Champions League in Lissabon

BVB-Aufstellung gegen Sporting: Kovač nimmt zwei Wechsel vor

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Borussia Dortmund gastiert in der Champions League bei Sporting. Trainer Niko Kovač muss einen wichtigen Stammspieler ersetzen. Die BVB-Aufstellung.

Update vom Dienstag, 11. Februar, 19.48 Uhr: Die Aufstellung von Trainer Niko Kovač ist da: Der Kroate vertraut weitgehend auf die Elf, die gegen Stuttgart unterlegen ist. Den Ausfall von Ramy Bensebaini soll in der Tat Neuzugang Daniel Svensson kompensieren, dessen Europapokal-Erfahrung sich bisher alleine auf die Conference League bezieht.

Außerdem ersetzt Nico Schlotterbeck, der in der Bundesliga rotgesperrt war, in der Abwehrzentrale Eigentorschütze Waldemar Anton. Eine Systemumstellung ist damit wohl zumindest für den Spielbeginn in Lissabon vom Tisch. Die Startelf des BVB gegen Sporting:

Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Svensson – Groß, Sabitzer – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy

Daniel Svensson rückt in die Abwehrkette des BVB, in der auch Emre Can bleibt.

Erstmeldung vom Dienstag, 11. Februar, 09.00 Uhr: Lissabon/Dortmund – Der Start bei Borussia Dortmund ist Niko Kovač misslungen. Beim Debüt in der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart setzte es eine 1:2-Heimniederlage. Nun will der BVB in der Champions League bei K.-o.-Runden-Gegner Sporting das erste Erfolgserlebnis unter dem neuen Cheftrainer.

Kovač feiert am Dienstag (21.00 Uhr, alle TV-Infos) seine BVB-Premiere in der Königsklasse in Lissabon. Der portugiesische Meister und aktuelle Tabellenführer Sporting hat in der K.-o.-Runde vor dem Achtelfinale zunächst Heimrecht. Mit Spannung wird erwartet, wie Kovač auf die Leistung gegen Stuttgart reagiert. Personell und taktisch bieten sich ihm viele Möglichkeiten, auch wenn einer der formstärksten Spieler der letzten Monate kurzfristig ausfällt.

Ramy Bensebaini fehlt Dortmund bei Sporting

Ramy Bensebaini fehlte wegen einer Muskelverhärtung im Abschlusstraining des BVB und trat die Reise nach Lissabon nicht an. „Wenn alles glattläuft, und davon gehen wir aus, könnte er gegen Bochum wieder mit dabei sein“, blickte Niko Kovač bereits auf den Samstag und die Bundesliga. Um Linksverteidiger Bensebaini zu ersetzen, bieten sich dem Trainer einige Möglichkeiten.

Yan Couto könnte auf die rechte Seite rücken, Julian Ryerson nach links wechseln. Auch eine Systemumstellung ist nicht völlig ausgeschlossen. Als eins-zu-eins-Ersatz taugt am ehesten Neuzugang Daniel Svensson. Der am Deadline Day verpflichtete Schwede kam gegen Stuttgart zu einem Kurzeinsatz von der Bank. Winkt ihm nun die Startelf im ersten Champions-League-Spiel seiner Karriere?

Niko Kovač leitet sein erstes BVB-Spiel in der Champions League bei Sporting.

Daniel Svensson vor seinem Startelfdebüt beim BVB?

„Daniel ist ein ganz feiner Junge, sehr aufgeweckt, sehr konzentriert“, lobte Niko Kovač den 22-Jährigen in der UEFA-Spieltagspressekonferenz des BVB. „Im Training und auch im Spiel war ich sehr zufrieden mit ihm, er ist sehr dynamisch, sehr aggressiv, kann ein, zwei Positionen bekleiden. Er ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Alternative“, so der Kroate.

Mit Carney Chukwuemeka steht auch der zweite Neuzugang des Deadline Day im Aufgebot von Dortmund, nachdem er gegen Stuttgart wegen Kniebeschwerden kurzfristig hatte passen müssen. „Er ist sicherlich eine Alternative – nicht von Beginn an, aber von der Bank schon“, sagte Kovač zum Engländer. Wer aus der Stuttgart-Startelf neben Chukwuemeka Platz nehmen muss, ist die große Frage beim BVB.

Kovač verteidigt Julian Brandt gegen Kritik von Lothar Matthäus

Kovač sah die Leistung der Mannschaft bei seinem Debüt zumindest nach außen hin erstaunlich positiv, dabei bot ein Großteil seiner Profis bestenfalls Stückwerk. In einem K.o.-Spiel der Champions League muss mehr kommen.

Denkbar deshalb, dass Kapitän Emre Can, am Samstag noch neben Jamie Gittens der beste Dortmunder auf dem Platz, aus der Abwehr ins Mittelfeld rückt und eine Hälfte der Doppelsechs aus Pascal Groß oder Marcel Sabitzer Platz machen muss. Nico Schlotterbeck kehrt aus seiner Rotsperre in der Liga zurück, Niklas Süle könnte sein Comeback in der Innenverteidigung geben. Deshalb ist auch Eigentorschütze Waldemar Anton ein Kandidat, um aus der ersten Elf zu rotieren.

Vizekapitän Julian Brandt versteckte sich abseits seines Anschlusstores über weite Strecken gegen den VfB, ihn verteidigte Kovač aber beim TV-Sender Sky explizit gegen lautstarke Kritik von Lothar Matthäus. „Ich habe Jule richtig gut gesehen. Er hat nicht nur das Tor erzielt, er ist auch ein Spieler, der technisch versiert ist, der tief geht, ein mannschaftsdienlicher Spieler“, so der 53-Jährige. Die Worte kommen wohl einer Startelfgarantie gleich.

Die voraussichtliche Aufstellung des BVB gegen Sporting

Kobel – Ryerson (Couto), Anton, Schlotterbeck, Svensson (Ryerson) – Can, Sabitzer – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy

Nachdem Karim Adeyemi gegen Stuttgart viele Situationen heraufbeschwörte, dann aber stets die falsche Entscheidung traf, scheint eine weitere Chance in der Startelf wahrscheinlich. Maximilian Beier und Julien Duranville stünden als Alternativen bereit, sind mit ihrem Tempo aber auch gute Joker.

Sollte Kovač im Auswärtsspiel die Defensive stärken wollen, wäre eine Umstellung auf die Dreierkette denkbar. Can oder Süle würden in der Verteidigung auflaufen, unter den Offensivspielern dürfte es in diesem Fall am ehesten Adeyemi treffen.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Bahho Kara

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