: 23 Nationalspielerinnen sind 2025 in der Schweiz dabei

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Der Kader des DFB-Teams für die Frauen-EM 2025 in der Schweiz: Die 23 nominierten deutschen Spielerinnen – von Giulia Gwinn bis zu Talent Cora Zicai.

Frankfurt - Die Spannung war spürbar, als Christian Wück am 12. Juni zum ersten Mal als Bundestrainer der DFB-Frauen seinen EM-Kader präsentierte. Mit ruhiger Stimme, aber erkennbar bewegt, führte er durch eine Liste, die Kontinuität und Mut zur Veränderung gleichermaßen ausstrahlt – und damit einige Überraschungen bereithielt.

Lena Oberdorfs EM-Aus wurde bereits in der Woche vor der Nominierung kommuniziert, ein paar Tage später folgte der Rücktritt von Sara Doorsoun, die ohnehin nicht zum finalen Kader zählte. Die letzte überraschende Streichung betraf Alara Şehitler, die bereits bei der Nations League aufgrund ihrer Abiturprüfungen passen musste. Hinzu kommt große Konkurrenz auf ihrer Position. Aktuell sieht Trainer Wück sie als ein Versprechen für die Zukunft.

Fußball-Europameisterschaft der Frauen - alle Titelträger im Überblick

1984 Schweden: Bei der Turnier-Premiere 1984 setzten sich die Schwedinnen im Elfmeterschießen mit 4:3 gegen England durch
1984 Schweden: Bei der Turnier-Premiere 1984 setzten sich die Schwedinnen im Elfmeterschießen mit 4:3 gegen England durch. © IMAGO/Lars Jansson/EXP/TT
1987 Norwegen: Drei Jahre später unterliegt der amtierende Europameister Schweden dem Gastgeber Norwegen. Das Finale im skandinavischen Duell endet mit 2:1.
1987 Norwegen: Drei Jahre später unterliegt der amtierende Europameister Schweden dem Gastgeber Norwegen. Das Finale im skandinavischen Duell endet mit 2:1. © IMAGO/Hanssen, Eystein
1989 BR Deutschland: Beim Heimturnier 1989 legen die DFB-Damen den Grundstein für eine große Ära. Im Finale gelingt ein 4:1 gegen Titelverteidiger Norwegen.
1989 BR Deutschland: Beim Heimturnier 1989 legen die DFB-Damen den Grundstein für eine große Ära. Im Finale gelingt ein 4:1 gegen Titelverteidiger Norwegen. © IMAGO/HORSTMUELLER GmbH
Beim Turnier in Dänemark trifft die deutsche Mannschaft abermals im Finale auf Norwegen. Dank eines 3:1 nach Verlängerung kann der Titel verteidigt werden.
1991 Deutschland: Beim Turnier in Dänemark trifft die deutsche Mannschaft abermals im Finale auf Norwegen. Dank eines 3:1 nach Verlängerung kann der Titel verteidigt werden. © IMAGO/Brun, Agnete
1993 Norwegen: Bei der vierten Finalteilnahme in Folge kehrt Norwegen zurück auf Europas Fußballthron. Im Finale schlägt die Mannschaft Gastgeber Italien mit 1:0.
1993 Norwegen: Bei der vierten Finalteilnahme in Folge kehrt Norwegen zurück auf Europas Fußballthron. Im Finale schlägt die Mannschaft Gastgeber Italien mit 1:0. © IMAGO/Lise Åserud
1995 Deutschland: Deutschland zum Dritten! Auf dem Betzenberg schlägt die DFB-Elf Schweden mit 3:2.
1995 Deutschland: Deutschland zum Dritten! Auf dem Betzenberg schlägt die DFB-Elf Schweden mit 3:2. © imago sportfotodienst
1997 Deutschland: Für den 2:0-Sieg gegen Italien erhält die deutsche Mannschaft politische Ehren. Es ist der vierte Frauen-EM-Titel in der Verbandsgeschichte.
1997 Deutschland: Für den 2:0-Sieg gegen Italien erhält die deutsche Mannschaft politische Ehren. Es ist der vierte Frauen-EM-Titel in der Verbandsgeschichte. © imago sportfotodienst
Mit dem 1:0-Erfolg über Schweden gelingt beim Heimturnier 2001 der Titel-Hattrick
2001 Deutschland: Mit dem 1:0-Erfolg über Schweden gelingt beim Heimturnier 2001 der Titel-Hattrick. © imago sportfotodienst
2005 Deutschland: Immer wieder Deutschland! Auch beim Turnier in England ist die Mannschaft nicht zu stoppen und besiegt Norwegen im Endspiel mit 3:1.
2005 Deutschland: Immer wieder Deutschland! Auch beim Turnier in England ist die Mannschaft nicht zu stoppen und besiegt Norwegen im Endspiel mit 3:1. ©  via www.imago-images.de
Feier mit Symbolkraft: Nach dem abermaligen Triumph bei der EM in Finnland wird die Mannschaft nach dem 6:2-Erfolg gegen England am Frankfurter Römer empfangen.
2009 Deutschland: Feier mit Symbolkraft. Nach dem abermaligen Triumph bei der EM in Finnland wird die Mannschaft nach dem 6:2-Erfolg gegen England am Frankfurter Römer empfangen. © imago sportfotodienst
2013 Deutschland: 2013 gelingt beim Turnier in Schweden der sechste Titel in Serie. Ein 1:0 gegen Norwegen bedeutet den bislang letzten deutschen EM-Sieg.
2013 Deutschland: 2013 gelingt beim Turnier in Schweden der sechste Titel in Serie. Ein 1:0 gegen Norwegen bedeutet den bislang letzten deutschen EM-Titel. © IMAGO/Pontus Orre/Aftonbladet/TT
2017 Niederlande: Das vorläufige Ende der DFB-Dominanz. Beim Turnier in den Niederlanden können sich die Gastgeberinnen zum ersten Mal zur Europameisterin krönen. Im Finale schlagen sie Dänemark mit 4:2.
2017 Niederlande: Das vorläufige Ende der DFB-Dominanz. Beim Turnier in den Niederlanden können sich die Gastgeberinnen zum ersten Mal zur Europameisterin krönen. Im Finale schlagen sie Dänemark mit 4:2. © Matt West/BPI/Shutterstock
2022 England: Und wieder siegen die Gastgeberinnen. Gegen England muss die DFB-Elf ein bitteres 1:2 nach Verlängerung hinnehmen. Für England ist es der erste EM-Titel.
2022 England: Und wieder siegen die Gastgeberinnen. Gegen England muss die DFB-Elf ein bitteres 2:1 nach Verlängerung hinnehmen. Für England ist es der erste EM-Titel. © IMAGO/Jonathan Brady

