Finale der Klub-WM

Cole Palmer überragt: Chelsea entzaubert PSG und krönt sich zum Klub-Weltmeister 2025

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Chelsea schockt Paris Saint-Germain im Finale der Klub-Weltmeisterschaft und feiert völlig verdient den letzten Titel der Saison. Der Ticker zum Nachlesen.

Fazit: Der FC Chelsea schafft, womit in der Deutlichkeit wohl keiner gerechnet hatte und bezwingt den französischen Triple-Sieger Paris Saint-Germain mit 3:0. Die Londoner hatten PSG über 90 Minuten um Griff, die Edel-Offensive der Pariser konnte ihre PS zu keinem Zeitpunkt auf den Rasen bringen. In der ersten Halbzeit trifft Cole Palmer doppelt und legt Joao Pedro einen weiteren Treffer auf den Schlappen. Chelsea nimmt vollkommen verdient die neue Klub-WM-Trophäe entgegen.

Aufstellung Chelsea:Sanchez - Gusto, Chalobah, Colwill, Cucurella, James - Caicedo, Enzo - Palmer, Neto, Joao Pedro
Aufstellung PSG:Donnarumma - Hakimi, Marquinhos, Beraldo, Nuno Mendes - Vitinha, Joao Neves, Fabian - Doue, Kvaratskhelia, Dembele
Tore:Palmer (22. Minute), Palmer (30. Minute), Joao Pedro (43. Minute)

Abpfiff: Das Spiel ist aus! Und direkt nach Abpfiff kommt es zur Rudelbildung auf dem Platz. Die beiden Trainer mitten drinnen. Zum Glück eskaliert das ganze nicht. Zeit zu feiern – zumindest, für alle, die es mit den Londonern halten.

Minute 90+4: Nuno Mendes holt sich nach einer groben Grätsche gelb ab. Es wird phasenweise unschön.

Minute 90+1: Fünf Minuten gibt es hier obendrauf. Die Partie jetzt häufig unterbrochen, viele kleine und größere Fouls, viel Pariser Frust.

Minute 88: Es gibt nochmal Freistoß für PSG. Vitinha auf Medndes, der zieht ab. Gusto ist dazwischen.

Minute 86: Der Schiedsrichter läuft raus, schaut sich eine Szene noch einmal genauer an. Joao Neves sieht nach VAR-Eingriff rot, weil er Cucurella an der Mähne gezogen hatte.

Minute 82: Barcola mit einem Abschluss nach schnell ausgeführtem Freistoß. Wieder ist Sanchez da.

Minute 80: Delap scheitert im Eins-gegen-Eins an Donnarumma. Paris läuft die Zeit davon und auch von der Körpersprache her wirkt es so, als würde langsam der Gaube schwinden.

Minute 77: Reece James liegt am Boden, muss behandelt werden. Für ihn kommt jetzt Dewsbury-Hall in die Partie. Neto wird von Nkunku ersetzt.

Minute 73: Weiter gehts. Paris wechselt offensiv. Ramos, Mayulu und Zaire-Emery kommen für Hakimi, Doue und Fabian.

Minute 70: Es ist wieder so weit. Trinkpause im MetLife Stadium.

Minute 68: Torschütze Joao Pedro hat Feierabend, für ihn kommt Delap in die Partie. In seiner ersten Aktion testet er direkt den Pariser Schlussmann – aus gut 20 Metern. Donnarumma hält.

Minute 66: Vielversprechende Freistoßmöglichkeit für PSG, doch Sanchez fängt Vitinhas Flanke ab.

Minute 65: Chelsea kombiniert um den Pariser Strafraum, am Ende hält Gusto einfach mal drauf, der Ball kommt jedoch nicht aufs Tor.

Minute 61: Enzo Fernandez muss runter, hält sich den hinteren Oberschenkel. Es kommt Andrey Santos in die Partie.

Minute 60: Gefährliche Hereingabe aus dem Halbfeld, Joao Pedro klärt entscheidend.

Minute 58: Erster Wechsel bei Paris. Kvaratskhelia macht Platz für Barcola. Neue offensive Power für PSG

Minute 54: PSG startet mit einer Druckphase in den zweiten Durchgang, wie wir es in der ersten Hälfte nicht gesehen haben. Immer wieder kommen sie vors Londoner Tor.

Minute 52: Riesenchance für PSG. Doue Tanzt drei Verteidiger aus, bringt den Ball rein, Dembele trifft den Ball nicht perfekt, bringt ihn aber trotzdem aus Tor. Sanchez rettet mit einem Wahnsinns Reflex.

