Von Christoph Wutz
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Der Fall Noussair Mazaroui schreibt politische Schlagzeilen. Der FCB reagierte inzwischen darauf. Stefan Effenberg ist enttäuscht von seinem Ex-Klub.
München – Der Wirbel um Noussair Mazraoui vom FC Bayern München nimmt nicht ab. Zuletzt hatten die Münchner ihr Schweigen zum Fall des 25-Jährigen, der mit pro-palästinensischen Äußerungen aufgefallen war, gebrochen . Doch der Umgang des Deutschen Rekordmeisters mit der Causa sorgt bei einigen Experten für Unverständnis. So auch bei Ex-Bayern-Star Stefan Effenberg, der die Verantwortlichen des Klubs jetzt scharf kritisierte.
Stefan Effenberg Geboren: 2. August 1968 (Alter 55 Jahre), Niendorf, Hamburg Position: Zentraler Mittelfeldspieler Stationen als Spieler: u. a. Borussia Mönchengladbach, FC Bayern München, AC Florenz, VfL Wolfsburg Karriereende: 2004
Effenberg tadelt FCB-Star Mazraoui: „Wenn man zweimal nachgedacht hätte...“ In seiner Kolumne bei Sport1 bezog der „Tiger“ klar Position zu den Vorkommnissen um den Rechtsverteidiger, der nach seinem Pro-Palästina-Video im Kader der Bayern bleibt. „Leider müssen wir aktuell zu viel über Dinge sprechen, die nichts mit dem Sportlichen zu tun haben“, nahm Effenberg vorweg.
„Der FC Bayern München hat sich im Fall Noussair Mazraoui dazu entschieden, die Sache mit einem Statement zu beenden. Dazu muss ich deutlich sagen: Eigentlich sollten die Spieler selbst wissen, wie man sich bei so einem Thema verhält – wenn man zweimal nachgedacht hätte. Das war bei Mazraoui aber wohl nicht der Fall“, kritisierte der 55-Jährige, der von 1990 bis 1992 sowie von 1998 bis 2002 für den Deutschen Rekordmeister aufgelaufen war, den Marokkaner scharf.
Stefan Effenberg (l.) nahm sich den Bayern-Vorstand um Jan-Christian Dreesen (r.) wegen dessen Verhalten im Fall Noussair Mazraoui zur Brust.
© Eibner / Ulrich Wagner / Imago
„Wo ist die Entschuldigung?“: Effenberg schießt scharf gegen Bayerns Mazraoui Nach dem Statement des Vereins „war das Kind in den Brunnen gefallen“, führte Effenberg weiter aus. „Ja, in der Kluberklärung wurde erklärt, dass Mazraoui ‚jede Art des Terrorismus und jede Terrororganisation‘ verurteilt. Was ich aber vermisse: Wo ist die Entschuldigung?“, schoss der Champions-League-Sieger von 2001 scharf gegen den 25-jährigen Rechtsverteidiger.
„Das wäre ja wohl das Mindeste gewesen – und nicht die Aufgabe des Vereins“, stellte „Effe“ klar. „Der Spieler hat den Post abgesetzt, dann hätte er sich auch entschuldigen müssen“, nahm der 55-Jährige den Bayern-Star in die Verantwortung.