Während neben Alara auch Felicitas Rauch, Vivien Endemann, Lisanne Gräwe und die verletzte Nicole Anyomi – allesamt bewährtes Personal – außen vor bleiben, erhalten mehrere Youngster die Chance auf eine Bewährungsprobe. Zu ihnen zählen Torhüterin Ena Mahmutovic, Carlotta Wamser, Franziska Kett und die kurz zuvor genesene Cora Zicai.

Frauen-EM 2025: Der DFB-Kader in der Schweiz in der Übersicht

NameAlterVerein (Stand: Juli 2025)Länderspiele (Stand: Juni 2025)
Tor
Ann-Katrin Berger34NY Gotham FC (USA)22
Stina Johannes25VfL Wolfsburg3
Ena Mahmutovic21FC Bayern München1
Abwehr
Giulia Gwinn25FC Bayern München63
Kathrin Hendrich33Chicago Stars FC83
Franziska Kett20FC Bayern München3
Sophia Kleinherne25VfL Wolfsburg34
Rebecca Knaak29Manchester City (ENG)4
Sarai Linder25VfL Wolfsburg25
Mittelfeld
Jule Brand22Olympique Lyon (FRA)60
Linda Dallmann30FC Bayern München67
Sara Däbritz30Real Madrid (ESP)108
Laura Freigang27Eintracht Frankfurt39
Sjoeke Nüsken24FC Chelsea (ENG)45
Sydney Lohmann24FC Bayern München39
Janina Minge25VfL Wolfsburg21
Elisa Senß27Eintracht Frankfurt21
Cora Zicai20SC Freiburg3
Angriff
Klara Bühl24FC Bayern München67
Selina Cerci24TSG Hoffenheim9
Giovanna Hoffmann26RB Leipzig7
Lea Schüller27FC Bayern München75
Carlotta Wamser21Bayer 04 Leverkusen2

Spielplan zur Frauen-Fußball-EM 2025

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Giulia Gwinn - die Führungsspielerin im deutschen Kader

Im Februar 2025 wurde endgültig bestätigt, was zuvor bereits gemutmaßt wurde: Giulia Gwinn übernimmt offiziell das Kapitänsamt der deutschen Nationalmannschaft.

Der Bundestrainer soll eigens nach München gereist sein, um sich persönlich mit der Spielerin des FC Bayern zu treffen und ein ausführliches Gespräch mit ihr zu führen. „Er hat in erster Linie gefragt, ob ich es mir überhaupt vorstellen könnte. Und hat mir dann die Nachricht überbracht, dass das Trainerteam es gerne hätte, dass ich das Amt weiter ausführe.“ Schon vor dieser offiziellen Ernennung hatte sie das Amt als „Kapitänin auf Widerruf“ übernommen.

Auf die Frage nach ihrem Führungsstil nannte die 25-Jährige einen bekannten Ex-Nationalspieler als Inspiration. Besonders in emotionaler Hinsicht habe sie sich stets an Bastian Schweinsteiger orientiert, „weil er verkörpert, wie es ist, wenn sich jemand zerreißt für die Mannschaft, auch wenn alle Knochen wehtun“.

Übernimmt die Führung der Mannschaft: Giulia Gwinn vom FC Bayern München

Auch sie selbst versuche, vor allem bei ruhenden Bällen wie Elfmetern, Verantwortung zu übernehmen. Zudem hob Gwinn hervor, worin sie und ihre Stellvertreterin Janina Minge sich von der früheren Kapitänin unterscheiden: „Wir sind vielleicht nicht die extremen Lautsprecher wie Alex Popp, die auch mal auf dem Platz richtig brüllt.“ Über den Platz hinaus setzt sich die 25-Jährige für die stärkere Sichtbarkeit des Frauen-Fußballs ein und verkörpert seinen inklusiven Charakter.

Ann-Katrin Berger - ein beeindruckender Weg zur Nummer 1

Die aktuelle deutsche Nummer 1 ist eine echte Spätzünderin. Zwar wurde Ann-Katrin Berger auch für ein großes Turnier wie die Europameisterschaft 2022 in England nominiert, blieb hier jedoch während der gesamten Zeit ohne Einsatz. Ein ähnliches Bild ergab sich bei der Weltmeisterschaft 2023 in Australien und Neuseeland, wo sie erneut im Aufgebot stand, jedoch nicht zum Einsatz kam. Deutschland schied überraschend in der Vorrunde aus.