Minute 50: Palmer flankt ins Nichts. Es gibt Abstoß.

Minute 47: Beide Teams kamen unverändert aus der Pause. Paris schon mit der ersten Mini-Chance, doch der finale Pass wird abgefangen.

Minute 46: Der Ball rollt wieder in New Jersey. Kann PSG hier nochmal Spannung in die Partie bringen?

Pause: Irgendwas fehlt PSG heute. Die Leichtigkeit, der Spielwitz, die Spritzigkeit. So führt Chelsea hier zur Pause verdient, auch in der Höhe. Kann sich Paris davon nochmal erholen? Nach der Show, die der FC Chelsea hier aufgeführt hat, startet auf dem Rasen nun bald die Half-Time Show mit J Balvin, Tems und Doja Cat.

Minute 45+2: Kopfballchance für Joao Neves, doch Sanchez ist zur Stelle.

Minute 45+1: Und für Paris wird es keineswegs leichter. Bei der Hitze, mit drei Toren Rückstand. Doch sie glauben noch an sich.

Minute 43: Tor für den FC Chelsea! Joao Pedro überchipt Donnarumma. Paris scheint entzaubert. Chelsea führt mit drei zu null. Kommt da noch eine Antwort von PSG?

Joao Pedro macht das Dritte.

Minute 42: Vielleicht mal über einen Standard. Ecke PSG, kurz ausgeführt und kurz darauf ist auch der Ball weg.

Minute 39: Chelsea scheint PSG hier vollkommen in Schach halten zu können. Ja, die Pariser haben viel den Ball, gefährlich wirds jedoch selten.

Minute 34: Wer hätte damit gerechnet. Cole Palmer zwingt dieses so übermächtige Paris zumindest mal auf ein Knie. PSG drängt nun auf den Anschluss vor der Pause, kommt aber nicht wirklich gefährlich vors Tor.

Minute 30: Tor für den FC Chelsea! Copy, Paste! Palmer mit eins zu eines dem gleichen Abschluss, wie schon zum 1:0. Palmer schnürrt den Doppelpack.

Palmer zum 2:0 für Chelsea.

Minute 29: Die Partie läuft wieder. Wie reagiert Paris auf den Rückstand?

Minute 26: Kurze Trinkpause auf dem Platz – ein Bild, das wir von diesem Turnier bereits kennen.

Minute 22: Tor für den FC Chelsea! Erst vergibt Gusto, dann bleibt Palmer cool und schießt den Ball flach in die lange Ecke. Donnarumma chancenlos! Chelsea führt.

Cole Palmer trifft zum 1:0.

Minute 18: Und da ist jetzt auch der erste Abschluss der Pariser. Doue kommt im Strafraum an den Ball und schießt, doch Sanchez macht das kurze Eck dicht.

Minute 16: Fabian bringt den Ball flach in den Sechzehner, Doue legt uneigennützig ab, doch der Ball kommt nicht bei Hakimi an. Der bisher gefährlichste Spielzug des Champions-League-Siegers.

Chelsea startet gut in die Partie.

Minute 15: PSG scheint den Ball und die Spielkontrolle nun nicht mehr hergeben zu wollen. Torchancen bleiben zwar noch aus, doch das Mittelfeld der Pariser strahlt Sicherheit aus.

Minute 11: PSG hat sich nun etwas festgesetzt in der Hälfte der Londoner, lassen den Ball laufen und warten auf eine Lücke in der Abwehrkette der Blues.

Minute 8: Erster Abschluss der Partie. Ein Raunen geht durch das Stadion. Palmer setzt den Ball nach Ablage von Joao Pedro ans Außennetz. Chelsea will hier gewinnen!

Minute 5: Chelsea erwischt einen guten Start, sorgt in den ersten paar Minuten für die Akzente der Anfangsphase. PSG bislang nur am Verteidigen.

Minute 3: Erst Ecke der Partie. Chelsea führt kurz aus, wenig später kommt die Flanke von Neto in den Strafraum, findet jedoch keinen Abnehmer.

Minute 1: Die Partie hat begonnen. Mit ein paar Minuten Verzögerung stößt Chelsea an.

Update, 21:00 Uhr: Die Mannschaften kommen aufs Feld, die Showeinlagen haben den Anpfiff etwas nach hinten verschoben. Zuvor wurde noch die US-amerikanische Nationalhymne vor den Augen von Präsident Trump performt und Kampfjets über die Arena geflogen. Jetzt aber voller Fokus auf den Fußball. Voller Fokus auf Chelsea gegen Paris Saint-Germain.

