Das Umfeld ist angespannt

Trapp am Scheideweg: Eintracht-Legende vor folgenschwerer Wahl

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Wechselt Torhüter Kevin Trapp von Eintracht Frankfurt nach insgesamt zehn gemeinsamen Jahren zum Paris FC? Das Thema beschäftigt das Umfeld.

Frankfurt – Am Mittwochnachmittag feierte Eintracht Frankfurt bei glühend heißen 35 Grad vor 20.000 Fans seine Saisoneröffnung. Um 16.14 Uhr ging die Präsentation der Mannschaft los. Stadionsprecher Daniel Wolf übernahm die Moderation und kündigte zum Start den Kapitän an: „Er hat in der vergangenen Saison einen neuen Vereinsrekord mit 60 Bundesliga-Spielen ohne Gegentor aufgestellt und ist schon jetzt eine absolute Klublegende. Unsere Nummer eins: Kevin Trapp!“

Paris FC buhlt intensiv um Kevin Trapp

In diesem Moment hatte die Nachricht aus Frankreich bereits die Runde gemacht. Die in der Regel gut informierte Le Parisien hatte sich herausgewagt und um 15:11 Uhr gemeldet: „Paris FC steht kurz davor, Trapp zu verpflichten.“ Der Aufsteiger in die Ligue 1 gehört zum Red-Bull-Konzern und der reichen Familie Arnault. Die bislang gezahlten Ablösen haben bereits die 30-Millionen-Euro-Marke durchbrochen.

Kevin Trapp

Setzt der Hauptstadtklub das nächste Ausrufezeichen? Trapp jedenfalls steht ein Jahr vor dem Ende seiner Vertragslaufzeit vor einer großen Entscheidung! Der gebürtige Saarländer zählt zu den Gesichtern der Eintracht und der Bundesliga. Er stand vor seinem Absprung zu Paris Saint-Germain von 2012 bis 2015 schon zwischen den Pfosten der Frankfurter.

Seine Rückkehr im Jahr 2018 entwickelte sich zu einer Erfolgsgeschichte: Europa-League-Held 2022, Rekordhalter des Klubs, Publikumsliebling, 383-mal im Einsatz. Die Fans bekundeten am Fanfest ihre Liebe zu einem der Superstars des Klubs. Die Schlangen zum Autogramm-Zelt waren mehrere hundert Meter lang. Als Trapp mit einem schwarzen Van weggefahren wurde, skandierten sie lautstark: „Kevin Trapp! Kevin Trapp!“

