Nach Treffen mit Team und Brazzo

Lewandowski verabschiedet sich vom FC Bayern: Kahn und Brazzo berichten von letztem Büro-Treffen

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Robert Lewandowski und der FC Bayern - noch kein Thema fürs Archiv. Nach dem öffentlichen Disput ist der Stürmer nun für eine Aussprache nach München zurückgekehrt.

Update vom 2. August, 13.53 Uhr: Wenig später meldet sich auch der FC Bayern mit einer offiziellen Abschiedsmeldung: „Robert Lewandowski sagt Servus“. Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic richteten noch einmal persönliche Worte an den Superstar.

Oliver Kahn: „Es war schön, dass Robert noch einmal bei mir im Büro vorbeigeschaut hat. Wir haben uns über alles unterhalten, gehen im Guten auseinander und werden auch in Zukunft in Kontakt bleiben. Robert und der FC Bayern, das war und ist eine besondere, erfolgreiche Geschichte. Wir wünschen ihm beim FC Barcelona alles Gute.“

Hasan Salihamidzic: „Robert ist in mein Büro gekommen, um sich zu verabschieden, und wir haben noch einmal 15 Minuten gesprochen. Ich habe alles angesprochen, wir haben alles geklärt. Robert hat für den FC Bayern Großes geleistet, das soll in Erinnerung bleiben. Auch er weiß, was er dem FC Bayern zu verdanken hat. Wir haben ihm alles Gute für seine neue Herausforderung gewünscht.“

Lewandowski spricht über Bayern-Besuch - Spott von den Fans

Update vom 2. August, 11.56 Uhr: Robert Lewandowski hat sich nach seinem Besuch an der Säbener Straße geäußert. „Es ist alles okay. Ich habe mich mit allen getroffen und kann jetzt mit sauberem Herzen gehen“, sagte er bei Sky vor seiner Abfahrt vom Bayern-Trainingsgelände.

„Ich werde immer dankbar sein für das, was ich hier erlebt habe.“ Sich von allen zu verabschieden, sei ein „emotionaler und schwieriger Moment“ gewesen. „Die letzten vier Wochen waren ein bisschen kompliziert für alle. ich vergesse aber nie, was in den letzten acht Jahren hier passiert ist.“

Er bedankte sich auch nochmal ausdrücklich bei den Fans des FC Bayern: „Die Bayern-Fans bleiben für immer in meinem Herzen.“ Im Profi-Trakt verschenkte der Ex-Bayern-Star teure Champagnerflaschen. Offenbar sind bei den Fans allerdings noch lange nicht alle Gemüter besänftigt: Einige Anhänger verabschiedeten den Torjäger mit ironischen „Hala Madrid!“-Rufen.

Lewandowski trifft sich mit Salihamidzic: Streitschlichtung an der Säbener Straße

Update vom 2. August, 10.57 Uhr: Weitere Details zur Lewandowski-Rückkehr kommen nun ans Licht: tz-Informationen zufolge verabschiedete sich der Stürmer zunächst in der Bayern-Kabine von seinen Ex-Teamkollegen. Danach war er bei Sportvorstand Hasan Salihamidzic, der am Samstag bereits ein Gespräch angekündigt hatte.

Am Montag war Lewandowski in der Allianz Arena, schoss Fotos im Vereinsmuseum und traf den Vorstandsvorsitzenden Oliver Kahn.

Lewandowski fährt an der Säbener Straße vor - Klärendes Gespräch mit dem FC Bayern?

Update vom 2. August, 10.02 Uhr: Der verlorene Sohn ist wieder da! Zumindest für einen Tag. Robert Lewandowski stattet dem FC Bayern nochmal einen Besuch ab, um sich angemessen von dem Verein zu verabschieden, mit dem er auf Klubebene alles gewonnen hat und für den er unglaubliche 344 Tore geschossen hat.