Update, 20:55 Uhr: Aktuell läuft die Eröffnungs-Zeremonie für dieses Finale. Auf dem Platz performen Robbie Williams und Laura Pausin – zur Begeisterung der Fans. Die Stimmung ist angerichtet.

Update, 20:45 Uhr: Die Partie leiten wird Schiedsrichter Alireza Faghani. Das Wetter in New Jersey ist wie gewohn bei diesem Turnier warm, mit 29 Grad, doch auch etwas bewölkt.

Update, 20:10 Uhr: Und nun ist auch die Aufstellung der Pariser da. Der Triple-Sieger aus Frankreich startet unverändert in das Finale dieser Klub-WM. Keine Wechsel im Vergleich zum 4:0-Sieg im Halbfinale über Real Madrid.

Die Aufstellung von PSG: Donnarumma - Hakimi, Marquinhos, Beraldo, Nuno Mendes - Vitinha, Joao Neves, Fabian - Doue, Kvaratskhelia, Dembele

Update, 19:50 Uhr: Die Aufstellung der Londoner ist da. Trainer Enzo Maresca setzt im Sturmzentrum wie zu erwarten erneut auf Joao Pedro, der im Halbfinale erst sein Starteckdebüt für die Blues feierte. Seine Top-Performance bringt ihm auch im Finale den Start vor Nicolas Jackson ein, der bis vor kurzem noch gesetzt war im Londoner Sturm. Dennoch wechselt Maresca im Vergleich zum letzten Spiel: Tosin Adarabioyo und Christopher Nkunku müssen auf der Bank Platz nehmen. Für sie rücken Reece James und Levi Colwill in die Startformation.

So startet der FC Chelsea: Sanchez - Gusto, Chalobah, Colwill, Cucurella, James - Caicedo, Enzo - Palmer, Neto, Joao Pedro

Erstmeldung, 13.07.2025: New Jersey – Die Spannung steigt, wenn am heutigen Sonntagabend (alle TV-Infos) im MetLife Stadium das Finale der neu reformierten Klub-Weltmeisterschaft zwischen dem FC Chelsea und Paris Saint-Germain angepfiffen wird. Erstmals mit 32 Mannschaften ausgetragen, markiert dieses Endspiel einen Meilenstein in der Geschichte des Turniers.

Paris Saint-Germain geht als klarer Favorit ins Spiel, nachdem die Franzosen eine beeindruckende Saison hingelegt haben, die mit dem Gewinn der UEFA Champions League gekrönt wurde. Im Halbfinale der Klub-WM setzten sie sich souverän mit 4:0 gegen Real Madrid durch – ein weiteres starkes Zeichen ihrer Dominanz. Besonders hervorzuheben ist Ousmane Dembélé, der sich seit seinem Wechsel nach Paris zu einem Schlüsselspieler entwickelt hat. Der 28-Jährige blüht unter Trainer Luis Enrique auf und könnte erneut den Unterschied machen.

Von „Glatze gnadenlos“ bis „Imperator“: Das sind die bekanntesten Fußball-Schiedsrichter der Welt