Die teuersten Neuzugänge in Eintracht Frankfurts Vereinsgeschichte

Auf Platz eins der teuersten Neuzugänge in der Geschichte von Eintracht Frankfurt ist Hugo Ekitiké. Nach einem halben Jahr auf Leihbasis wechselte der Franzose im Sommer 2024 fest zur SGE – durch Bonuszahlungen kostete er die Eintracht 31,5 Millionen Euro. Mit seinem Wechsel zum FC Liverpool für 95 Mio. Euro ist er gleichzeitig auch Rekordabgang.
Auf Platz eins der teuersten Neuzugänge in der Geschichte von Eintracht Frankfurt ist Hugo Ekitiké. Nach einem halben Jahr auf Leihbasis wechselte der Franzose im Sommer 2024 fest zur SGE – durch Bonuszahlungen kostete er die Eintracht 31,5 Millionen Euro. Mit seinem Wechsel zum FC Liverpool für 95 Millionen Euro ist er gleichzeitig auch Rekordabgang. © IMAGO/Jan Huebner
Der zweitteuerste jemals von Eintracht Frankfurt getätigte Einkauf ist Elye Wahi. Satte 26 Mio. Euro zahlten die Hessen im Januar 2025, nachdem Omar Marmoush sich in Richtung Manchester City verabschiedet hatte.
Der zweitteuerste jemals von Eintracht Frankfurt getätigte Einkauf ist Elye Wahi. Satte 26 Millionen Euro zahlten die Hessen im Januar 2025, nachdem Omar Marmoush sich in Richtung Manchester City verabschiedet hatte. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Florian Wiegand
Luka Jovic spielte sich als Mitglied der berühmt berüchtigten Büffelherde in den Fokus von Europas Elite. Nach zwei Jahren auf Leihbasis verpflichtete Eintracht Frankfurt den Stürmer 2019 für 22,34 Mio. Euro, nur um ihn umgehend für fast das Dreifache (63 Mio. Euro) an Real Madrid zu verkaufen.
Luka Jovic spielte sich als Mitglied der berühmt-berüchtigten Büffelherde in den Fokus von Europas Elite. Nach zwei Jahren auf Leihbasis verpflichtete Eintracht Frankfurt den Stürmer 2019 für 22,34 Millionen Euro, nur um ihn umgehend für fast das Dreifache (63 Millionen Euro) an Real Madrid zu verkaufen.  © Anke Waelischmiller/Sven Simon via www.imago-images.de
Erst in diesem Sommer neu in der Liste der teuersten Eintracht-Neuzugänge ist Jonathan Burkardt. Nach zähen Verhandlungen hat die SGE sich mit Mainz 05 auf eine Ablöse in Höhe von 21 Mio. Euro geeinigt.
Erst seit diesem Sommer neu in der Liste der teuersten Eintracht-Neuzugänge ist Jonathan Burkardt. Nach zähen Verhandlungen hat die SGE sich mit Mainz 05 auf eine Ablöse in Höhe von 21 Millionen Euro geeinigt.  © IMAGO/osnapix / Marcus Hirnschal
Djibril Sow wechselte 2019 für 14 Mio. Euro von den BSC Young Boys nach Frankfurt und war Teil der Mannschaft, die 2022 die Europa League gewonnen hat. Zwei Jahre später wechselte er für zehn Mio. Euro zum FC Sevilla.
Djibril Sow wechselte 2019 für 14 Millionen Euro von den BSC Young Boys nach Frankfurt und war Teil der Mannschaft, die 2022 die Europa League gewonnen hat. Zwei Jahre später wechselte er für zehn Millionen Euro zum FC Sevilla.  © IMAGO
Willian Pacho zählt zu den zahlreichen Top-Transfers, die Markus Krösche in den vergangenen Jahren getätigt hat. Mit einer Ablöse von 13,65 Mio. Euro ist er in der Liste der teuersten SGE-Neuzugänge auf Platz sieben angesiedelt. Nach nur einem Jahr kassierte Frankfurt 40 Mio. Euro von Paris Saint-Germain.
Willian Pacho zählt zu den zahlreichen Top-Transfers, die Markus Krösche in den vergangenen Jahren getätigt hat. Mit einer Ablöse von 13,65 Millionen Euro ist er in der Liste der teuersten SGE-Neuzugänge auf Platz sieben angesiedelt. Nach nur einem Jahr kassierte Frankfurt 40 Millionen Euro von Paris Saint-Germain.  © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Gawlik