Um 9.08 Uhr fuhr der Pole im roten Audi in die Tiefgarage der Säbener Straße. Dort will er nochmal allen Bayern-Mitarbeitern ein freundliches „Cześć“ (polnisch für „tschüss“) überbringen. bevor er das Kapitel München für sich endgültig schließt und sich voll auf die Saison mit dem FC Barcelona fokussiert.

Nicht ganz leicht zu erkennen, aber er ist es: Robert Lewandowski fährt nochmal an der Säbener Straße vor.

Am Trainingsgelände des FC Bayern will Lewandowski außerdem das Gespräch mit der Führungsetage suchen, um die Wogen zu glätten. Ob das Verhältnis noch zu retten ist?

Lewandowski zofft sich nach Abgang mit dem FC Bayern

Erstmeldung vom 1. August: München - Die Giftpfeile fliegen munter hin und her zwischen dem FC Bayern und seinem Ex-Stürmer Robert Lewandowski, auch nach dessen Wechsel zum FC Barcelona. Nachdem der 33-Jährige den Münchnern Lügen vorwarf, schoss die Säbener Straße zurück und bezichtigte ihn des Nachtretens.

„Ich verstehe überhaupt nicht, wenn Robert Lewandowski nochmal nachtritt. Jeder hat bekommen, was er wollte“, bekräftigte Bayern-Präsident Herbert Hainer nochmal am Sonntag, nachdem Hasan Salihamidzic am Tag zuvor schon ausgeteilt hatte. Sowohl Brazzo als auch Trainer Julian Nagelsmann kündigten ein klärendes Gespräch mit dem Polen an.

Lewandowski wieder in München: Nicht nur, um sich zu verabschieden

Dazu ist Lewandowski nun bereit - und ist bereits nach München zurückgekehrt. Spanische Medien vermelden übereinstimmend, „Lewy“ sei am Sonntag mit dem Privatjet in die bayerische Landeshauptstadt geflogen, um sich noch einmal angemessen zu verabschieden. Das hatte er bereits zuvor angekündigt.

Robert Lewandowski hat offenbar doch noch nicht ganz mit dem FC Bayern abgeschlossen.

Nun geht es aber nicht nur um seinen Abschied, sondern auch um die Schlammschlacht, die er sich vor und nach seinem Wechsel mit dem Rekordmeister geliefert hat. Beide Seiten wollen die Unstimmigkeiten ausräumen - und vor allem eins: Keine Unruhe mehr.

Nach Bayern-Abschied: Lewandowski will die Wogen glätten

Wie die tz erfuhr, war der Stürmer am Montag noch einmal in der Allianz Arena und posierte mit seinen in München gewonnenen Trophäen. Am Dienstag verabschiedet er sich von seinen ehemaligen Kollegen und Bayern-Mitarbeitern. Bei den Fans hat er sich bereits einige Sympathien verspielt, auch seine „Abschiedstournee“ im Verein könnte unter Umständen zum Spießrutenlauf werden.

Die Rekord-Torjäger des FC Bayern München: Kane in kürzester Zeit in der Spitzengruppe