Pierluigi Collina bei der Europameisterschaft 2004 beim Halbfinale Griechenland gegen Tschechien im Einsatz.
Pierluigi Collina: Der Italiener ist wohl einer der berühmtesten Schiedsrichter überhaupt. Collina beendete 2005 nach 28 Dienstjahren seine Karriere als Referee, in der er unter anderem das Champions-League-Finale 1999 zwischen Bayern und Manchester United sowie das WM-Finale 2002 zwischen Brasilien und Deutschland gepfiffen hatte. Auf und neben dem Rasen soll er auch „Glatze gnadenlos“ genannt worden sein. © Ulmer / IMAGO
Viktor Kassai bei einem Freundschaftsspiel zwischen Belgien und Portugal.
Viktor Kassai: Der Ungar pfiff unter anderem das Champions-League-Finale 2011 zwischen dem FC Barcelona und Manchester United. Zudem leitete er zahlreiche Spiele bei WM- und EM-Turnieren. Kassai wurde 2011 zum Welt-Schiedsrichter gewählt. ©  ANP / IMAGO
Howard Webb 2014 bei einem Einsatz in der Premier League im Spiel zwischen Crystal Palace und Manchester City.
Howard Webb: Der ehemalige Star-Schiedsrichter war 25 Jahre als Unparteiischer tätig. 2010 und 2013 wurde er Weltschiedsrichter und pfiff unter anderem das Champions-League-Finale 2009 sowie das WM-Finale 2010. © Shutterstock / IMAGO
Deniz Aytekin beim Bundesliga-Duell zwischen Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund.
Deniz Aytekin: Der gebürtige Nürnberger zählt zu den bekanntesten Unparteiischen Deutschlands. Aytekin wurde bereits dreimal DFB-Schiedsrichter des Jahres. 2017 leitete er zum Beispiel das DFB-Pokalfinale zwischen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt. © Maximilian Koch/IMAGO
Björn Kuipers 2021 beim Finale der Europameisterschaft zwischen Italien und England.
Björn Kuipers: Der Niederländer leitete unter anderem das EM-Finale 2021 zwischen Italien und England sowie das Champions-League-Endspiel 2014 zwischen Real Madrid und Atlético Madrid. © Gribaudi/ImagePhoto / IMAGO
Knut Kircher beim Bundesliga-Spiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem FC Bayern München.
Knut Kircher: Der gebürtige Tübinger pfiff beispielsweise 2008 das Finale zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München. 2012 wurde er zudem zum DFB-Schiedsrichter des Jahres gewählt. © Eibner / IMAGO
Cüneyt Cakir beim Playoff-Duell zur Europa League zwischen RB Leipzig und Real Sociedad.
Cüneyt Cakir: Der türkische Schiedsrichter leitete unter anderem das Champions-League-Finale 2015 zwischen Juventus Turin und dem FC Barcelona und 2012 das Endspiel der Klub-WM in Japan zwischen Corinthians São Paulo und dem FC Chelsea. © Picture Point LE / IMAGO
Dr. Markus Merk beim Freundschaftsspiel zwischen England und Brasilien.
Markus Merk: Der in Kaiserslautern geborene Markus Merk ist dreifacher Welt-Schiedsrichter und siebenfacher DFB-Schiedsrichter des Jahres. 2003 pfiff er das Finale der Königsklasse zwischen Juventus Turin und AC Mailand sowie 2004 das EM-Finale zwischen Portugal und Griechenland. © Allstar/IMAGO
Nicola Rizzoli beim Champions-League-Viertelfinale zwischen Bayern München und Real Madrid.
Nicola Rizzoli: Der Italiener wurde in seinem Heimatland siebenmal zum Schiedsrichter des Jahres gekürt. Unter anderem pfiff er das WM-Finale 2014 zwischen Deutschland und Italien. © Bernd Müller / IMAGO
Felix Zwayer pfeift das Europa-League-Finale zwischen Tottenham und Manchester United.
Felix Zwayer: In Deutschland gilt der DFB- und FIFA-Schiedsrichter zu den Besten seiner Zunft. Neben zahlreichen Bundesliga-Einsätzen pfiff er unter anderem im Jahr 2024 das Halbfinale der Europameisterschaft zwischen der Niederlande und England. Dennoch haftet Zwayer ein Makel an: Das DFB-Sportgericht sperrte Zwayer einst für sechs Monate, weil er die Spielmanipulation des früheren Schiedsrichters Robert Hoyzer aus dem Jahr 2005 erst verspätet anzeigte. © Gonzales Photo/Frederikke Jensen/IMAGO
Herbert Fandel beim Viertelfinale der Europameisterschaft zwischen Spanien und Italien.
Herbert Fandel: Der gebürtige Bitburger zählt ebenfalls zu den renommiertesten Schiedsrichtern, die in und außerhalb von Deutschland je gepfiffen haben. 2004 und 2006 leitete er unter anderem jeweils das DFB-Pokalfinale sowie 2007 das Champions-League-Endspiel. © Bernd König / IMAGO
Urs Meier beim Viertelfinale der Europameisterschaft zwischen Portugal und England im Einsatz.
Urs Meier: Der Schweizer leitete unter anderem das WM-Halbfinale 2002 zwischen Südkorea und Deutschland sowie im selben Jahr das Champions-League-Endspiel zwischen Real Madrid und Bayer Leverkusen. © PICS UNITED/IMAGO
Marco Antonio Rodríguez Moreno beim WM-Halbfinale 2014 zwischen Brasilien und Deutschland.
Marco Antonio Rodríguez Moreno: Der Mexikaner pfiff unter anderem das WM-Halbfinale 2014 zwischen Brasilien und Deutschland (1:7) und trug aufgrund seiner Frisur den Spitznamen Chiquidrácula (Deutsch: Klein-Dracula).  © PICS UNITED/BOB VAN DEN CRUIJSEM/IMAGO
Felix Brych beim Bundesliga-Spiel zwischen dem FC Augsburg und Union Berlin am 34. Spieltag.