Goretzka wählt ungewöhnliches Modell: Die neuen Luxus-Wagen der Bayern-Stars Ein Audi Q8 Sportback e-tron quattro sorgt bei Bayern-Kapitän Manuel Neuer für sichere Fahrt. © IMAGO / Philippe Ruiz;
IMAGO / Belga Ähnlich sicher im Verkehr wie im Tor: Sven Ulreich und sein Audi Q8 e-tron GT. © IMAGO / MIS; IMAGO / ZUMA Wire Mit seinem Audi Q4 Sportback e-tron kommt Alphonso Davies auf gewohnt hohen Geschwindigkeiten. © IMAGO / Oryk HAIST; IMAGO / PanoramiC Mit einem Audi RS e-tron GT erkundigt Neuzugang Raphael Guerreiro die Straßen von München. ©
IMAGO / Sven Simon; IMAGO / NurPhoto In München lässt sich Kim Min-Jae mit einem Audi Q8 Sportback e-tron quattro blicken. In München lässt sich Kim Min-Jae mit einem Audi Q8 Sportback e-tron quattro blicken. © AUDI AG; IMAGO / Belga Der Audi RS e-tron GT von Dayot Upamecano hat ordentlich PS unter der Haube. Der Audi RS e-tron GT von Dayot Upamecano hat ordentlich PS unter der Haube. © IMAGO / Oryk HAIST; IMAGO / Xinhua Sicher wie Matthijs de Ligt in der Verteidigung: Sein Audi Q8 55 e-tron quattro. Sicher wie Matthijs de Ligt in der Verteidigung: Sein Audi Q8 55 e-tron quattro. © IMAGO / Oryk HAIST; IMAGO / Belga Auf und neben dem Platz elegant: Noussair Mazraoui im Audi Q8 Sportback e-tron quattro. Auf und neben dem Platz elegant: Noussair Mazraoui im Audi Q8 Sportback e-tron quattro. © IMAGO / ActionPictures; IMAGO / ZUMA Wire Bouna Sarr bekommt einen Audi RS e-tron GT gestellt. Bouna Sarr bekommt einen Audi RS e-tron GT gestellt. © IMAGO / AFLOSPORT; IMAGO / Pacific Press Agency Power auf dem Platz und auf der Fahrbahn: Leon Goretzka fährt einen Audi RS e-tron GT. Power auf dem Platz und auf der Fahrbahn: Leon Goretzka fährt einen Audi RS e-tron GT. © AUDI AG Ryan Gravenberch ist im Audi Q4 Sportback e-tron in München unterwegs. Ryan Gravenberch ist im Audi Q4 Sportback e-tron in München unterwegs. © IMAGO / Michael Weber; IMAGO / PanoramiC Ob Konrad Laimer in seinem Audi Q8 Sportback e-tron quattro ähnlich weite Wege wie auf dem Feld geht? Ob Konrad Laimer in seinem Audi Q8 Sportback e-tron quattro ähnlich weite Wege wie auf dem Feld geht? © IMAGO / Oryk HAIST;
IMAGO / Belga Joshua Kimmich behält in seinem Audi RS e-tron GT immer die Kontrolle. Joshua Kimmich behält in seinem Audi RS e-tron GT immer die Kontrolle. © IMAGO / Passion2Press; IMAGO / NurPhoto Passt hinter den Audi RS e-tron GT auch eine Anhängerkupplung für den Pferdeanhänger von Thomas Müller? Passt hinter den Audi RS e-tron GT auch eine Anhängerkupplung für den Pferdeanhänger von Thomas Müller? © AUDI AG; IMAGO / ZUMA Wire Nicht ganz so wendig wie Musiala im Strafraum des Gegners: Sein Audi Q4 Sportback e-tron. Nicht ganz so wendig wie Musiala im Strafraum des Gegners: Sein Audi Q4 Sportback e-tron. ©
IMAGO / Revierfoto; IMAGO / PanoramiC Dynamik in Spiel- und Fahrweise: Leroy Sane im Audi RS e-tron GT.
Farbe: Mythosschwarz Metallic Dynamik in Spiel- und Fahrweise: Leroy Sane im Audi RS e-tron GT.
