Noch keine Bundesligatreffer

Vier Tore in der Eintracht-Vorbereitung: Wahi erschwert Toppmöller das Leben

  • schließen

Eintracht Frankfurt spielt im Pokal beim FV Engers zum Start der neuen Saison. Muss Trainer Dino Toppmöller Elye Wahi aufstellen?

Frankfurt – Wie bringt ein Spieler Kritiker am besten zum Schweigen? Indem er Leistung bringt! Bei Stürmern ist die Rechnung häufig ganz einfach: Tore erzielen und Assists geben. Elye Wahi hat sich das nach einem schwierigen Start bei Eintracht Frankfurt offenbar zu Herzen genommen. Der Franzose hat in den vergangenen drei Wochen ordentlich Selbstvertrauen getankt.

Kann Dino Toppmöller endlich auf Elye Wahi bauen?

Wahi erzielte in den Testspielen gegen Aston Villa (2:2), Philadelphia Union (2:2) und FC Fulham (3:1 im geheimen Test) vier Treffer und legte einmal auf. In der Vorbereitung war bei den Hessen niemand erfolgreicher als der 22-Jährige. Auch ein Traumtor auf dem Trainingsplatz machte die Runde. Plötzlich macht der Angreifer seinem Trainer Dino Toppmöller das Leben schwer.

Wahi ein Kandidat für die Eintracht-Startelf?

Dem Coach der Hessen wiederum wird genau dieses Luxusproblem gefallen! Toppmöller will im Optimalfall Konkurrenzkampf auf allen Positionen. Die deutliche Steigerung Wahis kommt zum richtigen Zeitpunkt. Tat dem Stürmer der Abgang von Hugo Ekitiké gut? Seit diesem Moment ging es peu à peu aufwärts. Vor allem der Treffer in Philadelphia zeigte, warum Sportvorstand Markus Krösche über 20 Millionen Euro zahlte.

Nach einer Balleroberung von Oscar Höjlund startete Wahi tief aus der eigenen Hälfte gradlinig in Richtung gegnerischer Strafraum. Er nutzte seine Tempovorteile gnadenlos aus, bot einen perfekten Laufweg an und wurde von Farès Chaibi freigespielt. Wahi nahm das Leder nach einem 80-Meter-Sprint mit dem rechten Fuß mit und schob mit dem linken Fuß eiskalt ein. So etwas ist kein Zufall.

Zwei Publikumsmagneten feiern ihr Comeback - die 18 Fußballtempel der Bundesliga-Saison 2025/2026

