Wende bei Biathlon-Superstar: Wierer mit Klartext zu möglichem Karriereende
VonSascha Mehr
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Dorothea Wierer hat sich überraschend klar zu einem möglichen Karriereende geäußert und eine Entscheidung über ihre Zukunft im Biathlon-Weltcup getroffen.
Bruneck – Die Biathlon-Weltmeisterschaft in Nove Mesto lief für Dorothea Wierer nicht erfolgreich. Ohne Edelmetall reiste die Südtirolerin wieder ab, das war aber so erwartbar. Die ganze Saison stand unter keinem guten Stern, denn die 33-Jährige wurde mehrmals krank und konnte nicht die Form aufbauen, die es braucht, um vorne mitzulaufen.
Biathlon-Star Wierer macht offenbar weiter
„Man kommt nicht so schnell wieder in Form, wenn man mal längere Zeit krank war. Ich werde das Beste aus der Situation machen, aber man muss auch mal realistisch sein“, so die ehemalige Biathlon-Weltmeisterin vor der WM zum Online-Portal SportNews.
In den letzten Wochen und Monaten kamen immer wieder Gerüchte auf, dass Wierer ihre Karriere beenden könnte. Die Biathletin deutete selbst mehrfach an, dass ein Rücktritt am Ende der laufenden Saison eine Option sei. Doch plötzlich spricht die Italienerin Klartext und schließt ein schnelles Karriereende aus.
„Dieses Jahr war schwer für mich. So will ich nicht aufhören, mit einer Saison, die nicht meinem Niveau entspricht“, sagte Dorothea Wierer im Gespräch mit der italienischen Tageszeitung Repubblica. In der laufenden Saison wird sie aber nicht mehr an den Start gehen und die restlichen Weltcups auslassen. Auf Instagram schrieb die Südtirolerin: „Es war hart. Aber es ist kein Lebewohl.“ Dazu setzte sie noch einen Zwinker-Emoji.
Biathletin Wierer will sich in Zukunft der Familienplanung widmen
Die Fans können sich also offenbar auf eine weitere Saison mit Dorothea Wierer freuen. Ob die Italienerin aber auch bis zu Olympia 2026, das in Mailand und Cortina d‘Ampezzo ausgetragen wird, weitermacht, ist unsicher. In der Szene ging man lange davon aus, dass sich der Biathlon-Star die olympischen Spiele im eigenen Land nicht entgehen lässt und anschließend das Gewehr an den Nagel hängt.
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In Zukunft soll die Familienplanung Priorität bei Wierer genießen, was eng mit der Fortsetzung ihrer Karriere verknüpft ist. Beides zusammen ist für die 33-Jährige keine Option. „Ich sehe mich nicht in einer Doppelrolle als Mutter und Athletin“, erklärte die 33-Jährige, die erst nach dem Karriereende Nachwuchs bekommen will, vor einiger Zeit im Gespräch mit der Südtiroler Zeitung Il T Quotidiano. (smr)