© AUDI AG; IMAGO / Eibner Europa Bringt im Audi RS e-tron GT die PS auf die Straße: Serge Gnabry. Bringt im Audi RS e-tron GT die PS auf die Straße: Serge Gnabry. © AUDI AG; IMAGO / Manfred Segerer Geschwindigkeit wird bei Kingsley Coman großgeschrieben: Deshalb fährt er einen Audi RS e-tron GT. Geschwindigkeit wird bei Kingsley Coman großgeschrieben: Deshalb fährt er einen Audi RS e-tron GT. © IMAGO / Eibner; IMAGO / TT Gerade 18 und bereit für den Straßenverkehr: Mathys Tel im Audi Q4 Sportback e-tron. Gerade 18 und bereit für den Straßenverkehr: Mathys Tel im Audi Q4 Sportback e-tron. © IMAGO / ActionPictures; IMAGO / PanoramiC Eric Maxim Chupo-Moting ist in einem Audi Q8 e-tron quattro unterwegs. Eric Maxim Chupo-Moting ist in einem Audi Q8 e-tron quattro unterwegs. © IMAGO / Revierfoto;
IMAGO / Belga Torjäger Harry Kane fährt seine vier Kinder mit einem Audi Q8 e-tron quattro durch München. Torjäger Harry Kane fährt seine vier Kinder mit einem Audi Q8 e-tron quattro durch München. © AUDI AG; IMAGO / Belga „Wo ist er?“: Effenberg knöpft sich Bayern-Vorstand wegen Mazraoui vor Nichtdestotrotz zeigte sich die Bayern-Legende „nicht nur vom Spieler enttäuscht.“ Auch sein früherer Arbeitgeber habe sich „nicht gerade mit Ruhm bekleckert“, so Effenberg, der den Trainer der Münchner jedoch in Schutz nahm: „Wie kann es sein, dass sich Thomas Tuchel ständig zu der Angelegenheit äußern muss?“, zeigte er sich fassungslos von der Vereinspolitik. Auch vor dem jüngsten Spiel gegen den FSV Mainz 05 hatte der Coach über Mazraoui gesprochen.
„Wo ist der Bayern-Vorstand? Wo sind Herbert Hainer und Jan-Christian Dreesen? Sie sollten das Gesicht des Vereins sein, nicht Tuchel“, forderte der 55-Jährige mehr Präsenz der beiden. Auch bei den Mainzer hatte Anwar El Ghazi mit anti-israelischen Äußerungen für Schlagzeilen gesorgt. Die Bosse des FSV hatten den Niederländer daraufhin suspendiert – eine konsequente Maßnahme, die „Effe“ positiv hervorhob.
Hätten Sie‘s gewusst? 20 Fußball-Stars mit überraschenden Karriere-Stationen Diego Maradona: Der Argentinier (Weltmeister 1978) feierte seine größten Erfolge auf Vereinsebene mit dem SSC Neapel. Für die Süditaliener spielte „die Hand Gottes“ von 1984 bis 1991. Die Erfolgsgeschichte endete unrühmlich. Maradona wurde des Kokain-Konsums überführt und von der italienischen Liga für 15 Monate gesperrt. Danach schaffte er es zurück in den Profi-Fußball. Im Sommer 1992 schloss sich Maradona dem FC Sevilla an. © Miguelez Sports Foto/imago Rafael van der Vaart: Von seinem Jugend-Verein Ajax Amsterdam kam van der Vaart 2005 zum Hamburger SV. Sechs Jahre spielte der Niederländer an der Elbe. Nach jeweils zwei Jahren bei Real Madrid und Tottenham Hotspur sowie weiteren Stationen schloss sich van der Vaart kurz vor dem Ende seiner Karriere Esbjerg fB in Dänemark an. © Pro Shots/imago Torsten Frings: Bei Werder Bremen wurde der gebürtige Westfale zum Bundesliga-Profi, 1999 gewann Frings mit den Grün-Weißen den DFB-Pokal. Später spielte er für Borussia Dortmund (2002-2004) und den FC Bayern. Frings‘ Herzensclub sollte Bremen werden, nach nur einem Jahr in München kehrte er 2005 