Europäer stehen hoch im Kurs

Klub-WM-Favoriten: Real, PSG & Co. – oder holt Bayern sich den Titel?

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Real Madrid, PSG & Manchester City lautet der Favoriten-Kreis der Klub-WM 2025. Auch der FC Bayern gehört dazu. Die Topteams aus Europa & Südamerika im Check.

Frankfurt – Im Juni 2025 startet die FIFA-Klub-WM erstmals im umfassend überarbeiteten Format. Gegenüber der ursprünglichen Version haben sich nicht nur der Termin, sondern vor allem die Zahl der teilnehmenden Teams deutlich verändert. Fans dürfen sich auf Duelle freuen, die es in klassischen Turnieren so nicht geben würde. Welche Mannschaften zum Favoritenkreis gehören und wer mit Außenseiterchancen rechnen kann, lesen Sie hier.

Europäische Topfavoriten im Detail - Real Madrid, Paris Saint-Germain und Manchester City

Real Madrid: Fast schon traditionell gehören die Königlichen bei großen Turnieren zum Favoritenkreis – auch wenn die zurückliegende Saison aus Sicht von Real alles andere als erfolgreich verlief. Sowohl die Meisterschaft als auch die Copa del Rey gingen an Erzrivale FC Barcelona. In der Champions League folgte das Aus bereits im Viertelfinale gegen den FC Arsenal. Die Konsequenz: Carlo Ancelotti musste nach vielen erfolgreichen Jahren seinen Posten räumen.

Zudem ist der Kader derzeit deutlich geschwächt. Mit Dani Carvajal, Eduardo Camavinga und Éder Militão fehlen gleich mehrere Leistungsträger langfristig verletzt – auch der Einsatz von DFB-Star Antonio Rüdiger ist ungewiss. Neuzugang Kylian Mbappé tat sich anfangs schwer, sich in Madrid einzugewöhnen, zeigte zuletzt aber aufsteigende Form. Trotz allem: Real Madrid bleibt eine Mannschaft, mit der zu rechnen ist.

Die Vorrundengruppe mit Al-Hilal (RSA), Pachuca (MEX) und RB Salzburg (AUT) wirkt wie ein komfortabler Einstieg, ehe im Achtelfinale bereits Kracher wie Juventus Turin oder Mitfavorit Manchester City warten könnten. Im Marktwert-Ranking der Klub-WM belegt Real mit 1,27 Milliarden Euro Platz zwei. Dennoch führt der Datenanalyst Opta die Madrilenen in einer speziell für das Turnier erstellten Analyse nur auf Rang fünf – mit einer prognostizierten Titelchance von 9,8 Prozent.

Paris Saint-Germain: Großer Jubel unter dem Eiffelturm: 14 Jahre nach der Übernahme durch Qatar Sports Investments gelang Paris Saint-Germain endlich der lang ersehnte Durchbruch in Europa. Mit einem eindrucksvollen 5:0-Finalsieg in München gegen Inter krönte sich PSG zum Champions-League-Sieger – und setzte damit den Schlusspunkt unter eine insgesamt herausragende Saison. Auf dem Weg ins Endspiel hatte man unter anderem die Premier-League-Vertreter Arsenal und Aston Villa ausgeschaltet.

Auch national untermauerte Paris seine Vormachtstellung: Der 13. Meistertitel in den vergangenen 15 Jahren wurde ebenso souverän eingefahren wie der Gewinn des Coupe de France – letzterer wirkte fast wie eine Selbstverständlichkeit. Spieler wie Khvicha Kvaratskhelia, Désiré Doué, der formstarke Ousmane Dembélé und Bradley Barcola bildeten das Rückgrat im Team von Trainer Luis Enrique.

Ohne größere Verletzungssorgen reiste der französische Meister in die USA – mit dem klaren Ziel, seine beeindruckende Form zu bestätigen. In der Gruppenphase wartet zum Auftakt ein hochkarätiges Duell mit Atlético Madrid, im Achtelfinale könnten Gegner wie der FC Porto oder Palmeiras folgen. Mit einem Kader-Marktwert von 923,5 Millionen Euro belegt PSG Rang drei im Turnier-Ranking. Laut der Analyse von Opta gilt Paris sogar als Topfavorit auf den Titel – mit einer berechneten Siegeschance von 18,5 Prozent.

Der amtierende Champions-League-Sieger PSG

Manchester City: Wie Real Madrid erlebte auch Manchester City eine Saison, die deutlich hinter den eigenen Ansprüchen zurückblieb. Das frühe Aus in den Champions-League-Playoffs, ein Rückstand von 13 Punkten auf Meister Liverpool in der Premier League sowie die bittere Finalniederlage im FA Cup gegen Crystal Palace sorgten für Ernüchterung. Zwar fehlte mit Rodri ein zentraler Schlüsselspieler über weite Strecken, doch allein erklärt das nicht die schwächste Punktausbeute (78 Zähler) in der Guardiola-Ära.

Für den mit 1,31 Milliarden Euro teuersten Kader des gesamten Turniers bietet die Klub-WM nun die Chance zur Wiedergutmachung – vorausgesetzt, Leistungsträger wie Erling Haaland und Phil Foden finden zu alter Stärke zurück. Auch der Einfluss von Rückkehrer Rodri sowie die neue Rollenverteilung nach dem Abschied von Kevin De Bruyne dürften zentrale Themen werden.