Felix Brych: Der 49-Jährige beendete seine Karriere nach der Saison 2024/25 mit dem Bundesliga-Spiel zwischen Augsburg und Union Berlin. Brych leitete 359 Bundesliga-Spiele, pfiff bei WM- und EM-Turnieren und war obendrein zweimal Welt-Schiedsrichter. Mit 359 Einsätzen ist Brych Bundesliga-Rekordschiedsrichter (Stand 2. Juli, 2025). © Klaus Rainer Krieger/IMAGO
Ex-Schiedsrichter Thomas Metzen bei einem Spiel in der 2. Bundesliga zwischen Mainz 05 und dem FC St. Pauli.
Thomas Metzen: Der Deutsche wurde durch sein Doppel-Gelb 2008 berühmt. „Das war ein Fehler von mir, ich habe mich dazu hinreißen lassen“, sagte Metzen anschließend. © Alfred Harder/IMAGO
Michael Oliver beim Achtelfinale der FIFA Klub-WM zwischen Flamengo und Bayern.
Michael Oliver: Der Engländer gilt als einer der besten Schiedsrichter Europas. Seit 2012 ist er zudem FIFA-Schiedsrichter. Bei der FIFA Klub-WM pfiff Oliver unter anderem die Bayern im Achtelfinale gegen Flamengo. © Allstar Picture Library Ltd/IMAGO
Daniele Orsato beim EM-Viertelfinale 2024 zwischen England und der Schweiz in Düsseldorf.
Daniele Orsato: Der Italiener pfiff neben zahlreichen Serie-A-Spielen unter anderem das Finale der UEFA Champions League 2020 zwischen dem FC Bayern München und Paris Saint-Germain. Nach dem EM-Viertelfinale 2024 zwischen England und Schweiz beendete Orsato seine Karriere. © Pro Shots/IMAGO
Schiedsrichter Wolfgang Stark beim Bundesliga-Spiel zwischen Hannover 96 und dem VfB Stuttgart im Einsatz.
Wolfgang Stark: Neben hunderten Einsätzen in der 1. und 2. Bundesliga pfiff der Bayer zum Beispiel auch das Europa-League-Finale 2012 zwischen Atlético Madrid und Athletic Bilbao. Während seiner aktiven Zeit soll er nach SZ-Informationen von Spielern wegen seines harten Auftretens „Imperator“ getauft worden sein. © SIPPEL / Eibner-Pressefoto
Clément Turpin beim Achtelfinale der Europa League zwischen Athletic Bilbao und AS Rom.
Clément Turpin: Der Franzose leitete unter anderem das Finale der UEFA Champions League 2021/2022 zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool sowie das EM-Eröffnungsspiel 2024 zwischen Deutschland und Schottland. © Ricardo Larreina/IMAGO
Antonio Miguel Mateu Lahoz beim WM-Viertelfinale 2022 zwischen den Niederlanden und Argentinien.
Antonio Miguel Mateu Lahoz: Der Spanier pfiff unter anderem das Champions-League-Finale 2021 zwischen Manchester City und dem FC Chelsea sowie das WM-Viertelfinale 2022 zwischen den Niederlanden und Argentinien, in dem er 15 Mal die Gelbe Karte zückte (Rekord). 2023 beendete Lahoz seine aktive Karriere. © Frank Hoermann/SVEN SIMON/IMAGO
Manuel Gräfe bei einem Bundesligaspiel in Düsseldorf gegen Ingolstadt.
Manuel Gräfe: Der in West-Berlin geborene Gräfe ist einer der bekanntesten deutschen Unparteiischen. 2013 pfiff er das DFB-Pokalfinale zwischen Bayern und Stuttgart. Zuletzt war er unter anderem als Schiedsrichter-Experte für das ZDF bei der EM 2024 im Einsatz. Gräfe verklagte den DFB, weil er seine Bundesligakarriere mit 47 Jahren nach 289 Einsätzen wegen der vom Verband festgelegten Altersbeschränkung beenden musste. Das Landgericht Frankfurt gab Gräfe Recht: Wegen festgestellter Altersdiskriminierung wurden ihm 48.500 Euro Entschädigung zugesprochen. © Michael Kolvenbach / IMAGO
Damir Skomina beim Champions-League-Finale 2019 zwischen den Tottenham Hotspur und dem FC Liverpool.
Damir Skomina: Zwei seiner Karriere-Höhepunkte erlebte der Slowene 2017 bei der Leitung des Europa-League-Finals zwischen Ajax Amsterdam und Manchester United sowie 2019 mit dem Champions-League-Endspiel zwischen den Tottenham Hotspur und dem FC Liverpool.  © BPI/Shutterstock/IMAGO
Kim Milton Nielsen 2005 beim Champions-League-Qualifikationsduell zwischen Werder Bremen und dem FC Basel.
Kim Milton Nielsen: Der Däne zählte zu den weltbesten FIFA-Schiedsrichtern. Die EM 1996 war Nielsens erstes großes Turnier. Bis zur EM 2004 verpasste er kein einziges UEFA- und FIFA-Turnier. 2005 folgte sein Karriereende. © Garcia / IMAGO
Pedro Proença beim Gruppenphasen-Duell 2014 zwischen Ajax Amsterdam und dem FC Barcelona.
Pedro Proença: Der Portugiese war der erste Schiedsrichter, der 2012 im selben Jahr sowohl das Finale der Königsklasse zwischen Spanien und Italien als auch der Europameisterschaft zwischen dem FC Bayern und FC Chelsea leitete. © Pro Shots / Stanley Gontha / IMAGO
Patrick Ittrich beim Bundesliga-Spiel zwischen dem VfL Bochum und 1. FC Heidenheim.
Patrick Ittrich: Neben etlichen Bundesliga-Spielen, Partien in der Qualifikation zur Champions League sowie in der Europa League ist Ittrich zweimal als Lebensretter bekannt geworden. 2011 leistete er gemeinsam mit den Assistenten Holger Hentschel und Frank Willenborg Erste Hilfe, als sich Hauptschiedsrichter Babak Rafati vor dem Bundesliga-Spiel zwischen Köln und Mainz das Leben nehmen wollte. 2024 rettete er Josuha Guilavogui beim Spiel Bayern gegen Mainz, in dem der Franzose seine Zunge verschluckte. Ittrich zog diese heraus und brachte Guilavogui in die stabile Seitenlage. © Malte Ossowski/Sven Simon/IMAGO