Arthur Theate spielte zunächst ein halbes Jahr auf Leihbasis für Eintracht Frankfurt, bevor die SGE den Belgier im Februar 2025 mit einer Ablöse von 13 Mio. Euro zum acht teuersten Neuzugang der Vereinsgeschichte gemacht hat.
Arthur Theate spielte zunächst ein halbes Jahr auf Leihbasis für Eintracht Frankfurt, bevor die SGE den Belgier im Februar 2025 mit einer Ablöse von 13 Millionen Euro zum acht teuersten Neuzugang der Vereinsgeschichte gemacht hat.  © IMAGO/Grant Hubbs
Ebenfalls Teil der Büffelherde war Sébastien Haller, der Eintracht Frankfurt 2017 zwölf Mio. Euro gekostet hat. Nach zwei starken Jahren in der Main-Metropole ging es für den Ivorer für 50 Mio. Euro bei West Ham United weiter.
Ebenfalls Teil der Büffelherde war Sébastien Haller, der Eintracht Frankfurt 2017 zwölf Millionen Euro gekostet hat. Nach zwei starken Jahren in der Main-Metropole ging es für den Ivorer für 50 Millionen Euro bei West Ham United weiter. © Revierfoto via www.imago-images.de
Zahlreiche europäische Top-Klubs buhlten im Sommer 2024 um die Dienste von Can Uzun. Den Zuschlag erhielt letztlich Eintracht Frankfurt, das für das türkische Offensivjuwel elf Mio. Euro an den 1. FC Nürnberg zahlte.
Zahlreiche europäische Top-Klubs buhlten im Sommer 2024 um die Dienste von Can Uzun. Den Zuschlag erhielt letztlich Eintracht Frankfurt, das für das türkische Offensivjuwel elf Millionen Euro an den 1. FC Nürnberg zahlte.  © IMAGO/Jürgen Kessler
Für zehn Mio. Euro verpflichtete Eintracht Frankfurt Fares Chaibi 2023 aus Frankreich. Auch wenn der Algerier noch nicht sein volles Potenzial ausschöpfen konnte, taucht er in der Liste der teuersten SGE-Neuzugänge auf Platz elf auf.
Für zehn Millionen Euro verpflichtete Eintracht Frankfurt Fares Chaibi 2023 aus Frankreich. Auch wenn der Algerier noch nicht sein volles Potenzial ausschöpfen konnte, taucht er in der Liste der teuersten SGE-Neuzugänge auf Platz elf auf.  © IMAGO/osnapix / Marcus Hirnschal
Im Januar 2024 machte Eintracht Frankfurt den Transfer von Aurèle Amenda für 9,5 Mio. Euro fix, hat ihn aber umgehend an die BSC Young Boys zurück verliehen. Der Schweizer Nationalspieler gilt als großes Talent, hat bislang aber mit zu großer Konkurrenz in der Innenverteidigung zu kämpfen.
Im Januar 2024 machte Eintracht Frankfurt den Transfer von Aurèle Amenda für 9,5 Millionen Euro fix, hat ihn aber umgehend an die BSC Young Boys zurück verliehen. Der Schweizer Nationalspieler gilt als großes Talent, hat bislang aber mit zu großer Konkurrenz in der Innenverteidigung zu kämpfen.  © IMAGO/osnapix / Marcus Hirnschal
Martin Hinteregger hat Eintracht Frankfurt 2019 neun Mio. Euro gekostet und sich in zweieinhalb Jahren am Main in die Herzen der SGE-Fans gespielt. Mittlerweile ist der Innenverteidiger nur noch auf Amateur-Ebene unterwegs.
Martin Hinteregger hat Eintracht Frankfurt 2019 neun Millionen Euro gekostet und sich in zweieinhalb Jahren am Main in die Herzen der SGE-Fans gespielt. Mittlerweile ist der Innenverteidiger nur noch auf Amateur-Ebene unterwegs.  © IMAGO/osnapix
Hugo Larsson könnte einer der nächsten Top-Deals von Eintracht Frankfurt werden. 2023 zahlte die SGE neun Mio. Euro für den Schweden. Inzwischen ist er ein Vielfaches wert und es gibt bereits Gerüchte um Interesse von Real Madrid und Co.
Hugo Larsson könnte einer der nächsten Top-Deals von Eintracht Frankfurt werden. 2023 zahlte die SGE neun Millionen Euro für den Schweden. Inzwischen ist er ein Vielfaches wert und es gibt bereits Gerüchte um Interesse von Real Madrid und Co.  © IMAGO/Grant Hubbs