Erst bei den Olympischen Sommerspielen 2024 erfolgte der sportliche Durchbruch: Der neue Bundestrainer Horst Hrubesch machte Berger zur Stammkeeperin. Sie rechtfertigte das Vertrauen mit starken Leistungen – unter anderem parierte sie im Viertelfinale gegen Kanada zwei Elfmeter und verwandelte selbst den entscheidenden Strafstoß. Auch im Spiel um Platz 3 gegen Spanien zeichnete sie sich erneut aus, als sie in der Nachspielzeit einen Elfmeter hielt und so zum Gewinn der Bronzemedaille beitrug.

Die Nummer 1 im DFB-Tor: Ann-Katrin Berger

Für die Europameisterschaft 2025 wurde sie von Bundestrainer Christian Wück als feste Größe im Tor erneut nominiert. Diese Entwicklung ist vor dem Hintergrund ihrer persönlichen Geschichte besonders bemerkenswert. Bei Berger wurde 2017 erstmals Schilddrüsenkrebs diagnostiziert; sie kehrte nach erfolgreicher Behandlung bereits Anfang 2018 ins Training zurück. 2022 wurde eine erneute Erkrankung bekannt, doch bereits wenige Wochen später stand sie wieder auf dem Platz.

Die Arenen der Frauen-EM 2025 – Hier rollt der Ball bei der Women‘s EURO

Der St. Jakob-Park, liebevoll „Joggeli“ genannt, ist mit 38.512 Plätzen das größte Fußballstadion der Schweiz. Er wurde von den renommierten Architekten Herzog & de Meuron entworfen und 2001 eröffnet. Während der UEFA Frauen-EM 2025 wird der St. Jakob-Park sowohl das Eröffnungsspiel als auch das Finale beherbergen und ist somit das Herzstück des Turniers.
Der St. Jakob-Park, liebevoll „Joggeli“ genannt, ist mit 38.512 Plätzen das größte Fußballstadion der Schweiz. Er wurde von den renommierten Architekten Herzog & de Meuron entworfen und 2001 eröffnet. Während der UEFA Frauen-EM 2025 wird der St. Jakob-Park sowohl das Eröffnungsspiel als auch das Finale beherbergen und ist somit das Herzstück des Turniers. © IMAGO/Priscila Bütler / SPP
Die Swissporarena in Luzern, mit 16.000 Plätzen, ist bekannt für ihre moderne Architektur. Sie wird während der UEFA Frauen-EM 2025 drei Gruppenspiele ausrichten.
Die Swissporarena in Luzern, mit 16.000 Plätzen, ist bekannt für ihre moderne Architektur. Sie wird während der UEFA Frauen-EM 2025 drei Gruppenspiele ausrichten.  © IMAGO/Philipp Kresnik / SPP
Der Kybunpark in St. Gallen, mit einer Kapazität von 17.317 Plätzen, ist die Heimat des FC St. Gallen. Während der UEFA Frauen-EM 2025 wird er drei Gruppenspiele beherbergen.
Der Kybunpark in St. Gallen, mit einer Kapazität von 17.317 Plätzen, ist die Heimat des FC St. Gallen. Während der UEFA Frauen-EM 2025 wird er drei Gruppenspiele beherbergen. © IMAGO/FC St. Gallen
Das Stade de Genève, mit 30.084 Plätzen, ist ein modernes Stadion in der Nähe des Genfersees. Es wird während der UEFA Frauen-EM 2025 drei Gruppenspiele, ein Viertelfinale und ein Halbfinale beherbergen.
Das Stade de Genève, mit 30.084 Plätzen, ist ein modernes Stadion in der Nähe des Genfersees. Es wird während der UEFA Frauen-EM 2025 drei Gruppenspiele, ein Viertelfinale und ein Halbfinale beherbergen. © IMAGO/Daniela Porcelli
Die Stockhorn Arena in Thun, mit einer Kapazität von 10.398 Plätzen, ist das kleinste Stadion der UEFA Frauen-EM 2025. Sie wird drei Gruppenspiele ausrichten.
Die Stockhorn Arena in Thun, mit einer Kapazität von 10.398 Plätzen, ist das kleinste Stadion der UEFA Frauen-EM 2025. Sie wird drei Gruppenspiele ausrichten. © IMAGO/Philipp Kresnik / SPP
Das Stadion Letzigrund in Zürich, bekannt für das Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich, bietet Platz für 24.061 Zuschauer. Während der UEFA Frauen-EM 2025 wird es drei Gruppenspiele, ein Viertelfinale und ein Halbfinale ausrichten.
Das Stadion Letzigrund in Zürich, bekannt für das Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich, bietet Platz für 24.061 Zuschauer. Während der UEFA Frauen-EM 2025 wird es drei Gruppenspiele, ein Viertelfinale und ein Halbfinale ausrichten. © Vedran Galijas via www.imago-images.de
Das Stade de Tourbillon in Sion, mit einer Kapazität von 14.283 Zuschauern, ist die Heimat des FC Sion. Während der UEFA Frauen-EM 2025 wird es drei Gruppenspiele beherbergen.
Das Stade de Tourbillon in Sion, mit einer Kapazität von 14.283 Zuschauern, ist die Heimat des FC Sion. Während der UEFA Frauen-EM 2025 wird es drei Gruppenspiele beherbergen. © IMAGO/Frdric Dubuis
Das Stadion Wankdorf in Bern, mit einer Kapazität von 31.500 Zuschauern, ist bekannt für seine reiche Fußballgeschichte, einschließlich des legendären „Wunders von Bern“ 1954. Für die UEFA Frauen-EM 2025 wird es drei Gruppenspiele und ein Viertelfinale ausrichten.
Das Stadion Wankdorf in Bern, mit einer Kapazität von 31.500 Zuschauern, ist bekannt für seine reiche Fußballgeschichte, einschließlich des legendären „Wunders von Bern“ 1954. Für die UEFA Frauen-EM 2025 wird es drei Gruppenspiele und ein Viertelfinale ausrichten. © IMAGO/Sven Sonntag