Mit Al-Ain (VAE) und Wydad Casablanca (MAR) warten in der Gruppenphase zunächst lösbare Aufgaben. Das anschließende Duell mit Juventus wird jedoch zur ersten echten Standortbestimmung. Im Achtelfinale droht dann ein Wiedersehen mit Real Madrid – ein Gegner, der City bereits mehrfach schmerzhaft aus der Königsklasse geworfen hat. Trotz der jüngsten Rückschläge zählt Manchester City laut Opta zu den heißesten Titelanwärtern: Mit einer prognostizierten Gewinnchance von 17,8 Prozent rangiert man knapp hinter Paris Saint-Germain auf Platz zwei.

Zwölf beeindruckende Arenen: Die Spielstätten der Klub-WM 2025

Kleines, modernes Stadion im Zentrum der Hauptstadt – 20.000 Plätze, Heim von D.C. United.
Audi Field, Washington, D.C..jpg © IMAGO/Scott Taetsch
Heimstätte der Carolina Panthers und Charlotte FC – 75.000 Plätze im Herzen von North Carolina.
Bank of America Stadium, Charlotte, North Carolina.jpg © IMAGO/Jim Dedmon
Multifunktionsarena mit 65.000 Plätzen – bekannt durch College-Football und Großevents.
Camping World Stadium, Orlando, Florida.jpg © IMAGO/Kirby Lee
Neues Fußballstadion mit 30.000 Plätzen – Heimstätte von Nashville SC, kompakt und laut.
GEODIS Park, Nashville, Tennessee.jpg © IMAGO/Steve Roberts
Eröffnungsspiel der Klub-WM – NFL-Heimstätte der Miami Dolphins, 65.000 Plätze, topmodern.
Hard Rock Stadium, Miami Gardens, Florida.jpg © IMAGO/John Mersits
Kompaktes, reines Fußballstadion mit 25.000 Plätzen – Heim von Orlando City SC
Inter&Co Stadium, Orlando, Florida.jpg © IMAGO/Zoonar.com/Êrik Lattwein
Heimstätte der Philadelphia Eagles – 69.000 Plätze, bekannt für leidenschaftliche Fans.
Lincoln Financial Field, Philadelphia, Pennsylvania.jpg © IMAGO/Kirby Lee
Heimat der Seattle Seahawks und Seattle Sounders – 69.000 Plätze, Gänsehaut-Lautstärke garantiert.
Lumen Field, Seattle, Washington.jpg © IMAGO/Jorge Martinez
Spektakuläres Design, herausfahrbares Dach, 75.000 Plätze – eine der modernsten Arenen der Welt.
Mercedes-Benz Stadium, Atlanta, Georgia .jpg © IMAGO/Dale Zanine
Das Finalstadion der Klub-WM 2025 bietet Platz für 82.500 Fans – und liegt nur einen Katzensprung von New York entfernt.
MetLife Stadium, East Rutherford, New Jersey.jpg © IMAGO/Adrian Macias
Fußballgeschichte pur: Austragungsort des WM-Finals 1994, 88.500 Plätze, ikonische Kulisse.
Rose Bowl Stadium, Pasadena, Kalifornien.jpg © IMAGO/Kirby Lee
Kompaktes Fußballstadion mit Top-Stimmung – Heimat von FC Cincinnati (MLS), 26.000 Plätze.
TQL Stadium, Cincinnati, Ohio.jpg © IMAGO/Joseph Maiorana

FC Bayern München: Gehört der FC Bayern tatsächlich zum Favoritenkreis? Wenn es nach den Prognosen des Datenanbieters Opta geht, lautet die Antwort: ja. Mit einer berechneten Titelchance von 12,8 % rangiert der deutsche Rekordmeister auf Platz drei der Topanwärter – und das nicht allein wegen eines vergleichsweise günstigen Turnierpfads.

Zwar dürfte das Eröffnungsspiel gegen Auckland City (NZL) für die Münchner eher ein Pflichtsieg sein, doch in der Vorrundengruppe C folgen mit Benfica Lissabon und Boca Juniors zwei deutlich ernstzunehmendere Herausforderungen. Im Achtelfinale könnten dann Gegner wie Chelsea oder Flamengo warten – ein Selbstläufer wird dieses Turnier also nicht.

Positiv für den FCB: Die Sommerneuzugänge Jonathan Tah und Tom Bischof stehen bereits im Kader, wobei Tah nach dem Weggang von Eric Dier sofort als feste Größe in der Innenverteidigung eingeplant ist. Offensiv bringt das Wechseltheater um Leroy Sané mehr Klarheit – allen voran Michael Olise dürfte dabei im Fokus stehen. Der Flügelspieler zählt nach seiner starken Vorsaison zu den großen Hoffnungen der Bayern.

Vincent Kompany will mit dem FC Bayern die Klub-WM aufmischen

Andere Akteure wie Serge Gnabry laufen ihrer Form derzeit deutlich hinterher, während bei Kingsley Coman zunehmend Wechselgedanken im Raum stehen. Entsprechend stark dürften sich die Erfolgschancen der Mannschaft von Trainer Vincent Kompany an der Stabilität und Leistungsfähigkeit ihrer Schlüsselspieler orientieren – allen voran Harry Kane, Jamal Musiala und Joshua Kimmich. Im Ranking der Marktwerte spielt der FC Bayern mit einem Kaderwert von 859 Millionen Euro dennoch weiter in der Spitzengruppe mit und liegt unter den Top fünf der Klub-WM-Teilnehmer.

Brasilianische Dominanz: kann ein Südamerika-Vertreter überraschen?