Eher wenig erfolgreich war die Verpflichtung von Dominik Kohr. Im Sommer 2019 kam der Defensivspieler für 8,5 Mio. Euro von Bayer Leverkusen, konnte sich bei Eintracht Frankfurt aber nie richtig durchsetzen. Drei Jahren wechselte Kohr für 1,5 Mio. Euro zu Mainz 05 und ist damit einer der SGE-Spieler in dieser Liste, die keinen Gewinn eingebracht haben.
Eher wenig erfolgreich war die Verpflichtung von Dominik Kohr. Im Sommer 2019 kam der Defensivspieler für 8,5 Millionen Euro von Bayer Leverkusen, konnte sich bei Eintracht Frankfurt aber nie richtig durchsetzen. Drei Jahren wechselte Kohr für 1,5 Millionen Euro zu Mainz 05 und ist damit einer der SGE-Spieler in dieser Liste, die keinen Gewinn eingebracht haben.  © Jan Huebner
Jens-Petter Hauge muss in dieselbe Kategorie eingeordnet werden wie Kohr. Nach einer einjährigen Leihe, die bereits 1,6 Mio. Euro Leihgebühr gekostet hat, verpflichtete Eintracht Frankfurt den Offensivspieler 2022 fest für 8,2 Mio. Euro. Sein zweifellos vorhandenes Talent konnte der Norweger aber nie unter Beweis stellen, sodass er im Januar 2025 für 3,5 Mio. Euro zurück zu seinem Jugendklub Bodo/Glimt gewechselt ist.
Jens-Petter Hauge muss in dieselbe Kategorie eingeordnet werden wie Kohr. Nach einer einjährigen Leihe, die bereits 1,6 Millionen Euro Leihgebühr gekostet hat, verpflichtete Eintracht Frankfurt den Offensivspieler 2022 fest für 8,2 Millionen Euro. Sein zweifellos vorhandenes Talent konnte der Norweger aber nie unter Beweis stellen, sodass er im Januar 2025 für 3,5 Millionen Euro zurück zu seinem Jugendklub Bodo/Glimt gewechselt ist.  © IMAGO/Jürgen Kessler
Nicht weniger talentiert ist Jean-Matteo Bahoya, für den Eintracht Frankfurt 2024 bereit war, acht Mio. Euro zu zahlen. Der Durchbruch ist ihm noch nicht gelungen, dennoch ist sein Talent zweifelsfrei zu erkennen.
Nicht weniger talentiert ist Jean-Matteo Bahoya, für den Eintracht Frankfurt 2024 bereit war, acht Millionen Euro zu zahlen. Der Durchbruch ist ihm noch nicht gelungen, dennoch ist sein Talent zweifelsfrei zu erkennen.  © IMAGO/Marco Steinbrenner/DeFodi Images
Für Niels Nkounkou war die SGE bereit, 7,5 Mio. Euro an die AS St.-Etienne zu überweisen. Nach einer starken Debütsaison war der Linksverteidiger in der Spielzeit 2024/25 nur Rotationsspieler.
Für Niels Nkounkou war die SGE bereit, 7,5 Millionen Euro an die AS St.-Etienne zu überweisen. Nach einer starken Debütsaison war der Linksverteidiger in der Spielzeit 2024/25 nur Rotationsspieler.  © IMAGO/osnapix / Marcus Hirnschal
Als Luka Jovic Eintracht Frankfurt verlassen hatte, brauchte man einen treffsicheren Ersatz. Die Wahl fiel auf Bas Dost, der die SGE sieben Mio. Euro kostete und die Bundesliga bereits aus seiner Zeit beim VfL Wolfsburg kannte. Nach nur 15 Toren in 43 Spielen zog der Stürmer nach eineinhalb Jahren für vier Mio. Euro weiter nach Belgien zu Club Brügge.
Als Luka Jovic Eintracht Frankfurt verlassen hatte, brauchte man einen treffsicheren Ersatz. Die Wahl fiel auf Bas Dost, der die SGE sieben Millionen Euro kostete und die Bundesliga bereits aus seiner Zeit beim VfL Wolfsburg kannte. Nach nur 15 Toren in 43 Spielen zog der Stürmer nach eineinhalb Jahren für vier Millionen Euro weiter nach Belgien zu Club Brügge.  © EIBNER/Rene Weiss via www.imago-images.de
Platz 20 in der Liste der teuersten SGE-Neuzugänge ist Kevin Trapp. Bereits zwischen 2012 und 2015 lief er für die Eintracht auf, ehe der Wechsel zu Paris Saint-Germain folgte. Nach drei Jahren in Paris kam der Torhüter zu seinem Herzensklub zurück, kostete die Hessen damals sieben Mio. Euro. Bis heute ist er Kapitän.