Die Erfahrenen und die Talente: Viel Hoffnung auf Schüller, Däbritz und Co.

Im Kader von Christian Wück findet sich für das anstehende Turnier eine Achse mit geballter Spielerfahrung wieder. Dies beginnt etwa in der Abwehrkette bei Kathrin Hendrich. Die 33-Jährige, die ab kommender Saison nicht mehr für den VfL Wolfsburg, sondern in Chicago die Schuhe schnüren wird, bietet mit 83 Länderspielen eine erfahrene Stütze in der Innenverteidigung.

Diese Routine setzt sich auch im defensiven Mittelfeld fort, wo Sara Däbritz zur Verfügung steht. Bereits 108 Mal lief die 30-Jährige für das DFB-Team auf. Zudem sammelte sie jahrelang Erfahrung in Frankreichs erster Liga, wo sie zunächst mit PSG, später mit Olympique Lyon regelmäßig um den Meistertitel spielte – auch wenn sie zuletzt nicht mehr als unangefochtene Stammspielerin galt. Nach der EM wartet mit Real Madrid die nächste reizvolle Aufgabe.

In der Offensive bringt zudem der Bayern-Block um Klara Bühl, Linda Dallmann und Lea Schüller viel Länderspiel-Expertise mit. Im Falle von Bühl kommt diese trotz ihrer erst 24 Jahre bereits auf 67 Einsätze. Das Zusammenspiel von Bühl und Schüller könnte ein wesentlicher Garant für die Torgefahr werden. Auf der Dallmann-Position kann darüber hinaus auch Laura Freigang mit 39 Länderspielen als feste Größe gehandelt werden.

Lea Schüller (Bayern München): Auf ihr liegen die Hoffnungen im Angriff.

Die Lasten sollen jedoch nicht allein auf ihren Schultern ruhen. Vor allem in der Offensivabteilung überraschte Wück mit mehreren jungen Spielerinnen, denen möglicherweise bei der EM der Durchbruch winkt. Dazu zählt etwa Carlotta Wamser, die erst bei der Nations League ihr A-Elf-Debüt gab.

Schon deutlich gefestigter – nicht zuletzt aufgrund einer hervorragenden Bundesliga-Saison – ist Selina Cerci. Kurz vor der EM erhält sie im Spiel gegen Österreich, ihrem erst neunten Länderspiel, die Chance, sich festzuspielen. Etwas überraschend ist auch Cora Zicai vom SC Freiburg dabei. Die 20-jährige Stürmerin gab ihr Debüt erst Ende November 2024 beim 6:0-Erfolg gegen EM-Gastgeber Schweiz – damals traf Zicai direkt.