FC Bayern München Offenbacher Kickers 0 1 2 3 1963 Peter Grosser schiesst HM
Platz 25: Peter Grosser - 73 Tore zwischen 1958 und 1963. Der Mittelfeldmann spielte nach seiner Zeit bei den Bayern auch für den Stadtrivalen 1860 München. Beim FCB war der Profi dennoch lange Zeit der Rekordtorschütze. © imago sportfotodienst
Diego Armando Maradona (Neapel, 2.v.li.) und Klaus Augenthaler (Bayern, re.) bei der Begrüßung, dahinter das Schiedsric
Platz 24: Klaus Augenthaler - 74 Tore zwischen 1976 und 1991. Der Abwehrspieler hat in seiner Karriere viele Schlachten für den FC Bayern geschlagen. Dabei war der Weltmeister von 1990 auch immer wieder vor dem gegnerischen Tor erfolgreich. © via www.imago-images.de
Franz Beckenbauer (Bayern) präsentiert auf dem Münchener Rathausbalkon zahlreichen Fans die Trophäe des Europapokals de
Platz 23: Franz Beckenbauer - 75 Tore zwischen 1964 und 1977. Die größte deutsche Fußballpersönlichkeit der Geschichte hat auch seinen Platz in der Torjägerhistorie seines FC Bayerns. Der Kaiser erzielte trotz seiner defensiven Position eine Menge spektakulärer und wichtiger Treffer. © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Platz 22: Carsten Jancker - 79 Tore zwischen 1996 und 2002. Der Angreifer ist vielleicht nicht als der filigranste Spieler der Geschichte des FC Bayern in Erinnerung geblieben. Wohl aber als einer der torgefährlichsten und kopfballstärksten.
Platz 22: Carsten Jancker - 79 Tore zwischen 1996 und 2002. Der Angreifer ist vielleicht nicht als der filigranste Spieler der Geschichte des FC Bayern in Erinnerung geblieben. Wohl aber als einer der torgefährlichsten und kopfballstärksten. © imago sportfotodienst
Franz Roth FC Bayern München im Porträt
Platz 21: Franz Roth - 95 Tore zwischen 1966 und 1978. Der langjährige Bayern-Spieler durften mit den Münchenern gleich dreimal den Europapokal der Landesmeister, den damals wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb, gewinnen - auch dank der Tore von Frank Roth. © imago sportfotodienst
Deutschland, Fussball, 1. Bundesliga, 6.Spieltag, 2025/2026, Eintracht Frankfurt vs. FC Bayern München, 04.10.2025
Platz 20: Serge Gnabry - 96 Tore zwischen 2018 und 2025 (Stand Oktober 2025). Der deutsche Nationalspieler steht häufig in der Kritik. Nichtsdestotrotz liefert der Offensivmann regelmäßig und gehört zu den 20 torgefährlichsten Spielern der langen Bayern-Historie. Für Gnabry könnte es mit ein bisschen Glück sogar noch bis in die Top10 gehen. © IMAGO/Grant Hubbs
Torschütze Lothar Matthäus (FC Bayern München) jubelt
Platz 19: Lothar Matthäus - 100 Tore zwischen 1984 und 2000. Der ehemalige Weltfußballer prägte den deutschen Fußball in zwei Phasen beim FC Bayern in den 80ern und den 90ern maßgeblich. © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Platz 18: Roy Makaay - 103 Tore zwischen 2003 und 2007. Der Niederländer kam als Gewinner des goldenen Schuhs als Europas bester Torjäger nach München. Für den FC Bayern schoss er ebenfalls regelmäßig Tore.
Platz 18: Roy Makaay - 103 Tore zwischen 2003 und 2007. Der Niederländer kam als Gewinner des goldenen Schuhs als Europas bester Torjäger nach München. Für den FC Bayern schoss er ebenfalls regelmäßig Tore. © Imago
Torjubel Harry Kane (FC Bayern Muenchen, 09) nach Tor zum 0:2 Harry Kane (FC Bayern Muenchen, 09) GER, Holstein Kiel vs.