an die Weser zurück. Von 2011 bis 2023 ließ Frings seine Karriere beim FC Toronto in Kanada ausklingen. © HochZwei/International/imago Ailton: Der gebürtige Brasilianer avancierte bei Werder Bremen zum Publikumsliebling und wurde mit dem Verein 2004 Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger. Nach dem Double-Erfolg wechselte Ailton für ein Jahr zu Schalke 04. Danach folgten zahlreiche Stationen, unter anderem in der Türkei, Serbien, der Schweiz, Österreich und China. 2010 kehrte Ailton nach Bremen zurück, um für den dortigen Regionalligisten FC Oberneuland zu spielen. © picture point/imago Stefan Effenberg Die Spieler des AC Florenz fotografiert beim Serie A Spiel AC Florenz gegen den AS Stefan Effenberg: Nach einer Saison, in der Bayern München die Bundesliga auf Platz Zehn beendete, zog es den „Tiger“ im Sommer 1992 nach Italien. „Effe“ wechselte zum AC Florenz, ein Jahr spielte er für den Verein sogar in der zweiten italienischen Liga, der Serie B. Nach zwei Jahren in Florenz kehrte Effenberg zurück nach München. © HJS/imago Luis Suarez: Von seinem Heimat-Verein Nacional Montevideo zog Luis Suarez 2006 nach Europa. Bevor der Uruguayer aber für Ajax Amsterdam, den FC Liverpool, den FC Barcelona und Atletico Madrid kickte, schloss sich Suarez mit 19 Jahren zunächst noch dem FC Groningen an. Für den Verein der niederländischen Eredivisie spielte „der Beißer“ ein Jahr. Luis Suarez: Von seinem Heimat-Verein Nacional Montevideo zog Luis Suarez 2006 nach Europa. Bevor der Uruguayer aber für Ajax Amsterdam, den FC Liverpool, den FC Barcelona und Atletico Madrid kickte, schloss sich Suarez mit 19 Jahren zunächst noch dem FC Groningen an. Für den Verein der niederländischen Eredivisie spielte „der Beißer“ ein Jahr. © ANP/imago Jürgen Klinsmann: Kurz nach dem verlorenen EM-Finale gegen Dänemark 1992 wechselte Jürgen Klinsmann zur AS Monaco. Zuvor hatte er drei Jahre bei Inter Mailand gespielt. In Italien wurde Klinsmann mit der Nationalmannschaft 1990 auch Weltmeister. Jürgen Klinsmann: Kurz nach dem verlorenen EM-Finale gegen Dänemark 1992 wechselte Jürgen Klinsmann zur AS Monaco. Zuvor hatte er drei Jahre bei Inter Mailand gespielt. In Italien wurde Klinsmann mit der Nationalmannschaft 1990 auch Weltmeister. © HJS/imago Claudio Pizarro Claudio Pizarro: Sein Vertrag mit dem FC Bayern München wurde nicht verlängert. Also wechselte Claudio Pizarro 2007 ablösefrei zum FC Chelsea. In England konnte sich der Stürmer aber nicht durchsetzen. Also kehrte er nach einem Jahr zunächst auf Leihbasis zu Werder Bremen zurück. 2009 stimmte Chelsea dann einer dauerhaften Rückkehr Pizarros an die Weser zu. © Colorsport/imago Carsten Jancker Carsten Jancker: Seine Stationen bei Udinese Calcio und beim 1. FC Kaiserslautern waren nicht gerade von Erfolg gekrönt. Also flüchtete Carsten Jancker, 2002 noch Teil der Nationalmannschaft, im Jahr 2006 nach China. Doch auch bei Shanghai Shenhua drückte Jancker mehr die Bank. Nach einem halben Jahr zog der Stürmer wieder zurück nach Europa und stand bis 2009 noch für den österreichischen SV Mattersburg unter Vertrag. © Imagechina/imago Lukas Podolski: Ein