Neben europäischen Schwergewichten wie Inter Mailand, Atlético Madrid oder Juventus könnten auch die südamerikanischen Vertreter bei der Klub-WM für eine Überraschung sorgen. Seit jeher gelten die Ligen in Brasilien und Argentinien als Talentschmieden – viele spätere Weltstars machten dort ihre ersten großen Schritte, bevor sie in Europa durchstarteten. Nicht überraschend also, dass das südamerikanische Teilnehmerfeld ausschließlich aus Teams dieser beiden CONMEBOL-Länder besteht. In den vergangenen 25 Jahren gingen 21 Copa-Libertadores-Titel entweder nach Brasilien (13) oder Argentinien (8).

Palmeiras São Paulo: Palmeiras zählt inzwischen zur festen Elite des brasilianischen Fußballs. Vier nationale Meisterschaften und zwei Copa-Libertadores-Erfolge innerhalb der letzten Dekade sprechen eine klare Sprache. Inzwischen hat der Traditionsklub dem einstigen Lokalrivalen Corinthians auch in der Gesamtbilanz den Rang abgelaufen und darf sich mit zwölf Titeln Rekordmeister Brasiliens nennen.

In der laufenden Saison, die für das Klub-WM-Turnier unterbrochen wird, belegt das Team von Trainer Abel Ferreira den vierten Tabellenplatz. Besonders im Fokus stehen vielversprechende Talente wie Estêvão, Vitor Roque und Paulinho. Sollte Palmeiras sich in der Gruppe mit dem FC Porto, Inter Miami und Al-Ahly (EGY) behaupten, könnten im Achtelfinale Kaliber wie PSG oder Atlético Madrid warten.

Im Marktwertranking liegt der Verein mit 238,75 Millionen Euro auf Platz 12 – direkt hinter Borussia Dortmund. In der Favoritenliste reicht es aktuell nur zu Rang 13.

Flamengo Rio de Janeiro: Als Tabellenführer der brasilianischen Liga reist Flamengo mit Rückenwind in die USA. Abgesehen von der starken aktuellen Form liegt der letzte große Titelgewinn allerdings etwas zurück: Die achte brasilianische Meisterschaft datiert aus dem Jahr 2020, der letzte Copa-Libertadores-Erfolg von 2022.

Zu den tragenden Säulen des Teams zählen Mittelfeldlenker Gerson, der kreative Nicolás De La Cruz und Angreifer Pedro. In einer Gruppe mit ES Tunis (TUN), Chelsea und dem Los Angeles FC scheint das Weiterkommen durchaus realistisch – bevor im Achtelfinale unter Umständen ein echtes Highlight wartet: sei es ein Duell mit dem FC Bayern, Benfica oder ein rein südamerikanisches Topspiel gegen Boca Juniors.

Mit Blick auf den Kaderwert liegt Flamengo direkt hinter Palmeiras auf Platz 13, ebenso wie im Favoritenranking, in dem sich die Mannschaft von Trainer und Klublegende Filipe Luís unmittelbar hinter dem Konkurrenten aus São Paulo einreiht.