Platz 17: Harry Kane - 107 Tore (Stand Oktober 2025) zwischen 2023 und 2025. Sein 2023 ballert der Engländer alles kurz und klein. Je nachdem wie lange der Kapitän der englischen Nationalmannschaft noch für die Bayern spielen wird, ist die Top10 der erfolgreichsten Bayern-Torjäger der Historie noch ein mögliches Ziel für Kane. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn
Paul Breitner FC Bayern München im Porträt
Platz 16: Paul Breitner - 110 Tore zwischen 1970 und 1983. Der Welt- und Europameister lief nie als Angreifer auf, konnte in seiner Karriere dennoch eine Vielzahl an Toren erzielen - gleich 110 für den FC Bayern. © imago sportfotodienst
Uli Hoeneß (Bayern) am Ball Fußball 1. BL Herren Saison 1975/1976, FC Bayern München Einzelbild Olympiastadion München D
Platz 15: Uli Hoeneß - 112 Tore zwischen 1970 und 1979. Auch wenn der Bayern-Patron seine Karriere bereits mit 27 Jahren frühzeitig beenden musste, kann sich seine Torausbeute wirklich sehen lassen. © imago sportfotodienst
Platz 14: Mario Gómez - 113 Tore zwischen 2009 und 2013. Der Stürmer gehörte nicht zu den beliebtesten FCB-Akteuren der Bundesliga, lieferte dennoch Tore wie am Fließband und sicherte sich in der Spielzeit 2010/11 mit 18 Treffern sogar die Torjägerkanone.
Platz 14: Mario Gómez - 113 Tore zwischen 2009 und 2013. Der Stürmer gehörte nicht zu den beliebtesten FCB-Akteuren der Bundesliga, lieferte dennoch Tore wie am Fließband und sicherte sich in der Spielzeit 2010/11 mit 18 Treffern sogar die Torjägerkanone. © imago sportfotodienst
Platzt 9: Mehmet Scholl - 87 Tore zwischen 1990 und 2007. Neben Thomas Müller ist Scholl der einzige Mittelfeldspieler in der Liste. Der ehemalige TV-Experte prägte eine Ära beim FC Bayern, gewann die Champions League 2001, sowie achtmal die Meisterschaft und fünfmal den Pokal.
Platzt 13: Mehmet Scholl - 117 Tore zwischen 1990 und 2007. Neben Thomas Müller ist Scholl der einzige Mittelfeldspieler in der Liste. Der ehemalige TV-Experte prägte eine Ära beim FC Bayern, gewann die Champions League 2001 sowie achtmal die Meisterschaft und fünfmal den Pokal. © Thomas Exler via www.imago-images.de
Platz 12: Franck Ribéry - 124 Tore zwischen 2007 und 2019. Mit Franck Ribéry baute der FC Bayern München eine neue Dominanz im deutschen Fußball auf. Der Franzose war zusammen mit Arjen Robben jahrelang der große Wirbelwind auf der Außenbahn. Mir dem Gewinn der Champions League durfte der Offensivmann 2013 mit dem FCB seinen größten Karriereerfolg feiern.
Platz 12: Franck Ribéry - 124 Tore zwischen 2007 und 2019. Mit Franck Ribéry baute der FC Bayern München eine neue Dominanz im deutschen Fußball auf. Der Franzose war zusammen mit Arjen Robben jahrelang der große Wirbelwind auf der Außenbahn. Mir dem Gewinn der Champions League durfte der Offensivmann 2013 mit dem FCB seinen größten Karriereerfolg feiern. © Imago
Platz 11: Claudio Pizarro - 125 Tore zwischen 2001 und 2007, sowie zwischen 2012 und 2014. Der Peruaner hält einige Rekorde. Mit 490 Spielen ist er der am häufigsten eingesetzte, ausländische Spieler in der Fußball-Bundesliga. Mit 40 Jahren wurde er bei Werder Bremen zum ältesten Bundesliga-Torschützen aller Zeiten. Pizarro traf in der Bundesliga in 21 Kalenderjahren in Folge!
