Musiala als Auslöser: Bayern-Führung ändert Transferpläne für Woltemade
VonIsabella Strehmann
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Bayern hält an den Hoffnungen für einen Woltemade-Transfer fest. Die Musiala-Verletzung veranlasste die Bosse, ihre ursprüngliche Strategie anzupassen.
München – Die Transferbemühungen des FC Bayern gestalten sich nicht einfach. Nach dem fulminanten 6:0-Saisonauftakt gegen RB Leipzig geht die Arbeit der Bosse weiter, ob Nick Woltemade dabei weiter im Fokus steht, ist unklar. Nun kam heraus: Jamal Musiala ist der Grund, wieso der Stuttgarter überhaupt früher als zunächst geplant an die Isar wechseln soll.
Die Ausgangssituation im Woltemade-Poker ist klar: Der FCB will den Stürmer sofort haben, bot zuletzt etwa 60 Millionen Euro. Der VfB Stuttgart möchte ihn allerdings nur dann hergeben, wenn die Ablösesumme bei mindestens 75 Millionen liegt. Diese Forderung hatte zuletzt für Ärger bei Woltemade-Berater Danny Bachmann gesorgt.
Zeitpunkt des Woltemade-Transfers hängt für Bayern-Bosse mit Musiala-Verletzung zusammen
Ein Woltemade-Transfer in diesem Sommer ist deswegen unwahrscheinlich geworden. Wie der Podcast Bayern-Insider jetzt enthüllt, war das eigentlich gar nicht das Ziel der Bosse. Max Eberl hatte nämlich ursprünglich vor, den Neu-Nationalspieler 2025 zu verpflichten, ihn anschließend aber direkt wieder an den VfB zu verleihen und ihn erst im Sommer 2026 an der Säbener Straße zu begrüßen.
Die schwere Verletzung von Jamal Musiala allerdings, die sich der Superstar bei der Klub-WM gegen PSG zugezogen hatte, veränderte die Planungen bei Woltemade. Tobias Altschäffl berichtet von den exklusiven Plänen der Bayern-Bosse, die man ihm in Stuttgart bestätigt habe. Spieler und Verantwortliche des VfB sollen demnach davon ausgehen, den Angreifer im kommenden Jahr ohnehin zu verlieren.
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Getreu des Mottos „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ scheint ein Woltemade-Transfer im Sommer 2026 sicher – doch die Bayern brauchen den Torschützenkönig der U21-EM 2025 eigentlich früher. Da die Stuttgarter um die personelle Not des deutschen Rekordmeisters wissen, schrauben sie die Ablösesumme immer weiter nach oben.
Zuletzt hatte auch TV-Experte Toni Kroos verlauten lassen, die schwäbische Herangehensweise durchaus verstehen zu können. Beim 6:0-Sieg des FCB gegen RB Leipzig hatte man nicht den Eindruck, Woltemade müsse unbedingt als Verstärkung her – der dünne Kader der Münchner aber sorgt dennoch für einige Risiken im restlichen Saisonverlauf. (is)