Köln-Youngster Said El Mala hat es tatsächlich in den Kader geschafft. Der 19-Jährige steht erstmals im Aufgebot der A-Nationalmannschaft und darf auf sein Debüt hoffen. Leroy Sané feiert derweil sein Comeback und steht nach zuletzt zweifacher Nicht-Berücksichtigung wieder im Kader. Ebenfalls etwas überraschend kehrt Innenverteidiger Malick Thiaw nach über zwei Jahren ins Aufgebot zurück. Der Ex-Schalker bestritt sein bis dato letztes Länderspiel im Oktober 2023 gegen Mexiko.
Nicht in den Kader geschafft hat es dagegen ein prominentes Quintett: Robin Koch (Eintracht Frankfurt), Robert Andrich (Bayer Leverkusen), Angelo Stiller und Maximilian Mittelstädt (beide VfB Stuttgart) sowie Maximilian Beier (Borussia Dortmund) fehlen allesamt im Aufgebot, nachdem sie bei den letzten Länderspielen noch dabei gewesen waren.
Update vom 6. November, 12.43 Uhr: Laut Informationen des Kicker hat es Kölns Shootingstar Said El Mala in den Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann geschafft. Demnach gehört der 19-Jährige zum Aufgebot für die Spiele gegen Luxemburg und die Slowakei. El Mala hatte sich in den vergangenen Wochen beim Aufsteiger in Topform präsentiert und war in kurzer Zeit zum Publikumsliebling aufgestiegen.
Update vom 6. November, 12.02 Uhr: Zwei Youngster des FC Bayern stehen offenbar nicht im Aufgebot der Nationalmannschaft. Nach Informationen von Absolut Fußball, dem Fußballportal von Home of Sports, verzichtet Bundestrainer Julian Nagelsmann auf Tom Bischof und Juwel Lennart Karl. Beide hatten sich zuletzt bei den Münchnern durch starke Leistungen in den Fokus gespielt.
Stattdessen geht es für Bischof als Kapitän zur U21-Nationalmannschaft, die in der EM-Qualifikation auf Malta und Georgien trifft. Auch Karl könnte dann erstmals bei der U21 dabei sein. Eine Entscheidung über seine mögliche Nominierung soll in den kommenden Tagen fallen.
Leroy Sané hofft auf Nationalmannschafts-Comeback
Update vom 6. November, 11.15 Uhr: Eine der großen Fragen bei der heutigen Kaderbekanntgabe von Julian Nagelsmann: Kehrt Leroy Sané ins Aufgebot zurück? Zuletzt hatte der DFB-Coach zweimal auf den Flügelstürmer verzichtet und nach dessen Wechsel im Sommer vom FC Bayern zu Galatasaray Istanbul öffentlich mehr Scorerpunkte gefordert.
Sané erlebte in Istanbul einen schweren Start, konnte in seinen ersten Partien nicht überzeugen. Inzwischen ist er aber besser in Form, steht jetzt nach 14 Spielen für Gala bei drei Toren und drei Assists. Zuletzt ließ der 29-Jährige auch mit einer möglichen Rückkehr nach Deutschland aufhorchen.
Erstmeldung vom 6. November, 9.40 Uhr: Frankfurt – Endspurt für das DFB-Team auf dem Weg zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026. In den letzten beiden Qualifikationsspielen gegen Luxemburg (14. November, 20.45 Uhr) und drei Tage später gegen die Slowakei (17. November, 20.45) will das DFB-Team den ersten Platz in Quali-Gruppe A verteidigen und direkt das Ticket für die Endrunde lösen.
Am Donnerstag (13 Uhr) wird Bundestrainer Julian Nagelsmann den Kader für die beiden wichtigen Partien bekanntgeben. Während erneut diverse Stammkräfte verletzungsbedingt fehlen, dürfen sich einige zuletzt groß aufspielende Youngster Hoffnungen auf eine Nominierung machen.
Nagelsmann muss wie zuletzt schon nun auch zum Abschluss der Gruppenphase der WM-Qualifikation auf prominente Namen verzichten. Unter anderem Marc-André ter Stegen, Antonio Rüdiger, Jamal Musiala und Kai Havertz stehen nicht zur Verfügung. Auch die beiden Stürmer Niclas Füllkrug und Tim Kleindienst fallen verletzt aus.
Stattdessen wird der Bundestrainer voraussichtlich auf die Kräfte um Kapitän Joshua Kimmich und Topstürmer Nick Woltemade bauen, die die DFB-Elf zuletzt mit den Siegen gegen Luxemburg (4:0) und in Nordirland (1:0) im Oktober auf Platz eins der Gruppe A geführt hatten.
Diese deutschen Nationalspieler feierten ihr Debüt unter Julian Nagelsmann
Mit zwei weiteren Siegen verteidigt Deutschland definitiv den Spitzenrang und löst das direkte WM-Ticket für die Endrunde im Sommer 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Wird Platz eins verfehlt, muss die DFB-Elf im März 2026 Playoffs spielen. Eine brenzlige Situation, die unbedingt vermieden werden soll.
Dabei mithelfen könnte Bayern-Youngster Tom Bischof. Der 20-Jährige hat zuletzt als Linksverteidiger mehrfach bei den formstarken Münchnern überzeugt – und könnte diese Rolle nun auch beim DFB-Team einnehmen. Hinten links spielten zuletzt David Raum oder Maximilian Mittelstädt, die jedoch nicht immer überzeugen konnten. U21-Kapitän Bischof wäre eine weitere Alternative, könnte durch seine Vielseitigkeit gleichzeitig auch eine Option fürs Mittelfeld sein.