Biathlon-Ikone lässt Zukunft offen – Karriereende nach der Saison?
VonSascha Mehr
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Biathlon-Star Dorothea Wierer lässt offen, ob sie ihre Karriere nach der Saison beendet. Zunächst gilt ihre Konzentration der WM.
Bruneck – Dorothea Wierer trainierte im Sommer hart, um für die neue Biathlon-Saison in Form zu kommen. Die Zweitplatzierte im Gesamtweltcup der vergangenen Saison hatte das Ziel, Platz eins zu erobern. Doch bereits jetzt ist dieses Ziel nicht mehr realisierbar, denn für Wierer läuft es in diesem Winter noch überhaupt nicht.
Biathlon-Star vor Karriereende nach der Saison?
Die Gesundheit macht der Südtirolerin immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Aus diesem Grund musste sie auch mehrere Weltcuprennen auslassen und feierte ihr Comeback erst kürzlich in Antholz. Durch die schwierige Saison ist nicht auszuschließen, dass Dorothea ihre Karriere im Sommer beendet und die Skier in die Ecke stellt.
Zunächst einmal gilt der Fokus der Weltmeisterschaft. „Ich werde mich die nächsten zwei Wochen bestmöglich konzentrieren und alles aus mir rauszuholen. Wenn die WM mal rum ist, habe ich ja Zeit, mir über die Zukunft Gedanken zu machen“, sagte die 33-Jährige gegenüber dem Online-Portal SportNews.
Ein Karriereende schließt die Italienerin also keinesfalls aus. In einem Interview mit der italienischen Zeitung Corriere dello Sport wurde Wierer zuletzt sogar recht deutlich. „Ich habe meine Entscheidung getroffen. Nur ich und mein Mann Stefano kennen sie. Ich habe diese Entscheidung genau während meiner Pause jetzt getroffen. Am Ende der Saison werde ich sie verraten, aber im Moment sage ich noch nichts.“
Wierer konzentriert sich auf Biathlon-WM
Wierer fährt aber mit gedämpften Erwartungen zur Weltmeisterschaft. Zu schlecht lief für sie der aktuelle Winter, in dem ein 14. Platz ihr bestes Resultat war. „Man kommt nicht so schnell wieder in Form, wenn man mal längere Zeit krank war. Ich werde das Beste aus der Situation machen, aber man muss auch mal realistisch sein“, so die ehemalige Biathlon-Weltmeisterin zu SportNews.
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In Zukunft soll die Familienplanung soll Priorität bei Wierer genießen, was eng mit der Fortsetzung ihrer Karriere verknüpft ist. Beides zusammen ist für die 33-Jährige keine Option. „Ich sehe mich nicht in einer Doppelrolle als Mutter und Athletin“, erklärte die 33-Jährige, die erst nach dem Karriereende Nachwuchs bekommen will, vor einiger Zeit im Gespräch mit der Südtiroler Zeitung Il T Quotidiano. (smr)