Die Allianz Arena beim Bundesliga-Heimspiel des FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach.
In der Allianz Arena trägt der Rekordmeister FC Bayern München seine Heimspiele aus. © ActionPictures/IMAGO
Die Allianz Arena vor einem Bundesliga-Spiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Mönchengladbach.
75.024 Zuschauer können bei nationalen Spielen in der Allianz Arena Platz nehmen. © Bernd Feil/M.i.S./IMAGO
Die BayArena beim Bundesliga-Spiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund.
Die Heimat der „Werkself“: die BayArena. © Moritz Mueller/IMAGO
Die BayArena beim Bundesliga-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach.
30.210 Zuschauer passen in die Leverkusener BayArena. © nordphoto GmbH / Meuter/IMAGO
Der Deutsche Bank Park beim Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund.
Stimmungsvolles Stadion: Im Deutsche Bank Park spielt Eintracht Frankfurt seine Heimspiele. © Philipp Kresnik / SPP/IMAGO
Der Deutsche Bank Park rund um ein Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Arminia Bielefeld.
Der Deutsche Bank Park hat eine Kapazität von 60.000 Zuschauern. © Jan Huebner/Voigt via www.imago-images.de
Der Innenraum des Signal Iduna Parks beim Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Holstein Kiel.
Der Signal Iduna Park ist das Wohnzimmer von Borussia Dortmund. © Hesham Elsherif/IMAGO
Der Signal Iduna Park rund um ein Spiel der zweiten Mannschaft in der 3. Liga.
Der Signal Iduna Park kann 81.365 Zuschauer beherbergen. © Fabian Kleer/IMAGO
Choreo im Europa-Park Stadion des SC Freiburg beim Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Heidenheim.
Das Wohnzimmer des SC Freiburg: das Europa-Park Stadion. © Eibner-Pressefoto/Memmler/IMAGO
Das Europa-Park Stadion vor dem Bundesliga-Duell zwischen dem SC Freiburg und Eintracht Frankfurt.
34.700 Zuschauer passen in das Freiburger Europa-Park Stadion. © BEAUTIFUL SPORTS/Bosco/IMAGO
Die Mainzer MEWA Arena beim Bundesliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt.
In der MEWA Arena kämpft der 1. FSV Mainz 05 um Punkte. © Eibner-Pressefoto/Florian Wiegand/IMAGO
Die Mainzer MEWA Arena vor dem Bundesliga-Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen.
Die Mainzer MEWA ARENA bietet Platz für 33.305 Fans. © Vitali Kliuiev/IMAGO
Die Red Bull Arena beim Bundesliga-Duell zwischen RB Leipzig und dem VfB Stuttgart.
In der Red Bull Arena bestreitet RB Leipzig seine Heimspiele. © motivio/IMAGO
Die Zuschauer auf dem Weg in die Red Bull Arena zum Bundesliga-Spiel zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund.
Bis zu 47.800 Zuschauer können in der Red Bull Arena ein Spiel verfolgen. © motivio/IMAGO
Das Bremer Weserstadion beim Heimspiel in der Bundesliga gegen RB Leipzig.
Im Weserstadion ist der SV Werder Bremen zuhause. © Dennis Ewert/RHR-FOTO/IMAGO
Das Bremer Weserstadion vor einem Bundesligaspiel gegen Frankfurt.
Das Bremer Weserstadion hat eine Kapazität von 42.100 Plätzen. © nordphoto GmbH / Teresa Kroeger/IMAGO
Die MHP Arena des VfB Stuttgart beim Bundesliga-Spiel gegen den FC Augsburg.
Das Wohnzimmer des VfB Stuttgart mit einfallender Sonne: die MHP Arena. © Michael Weber IMAGEPOWER/IMAGO
Die MHP Arena vor einem DFB-Pokalspiel zwischen dem VfB Stuttgart und RB Leipzig.
In der MHP Arena finden maximal 60.058 Zuschauer Platz. © Roger Petzsche/IMAGO
Der Borussia-Park beim 4:4 gegen die TSG Hoffenheim.
Hier kämpft Borussia Mönchengladbach um Zählbares: der Borussia-Park. © Werner OTTO/IMAGO
Der Borussia-Park vor einem Bundesliga-Spiel gegen den SV Werder Bremen.
54.042 Zuschauer können im Borussia-Park Platz nehmen. © nordphoto GmbH / Christian Schulze/IMAGO
Die Volkswagen Arena beim Bundesliga-Spiel zwischen Wolfsburg und Freiburg.
Die Heimat des VfL Wolfsburg: die Volkswagen Arena. © Arne Amberg/IMAGO
Das Stadion des VfL Wolfsburg: die Volkswagen Arena.
Die Zuschauerkapazität der Wolfsburger Volkswagen Arena beträgt 28.917. © Schoening/IMAGO
Die WWK Arena von innen beim Bundesliga-Spiel FC Augsburg gegen Holstein Kiel.
In der WWK Arena trägt der FC Augsburg seine Heimduelle aus. © kolbert-press/Martin Agüera/IMAGO
Die WWK Arena rund um ein Bundesliga-Spiel des FC Augsburg gegen den 1. FSV Mainz 05.
Die WWK Arena fasst 30.660 Zuschauer. © Ulrich Wagner/IMAGO
Das Stadion An der Alten Försterei beim Bundesliga-Heimspiel des 1. FC Union Berlin gegen Holstein Kiel.
Das Stadion An der Alten Försterei: Hier spielt der 1. FC Union Berlin seine Heimspiele. © nordphoto GmbH / Engler/IMAGO
Das Stadion An der Alten Försterei rund um das Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Union Berlin und Holstein Kiel.
Im Stadion An der Alten Försterei finden 22.012 Zuschauer Platz. © Herbertz / Nico Herbertz/IMAGO
Das Millerntor-Stadion beim Heimspiel zwischen dem FC St. Pauli und dem VfB Stuttgart.
Der FC St. Pauli empfängt seine Gegner im Millerntor-Stadion. © Julia Rahn/IMAGO
Das Millerntor-Stadion vor dem Bundesliga-Spiel zwischen dem FC St. Pauli und dem VfB Stuttgart.
Das Millerntor-Stadion auf St. Pauli hat 29.546 Plätze. © Julia Rahn/IMAGO
Die PreZero Arena von innen beim Bundesliga-Heimspiel zwischen der TSG Hoffenheim und Borussia Dortmund.
Die Heimspielstätte der TSG Hoffenheim: die PreZero Arena. © Eibner-Pressefoto/Wolfgang Frank/IMAGO
Die PreZero Arena der TSG Hoffenheim.
30.150 Zuschauer passen in die PreZero Arena. © Silas Stein/IMAGO
Die Voith-Arena beim Play-off-Duell in der Conference League zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem FC Kopenhagen.
Die Voith-Arena ist die Heimstätte des 1. FC Heidenheim. © Eibner-Pressefoto/Memmler/IMAGO
Die Heidenheimer Voith-Arena von außen.
15.000 Zuschauer passen in die Heidenheimer Voith-Arena. © H. Langer via www.imago-images.de
Die Südkurve des Rheinenergiestadions beim Zweitliga-Heimspiel des 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern.
Stadion mit Bundesliga-Stimmung: das Kölner Rheinenergiestadion. © Eibner-Pressefoto/Justin Deronde/IMAGO
Das Kölner Rheinenergiestadion vor einem Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig.
50.000 Zuschauer können sich im Rheinenergiestadion die Heimspiele des 1. FC Köln ansehen. © Mika Volkmann/IMAGO
Das Hamburger Volksparkstadion beim Zweitliga-Duell zwischen dem Hamburger SV und dem SSV Ulm.
Im Volksparkstadion gibt es für die HSV-Fans ab der Saison 2025/26 endlich wieder Bundesliga-Fußball zu sehen. © Philipp Szyza/IMAGO
Das Volksparkstadion vor dem Zweitligaderby gegen den FC St. Pauli.
Das Volksparkstadion verfügt über 57.000 Plätze. © Philipp Szyza/IMAGO