Diese 32 Teams kämpfen 2025 um den Klub-WM-Titel in den USA

In Gruppe A trifft SE Palmeiras (Brasilien) auf internationale Konkurrenz. Der mehrfach gekrönte Copa-Libertadores-Sieger überzeugt mit taktischer Disziplin, einer stabilen Defensive und cleverem Spielaufbau.
In Gruppe A trifft SE Palmeiras (Brasilien) auf internationale Konkurrenz. Der mehrfach gekrönte Copa-Libertadores-Sieger überzeugt mit taktischer Disziplin, einer stabilen Defensive und cleverem Spielaufbau. © Imago
In Gruppe A spielt der FC Porto (Portugal), einer der traditionsreichsten Klubs Europas. Der Verein steht für schnelles Umschaltspiel, technische Klasse und eine starke Bilanz im internationalen Wettbewerb.
In Gruppe A spielt der FC Porto (Portugal), einer der traditionsreichsten Klubs Europas. Der Verein steht für schnelles Umschaltspiel, technische Klasse und eine starke Bilanz im internationalen Wettbewerb. © Imago
Al Ahly SC (Ägypten) vertritt in Gruppe A den afrikanischen Fußball. Der Rekordmeister bringt Titelhunger, internationale Erfahrung und eine der treuesten Fanbasen des Kontinents mit.
Al Ahly SC (Ägypten) vertritt in Gruppe A den afrikanischen Fußball. Der Rekordmeister bringt Titelhunger, internationale Erfahrung und eine der treuesten Fanbasen des Kontinents mit. © Imago
In Gruppe A steht auch Inter Miami CF (USA), der glamouröse Gastgeberklub um Superstar Lionel Messi. Der Verein kombiniert Starpower mit ambitionierter Vereinsentwicklung.
In Gruppe A steht auch Inter Miami CF (USA), der glamouröse Gastgeberklub um Superstar Lionel Messi. Der Verein kombiniert Starpower mit ambitionierter Vereinsentwicklung. © Imago
Paris Saint-Germain (Frankreich) geht in Gruppe B an den Start. Der Star-Ensemble-Klub aus Paris bringt enorme Offensivkraft und Champions-League-Ambitionen mit in die USA.
Paris Saint-Germain (Frankreich) geht in Gruppe B an den Start. Der Star-Ensemble-Klub aus Paris bringt enorme Offensivkraft und Champions-League-Ambitionen mit in die USA. © Imago
In Gruppe B kämpft Atlético de Madrid (Spanien) mit gewohntem Biss um den Titel. Der Klub steht für Disziplin, Kampfgeist und Erfahrung auf höchstem Niveau.
In Gruppe B kämpft Atlético de Madrid (Spanien) mit gewohntem Biss um den Titel. Der Klub steht für Disziplin, Kampfgeist und Erfahrung auf höchstem Niveau. © Imago
Botafogo FR (Brasilien) ist in Gruppe B der Underdog mit Geschichte. Der Traditionsklub zeigt sich mit neuem Elan, junger Qualität und leidenschaftlichem Fußball.
Botafogo FR (Brasilien) ist in Gruppe B der Underdog mit Geschichte. Der Traditionsklub zeigt sich mit neuem Elan, junger Qualität und leidenschaftlichem Fußball. © Imago
In Gruppe B stellt Seattle Sounders FC (USA) die US-amerikanische Power. Mit CONCACAF-Titel und fanstarker Heimat sind sie ein echter Geheimfavorit.
In Gruppe B stellt Seattle Sounders FC (USA) die US-amerikanische Power. Mit CONCACAF-Titel und fanstarker Heimat sind sie ein echter Geheimfavorit. © Imago
In Gruppe C tritt FC Bayern München (Deutschland) als einer der Topfavoriten an. Der Rekordmeister vereint Titelroutine, internationales Format und einen breiten Kader.
In Gruppe C tritt FC Bayern München (Deutschland) als einer der Topfavoriten an. Der Rekordmeister vereint Titelroutine, internationales Format und einen breiten Kader. © Imago
SL Benfica (Portugal) spielt in Gruppe C und bringt eine reiche Fußballtradition mit. Der Klub überzeugt durch offensive Kreativität und eine der besten Nachwuchsschulen Europas.
SL Benfica (Portugal) spielt in Gruppe C und bringt eine reiche Fußballtradition mit. Der Klub überzeugt durch offensive Kreativität und eine der besten Nachwuchsschulen Europas. © Imago
CA Boca Juniors (Argentinien) ist in Gruppe C für Feuer und Leidenschaft zuständig. Der Verein lebt von seiner Geschichte und einzigartigen Fankultur – und liefert auch sportlich ab.
CA Boca Juniors (Argentinien) ist in Gruppe C für Feuer und Leidenschaft zuständig. Der Verein lebt von seiner Geschichte und einzigartigen Fankultur – und liefert auch sportlich ab. © Imago
In Gruppe C vertritt Auckland City FC (Neuseeland) die ozeanische Region. Der Rekordmeister aus der OFC beeindruckt durch Disziplin, Teamgeist und Erfahrung.
In Gruppe C vertritt Auckland City FC (Neuseeland) die ozeanische Region. Der Rekordmeister aus der OFC beeindruckt durch Disziplin, Teamgeist und Erfahrung. © Imago
CR Flamengo (Brasilien) bringt in Gruppe D südamerikanisches Flair und Angriffspower mit. Der Klub aus Rio begeistert mit Offensivfreude, Kreativität und Fankultur pur.
CR Flamengo (Brasilien) bringt in Gruppe D südamerikanisches Flair und Angriffspower mit. Der Klub aus Rio begeistert mit Offensivfreude, Kreativität und Fankultur pur. © Imago
Espérance Sportive de Tunis (Tunesien) ist in Gruppe D Afrikas Speerspitze. Der Verein punktet mit Erfahrung, physischer Stärke und kontinentalem Erfolg.
Espérance Sportive de Tunis (Tunesien) ist in Gruppe D Afrikas Speerspitze. Der Verein punktet mit Erfahrung, physischer Stärke und kontinentalem Erfolg. © Imago
In Gruppe D spielt Chelsea FC (England), einer der international erfolgreichsten englischen Klubs. Die Londoner glänzen mit taktischer Vielseitigkeit und internationalem Format.
In Gruppe D spielt Chelsea FC (England), einer der international erfolgreichsten englischen Klubs. Die Londoner glänzen mit taktischer Vielseitigkeit und internationalem Format. © Imago
Der letzte Platz in Gruppe D wird zwischen Los Angeles FC (USA) und Club América (Mexiko) ausgespielt. Beide Teams bringen Erfahrung, Ambition und Fanpower mit.