Weltmeister in Japan: 2017 wechselte Lukas Podolski im Herbst seiner Karriere zum japanischen Klub Vissel Kobe. Bei seinem Pflichtspieldebüt am 29. Juli 2017 im Heimspiel gegen Ōmiya Ardija schoss er zwei Tore. Am Neujahrstag 2020 gewann Podolski mit Vissel Kobe den japanischen Kaiserpokal. Gemeinsam mit dem deutschen Trainer Thorsten Fink und dem spanischen Weltmeister Andres Iniesta. Das Pokal-Finale war gleichzeitig Podolskis Abschiedsspiel in Japan. Danach wurde der Vertrag mit dem damals 34-Jährigen nicht verlängert. Im Januar 2020 unterschrieb Podolski in der türkischen Süper Lig bei Antalyaspor. 2021 wechselte der gebürtige Pole zum polnischen Erstligisten Gornik Zabrze. Lukas Podolski: Ein Weltmeister in Japan: 2017 wechselte Lukas Podolski im Herbst seiner Karriere zum japanischen Klub Vissel Kobe. Bei seinem Pflichtspieldebüt am 29. Juli 2017 im Heimspiel gegen Ōmiya Ardija schoss er zwei Tore. Am Neujahrstag 2020 gewann Podolski mit Vissel Kobe den japanischen Kaiserpokal. Gemeinsam mit dem deutschen Trainer Thorsten Fink und dem spanischen Weltmeister Andres Iniesta. Das Pokal-Finale war gleichzeitig Podolskis Abschiedsspiel in Japan. Danach wurde der Vertrag mit dem damals 34-Jährigen nicht verlängert. Im Januar 2020 unterschrieb Podolski in der türkischen Süper Lig bei Antalyaspor. 2021 wechselte der gebürtige Pole zum polnischen Erstligisten Gornik Zabrze. © Aflosport/imago Stephan Lichtsteiner FC Augsburg Stephan Lichtsteiner: Sieben Mal wurde Stephan Lichtsteiner mit Juventus Turin Italienischer Meister. Nach sieben Jahren in Italien wechselte der Schweizer 2018 zunächst ablösefrei nach England zum FC Arsenal. 2019 zog es den rechten Verteidiger dann in die Bundesliga. Lichtsteiner schloss sich dem FC Augsburg an, wo er 2020 seine Karriere beendete. © Frank Hoermann/Sven Simon/imago Serge Gnabry: Lange bevor sich Serge Gnabry dem FC Bayern München anschloss, spielte er zunächst in England. 2011, mit 16 zog er nach London zum FC Arsenal. Zu Beginn der Saison 2015 wechselte Gnabry auf Leihbasis zu West Bromwich Albion, wo er allerdings kaum zum Zug kam. Serge Gnabry: Lange bevor sich Serge Gnabry dem FC Bayern München anschloss, spielte er zunächst in England. 2011, mit 16 zog er nach London zum FC Arsenal. Zu Beginn der Saison 2015 wechselte Gnabry auf Leihbasis zu West Bromwich Albion, wo er allerdings kaum zum Zug kam. © Joe Toth/BPI/Shutterstock/imago Hansi Flick: Nach fünf Jahren beim FC Bayern München suchte Hansi Flick im Sommer 1990 eine neue Herausforderung. Ein Wechsel zum amtierenden Vizemeister, dem 1. FC Köln, lag da auf der Hand. Drei Jahre spielte der spätere Bundestrainer für die Geißböcke, ehe er 1993 mit 28 Jahren seine Karriere beenden musste. Hansi Flick: Nach fünf Jahren beim FC Bayern München suchte Hansi Flick im Sommer 1990 eine neue Herausforderung. Ein Wechsel zum amtierenden Vizemeister, dem 1. FC Köln, lag da auf der Hand. Drei Jahre spielte der spätere Bundestrainer für die Geißböcke, ehe er 1993 mit 28 Jahren seine Karriere beenden musste. © Horstmüller/imago Cesc Fabregas: Ein Weltmeister und zweifacher Europameister in der zweiten italienischen