Aleksander Aamodt Kildes Freundin Mikaela Shiffrin hat verraten, wie ernst es nach dem schlimmen Sturz im Januar wirklich um den Ski-Dominator stand.
Åre – Mikaela Shiffrin ist zurück im Weltcup. Nach ihrem schweren Sturz Ende Januar in Cortina d‘Ampezzo feierte die US-Amerikanerin in Åre ihr Comeback. In Schweden wird die 28-Jährige allerdings nur im Slalom am Sonntag an den Start gehen. Auch beim Weltcup-Finale in Saalbach (AUT) wird der Ski-Superstar auf die Speed-Rennen verzichten.
Shiffrin gibt beklemmende Einblicke in Sturz von Kilde
Dass es aber noch viel schlimmer hätte kommen können, erklärte nun Freundin Shiffrin vor ihrem Comeback. „In den ersten Stunden nach dem Unfall ging es um Leben und Tod“, sagte die 28-Jährige bei einer virtuellen Medienrunde. „Mit so etwas hat man keine Erfahrung. Die ersten zwei Wochen konnte er nicht aufstehen und auch nicht zur Toilette. Er hat einen langen Weg vor sich, aber es geht ihm immer besser.“
Shiffrin war, nachdem sie vom Sturz erfahren hatte, sofort klar gewesen, dass sie ihren Lebenspartner schnell besuchen muss. Die 28-Jährige reiste unmittelbar danach nach Innsbruck, wo der Norweger operiert wurde. Kilde hatte sich eine tiefe Schnittwunde in der Wade zugezogen, konnte aber auf die Unterstützung von Shiffrin setzen.
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Erst am Freitag (8. März) meldete sich der Norweger bei Instagram selbst zu Wort und erklärte, dass er seit letzter Woche nicht mehr auf den Rollstuhl angewiesen ist. Kilde sagte aber auch, dass es derzeit noch schwer sei, sich vorzustellen, jemals wieder Ski zu fahren. Das hat seine Freundin nach ihrem Sturz bereits geschafft und Kilde wird ihr hoffentlich bald zurück auf die Piste folgen. (kk)