Bundestrainer Wück nominiert Kader für EM 2025: Diese 23 Spielerinnen sind dabei

Nach dem Rücktritt von Merle Frohms im Jahr 2024, etablierte sich Ann-Katrin Berger etwas überrascht als neue Nummer 1. Seitdem konnte die 34-Jährige nicht mehr verdrängt werden. Ihre Erfahrung und Stärke auf der Linie geben dem deutschen Team Sicherheit. Im Aufbau, kann sie noch etwas zulegen.
Ann-Katrin Berger (NY Gotham FC): Nach dem Rücktritt von Merle Frohms im Jahr 2024, etablierte sich Ann-Katrin Berger etwas überraschend als neue Nummer 1. Seitdem konnte die 34-Jährige nicht mehr verdrängt werden. Ihre Erfahrung und Stärke auf der Linie geben dem deutschen Team Sicherheit. Im Aufbau kann sie noch etwas zulegen. © IMAGO
Ihre Vertreterin wird die 25-jährige Stina Johannes sein. In der Bundesliga machte sie sich bei Eintracht Frankfurt einen Namen. Für die A-Nationalmannschaft durfte sie bereits drei Mal zwischen den Pfosten stehen.
Stina Johannes (Eintracht Frankfurt) - Ihre Vertreterin wird die 25-jährige Stina Johannes sein. In der Bundesliga machte sie sich bei Eintracht Frankfurt einen Namen. Für die A-Nationalmannschaft durfte sie bereits drei Mal zwischen den Pfosten stehen. © IMAGO
Ebenfalls mit dabei ist Ena Mahmutovic. Die 21-Jährige gilt als äußerst talentiert und wird aller Voraussicht nach die zweite Ersatzkeeperin im Kader von Christian Wück.
Ena Mahmutovic (FC Bayern München): Ebenfalls mit dabei ist Ena Mahmutovic. Die 21-Jährige gilt als äußerst talentiert und wird aller Voraussicht nach die zweite Ersatzkeeperin im Kader von Christian Wück sein. © IMAGO
Natürlich ist auch Giulia Gwinn dabei. Die 25-Jährige übernahm nach dem Rücktritt von Alexandra Popp die Kapitänsbinde beim DFB-Team. Gwinn gilt als unangefochtene Stammkraft auf der rechten Abwehrseite. Neben der Defensivarbeit schaltet sie sich immer wieder auch in Offensivaktionen ein.
Giulia Gwinn (FC Bayern München): Natürlich ist auch Giulia Gwinn dabei. Die 25-Jährige übernahm nach dem Rücktritt von Alexandra Popp die Kapitänsbinde beim DFB-Team. Gwinn gilt als unangefochtene Stammkraft auf der rechten Abwehrseite. Neben der Defensivarbeit schaltet sie sich immer wieder auch in Offensivaktionen ein. © IMAGO
Auch Bayern-Teamkollegin Franziska Kett fährt mit zur Frauen-EM in die Schweiz. Die 20-Jährige, frisch gebackene Nationalspielerin beackert meist die linke Abwehrseite. Bisher bringt sie es auf drei A-Länderspiele.
Franziska Kett (FC Bayern München): Auch Bayern-Teamkollegin Franziska Kett fährt mit zur Frauen-EM in die Schweiz. Die 20-Jährige, frisch gebackene Nationalspielerin, beackert meist die linke Abwehrseite. Bisher bringt sie es auf drei A-Länderspiele. © IMAGO
In der DFB-Innenverteidigung ist Rebecca Knaak gesetzt. Die 28-Jährige spielt bei Manchester City auf der Insel und war zuvor für den SC Freiburg und Bayer 04 Leverkusen aktiv. In den Nationalmannschaftsfokus rückte sie erst unter Christian Wück.
Rebecca Knaak (Manchester City): In der DFB-Innenverteidigung ist Rebecca Knaak gesetzt. Die 28-Jährige spielt bei Manchester City auf der Insel und war zuvor für den SC Freiburg und Bayer 04 Leverkusen aktiv. In den Nationalmannschaftsfokus rückte sie erst unter Christian Wück. © IMAGO
Kathrin Hendrich soll als Innenverteidigerin für Stabilität sorgen. Vor der EM sorgte sie mit einem Wechsel in die USA für Aufsehen.
Kathrin Hendrich (VfL Wolfsburg): Kathrin Hendrich soll als Innenverteidigerin für Stabilität sorgen. Vor der EM sorgte sie mit einem Wechsel in die USA für Aufsehen. © IMAGO
Dort könnte Sophia Kleinherne ihren Platz einnehmen, die von Eintracht Frankfurt zum VfL Wolfsburg wechselt. Bei der EM könnten sie in der Viererkette womöglich noch einmal zusammen brillieren.
Sophia Kleinherne (Eintracht Frankfurt): Dort könnte Sophia Kleinherne ihren Platz einnehmen, die von Eintracht Frankfurt zum VfL Wolfsburg gewechselt ist. Bei der EM könnten sie in der Viererkette womöglich noch einmal zusammen brillieren. © IMAGO
Sarai Linder präsentiert sich für die EM als gute Option für die linke Außenverteidigung. Dort duelliert sie sich mit Franziska Kett um einen Startelfplatz.
Sarai Linder (VfL Wolfsburg): Sarai Linder präsentiert sich für die EM als gute Option für die linke Außenverteidigung. Dort duelliert sie sich mit Franziska Kett um einen Startelfplatz. © IMAGO
Janina Minge gilt aktuell als die erste Wahl für die linke Innenverteidigerposition.
Janina Minge (VfL Wolfsburg): Die 26-jährige Minge gilt aktuell als die erste Wahl für die linke Innenverteidigerposition. © IMAGO
Die Eintracht-Stürmerin reist als Ergänzung im Sturm mit zum Turnier. Erst bei der Nations League gab sie ihr A-Elf-Debüt und erhält von Christian Wück weiteres Vertrauen.
Carlotta Wamser (Eintracht Frankfurt): Die Eintracht-Stürmerin reist als Ergänzung im Sturm mit zum Turnier. Erst bei der Nations League gab sie ihr A-Elf-Debüt und erhält von Christian Wück weiteres Vertrauen. © IMAGO
Ihre Flankenläufe und Vorlagen könnten beim Turnier zu einem entscheidenden Faktor in der Offensive werden.
Klara Bühl (Bayern München): Ihre Flankenläufe und Vorlagen könnten beim Turnier zu einem entscheidenden Faktor in der Offensive werden. © IMAGO
Kurz vor der EM bekam Selina Cerci gegen Österreich eine Chance sich fest zuspielen und nutzte sie. Die 24-jährige, die nach der Saison als Torschützenkönigin der Bundesliga ausgezeichnet wurde, traf ebenfalls. Bundestrainer Wück belohnt dies mit einem Platz im EM-Kader.