Der FC Chelsea geht als Außenseiter ins Rennen, das weiß auch Trainer Enzo Maresca, rechnet seiner Mannschaft auf der Pressekonferenz aber dennoch Chancen gegen PSG aus: „Natürlich sind sie eine Top-Mannschaft, die beste der Welt. Aber jedes Spiel ist anders.“ Die Blues haben in dieser Saison bereits die Conference League gewonnen und sich einen respektablen vierten Platz in der Premier League gesichert. „Es war eine großartige Saison“, ordnet Maresca ein. Im Halbfinale gegen Fluminense schoss Neuzugang Joao Pedro die Londoner mit einem sehenswerten Doppelpack ins Finale.

Während PSG nahezu in Bestbesetzung antreten kann, muss Chelsea auf einige wichtige Spieler verzichten. Dennoch bleiben die taktische Flexibilität unter Maresca sowie der breite Londoner Kader ein Trumpf. Chelsea wird voraussichtlich versuchen, mit einem kompakten Mittelfeld und schnellen Kontern zu agieren, um PSGs dominanten Spielstil zu stören. Auf der anderen Seite wird Luis Enrique auf die offensive Power seiner Mannschaft setzen, um frühzeitig die Kontrolle zu übernehmen.

Das Finale wird nicht nur auf dem Spielfeld ein Spektakel bieten. Die FIFA hat ein umfangreiches Rahmenprogramm organisiert, inklusive einer Showeinlage von Robbie Williams und Laura Pausini. Auch politische Prominenz wird erwartet: Donald Trump hat seine Teilnahme angekündigt.

Ousmane Dembélé möchte seine herausragende Saison mit dem Klub-WM-Titel krönen.

In einem Spiel, das von taktischen Duellen und individueller Klasse geprägt sein wird, könnte die Tagesform entscheidend sein. PSG mag als Favorit gelten, doch Chelsea hat in der Vergangenheit gezeigt, dass man in der Lage ist, große Gegner zu schlagen. Die Welt wird zuschauen, wenn sich die beiden europäischen Giganten um den prestigeträchtigen Titel der Klub-Weltmeisterschaft duellieren. (hbr)

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