Liga, der Serie B: Der Verein Como Calcio verpflichtete im Juli 2022 keinen geringeren als den spanischen Mittelfeldspieler Cesc Fabregas. Fabregas, der mit dem FC Chelsea, dem FC Barcelona und dem FC Arsenal Titel gesammelt hat, will im Herbst seiner Karriere nicht einfach nur noch etwas weiterspielen. Er habe vor, Como Calcio zurück in die Serie A zu führen, erklärte Fabregas nach seinem Wechsel nach Norditalien. Cesc Fabregas: Ein Weltmeister und zweifacher Europameister in der zweiten italienischen Liga, der Serie B: Der Verein Como Calcio verpflichtete im Juli 2022 keinen geringeren als den spanischen Mittelfeldspieler Cesc Fabregas. Fabregas, der mit dem FC Chelsea, dem FC Barcelona und dem FC Arsenal Titel gesammelt hat, will im Herbst seiner Karriere nicht einfach nur noch etwas weiterspielen. Er habe vor, Como Calcio zurück in die Serie A zu führen, erklärte Fabregas nach seinem Wechsel nach Norditalien. © Nicolas Morassutti/imago Ronaldo: Er war gerade 17 Jahre alt, und hatte ein Jahr zuvor als Profi bei Cruzeiro Belo Horizonte debütiert, da zog es den Brasilianer Ronaldo nach Europa. Mit 17 Jahren unterschrieb der Mittelstürmer, der später in seiner Heimat „Ronaldo fenomeno“ genannt wurde, bei der PSV Eindhoven. Es folgte eine große Karriere mit Stationen unter anderem beim FC Barcelona, Inter Mailand und Real Madrid. Ronaldo: Er war gerade 17 Jahre alt, und hatte ein Jahr zuvor als Profi bei Cruzeiro Belo Horizonte debütiert, da zog es den Brasilianer Ronaldo nach Europa. Mit 17 Jahren unterschrieb der Mittelstürmer, der später in seiner Heimat „Ronaldo fenomeno“ genannt wurde, bei der PSV Eindhoven. Es folgte eine große Karriere mit Stationen unter anderem beim FC Barcelona, Inter Mailand und Real Madrid. © Pro Shots/imago Mo Salah: Es war während der U20-Weltmeisterschaft 2011 in Kolumbien. Da wurde der FC Basel auf einen jungen Ägypter aufmerksam, der schon damals mit seinem Antritt und seiner Schnelligkeit für Furore sorgte: Mo Salah. 2012 nahmen die Schweizer Salah unter Vertrag. Unter traurigen Umständen. Nach Ausschreitungen im Stadion von Port Said, bei denen 74 Fans starben, wurde die Saison in Ägypten abgebrochen. Der Fußball in dem nordafrikanischen Land kam zunächst einmal zum Erliegen. Dem späteren Star-Stürmer des FC Liverpool, verhalf der Wechsel in die Schweiz aber zu seinem Durchbruch in Europa. Mo Salah: Es war während der U20-Weltmeisterschaft 2011 in Kolumbien. Da wurde der FC Basel auf einen jungen Ägypter aufmerksam, der schon damals mit seinem Antritt und seiner Schnelligkeit für Furore sorgte: Mo Salah. 2012 nahmen die Schweizer Salah unter Vertrag. Unter traurigen Umständen. Nach Ausschreitungen im Stadion von Port Said, bei denen 74 Fans starben, wurde die Saison in Ägypten abgebrochen. Der Fußball in dem nordafrikanischen Land kam zunächst einmal zum Erliegen. Dem späteren Star-Stürmer des FC Liverpool, verhalf der Wechsel in die Schweiz aber zu seinem Durchbruch in Europa. © Fotostand / Gelhot via www.imago-images.de Kevin De Bruyne Kevin De Bruyne: Zu wenig Einsatzzeit beim FC Chelsea führte den belgischen Nationalspieler Kevin De Bruyne 2014 in die