- VonPia Kriegschließen
Ein Flugzeug der „American Airlines“ gerät nach einer Notlandung auf dem Denver Flughafen in Brand. Es folgt eine großangelegte Evakuation.
Denver (USA) – Dichte Rauchwolken über Denver: Am Donnerstag (13. März, Ortszeit) ist eine Boeing 737 auf dem Denver International Airport in Brand geraten. Der Flieger war laut Angaben der US-Bundesluftfahrtbehörde (FAA) vom Flughafen Colorado Springs auf dem Weg nach Dallas Forth Worth, musste aber aufgrund von Schwierigkeiten in Denver notlanden. 172 Fluggäste und sechs Besatzungsmitglieder mussten über die Tragflächen evakuiert werden. Videos und Fotos zeigen den Vorfall.
BREAKING: An American Airlines plane carrying 178 people appeared to catch fire on the tarmac after making an emergency landing at Denver International Airport Thursday evening, forcing passengers to evacuate by climbing out onto the wing of the plane. https://t.co/gWlirSyILE pic.twitter.com/AOSU1iB24H
— CBS News (@CBSNews) March 14, 2025
Rauchschwaden über Denver (USA): Videos zeigen Flugzeug in Brand
Im Internet kursierende Videos zeigen den von Rauch umhüllten Flughafen. Auf den Tragflächen stehen dutzende Passagierinnen und Passagiere, die auf Rettung warten, während das Flughafenpersonal versucht, mit Leitern die Flügel zu erreichen. Alle Fluggäste konnten schließlich mithilfe von Rutschen aus der brennenden „American Airlines“-Maschine evakuiert werden. Ersthaft verletzt wurde niemand. Zwölf Personen wurden nach Angaben des Flughafens leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Vor Notlandung: Flugzeug-Besatzung meldet noch in der Luft Probleme mit den Triebwerken
Offenbar gab es schon während des Fluges Probleme mit den Triebwerken. Wie die US-Bundesluftbehörde (FAA) berichtete, hatte die Besatzung zuvor Triebwerksvibrationen gemeldet. Der Flug wurde daraufhin nach Denver umgeleitet und konnte sicher gegen 17.15 (Ortszeit) notlanden. Auf dem Weg zum zugewiesenen Gate C38 ist die Maschine dann in Brand geraten. Die FAA wird den Vorfall untersuchen.
Unglücksserie in den USA: Brand ist nicht der erste Vorfall der letzten Wochen
Der Brand schließt sich an eine Reihe von Luftunglücken an. In den vergangenen Wochen ist es zu mehreren Luftfahrtunglücken in den USA oder mit US-Flugzeugen gekommen. In der Hauptstadt Washington D.C. stießen am 29. Januar ein Militärhubschrauber und eine Passagiermaschine von „American Airlines“ zusammen – 67 Menschen kamen ums Leben. Zwei Tage später starben sieben Menschen nach dem Absturz eines Learjets in Philadelphia. Zehn Todesopfer forderte ein Flugzeugabsturz am 6. Februar in Alaska.
Flugzeug-Crash in Philadelphia: Riesiger Feuerball mitten in der Stadt – die dramatischen Bilder vom Absturz




Am 17. Februar überschlug sich schließlich eine Maschine der US-Fluggesellschaft Delta Air Lines bei der Landung in der kanadischen Stadt Toronto. Hier überlebten alle 80 Insassen. Gleichzeitig versucht die Trump-Administration, die Kosten für US-Luftfahrtbehörden zu senken. (pk)
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