Vorfreude auf Weltcup-Auftakt

Biathlon-Diva schmettert Anfragen ab – „Weder Lust noch Zeit“

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Biathlon-Weltmeisterin freut sich auf den Weltcupauftakt, ahnt aber Böses. Auf eine andere Sache hat sie dagegen gar keine Lust.

Bruneck – Der Weltcup-Auftakt rückt immer näher. Die Biathletinnen und Biathleten haben eine lange Vorbereitung hinter sich und sind startklar. Zum Auftakt geht es ins schwedische Östersund. Eine der Favoritinnen auf den Gesamtweltcupsieg ist Dorothea Wierer, die in der vergangenen Saison Zweite wurde und nur der Französin Julia Simon den Vortritt lassen musste.

Dorothea Wierer
Geboren:3. April 1990 (Alter 33 Jahre), Bruneck
Nationalität:Italien
Sportart:Biathlon

Biathlon-Weltcup: Wierer freut sich auf Start in Östersund

Die Italienerin hat aber eine böse Vorahnung für den Start in die neue Saison. „Ich hoffe nur, dass wir, wenn wir zum Training in den Norden fahren, perfekte Bedingungen vorfinden werden, aber ich fürchte, das wird schwierig“, sagte Wierer gegenüber dem Online-Portal fondo italia

Die 33-Jährige ist jedenfalls motiviert und voller Vorfreude auf den Start in Östersund. „Wenn wir in den Norden fahren, komme ich auf jeden Fall in den perfekten Modus, in dem ich mir bewusst bin, dass die Saison beginnt und ich mich nur darauf konzentriere, eine Athletin ohne andere Verpflichtungen zu sein“, so die Südtirolerin weiter.

Dorothea Wierer freut sich auf den Weltcupauftakt.

Ein Karriereende kommt für sie noch nicht infrage – zumindest nicht vor der bald beginnenden Saison. „Diese Saison wird entscheidend für meine endgültige Entscheidung mit Blick auf Olympia. Die Jüngeren kommen nach, ich werde älter und meine Motivation ist ein Auf und Ab. Um ehrlich zu sein, bin ich nach so vielen Jahren etwas müde und es gibt in meinem Leben nicht mehr nur den Sport“, bestätigte die Weltmeisterin von 2019, 2020 und 2023 kürzlich gegenüber Il T Quotidiano.

Biathlon-Weltcup: Wierer lehnt Autobiografie zunächst ab

Aktuell konzentriert sich Wierer aber ausschließlich auf den Sport. Eine mögliche Autobiografie ist deshalb derzeit kein Thema. „Ich habe schon viele Anfragen bekommen, aber im Moment habe ich weder Lust noch Zeit“, äußerte sich Wierer im Gespräch mit fondo italia zu dem Thema.

Geisenberger, Frenzel & Co.: Diese deutschen Wintersport-Stars haben 2023 ihre Karriere beendet

Rennrodlerin Natalie Geisenberger hat ihre Laufbahn nach sechs Goldmedaillen bei Olympia, neun WM-Titeln und acht Gesamtweltcup-Siegen für beendet erklärt.
Rennrodlerin Natalie Geisenberger hat ihre Laufbahn nach sechs Goldmedaillen bei Olympia, neun WM-Titeln und acht Gesamtweltcup-Siegen für beendet erklärt.  © IMAGO/Andrew P. Scott
Biathletin Denise Herrmann-Wick jubelt vor dem Holmenkollen.
Es war der Paukenschlag in der Wintersport-Saison 2022/23: Ex-Langläuferin und Biathletin Denise Herrmann-Wick beendete als amtierende Olympiasiegerin ihre Karriere. © IMAGO/VEGARD GRØTT
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Ein ganz großer deutscher Sportler verlässt die Nordische Kombination: Eric Frenzel. 2014 und 2018 wurde er Olympiasieger. © IMAGO/GEPA pictures/ Patrick Steiner
Nico Ihle beim Eisschnelllauf.
Der Eisschnellläufer Nico Ihle beendete seine lange Karriere mit 37 Jahren. Sein größter Erfolg: Die WM-Silbermedaille 2017 in Gangneung. ©  via www.imago-images.de
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Die deutsche Nachwuchs-Hoffnung im Biathlon, Luise Müller (22), verkündete völlig überraschend ihr Karriereende. © IMAGO/Harald Deubert
Der deutsche Skifahrer Julian Rauchfuss bei der Abfahrt.
Eine Silbermedaille nahm Technik-Spezialist Julian Rauchfuss bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking mit nach Hause. © IMAGO/GEPA pictures/ Mathias Mandl
Die Biathletin Vanessa Hinz am Schießstand bei ihrem letzten Rennen in Obertilliach
Von Verletzungen und Rückschlägen in der Saison 2022/23 verfolgt: Vanessa Hinz. Die 31-jährige Biathletin hörte 2023 nach ihrem letzten Rennen beim IBU Cup in Obertilliach auf. WM-Silber 2020 im Einzel ist einer ihrer größten Triumpfe. © Harald Deubert/imago
Der deutsche Sportler Jonas Dobler beim Skilanglauf.
Jonas Dobler (Skilanglauf) beendete nach zehn Jahren im Weltcup seine Karriere. © IMAGO/Eibner/Memmler
Nolan Seegert tanzt mit seiner Lauf-Partnerin Minerva Hase auf dem Eis.
Der 30-jährige Nolan Seegert beendete seine Karriere als Paarläufer aufgrund der Trennung von seiner Lauf-Partnerin Minerva Hase (l.). © IMAGO/Stephanie Gouiran
Skirennläuferin Marlene Schmotz umfährt Slalom-Stange beim Weltcup.
DSV-Slalom-Spezialistin Marlene Schmotz (29) verabschiedete sich nach zehn Jahren im Ski-Weltcup aus dem Alpinsport.  © Wolfgang Grebien/GEPA pictures/imago
Der 30-jährige Paul Fentz beim Eiskunstlauf.
Paul Fentz: Der Eiskunstläufer und viermaliger deutsche Meister zog einen Schlussstrich unter seiner Laufbahn auf dem Eis. © Laci Perenyi via www.imago-images.de
Der deutsche Skirennfahrer David Ketterer beendete den Weltcup in Chamonix auf dem 22. Platz.
Mit David Ketterer haben gleich drei deutsche DSV-Asse ihre Ski nach dieser Saison abgeschnallt. Der 29-jährige gebürtige Donaueschinger kämpfte in den letzten Jahren immer wieder mit Verletzungen - 2022 wurde „Kette“ zudem Vater.  © Mario Buehner/GEPA pictures/imago

„Dann weiß ich nicht, ob es für mich das Richtige wäre, denn wenn ich alles erzählen müsste, was passiert ist und was ich denke, wäre es nicht immer positiv, da es auch andere Menschen betreffen würde“, so die 33-Jährige weiter. (smr)

Rubriklistenbild: © Dorothea Wierer/Instagram

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