Der letzte Platz in Gruppe D wird zwischen Los Angeles FC (USA) und Club América (Mexiko) ausgespielt. Beide Teams bringen Erfahrung, Ambition und Fanpower mit. © IMAGO/David Inderlied
River Plate (Argentinien) tritt in Gruppe E an und zählt zu den traditionsreichsten Vereinen der Welt. Technik, Spielfreude und Erfahrung machen den Klub zu einem Top-Anwärter.
River Plate (Argentinien) tritt in Gruppe E an und zählt zu den traditionsreichsten Vereinen der Welt. Technik, Spielfreude und Erfahrung machen den Klub zu einem Top-Anwärter. © Imago
Urawa Red Diamonds (Japan) vertreten in Gruppe E den japanischen Fußball. Sie stehen für taktische Disziplin, intensives Pressing und leidenschaftliche Fans.
Urawa Red Diamonds (Japan) vertreten in Gruppe E den japanischen Fußball. Sie stehen für taktische Disziplin, intensives Pressing und leidenschaftliche Fans. © Imago
CF Monterrey (Mexiko) bringt in Gruppe E nordamerikanische Durchschlagskraft auf den Platz. Die „Rayados“ kombinieren Tempo, Technik und Erfahrung.
CF Monterrey (Mexiko) bringt in Gruppe E nordamerikanische Durchschlagskraft auf den Platz. Die „Rayados“ kombinieren Tempo, Technik und Erfahrung. © Imago
FC Internazionale Milano (Italien) geht in Gruppe E mit einem tief besetzten Kader an den Start. Der Traditionsklub überzeugt mit taktischer Reife und internationalem Renommee.
FC Internazionale Milano (Italien) geht in Gruppe E mit einem tief besetzten Kader an den Start. Der Traditionsklub überzeugt mit taktischer Reife und internationalem Renommee. © Imago
Fluminense FC (Brasilien) spielt in Gruppe F mit viel Rückenwind nach dem Libertadores-Titel. Kreativität, Technik und Spielfreude prägen den Klub aus Rio.
Fluminense FC (Brasilien) spielt in Gruppe F mit viel Rückenwind nach dem Libertadores-Titel. Kreativität, Technik und Spielfreude prägen den Klub aus Rio. © Imago
Borussia Dortmund (Deutschland) ist in Gruppe F die deutsche Vertretung. Tempofußball, junge Talente und emotionale Spielweise machen den BVB brandgefährlich.
Borussia Dortmund (Deutschland) ist in Gruppe F die deutsche Vertretung. Tempofußball, junge Talente und emotionale Spielweise machen den BVB brandgefährlich. © Imago
Ulsan HD FC (Südkorea) bringt in Gruppe F asiatische Präzision und taktisches Verständnis aufs Feld. Der Klub zählt zu den erfolgreichsten Vereinen Koreas.
Ulsan HD FC (Südkorea) bringt in Gruppe F asiatische Präzision und taktisches Verständnis aufs Feld. Der Klub zählt zu den erfolgreichsten Vereinen Koreas. © Imago
In Gruppe F mischt Mamelodi Sundowns FC (Südafrika) als Topteam des Kontinents mit. Ballbesitz, Struktur und Technik zeichnen den Klub aus Pretoria aus.
In Gruppe F mischt Mamelodi Sundowns FC (Südafrika) als Topteam des Kontinents mit. Ballbesitz, Struktur und Technik zeichnen den Klub aus Pretoria aus. © Imago
Manchester City FC (England) startet als Mitfavorit in Gruppe G. Unter Pep Guardiola dominieren Ballkontrolle, taktische Finesse und internationales Staraufgebot.
Manchester City FC (England) startet als Mitfavorit in Gruppe G. Unter Pep Guardiola dominieren Ballkontrolle, taktische Finesse und internationales Staraufgebot. © Imago
Wydad AC (Marokko) geht als CAF-Schwergewicht in Gruppe G ins Rennen. Mit starker Defensive und enormem Kampfgeist stellt der Klub eine echte Herausforderung dar.
Wydad AC (Marokko) geht als CAF-Schwergewicht in Gruppe G ins Rennen. Mit starker Defensive und enormem Kampfgeist stellt der Klub eine echte Herausforderung dar. © Imago
Al Ain FC (Vereinigte Arabische Emirate) ist in Gruppe G der Hoffnungsträger aus Westasien. Der Klub bringt technische Qualität und internationale Erfahrung mit.
Al Ain FC (Vereinigte Arabische Emirate) ist in Gruppe G der Hoffnungsträger aus Westasien. Der Klub bringt technische Qualität und internationale Erfahrung mit. © Imago
Juventus FC (Italien) spielt in Gruppe G mit klarem Fokus: Titelambitionen untermauert durch taktische Stabilität und internationale Routine.
Juventus FC (Italien) spielt in Gruppe G mit klarem Fokus: Titelambitionen untermauert durch taktische Stabilität und internationale Routine. © Imago
Real Madrid CF (Spanien) führt Gruppe H mit der Erfahrung eines Rekordsiegers an. Die „Königlichen“ bringen Klasse, Historie und Siegeswille auf die größte Klubbühne der Welt.
Real Madrid CF (Spanien) führt Gruppe H mit der Erfahrung eines Rekordsiegers an. Die „Königlichen“ bringen Klasse, Historie und Siegeswille auf die größte Klubbühne der Welt. © Imago
Al Hilal SFC (Saudi-Arabien) ist in Gruppe H der Topklub aus Asien. Mit internationalen Namen und strukturiertem Spiel steht Al Hilal für Qualität auf höchstem Niveau.
Al Hilal SFC (Saudi-Arabien) ist in Gruppe H der Topklub aus Asien. Mit internationalen Namen und strukturiertem Spiel steht Al Hilal für Qualität auf höchstem Niveau. © Imago
CF Pachuca (Mexiko) tritt in Gruppe H an und ist bekannt für starke Nachwuchsarbeit und taktische Cleverness. Der Klub ist seit Jahren eine Konstante in der CONCACAF.
CF Pachuca (Mexiko) tritt in Gruppe H an und ist bekannt für starke Nachwuchsarbeit und taktische Cleverness. Der Klub ist seit Jahren eine Konstante in der CONCACAF. © Imago
FC Red Bull Salzburg (Österreich) rundet Gruppe H mit intensivem Pressing, jungem Talent und modernem Fußballstil ab. Der Klub steht für Tempo und Entwicklung.
FC Red Bull Salzburg (Österreich) rundet Gruppe H mit intensivem Pressing, jungem Talent und modernem Fußballstil ab. Der Klub steht für Tempo und Entwicklung. © Imago