Allerdings stellt sich die Frage, ob aktuell Platz in der Startelf für Wahi ist. Königstransfer Jonathan Burkardt gilt im 4-2-3-1-System als gesetzt. Doch kann Toppmöller den aufstrebenden Wahi in der ersten Pokalrunde beim FV Engers wirklich draußen lassen? Oder muss er ihn gerade in diesem Moment einbauen? Im Normalfall stehen die formstärksten Akteure auf dem Platz.

Eine Anpassung der Systematik wäre daher eine Möglichkeit. Da Mario Götze nach langer Pause noch nicht in Topform ist, Chaibi etwas tiefer benötigt wird und Can Uzun verletzungsbedingt einen Teil der Vorbereitung verpasst hat, wäre Platz in der Rolle hinter Burkardt vorhanden. Toppmöller hat in der Offensive plötzlich die Qual der Wahl. Starten die Frankfurter mit einer Doppelspitze?

Für die Eintracht kommt diese Leistungssteigerung von Wahi exakt zum richtigen Zeitpunkt. Der Eindruck der vergangenen Rückrunde (kaum Einsatzzeit und null Tore) und der ersten beiden Trainingswochen hat auch intern durchaus zu Sorgenfalten geführt. Frankfurt benötigt nach dem Ekitiké-Abgang weiterhin Durchschlagskraft und Power in der vordersten Reihe. Aufgegeben hatte Wahi aber niemand.

Toppmöller hat bei einer Pressekonferenz im USA-Trainingslager bereits gesagt: „Elye kann uns Tore bringen. Das hat er in seiner Karriere auch schon bewiesen. Er hat ein gutes Gespür für tiefe Laufwege. Elye kann den Ball festmachen und damit ermöglichen, dass die Mannschaft nachrückt. Wir glauben an sein Potenzial.“ Offenbar hat der Coach wieder einmal die richtigen Worte gefunden.

Gelingt es ihm nach Omar Marmoush und Ekitiké, die nächsten Stürmer zu Stars zu entwickeln? Für eine seriöse Prognose ist es noch viel zu früh. Erfreulich ist aktuell der Fakt, dass Wahis Formpfeil in die richtige Richtung zeigt. Nur dann, wenn die Eintracht ihre Potenziale ausschöpft, kann sie in den drei Wettbewerben Bundesliga, Champions League und Pokal performen.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Florian Wiegand

Kommentare