Torgefährlicher Flügelspieler

Durchbruch erzielt: Serge Gnabry vor Vertragsverlängerung beim FC Bayern

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Vor der Saison galt der deutsche Nationalspieler Serge Gnabry als Abschiedskandidat für den nächsten Sommer. Der FC Bayern scheint diese Spekulationen frühzeitig zu beenden.

München – Beim FC Bayern steht eine wichtige Personalentscheidung vor dem Abschluss. Laut Informationen des Bild-Podcasts Bayern-Insider steht der deutsche Nationalspieler Serge Gnabry unmittelbar vor einer Vertragsverlängerung. Die Gespräche mit dem Management des 30-Jährigen sollen so weit fortgeschritten sein, dass eine Einigung nur noch als Formsache gilt.

Serge Gnabry empfiehlt sich mit überzeugenden Leistungen in dieser Saison.

Wie die Bild-Reporter Christian Falk und Reporter Tobi Altschäffl aktuell berichten, haben die Verantwortlichen des Rekordmeisters und das Management von Serge Gnabry in den letzten Tagen die entscheidenden Schritte dafür unternommen. Altschäffl lässt daran nicht die geringsten Zweifel aufkommen: „Ich würde definitiv weitergehen, als dass es ein Zwischenstand ist, sondern man ist sich handelseinig.“

Gnabry bleibt zu reduzierten, leistungsbezogenen Konditionen beim FCB

So soll Gnabry einen Vertrag über zwei weitere Jahre bis 2028 unterschreiben. Dabei zeigt sich der 57-fache Nationalspieler (25 Tore) dazu bereit, finanzielle Abstriche zu machen. Sein bisheriges Gehalt, welches auf bis zu 18 Millionen Euro geschätzt wird, wird laut Altschäffl auf alle Fälle reduziert: „Leistungsbezogen, 15 bis 15,5. Im allerbesten Fall 16 Millionen Euro.“

Die Signale von der Spielerseite waren in dieser Angelegenheit immer eindeutig. „Serge Gnabry fühlt sich sehr, sehr wohl beim FC Bayern. Er möchte bleiben“, so Bild-Sportchef Falk. Für den FC Bayern ist diese Entscheidung von Bedeutung, nicht zuletzt weil auf den offensiven Außenpositionen in jüngerer Vergangenheit sehr viel Bewegung herrschte. Der 30-Jährige zählt auf seiner Position zu den torgefährlichsten Spielern der Bundesliga-Geschichte. Er könnte noch in dieser Spielzeit als einer der wenigen Flügelspieler die 100-Tore-Marke knacken. Derzeit steht er bei 95, davon 74 (seit 2018) beim FC Bayern.

Insgesamt sollen die Gespräche sehr positiv verlaufen sein, beide Seiten hätten sich schrittweise angenähert und seien „sehr positiv auseinandergegangen“. Gnabry soll über diese Saison hinaus ein bedeutender Bestandteil des FCB-Offensivkaders bleiben. Er bringt dabei die nötige Erfahrung, Titelmentalität und Flexibilität mit. Falk vergleicht in dieser Causa: „Bei Leroy Sané waren wir auch schon mal so weit. Da hat es dann nicht geklappt.“ Bei Gnabry sei die Lage jedoch eine andere, da der Wille zur Einigung auf beiden Seiten eindeutig zu erkennen ist.

Rubriklistenbild: © IMAGO/JOERAN STEINSIEK

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