Platz 20 in der Liste der teuersten SGE-Neuzugänge ist Kevin Trapp. Bereits zwischen 2012 und 2015 lief er für die Eintracht auf, ehe der Wechsel zu Paris Saint-Germain folgte. Nach drei Jahren in Paris kam der Torhüter zu seinem Herzensklub zurück, kostete die Hessen damals sieben Millionen Euro. Bis heute ist er Kapitän.  © IMAGO/HMB Media/Claus
Ein weiteres Beispiel für die starke Transferstrategie von Eintracht Frankfurt ist Jesper Lindström. 2021 kam der Däne für sieben Mio. Euro aus seiner Heimat nach Frankfurt, nur um zwei Jahre später für 30 Mio. Euro an die SSC Neapel verkauft zu werden.
Ein weiteres Beispiel für die starke Transferstrategie von Eintracht Frankfurt ist Jesper Lindström. 2021 kam der Däne für sieben Millionen Euro aus seiner Heimat nach Frankfurt, nur um zwei Jahre später für 30 Millionen Euro an die SSC Neapel verkauft zu werden.  © IMAGO/Jürgen Kessler
Junior Dina Ebimbe kam 2022 als vielversprechendes Mittelfeld-Talent von Paris Saint-Germain zu Eintracht Frankfurt. Nach einem Jahr auf Leihbasis wechselte er schließlich für 6,5 Mio. Euro fest zu den Hessen. Seine Zeit in der Main-Metropole ist leider geprägt von zahlreichen Verletzungen, die ihn teilweise monatelang außer Gefecht gesetzt haben.
Junior Dina Ebimbe kam 2022 als vielversprechendes Mittelfeld-Talent von Paris Saint-Germain zu Eintracht Frankfurt. Nach einem Jahr auf Leihbasis wechselte er schließlich für 6,5 Millionen Euro fest zu den Hessen. Seine Zeit in der Main-Metropole ist leider geprägt von zahlreichen Verletzungen, die ihn teilweise monatelang außer Gefecht gesetzt haben.  © IMAGO/Ulrik Pedersen
Filip Kostic kam 2019 als gescheiterter Bundesliga-Spieler für 6,3 Mio. Euro vom Hamburger SV, nachdem er zuvor bereits ein Jahr leihweise in Frankfurt gespielt hatte. Über insgesamt vier Jahre bespielte der Serbe die linke Seite der SGE und steuerte in 172 Partien 33 Tore und 64 Vorlagen bei.
Filip Kostic kam 2019 als gescheiterter Bundesliga-Spieler für 6,3 Millionen Euro vom Hamburger SV, nachdem er zuvor bereits ein Jahr leihweise in Frankfurt gespielt hatte. Über insgesamt vier Jahre bespielte der Serbe die linke Seite der SGE und steuerte in 172 Partien 33 Tore und 64 Vorlagen bei.  © IMAGO/HMB Media
Erst im Sommer 2025 wechselte Rasmus Kristensen für fixe sechs Mio. Euro von Leeds United zu Eintracht Frankfurt. Zuvor hatte er sich ein Jahr auf Leihbasis bei der SGE bewiesen und ist mit seiner aufopferungsvollen Spielweise schnell zum Fan-Liebling avanciert.
Erst im Sommer 2025 wechselte Rasmus Kristensen für fixe sechs Millionen Euro von Leeds United zu Eintracht Frankfurt. Zuvor hatte er sich ein Jahr auf Leihbasis bei der SGE bewiesen und ist mit seiner aufopferungsvollen Spielweise schnell zum Fan-Liebling avanciert. © IMAGO/Jürgen Kessler
Ebenfalls aus der Kategorie erfolgloser Eintracht-Transfer stammt Lucas Alario. Der Stürmer kam 2022 für sechs Mio. Euro von Bayer Leverkusen, konnte in Frankfurt aber nie richtig Fuß fassen. In insgesamt 26 Partien erzielte er nur zwei Treffer. Nach nur eineinhalb Jahren trennten sich die Wege wieder – am Ende stand ein Transferverlust von 5,5 Mio. Euro.
Ebenfalls aus der Kategorie erfolgloser Eintracht-Transfer stammt Lucas Alario. Der Stürmer kam 2022 für sechs Millionen Euro von Bayer Leverkusen, konnte in Frankfurt aber nie richtig Fuß fassen. In insgesamt 26 Partien erzielte er nur zwei Treffer. Nach nur eineinhalb Jahren trennten sich die Wege wieder – am Ende stand ein Transferverlust von 5,5 Millionen Euro.  © IMAGO/Jürgen Kessler