River Plate: Krise im argentinischen Fußball? Zumindest in der Copa Libertadores scheinen die brasilianischen Klubs seit 2019 das Geschehen zu dominieren. Letzter nicht-brasilianischer Titelträger war 2018 ausgerechnet River Plate – die „Millonarios“ aus Buenos Aires.

Für viele Beobachter wird das Abschneiden bei der Klub-WM deshalb auch zur Frage der Ehre, wenn Brasilien und Argentinien wieder einmal um die sportliche Vormachtstellung in Südamerika ringen. Dass der Wettbewerb auch bei den Fans einen hohen Stellenwert genießt, bewiesen rund 20.000 River-Anhänger, die einst zum Turnier nach Japan reisten.

Auch in der reformgeprägten, oft unbeständigen argentinischen Liga konnte River in den vergangenen Jahren nur zwei Meisterschaften verbuchen. Dennoch reicht die Gesamtbilanz mit nunmehr 38 nationalen Titeln weiterhin aus, um den Traditionsklub als alleinigen Rekordmeister des Landes zu führen.

Die Fans von River Plate.

Im aktuellen Kader gelten insbesondere Abwehrchef Lucas Martínez Quarta und Flügelspieler Sebastián Driussi als Hoffnungsträger. Dass Talente aus Argentinien weiterhin im Fokus europäischer Topklubs stehen, unterstreicht das Beispiel von Franco Mastantuono: Der erst 17-jährige Mittelfeldspieler steht unmittelbar vor einem Wechsel zu Real Madrid – ein finanzieller Gewinn für den Verein, sportlich jedoch ein Rückschlag für die Spielidee von Trainer Marcelo Gallardo.

Mit einem Gesamtmarktwert von 103,65 Millionen Euro rangieren die „Millonarios“ auf Platz 15 im Ranking – und damit klar hinter der brasilianischen Konkurrenz. Die Opta-Prognose stuft River jedoch überraschend als Zwölfter ein – noch vor Palmeiras und Flamengo. In der Gruppenphase wartet direkt zum Auftakt ein echter Härtetest gegen Champions-League-Finalist Inter Mailand, gefolgt vom Duell mit dem mexikanischen Topklub CF Monterrey. Ein möglicher Achtelfinalgegner: Fluminense oder Borussia Dortmund.

Boca Juniors: Wohl kaum ein Verein verkörpert die südamerikanische Fußballfolklore so sehr wie die Boca Juniors. Der legendäre Stadtteil La Boca in Buenos Aires, das stimmungsgewaltige Stadion La Bombonera und Vereinsikone Diego Maradona haben den Mythos über Jahrzehnte mitgeprägt.

Auch der Kader trägt große Namen, wirkt jedoch zunehmend in die Jahre gekommen. Neben Routinier Edinson Cavani stehen auch Verteidiger Marcos Rojo, Mittelfeldstratege Ander Herrera und Außenbahnspieler Luis Advíncula (alle 35 Jahre alt) weiterhin im Aufgebot der Bosteros. Was sie vereint: Ihre besten Tage liegen wohl hinter ihnen. Verletzungsanfälligkeit und nachlassende Form deuten darauf hin, dass die Altersstruktur zur Belastung wird.

Zwar konnte man in der letzten Dekade noch fünf nationale Meistertitel feiern, doch der letzte Copa-Libertadores-Erfolg liegt bereits 18 Jahre zurück. Auch in der laufenden Austragung des wichtigsten südamerikanischen Klubwettbewerbs ist Boca nicht vertreten – ein seltener Makel im stolzen Vereinslebenslauf.

Die Fans von Boca betrachten ihren Club noch immer als alleinigen Riesen.

Trotz der schwierigen Ausgangslage dürfte auch bei den Bayernfans das klangvolle Los „Boca Juniors“ aufgrund des Flairs viel Freude ausgelöst haben. Sollte sich das Team des nach einer Derby-Pleite gegen River Plate eigens für die Klub-WM zurückgeholten Libertadores-Erfolgstrainers Miguel Ángel Russo in der Gruppe durchsetzen, warten im Achtelfinale spannende Duelle: zum Beispiel gegen Flamengo – ein weiterer brasilianisch-argentinischer Klassiker – oder Chelsea. In der Favoritenliste rangiert Boca laut Opta jedoch nur auf Platz 22.

Wer holt den Klub-WM-Titel? Das ergeben die Berechnung von Opta

RangTeamErfolgreiche GruppenphaseTitelchance
1. Paris St.-Germain91,6 %18,5 %
2.Manchester City97,2 %17,8 %
3.FC Bayern München93,3 %12,8 %
5.Real Madrid93,4 %9,8 %
[...]
12. River Plate48,9 %0,3 %
13. Palmeiras São Paulo51,3 %0,3 %
14. Flamengo Rio de Janeiro51,8 %0,3 %
[...]
22.Boca Juniors25 %0,1 %
Quelle: Opta Analyst

Favoriten auf den Klub-WM-Titel: Das sind die Wettquoten der Buchmacher

Die drei europäischen Topklubs Real Madrid, Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain und Manchester City dominieren das Favoritenfeld der Klub-WM. Auch der FC Bayern München zählt in den USA zum erweiterten Favoritenkreis. Aus Südamerika gelten die Brasilianer Palmeiras und Flamengo als die vielversprechendsten Kandidaten, während die Argentinier River Plate und Boca Juniors als traditionsreiche und international erfahrene Außenseiter eingeschätzt werden.

Ob und wie sich die Qualitätsunterschiede zwischen Europa und Südamerika im Turnierverlauf zeigen, bleibt das zentrale Thema – ein Umstand, der sich auch in den Wettquoten widerspiegelt. Bei den aktuellen, bestätigten Quoten gelten Real Madrid (4,80–5,50) als klare Anwärter auf den Gesamtsieg. Dicht gefolgt von PSG (5,20–5,50) und Manchester City (5,75–6,50), die mit ihren starken Kadern ebenfalls große Chancen besitzen. Der FC Bayern wird mit Quoten von 7,50 bis 8,0 als ernsthafter Titelanwärter gehandelt, der durchaus tief ins Turnier vorstoßen kann.

Weiter hinten folgen die südamerikanischen Spitzenklubs Palmeiras (33,0–35,0) und Flamengo (38,0–41,0), die in der Vergangenheit immer wieder für Überraschungen gesorgt haben. River Plate und Boca Juniors, zwei der großen Namen des Kontinents, rangieren mit Quoten von 40,0–43,0 beziehungsweise 41,0–45,0 eher am Rande der Favoritenrolle.