Selina Cerci (TSG Hoffenheim): Kurz vor der EM bekam Selina Cerci gegen Österreich eine Chance, sich fest zuspielen und nutzte sie. Die 24-jährige, die nach der Saison als Torschützenkönigin der Bundesliga ausgezeichnet wurde, traf sogar. Bundestrainer Wück belohnt dies mit einem Platz im EM-Kader. © IMAGO
Die 30-jährige Mittelfeldspielerin gehört zu den Dauerbrennerinnen im DFB-Team. Däbritz absolvierte bereits über 100 A-Länderspieler. Zuletzt hatte die Mittelfeldspielerin ihren Abschied von Olympique Lyon angekündigt. Wohin es für sie geht, ist offen. Zuletzt wurde über einen Wechsel zu Real Madrid spekuliert.
Sara Däbritz (vereinslos): Die 30-jährige Mittelfeldspielerin gehört zu den Dauerbrennerinnen im DFB-Team. Däbritz absolvierte bereits über 100 A-Länderspiele. Zuletzt hatte die Mittelfeldspielerin ihren Abschied von Olympique Lyon angekündigt. Wohin es für sie geht, ist offen. Zuletzt wurde über einen Wechsel zu Real Madrid spekuliert. © IMAGO
Für Schwung über den Flügel soll Jule Brand sorgen. Nach der EM wird die bisherige Wolfsburgerin ihr Glück in Frankreich suchen.
Jule Brand (Olympique Lyon): Für Schwung über den Flügel soll Jule Brand sorgen. Nach der EM wird die bisherige Wolfsburgerin ihr Glück in Frankreich suchen. © IMAGO
Nicht nur beim FC Bayern soll Linda Dallmann die offensiven Fäden ziehen. Die 30-Jährige ist schon lange dabei und lief bereits 67 Mal für die deutsche A-Nationalmannschaft auf.
Linda Dallmann (Bayern München): Nicht nur beim FC Bayern soll Linda Dallmann die offensiven Fäden ziehen. Die 30-Jährige ist schon lange dabei und lief bereits 67 Mal für die deutsche A-Nationalmannschaft auf. © IMAGO
Ihre Konkurrentin im offensiven Mittelfeld wird Eintracht-Star Laura Freigang. Beim letzten Test in der Nations League gegen Österreich (6:0) bekam die 27-Jährige den Vorzug. Das Vertrauen zahlte sie mit einem Treffer zurück.
Laura Freigang (Eintracht Frankfurt): Ihre Konkurrentin im offensiven Mittelfeld wird Eintracht-Star Laura Freigang. Beim letzten Test in der Nations League gegen Österreich (6:0) bekam die 27-Jährige den Vorzug. Das Vertrauen zahlte sie mit einem Treffer zurück. © IMAGO
Etwas überraschend bahnte sich Giovanna Hoffmann ihren Weg in die Nationalmannschaft. Doch die 26-jährige Stürmerin schlug direkt ein. In sieben A-Länderspielen traf sie bereits dreimal.
Giovanna Hoffmann (SC Freiburg): Etwas überraschend bahnte sich Giovanna Hoffmann ihren Weg in die Nationalmannschaft. Doch die 26-jährige Stürmerin schlug direkt ein. In sieben A-Länderspielen traf sie bereits dreimal. © IMAGO
Auch Sydney Lohmann gehört natürlich zum Aufgebot. Die zentrale Mittelfeldspielerin des FC Bayern zeigte sich zuletzt in der Nations-League-Partie gegen Österreich bereits in EM-Form.
Sydney Lohmann (Bayern München): Auch Sydney Lohmann gehört natürlich zum Aufgebot. Die zentrale Mittelfeldspielerin des FC Bayern zeigte sich zuletzt in der Nations-League-Partie gegen Österreich bereits in EM-Form. © IMAGO
Auch Elisa Senß reist als zentraler Baustein im defensiven Mittelfeld mit zur EM.
Elisa Senß (Eintracht Frankfurt): Auch Elisa Senß reist als zentraler Baustein im defensiven Mittelfeld mit zur EM. © IMAGO
Im Mittelfeld gesellt sich England-Legionärin Sjoeke Nüsken hinzu. Die 24-jährige Ex-Frankfurterin läuft seit 2023 für den FC Chelsea auf.
Sjoeke Nüsken (FC Chelsea): Im Mittelfeld gesellt sich England-Legionärin Sjoeke Nüsken hinzu. Die 24-jährige Ex-Frankfurterin läuft seit 2023 für den FC Chelsea auf. © IMAGO
Auf ihr liegen die Hoffnungen im Angriff. Und das Lea Schüller Tore schießen kann, bewies sie nicht nur in der Bundesliga beim Meister Bayern München. Alleine in der laufenden Nations-League-Saison, netzte die 27-Jährige in zehn Spielen, achtmal.
Lea Schüller (Bayern München): Auf ihr liegen die Hoffnungen im Angriff. Und dass Lea Schüller Tore schießen kann, bewies sie nicht nur in der Bundesliga beim Meister FC Bayern. Allein in der laufenden Nations-League-Saison netzte die 27-Jährige in zehn Spielen achtmal. © IMAGO
Etwas überraschend ist Cora Zicai vom SC Freiburg dabei. Die 20-jährige Stürmerin gab ihr Debüt erst Ende November 2024 beim 6:0-Erfolg gegen EM-Gastgeber Schweiz. Damals traf Zicai direkt.
Cora Zicai (SC Freiburg): Etwas überraschend ist Cora Zicai vom SC Freiburg dabei. Die 20-jährige Stürmerin gab ihr Debüt erst Ende November 2024 beim 6:0-Erfolg gegen EM-Gastgeber Schweiz. Damals traf Zicai direkt.  © IMAGO
Überraschenderweise fehlt Alara Şehitler im Reisetross in die Schweiz. Wück begründet dies mit dem Verpassen der Nations League und dem hohen Konkurrenzdruck auf ihrer Position. Dennoch bescheinigt er der hochtalentierten 18-Jährigen eine große Zukunft.
Nicht mit dabei: Überraschenderweise fehlt Alara Şehitler im Reisetross in die Schweiz. Wück begründet dies mit dem Verpassen der Nations League und dem hohen Konkurrenzdruck auf ihrer Position. Dennoch bescheinigt er der hochtalentierten 18-Jährigen eine große Zukunft. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Florian Wiegand
Christian Wück (Trainer) – Seit August 2024 leitet Christian Wück die Geschicke des DFB-Teams – und das bisher überaus erfolgreich. In zehn Spielen gab es sieben Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen. Er wird sich jedoch am starken Olympia-Abschneiden unter dem Alt-Trainer Hrubesch messen lassen müssen.
Christian Wück (Trainer) – Seit August 2024 leitet Christian Wück die Geschicke des DFB-Teams. Er wird sich jedoch am starken Olympia-Abschneiden unter dem Alt-Trainer Hrubesch messen lassen müssen. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Bosco

