Ski-Superstar äußert sich enttäuscht aus dem Krankenhaus – Neureuther kommentiert ebenfalls
VonChristoph Wutz
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Aleksander Aamodt Kilde fühlt sich, als wäre er in einem schlechten Film. Er erlitt jetzt erneut eine Schulterinfektion.
Aspen – Nächste Hiobsbotschaft für Aleksander Aamodt Kilde: Der Skirennläufer aus Norwegen liegt wieder im Krankenhaus. Er muss sich wohl einmal mehr einer Schulteroperation unterziehen – nur wenige Wochen nach der letzten. Sichtlich resigniert informierte Kilde seine Fans jetzt über sein bitteres Schicksal, das mit einem schweren Sturz beim Ski-Weltcup in Wengen im Januar seinen Lauf genommen hatte. Doch er erhält viel Zuspruch aus der Wintersport-Welt.
Erneuter Rückschlag: Ski-Star Kilde meldet sich gefrustet aus Krankenhaus
Ende Juli schrieb Kilde von „einem ziemlichen Rückschlag in meiner Reha“. Eine Schulterinfektion warf den 31-Jährigen aus der Bahn, er musste sich einer Operation unterziehen. Der Eingriff verlief erfolgreich. Nach sechs Wochen mit Antibiotika wollte er „sehen, was die nächsten Schritte sein werden“, kündigte der Norweger damals an. Doch setzte es jetzt einen erneuten Rückschlag.
Mit einer Schlaufe um den Hals meldet sich der Ski-Star in einem Instagram-Video aus dem Krankenbett. Die Infektion in seiner Schulter sei zurück. Daher „musste ich noch ein paar Mal zum Reinigen“. In dem Clip sagt Kilde gefrustet, „es fühlt sich gerade wie eine unendliche Geschichte an“. Hinter ihm liegen bereits „drei Wochen mit Antibiotika“ – doch nun verschiebt sich sein Comeback weiter.
Skirennfahrer Aleksander Aamodt Kilde liegt einmal mehr wegen einer Schulterinfektion im Krankenhaus. Doch er gibt nicht auf und schuftet weiter für sein Comeback.
Fans bauen Ski-Ass Kilde nach nächster Infektion auf – auch Neureuther reagiert
Ob der Norweger erneut unter‘s Messer muss, ist unklar. In den Kommentaren unter dem Beitrag fanden sich zahlreiche aufmunternde Botschaften seiner Fans. „Du bist ein Kämpfer und kommst da durch“, schrieb eine beeindruckte Anhängerin. „Bleib stark, Bruder“, hieß es von einem anderen Fan.
Bezeichnende Szene im Krankenhaus: Hiobsbotschaft für Skirennfahrer Kilde
Es gelte nun, weiterzukämpfen. Nur so komme er bald wieder auf die Beine, betont der Norweger in dem Video selbst.
Zwar ist ihm die Langeweile ins Gesicht geschrieben: Das Aufnehmen des Clips sowie das elektronische Hochfahren seines Krankenbetts seien der „aufregendste Teil des Tages“, schildert der Gesamtweltcupsieger der Saison 2019/20 bezeichnenderweise, aber zugleich scherzhaft. In dem Video präsentiert er zudem ein Röntgenbild seiner mitgenommenen Schulter.
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„Es ist nicht ganz Kitzbühel“ – doch Ski-Star Kilde wird „da durchkommen“
Allerdings sei er von einem „perfekten Team“ umgeben. „Also werden wir da durchkommen“, kündigt Kilde weiter an, „und dann wird am Ende alles gut“. Wo genau er sich befindet, gibt der 31-Jährige nicht an, doch verrät etwas humorvoll: „Es ist nicht ganz Kitzbühel.“ Seine vorige Schulterinfektion ließ er in der Steadman Clinic im US-amerikanischen Aspen behandeln. Daher ist davon auszugehen, dass sich Kilde jetzt erneut dort befindet.