Die Top 15 Favoriten der Buchmacher bei der Klub-WM 2025

TeamWettquoten
Real Madrid4,80 - 5,50
Paris Saint-Germain5,20 - 5,50
Manchester City5,75 - 6,50
FC Bayern München7,50 - 8,00
FC Chelsea10,0 - 12,0
Atlético Madrid14,0 - 15,0
Inter Mailand 14,0 - 17,0
Borussia Dortmund21,0 - 26,0
Juventus Turin25,0 - 34,0
Palmeiras33,0 - 35,0
Benfica Lissabon35,0 - 41,0
Flamengo38,0 - 41,0
River Plate40,0 - 43,0
Boca Juniors41,0 - 45,0
FC Porto43,0 - 51,0

Die neue Klub-WM: eine Gefahr für die europäische Dominanz?

Die Geschichte der Klub-WM verdeutlicht die klare Dominanz Europas im Weltfußball: Von 20 Austragungen sicherten sich europäische Teams ganze 16 Titel. Rekordhalter ist Real Madrid mit fünf Triumphen, gefolgt vom FC Barcelona (drei Siege) und dem FC Bayern München (zwei Erfolge). Doch wenn es Mannschaften gab, die in der Vergangenheit die europäische Vormachtstellung infrage stellen konnten, dann waren es vor allem brasilianische Klubs. In den Jahren 2000, 2006, 2007 und zuletzt 2012 wanderte der Pokal nach Südamerika.

Mit Corinthians gelang sogar ein Verein, den Wettbewerb zweimal zu gewinnen – genauso oft wie der FC Bayern. Auch der FC São Paulo und der SC Internacional konnten jeweils einen solchen Coup landen.