Bayern-Wolfsburg-Dominanz: viel Qualität für das Turnier, schlechtes Omen für die Bundesliga?

Fluch und Segen zugleich könnte die hohe Konzentration von Nationalspielerinnen auf zwei Vereine darstellen. Der FC Bayern stellt mit sieben Spielerinnen den größten Anteil der 23 nominierten Akteurinnen. Hinzu kommen vier aktuelle Wölfinnen vom VfL Wolfsburg. Während Jule Brand und Kathrin Hendrich nach der Saison ihr Glück im Ausland suchen werden, wechseln mit Stina Johannes und Sophia Kleinherne zwei Frankfurterinnen nach Wolfsburg.

Für das DFB-Team bedeutet diese Konstellation zum einen, dass viele Spielerinnen sich aus dem Bundesliga-Alltag kennen und eingespielte Abläufe erleichtert werden. Zählt man auch die Spielerinnen von Eintracht Frankfurt - bis vor dem Turnier noch Johannes, Kleinherne, Senß, Freigang und Wamser - hinzu, stammen 16 von 23 Kaderspielerinnen von Vereinen, die in der vergangenen Saison zu den Top drei der Bundesliga gehörten.

Diese enge Konzentration offenbart jedoch gleichzeitig strukturelle Schwächen im deutschen Frauenfußball. Während vor allem die Teams aus München und Wolfsburg seit Jahren dominieren und infrastrukturell klare Vorteile gegenüber der Bundesliga-Konkurrenz genießen, fällt es den Vereinen hinter dem Spitzentrio zunehmend schwer, sportlich mitzuhalten. Selbst Mannschaften mit Männermannschaften in der Bundesliga hinken dem FC Bayern sportlich deutlich hinterher.

So lagen zwischen den Münchnerinnen und der TSG Hoffenheim als Tabellensechster bereits 23 Punkte, Werder Bremen auf Platz 7 hatte 30 Punkte Rückstand, und der 1. FC Köln als Zehnter sogar 45 Zähler.

Fußballer, Fußballerinnen und nochmal Fußballer – die Partner unserer DFB-Stars bei der Frauen-EM