Platz 11: Claudio Pizarro - 125 Tore zwischen 2001 und 2007, sowie zwischen 2012 und 2014. Der Peruaner hält einige Rekorde. Mit 490 Spielen ist er der am häufigsten eingesetzte, ausländische Spieler in der Fußball-Bundesliga. Mit 40 Jahren wurde er bei Werder Bremen zum ältesten Bundesliga-Torschützen aller Zeiten. Pizarro traf in der Bundesliga in 21 Kalenderjahren in Folge! © imago sportfotodienst
Aus 1 BL Saison 2002 03 VfL Wolfsburg Grün Weiß gegen Bayern München 0 2 am 26 04 2003 in der VW
Platz 10: Giovane Elber - 139 Tore zwischen 1997 und 2003. Bildete beim VfB Stuttgart zusammen mit Fredi Bobi und Krassimir Balakow das „magische Dreieck“. Beim FC Bayern unvergessen ist unter anderem sein Tor von der Eckfahne 1999 gegen Hansa Rostock. © via www.imago-images.de
Dieter Brenninger FC Bayern München
Platz 9: Dieter Brenninger - 141 Tore von 1962 bis 1971. Ein fast vergessener sehr erfolgreicher Stürmer des FC Bayern, der sich allerdings nie in der deutschen Nationalmannschaft durchsetzen konnte. Lediglich ein Einsatz steht für Brenninger zu Buche, der unter anderem vier DFB-Pokalerfolge mit dem FCB feiern durfte. © imago sportfotodienst
Platz 7: Arjen Robben - 99 Tore zwischen 2009 und 2019. Der Rechtsaußen schoss den FC Bayern zum Champions-League-Titel 2013 und war maßgeblich am Aufbau der neuerlichen Bayern-Dominanz beteiligt. Der Groninger gewann mit dem FCB acht deutsche Meisterschaften!
Platz 8: Arjen Robben - 144 Tore zwischen 2009 und 2019. Der Rechtsaußen schoss den FC Bayern zum Champions-League-Titel 2013 und war maßgeblich am Aufbau der neuerlichen Bayern-Dominanz beteiligt. Der Niederländer gewann mit dem FCB acht deutsche Meisterschaften! © Michael Kolvenbach via www.imago
17.06.87 FC Bayern München - FC Schalke 04 Deutschland, München, 17.06.1987, Fussball, Bundesliga, FC Bayern München -
Platz 7: Dieter Hoeneß - 145 Tore zwischen 1979 und 1987. Dieter Hoeneß ging 1982 in die Geschichte ein, als er trotz Platzwunde, mit Turban, das DFB-Pokalfinale gegen den 1. FC Nürnberg per Kopf entschied. Der Vize-Weltmeister von 1986 war nach seiner überaus erfolgreichen Fußballer-Karriere als Manager des VfB Stuttgart und von Hertha BSC aktiv. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel via www.imago-images.de
Platz 5: Roland Wohlfahrt - 119 Tore zwischen 1984 und 1993. Wohlfahrt konnte mit dem FC Bayern fünf deutsche Meisterschaften gewinnen, 1989 und 1991 wurde er Torschützenkönig der Bundesliga.
Platz 5: Roland Wohlfahrt - 119 Tore zwischen 1984 und 1993. Wohlfahrt konnte mit dem FC Bayern fünf deutsche Meisterschaften gewinnen, 1989 und 1991 wurde er Torschützenkönig der Bundesliga. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel via www.imago-images.de
09.12.79 FC Bayern München - Cosmos New York Deutschland, München, 09.12.1979, Fussball, Testspiel, FC Bayern München -
Platz 3: Karl-Heinz Rummenigge - 162 Tore zwischen 1974 und 1984. „Das wird nie einer“, sagte Franz Beckenbauer nachdem Rummenigge aus NRW zum FC Bayern kam. Beckenbauer sollte sich täuschen, Rummenigge führte den FC Bayern nach einigen schwierigen Jahren zurück an die nationale Spitze. Bei der EM 1980 bereitete er den Siegtreffer von Horst Hrubesch gegen Belgien vor. Rummenigge war zwischen 2002 und 2021 Vorstandsvorsitzender des FC Bayern. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel via www.imago-images.de