Bundesliga. Er unterschrieb einen 5-Jahres-Vertrag beim VfL Wolfsburg. Doch bereits 2015 zog es den Mittelfelspieler wieder zurück in die Premier League. Kurz vor dem Ende der Transferperiode unterschrieb De Bruyne bei Manchester City. 75 Millionen ließen sich die Citizens den Offensivmann kosten. Damit war der Wechsel De Bruynes zum damaligen Zeitpunkt der teuerste Transfer der Bundesliga und der Belgier einer der teuersten Spieler weltweit. © Peter Steffen/dpa franz beckenbauer Franz Beckenbauer: Der Kaiser beim HSV: Nach dreieinhalb Jahren bei New York Cosmos kehrte Franz Beckenbauer 1980 zur Überraschung vieler in die Bundesliga zurück. Allerdings bewies er sich nicht noch einmal beim FC Bayern München. Beckenbauer unterschrieb im Norden, beim Hamburger SV. 1982 holte er mit dem HSV noch einmal den deutschen Meistertitel, für Beckenbauer war es der fünfte. Mit der Schale in der Hand trat er aus der Bundesliga ab. Beckenbauer zog es noch einmal in die USA, wo er eine weitere Saison für New York Cosmos spielte. Im September 1983 absolvierte er sein allerletztes Pflichtspiel. © Sven Simon/imago Paul Breitner Paul Breitner: Es war ein kurzes Intermezzo. Als Paul Breitner nach drei Jahren bei Real Madrid in die Bundesliga zurückkehrte, führte ihn sein Weg nicht direkt wieder zum FC Bayern München. 1977 unterschrieb der Spielmacher im Mittelfeld bei Eintracht Braunschweig. 30 Spiele machte Breitner für die „Löwen“, die Eintracht erlebte eine mittelmäßige Saison. 1978 schloss Breitner das kurze Kapitel Braunschweig wieder und kehrte zum deutschen Rekordmeister nach München zurück. © Rust/imago Karl Heinz Rummenigge Karl-Heinz Rummenigge: 1987 hatte Karl-Heinz Rummenigge mit Verletzungen zu kämpfen, überlegte eigentlich - nach drei Jahren bei Inter Mailand - seine Karriere zu beenden. Doch der ehemalige Bayern-Stürmer hängte noch zwei Spielzeiten bei Servette Genf dran. In der Saison 1988/89 schoss der ehemalige Bayern-Stürmer für Servette 24 Treffer in der Schweizer Liga und wurde damit Torschützenkönig. Als solcher beendete Rummenigge 1989 seine aktive Laufbahn. © ZUMA Press/Keystone/imago Effenberg verteidigt FCB-Coach Tuchel – und zieht brisanten Nagelsmann-Vergleich Effenberg ging noch weiter auf die Rollenverteilung der Bayern-Verantwortlichen im Fall Mazraoui ein. Der Trainer habe „im Verein eine eindeutig definierte Aufgabe: Fußball“, schrieb der einstige Mittelfeld-Star des FC Bayern. „Darauf sollte er sich konzentrieren und seine Fachkompetenz in diesem Bereich einbringen“, forderte der „Tiger“.
„Ständig Baustellen außerhalb des eigenen Verantwortungsbereichs bearbeiten zu müssen, kostet unglaublich viel Energie“, erklärte Effenberg – und zog einen brisanten Vergleich: Wie kräftezehrend die Tätigkeit als Bayern-Coach auch neben dem sportlichen Geschehen ist, habe „Tuchels Vorgänger Julian Nagelsmann ebenfalls zu spüren bekommen.“
Nicht nur "Effe“ kritisierte die Verantwortlichen für ihr Verhalten im Fall des Marokkaners scharf. Auch der Präsident von Makkabi Deutschland prangerte den Umgang der Bayern-Bosse mit Mazraoui an . (wuc)
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