Das sind die Partner:innen der DFB-Stars.
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft gehört bei der EM in der Schweiz zu den Favoriten. Aber wer drückt für unsere Mädels auf der Tribüne die Daumen? © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler
Ann-Kathrin-Berger und ihrer Lebensgefährtin Jessica Carter. Die zwei sind seit 2016 zusammen und lernten sich beim Birmingham City FC kennen.
Ann-Katrin Berger und ihre Lebensgefährtin Jessica Carter. Die Zwei sind seit 2016 zusammen und lernten sich beim Birmingham City FC kennen. © _jesslcarter/ Instagram
Schon beim Chelsea FC spielten die beiden zusammen. Hier feiern sie den Gewinn des FA Cups.
Schon beim Chelsea FC spielten die Beiden zusammen. Hier feiern sie den Gewinn des FA Cups. © NurPhoto/ IMAGO Images
Die beiden gaben im Mai 2024 ihre Verlobung bekannt.
Im Mai 2024 gab das Paar dann ihre Verlobung bekannt. © Jessica carter/ Instagram
Jessica unterstützte ihre Freundin Ann-Katrin auch bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris vor Ort. Ann-Katrin-Berger hat dort mit der Frauen Fußballnationalmannschaft die Bronzemedallie gewonnen.
Jessica unterstützte ihre Freundin Ann-Katrin auch bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris vor Ort. Berger hat dort mit der Frauen-Fußballnationalmannschaft die Bronzemedaille gewonnen. © Jessica Carter/ Instagram
Ann-Katrin Berger mit ihrer Partnerin Jessica Carter. Zusammen wechselten die beiden 2024 zum Gotham FC.
Zusammen wechselten die beiden 2024 zum Gotham FC und zogen nach New York/ New Jersey. © annkatrin.berger/ Instagram
Die erste NWSL Championship Trophäe gewann das Paar zusammen in der ersten Saison bei Gotham City.
Die erste NWSL Championship Trophäe gewann das Paar zusammen in der ersten Saison bei Gotham City. © _jesslcarter/ Instagram
Giulia Gwinn und ihr Freund Constantin Frommann lernten während ihrer gemeinsamen Zeit in Frteiburg kennen.
Giulia Gwinn und ihr Freund Constantin Frommann lernten sich während ihrer gemeinsamen Zeit beim SC Freiburg kennen. Fromann war beim SC als Torhüter unter Vertrag. © Constantin Frommann/ Instagram
Giulia Gwinn und Constantin Frommann beim Freundschaftsspiel Deutschland gegen Brasilien Freundschaftsspiel. April 11 2023
Giulia Gwinn und Constantin Frommann beim Freundschaftsspiel Deutschland gegen Brasilien in Nürnberg. © ActionPictures/Imago Images
Giulia Gwinn und Ex-Fußballer Constantin Frommann bei den olympischen Spielen 2024 in Paris. Sie lernten sich in Freiburg kennen, meinte Giulia Gwinn 2022 in einem Interview mit der Bild.
Giulia Gwinn und Ex-Fußballer Constantin Frommann ebenfalls bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris, als die Frauenfußballnationalmannschaft die Bronzemedaille gewonnen hat.  © IMAGO
Giulia Gwinn und ihr Freund bei der Meisterfeier vom FC Bayern München.
Giulia Gwinn und ihr Freund bei der Meisterfeier vom FC Bayern München. © giuliagwinn/ Instagram
Giulia Gwinn beim 125 Jahre FCB Event mit ihrem Freund Constantin Frommann.
Giulia Gwinn beim 125 Jahre FCB-Event mit ihrem Freund Constantin Frommann. © giuliagwinn/ Instagram
Seit 2020 sind Kathrin Endrich und EX-Bundesligaspieler Sebastian Griesbeck zusammen.
Seit 2020 sind Kathrin Endrich und Ex-Bundesligaspieler Sebastian Griesbeck zusammen. Aktuell ist der Defensivspieler bei Start Kristiansand in Norwegen unter Vertrag. © Peter Hartenfelser/ Imago Images
Sara Däbritz und ihr Partner Lukas Dotzler, Regionalliga-Spieler bei DJK Vilzing, seit Mai 2025 glücklich verheiratet.
Sara Däbritz und ihr Partner Lukas Dotzler. © Sara Däbritz/ Instagram
Sara Däbritz wechselte 2019 zu Paris Saint-Germain, Lukas unterstützte sie dabei tatkräftig.
Sara Däbritz wechselte 2019 zu Paris Saint-Germain, Lukas unterstützte sie dabei tatkräftig. © sara.daebritz13/ Instagram
Die beiden haben im Mai 2025 geheiratet.
Die beiden haben im Mai 2025 kurz vor der EM in der Schweiz geheiratet. © sara. daebritz13/Instagram
Bevor sie geheiratet haben, waren sie 8 Jahre ein Paar.
Bevor sie geheiratet haben, waren sie acht Jahre ein Paar.  © sara.daebritz13/ Instagram
Lukas Dotzler hat den Nachnamen Däbritz angenommen.
Lukas Dotzler hat den Nachnamen Däbritz von seiner Partnerin angenommen. © Sara Daebritz/ Instagram
2025 wechselt sie zu Real Madrid und auch hier wird ihr Mann sie unterstützen
2025 wechselt sie zu Real Madrid und auch hier wird ihr Mann sie unterstützen. © sara.daebritz13/Instagram
Elisa Senß ist mit dem Webvideoproduzenten und Fußballspieler Felix Casalino liiert
Elisa Senß ist mit dem Videoproduzenten und Fußballspieler Felix Casalino liiert. © Elisa Senß/Felix Casalino/ Instagram
Klara Bühl und ihr langjähriger Freund Simeon Stiefvater.
Klara Bühl und ihr langjähriger Freund Simeon Stiefvater. © Klara Bühl/ Instagram
Sie sind seit 2018 offiziell zusammen, kennen sich aber schon seit vielen Jahren, da sie im gleichen Dorf im Schwarzwald aufgewachsen sind.
Das Paar ist seit 2018 offiziell zusammen, kennen sich aber schon seit vielen Jahren, da sie im gleichen Dorf im Schwarzwald aufgewachsen sind.  © lesimeon/Instagram
Klara Bühl feiert mit der Familie und ihrem Freund die Deutsche Fußball Meisterschaft der Flyeralarm Frauen-Bundesliga 2022 2023.
Klara Bühl feiert mit der Familie und ihrem Freund die Deutsche Fußball Meisterschaft der Flyeralarm Frauen-Bundesliga 2022/23. © IMAGO/Michaela Merk
Klara Bühl und ihr Freund bei der Frauen EM 2022 Deutschland - Dänemark.
Klara Bühl und ihr Freund zusammen bei der Frauen-EM 2022 nach dem Spiel Deutschland gegen Dänemark. © Heiko Becker/ Imago Images
Zusammen feierten sie auch das double 2024/25.
Zusammen feierten sie auch das Double von Klara Bühl 2024/25. © buehlklara/ Instagram

Noch immer schreitet die Professionalisierung des Frauenfußballs in Deutschland nicht einheitlich voran. Auch unter den großen Klubs herrscht Uneinigkeit darüber, wie stark und in welcher Form in den Frauenfußball investiert werden soll – etwa in Bezug auf die regelmäßige Nutzung der großen Arenen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch bei Eintracht Frankfurt wider, das aktuell einen deutlichen personellen Aderlass verkraften muss.

Die Tendenz, dass ambitionierte deutsche Spielerinnen – sofern sie ausgebildet werden – perspektivisch nur zwischen dem FC Bayern, dem VfL Wolfsburg oder den professionell agierenden Ligen in England und Spanien wählen können, ist eine Entwicklung, die dem DFB langfristig nicht gefallen dürfte. (nki)

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