Diese Klubs haben Geschichte geschrieben: Alle Sieger der Klub-WM

Corinthians (Brasilien) gewann die erste Klub-WM im Jahr 2000. Im rein brasilianischen Finale gegen Vasco da Gama setzten sie sich mit 4:3 im Elfmeterschießen durch..
Corinthians (Brasilien) gewann die erste Klub-WM im Jahr 2000. Im rein brasilianischen Finale gegen Vasco da Gama setzten sie sich mit 4:3 im Elfmeterschießen durch – und schrieben Geschichte. © Imago
São Paulo FC (Brasilien) holte sich 2005 den Titel gegen den FC Liverpool. Mit einem leidenschaftlichen Auftritt und Glanzleistungen in der Defensive gewannen sie das Finale mit 1:0. Zwischen 2001 und 2004 hatte das Turnier nicht stattgefunden, weshalb São Paulos Triumph die Rückkehr der Klub-Weltmeisterschaft markierte.
São Paulo FC (Brasilien) holte sich 2005 den Titel gegen den FC Liverpool. Mit einem leidenschaftlichen Auftritt und Glanzleistungen in der Defensive gewannen sie das Finale mit 1:0. © Imago
Sport Club Internacional (Brasilien) schockte 2006 den Favoriten FC Barcelona. Ein spätes Tor reichte zum 1:0-Sieg im Finale – und zur ersten internationalen Krönung.
Sport Club Internacional (Brasilien) schockte 2006 den Favoriten FC Barcelona. Ein spätes Tor reichte zum 1:0-Sieg im Finale – und zur ersten internationalen Krönung. © Imago
AC Milan (Italien) wurde 2007 der erste europäische Klub-Weltmeister des neuen Formats. Im spektakulären Endspiel gegen Boca Juniors gewannen die Rossoneri mit 4:2.
AC Milan (Italien) wurde 2007 der erste europäische Klub-Weltmeister des neuen Formats. Im spektakulären Endspiel gegen Boca Juniors gewannen die Rossoneri mit 4:2. © Imago
Manchester United FC (England) triumphierte 2008 mit einem knappen 1:0 gegen LDU Quito. Trotz Unterzahl war es ein verdienter Titel – das Tor erzielte Wayne Rooney.
Manchester United FC (England) triumphierte 2008 mit einem knappen 1:0 gegen LDU Quito. Trotz Unterzahl war es ein verdienter Titel – das Tor erzielte Wayne Rooney. © Imago
FC Barcelona (Spanien) sicherte sich 2009 erstmals den Titel. Gegen Estudiantes aus Argentinien gelang in der Verlängerung ein 2:1 – Messi traf per Brust zum Sieg.
FC Barcelona (Spanien) sicherte sich 2009 erstmals den Titel. Gegen Estudiantes aus Argentinien gelang in der Verlängerung ein 2:1 – Messi traf per Brust zum Sieg. © Imago
Inter Mailand (Italien) dominierte 2010 das Finale gegen TP Mazembe mit 3:0. Der Klub krönte sein Triple-Jahr mit einem souveränen Weltpokal-Sieg.
FC Internazionale Milano (Italien) dominierte 2010 das Finale gegen TP Mazembe mit 3:0. Der Klub krönte sein Triple-Jahr mit einem souveränen Weltpokal-Sieg. © Imago
FC Barcelona (Spanien) dominierte 2011 eines der einseitigsten Finalspiele aller Zeiten. Gegen Santos siegten sie mit 4:0 – Messi, Xavi & Co. auf dem Höhepunkt.
FC Barcelona (Spanien) zeigte 2011 eines der einseitigsten Finalspiele aller Zeiten. Gegen Santos siegten sie mit 4:0 – Messi, Xavi & Co. auf dem Höhepunkt. © Imago
Corinthians (Brasilien) holte 2012 den zweiten Titel der Vereinsgeschichte. Im Finale gegen Chelsea war ein spätes Tor entscheidend – und São Paulo feierte.
Corinthians (Brasilien) holte 2012 den zweiten Titel der Vereinsgeschichte. Im Finale gegen Chelsea war ein spätes Tor entscheidend – und São Paulo feierte. © Imago
FC Bayern München (Deutschland) gewann 2013 mit 2:0 gegen Raja Casablanca. Das Finale war die Krönung des historischen Triple-Jahres unter Jupp Heynckes.
FC Bayern München (Deutschland) gewann 2013 mit 2:0 gegen Raja Casablanca. Das Finale war die Krönung des historischen Triple-Jahres unter Jupp Heynckes. © Imago
Real Madrid (Spanien) holte 2014 seinen ersten Klub-WM-Titel. Mit dem 2:0 gegen San Lorenzo zeigte das Team eine abgeklärte Leistung auf dem Weg zur Weltkrone.
Real Madrid CF (Spanien) holte 2014 seinen ersten Klub-WM-Titel. Mit 2:0 gegen San Lorenzo zeigte das Team eine abgeklärte Leistung auf dem Weg zur Weltkrone. © Imago
FC Barcelona (Spanien) gewann 2015 erneut – mit einem 3:0 gegen River Plate. Messi, Suárez und Neymar brillierten in einem einseitigen Finale.
FC Barcelona (Spanien) gewann 2015 erneut – mit einem 3:0 gegen River Plate. Messi, Suárez und Neymar brillierten in einem einseitigen Finale. © Imago
Real Madrid (Spanien) sicherte sich 2016 den Titel gegen Kashima Antlers. In einem spannenden Spiel traf Cristiano Ronaldo dreimal – 4:2 nach Verlängerung.
Real Madrid CF (Spanien) sicherte sich 2016 den Titel gegen Kashima Antlers. In einem spannenden Spiel traf Cristiano Ronaldo dreimal – 4:2 nach Verlängerung. © Imago
Real Madrid (Spanien) verteidigte 2017 den Titel. Gegen Grêmio aus Brasilien reichte ein Ronaldo-Freistoß zum 1:0 – es war der dritte Titel binnen vier Jahren.
Real Madrid CF (Spanien) verteidigte 2017 den Titel. Gegen Grêmio aus Brasilien reichte ein Ronaldo-Freistoß zum 1:0 – es war der dritte Titel binnen vier Jahren. © Imago
Real Madrid (Spanien) krönte 2018 eine beispiellose Klub-WM-Ära mit dem dritten Titel in Folge. Gegen Al Ain gewannen die Königlichen das Finale souverän mit 4:1.
Real Madrid CF (Spanien) krönte 2018 eine beispiellose Klub-WM-Ära mit dem dritten Titel in Folge. Gegen Al Ain gewannen sie das Finale souverän mit 4:1. © Imago
Der FC Liverpool (England) feierte 2019 seinen ersten Klub-WM-Titel. Roberto Firmino schoss das entscheidende Tor gegen Flamengo in der Verlängerung.
Der FC Liverpool (England) feierte 2019 seinen ersten Klub-WM-Titel. Roberto Firmino schoss das entscheidende Tor gegen Flamengo in der Verlängerung. © William Volcov via www.imago-images.de
FC Bayern München (Deutschland) gewann 2020 gegen Tigres mit 1:0. Damit sicherte sich der Klub sechs Titel in einem Jahr – ein historisches Kunststück.
FC Bayern München (Deutschland) gewann 2020 gegen Tigres mit 1:0. Damit sicherte sich der Klub sechs Titel in einem Jahr – ein historisches Kunststück. © Imago
Chelsea FC (England) holte 2021 erstmals die Klub-WM. In einem umkämpften Finale gegen Palmeiras fiel der Siegtreffer per Elfmeter in der Verlängerung.
Chelsea FC (England) holte 2021 erstmals die Klub-WM. In einem umkämpften Finale gegen Palmeiras fiel der Siegtreffer per Elfmeter in der Verlängerung. © Imago
Real Madrid (Spanien) feierte 2022 mit einem 5:3 gegen Al Hilal seinen insgesamt fünften Klub-WM-Titel – Rekord! Ein offensives Feuerwerk im Finale.
Real Madrid CF (Spanien) feierte 2022 mit einem 5:3 gegen Al Hilal seinen insgesamt fünften Klub-WM-Titel – Rekord! Ein offensives Feuerwerk im Finale. © Imago
Manchester City (England) dominierte das Finale 2023 gegen Fluminense mit 4:0. Pep Guardiolas Team krönte damit das historische Triple-Jahr.
Manchester City FC (England) dominierte das Finale 2023 gegen Fluminense mit 4:0. Pep Guardiolas Team krönte damit das historische Triple-Jahr. © Imago

Trotz dieser Ausnahmen ist die europäische Dominanz weiterhin deutlich spürbar – nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch bei der finanziellen Ausgestaltung der Klub-WM, die UEFA-Teams klar bevorteilt. Es spricht wenig dafür, dass die beiden südamerikanischen Topligen in absehbarer Zeit ihre Rolle als Talentschmieden für Europas Eliteklubs verlieren werden.

Dennoch bleibt für neutrale Fans eine besondere Hoffnung: dass sich Momente wie am 16. Dezember 2012 in Yokohama wiederholen, als Corinthians im Finale den FC Chelsea bezwang. Das Faszinierendste am Fußball bleibt eben seine Unberechenbarkeit – man weiß nie, wie das Spiel endet. (nki)

Rubriklistenbild: ©  IMAGO / Camilla Stolen; Imago; IMAGO / ZUMA Press Wire

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