Es hatte etwas von Abschied am frühen Mittwochabend. Doch soweit ist es noch nicht. Was allerdings feststeht und von Absolut Fussball, dem Fußball-Portal von Home of Sports, bestätigt werden kann: Es gibt ein Angebot von Paris FC! Das Interesse an einem Transfer ist groß und die Bemühungen sehr intensiv. Alle Beteiligten werden kein Interesse daran haben, den Prozess unnötig lange herauszuzögern.

Der sehr modebegeisterte Schlussmann hatte vor rund zwei Monaten in einem Interview mit dem Magazin InStyle gesagt: „Paris ist eine wahnsinnig intensive Stadt. Sie ist einfach unheimlich lebendig. Das spiegelt sich auch in den Menschen, die dort leben, wider.“ Zu der Stadt der Liebe hat Trapp zudem eine ganz besondere Bindung: „Iza ist eine wahnsinnig entschlossene Frau. Als ich sie in Paris kennenlernte, war ich noch deutlicher schüchterner als heute.“

Eindrücke vom Eintracht-Familientag auf Instagram

Wer am Mittwochnachmittag nicht dabei war und einige Eindrücke zum Familientag von Eintracht Frankfurt sammeln will, der sollte auf dem Instagram-Kanal „Absolut Eintracht“ vorbeischauen.

Wenn dann eine Offerte aus einer Stadt kommt, die dem 35-Jährigen so viel bedeutet, dann kommt man schon einmal länger ins Grübeln. Obwohl er bei der Eintracht zu den Topverdienern zählt, würde er bei Paris FC wohl nicht wesentlich schlechter verdienen. Und vielleicht könnte er Ex-Verein PSG noch einmal so richtig ärgern?

Rund um Trapp gab es immer wieder Gerüchte. Vor einigen Jahren klopfte Manchester United an, zuletzt auch der italienische Klub Como 1907. Zweimal entschied er sich für den Verbleib in der Mainmetropole. Und diesmal? Trapp steht vor seiner wohl schwierigsten Entscheidung. Will er die letzten Karriereschritte in Frankfurt oder Paris gehen? Er hat kurz vor dem Ende der Transferperiode die Qual der Wahl.

Eintracht wird Vereinslegende keine Steine in den Weg legen

Die Eintracht wird einer Vereinslegende keine Steine in den Weg legen, sollte er sich für den Schritt nach Paris entscheiden. Welche Ablöse fließen würde, ist noch unklar. Grundsätzlich sehen sich die Verantwortlichen mit Kaua Santos für die Zukunft gut aufgestellt. Den Plan enthüllte Absolut Fussball bereits im März, es sollte einen offenen Konkurrenzkampf geben. Allerdings kam die schwere Verletzung des Brasilianers dazwischen.

Santos aber befindet sich auf einem guten Weg, auch der kurze Schreckmoment in den USA, als das Knie noch einmal reagierte, wurde schnell abgeschüttelt. Der 22-Jährige fliegt inzwischen in Trainingseinheiten schon wieder durch die Lüfte. Er wird zwar noch etwas Zeit benötigen und wohl erst nach der Länderspielpause im September für die Partie bei Bayer Leverkusen ein Thema sein. Doch ihm gehört zweifelsohne die Zukunft.

Muss die Eintracht im Falle eines Trapp-Abgangs trotzdem noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden? Michael Zetterer von Werder Bremen wird bereits vom kicker genannt. Oder vertraut Trainer Dino Toppmöller für einige Wochen Jens Grahl? Es gibt noch viele Fragezeichen hinter einer Personalie, die das gesamte Umfeld auch emotional mitnimmt.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Javier Garcia/Shutterstock

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