Fußball, FC Bayern München, Deutscher Meister 1969 FUSSBALL 1. BUNDESLIGA SAISON 1968/1969 34. Spieltag FC Bayern Muench
Platz 4: Rainer Ohlhauser - 229 Tore zwischen 1961 und 1970. Der langjährige Mittelstürmer durften in seiner erfolgreichen Zeit beim FC Bayern lediglich eine deutsche Meisterschaft feiern. Auch in der deutschen Nationalmannschaft kam Ohlhauser nur auf einen Einsatz - trotz seiner herausragenden Torquote. © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Platz 4: Thomas Müller - 137 Tore zwischen 2009 und dem Ende der Saison 2021/2022. Kein Feldspieler hat beim FC Bayern jemals mehr Spiele absolviert als Thomas Müller! Als Torjäger fiel Müller besonders in der Saison 2015/2016 auf, als er 20 Treffer erzielt. Der Publikumsliebling gewann bis 2022 elfmal die Meisterschale und zweimal den Henkelpott.
Platz 4: Thomas Müller - 137 Tore (Stand: Juni 2022) zwischen 2009 und dem Ende der Saison 2021/2022. Kein Feldspieler hat beim FC Bayern jemals mehr Spiele absolviert als Thomas Müller! Als Torjäger fiel Müller besonders in der Saison 2015/2016 auf, als er 20 Treffer erzielte. Der Publikumsliebling gewann bis 2022 elfmal die Meisterschale und zweimal den Henkelpott. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
Platz 2: Robert Lewandowski - 238 Tore zwischen 2014 und dem Ende der Saison 2021/2022. Lewandowski hat einen absurden Torschnitt, erzielt pro Partie fast einen Treffer. Der FIFA-Weltfußballer der Jahre 2020 und 2021 stellte mit 41 Toren einen historischen Torrekord für eine einzelne Bundesliga-Saison auf.
Platz 2: Robert Lewandowski - 344 Tore zwischen 2014 und dem Ende der Saison 2021/2022. Lewandowski hat einen absurden Torschnitt, erzielt pro Partie fast einen Treffer. Der FIFA-Weltfußballer der Jahre 2020 und 2021 stellte in der Spielzeit 2020/21 mit 41 Toren einen historischen Torrekord für eine einzelne Bundesliga-Saison auf - und egalisierte den Uralt-Rekord von Gerd Müller. © IMAGO
Platz 1: Gerd Müller - 365 Tore zwischen 1964 und 1978. Der „Bomber der Nation“ ging am 15. August 2021 von uns. Seine Karriere wird in Erinnerung bleiben. Müller kam aus der schwäbischen Provinz nach München, Trainer Zlatko Čajkovski gab ihm erst auf Druck des Präsidenten eine Chance. Es folgte eine Weltkarriere mit WM- und EM-Titel, drei Siegen im Europapokal der Landesmeister und zahlreichen Toren. Müller wurde Torschützenkönig in 18 Wettbewerben, siebenmal in der Bundesliga.
Platz 1: Gerd Müller - 570 Tore zwischen 1964 und 1978. Der „Bomber der Nation“ ging am 15. August 2021 von uns. Seine Karriere wird in Erinnerung bleiben. Müller kam aus der schwäbischen Provinz nach München, Trainer Zlatko Cajkovski gab ihm erst auf Druck des Präsidenten eine Chance. Es folgte eine Weltkarriere mit WM- und EM-Titel, drei Siegen im Europapokal der Landesmeister und zahlreichen Toren. Müller wurde Torschützenkönig in 18 Wettbewerben, siebenmal in der Bundesliga - und insgesamt 570 Treffer für den FC Bayern. © via www.imago-images.de

Julian Nagelsmann mahnte allerdings nach dem Supercup-Sieg gegen Leipzig: „Er hat acht Jahre herausragend hier gespielt - mit unfassbar vielen Toren. Man muss Lewy auf ewig dankbar sein.“ Der Trainer zog Positives aus dem Abgang des 40-Tore-Manns: „Jetzt sind wir variabler, nicht mehr so leicht zu verteidigen.“ (epp)

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