VonMartina Lipplschließen
Kilian Bäumlschließen
Papst Leo XIV. ging am 8. Mai als neues Kirchenoberhaupt aus dem Konklave hervor. Seine Amtseinführung erfolgt nun offiziell und die Welt begrüßt ihn.
Update vom 18. Mai, 12.43 Uhr: Papst Leo XIV. hat zum Abschluss seiner offiziellen Amtseinführung noch einmal an die Kriegsgebiete auf der Welt erinnert und für die Menschen dort gebetet. Das Oberhaupt der katholischen Kirche erwähnte dabei explizit den Gazastreifen, Myanmar und die Ukraine. „In der Freude über den Glauben und die Kommunion dürfen wir nicht jene Brüder und Schwestern vergessen, die unter dem Krieg leiden“, sagte der Pontifex auf dem Petersplatz.
„In Gaza hungern Kinder, Familien und alte Menschen, die überlebt haben. In Myanmar haben neue Feindseligkeiten unschuldige Menschenleben gekostet. Und die gepeinigte Ukraine wartet sehnsüchtig auf Verhandlungen über einen gerechten und dauerhaften Frieden“, sagte Leo im Rahmen des Gebets „Regina Caeli“ vor rund 150.000 Menschen.
Noch am Sonntag will Leo den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen. Ob es in Rom auch zu weiteren Gesprächen zu einem möglichen Ende des Ukraine-Kriegs kommt, ist nicht klar. Auch eine US-Delegation ist etwa vor Ort. Der Vatikan hat sich als Vermittler angeboten. Zunächst begrüßt Leo nun jedoch die Vertreter der 150 staatlichen Delegationen. Schon am Vortag war der zur US-Delegation gehörende US-Außenminister Marco Rubio mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und dem vatikanischen Außenminister, Erzbischof Paul Gallagher, zu diplomatischen Gesprächen zusammengekommen.
Papst Leo XIV. empfängt nach Amtseinführung Ukraine-Präsident Selenskyj
Update vom 18. Mai, 12.12 Uhr: Papst Leo XIV. wird den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj an diesem Sonntag in einer Audienz empfangen. Dies geht aus einem Bulletin des Heiligen Stuhls hervor. Der ukrainische Präsident war wie hunderte andere Staatsgäste für die Messe in den Vatikan gekommen. Aus den USA ist Vizepräsident JD Vance angereist. Auch dieser sollte sich mit dem Papst, selbst ein gebürtiger Amerikaner, treffen, wie der Vatikan zuletzt sagte. Einen offiziellen Termin dafür gab es zunächst aber nicht.
Update vom 18. Mai, 12 Uhr: Die feierliche Zeremonie zur Amtseinführung von Papst Leo XIV. geht mit einem Gebet zu Ende. Der Pontifex bedankt sich bei den Römerinnen und Römern und der Welt, sowie bei den verschiedenen Delegationen und den Pilgern der Welt. „Während der Messe spürte ich die Gegenwart von Papst Franziskus.“
Update vom 18. Mai, 11.30 Uhr: Auf der Innenseite des Fischerrings ist in Großbuchstaben „Leo XIV“ eingraviert. Der Ring symbolisiert den Beginn und das Ende des Papsttums. Laut italienischen Medien wurde Papst Leo nach dem Überreichen des Rings emotional. Nachdem er den Fischerring zum ersten Mal am Finger trug, blinzelte der Pontifex offenbar Tränen weg und schaute in den Himmel.
Update vom 18. Mai, 11.05 Uhr: In seiner Predigt richtet sich jetzt das neue Oberhaupt der katholischen Kirche an die Gläubigen. Als er den Tod und die Trauer von Papst Franziskus erwähnt, ist verhaltener Applaus zu hören.
Papst Leo XIV sagt auch: „Ich wurde ohne Verdienst auserwählt und komme mit Furcht und Zittern zu euch als Bruder, der ein Diener eures Glaubens und eurer Freude sein möchte und mit euch auf dem Weg der Liebe Gottes wandeln möchte, der uns alle in einer Familie vereint haben möchte.“
Update vom 18. Mai, 10.55 Uhr: Der Papst Leo XIV. bekommt das Pallium über seine Schultern gelegt. Die Wollstola mit sechs eingestickten schwarzen Seidenkreuzen ist das Symbol des Bischofs als guter Hirte. Den Fischerring wird vom Kardinal überreicht.
Update vom 18. Mai, 10.20 Uhr: Die zweistündige Messe auf dem Petersplatz zur Amtseinführung von Papst Leo XVI. beginnt.
250.000 Menschen bei Amtseinführung von Papst Leo XIV.
Update vom 18. Mai, 10.10 Uhr: 250.000 Menschen haben sich nach Angaben der Polizei auf dem Petersplatz versammelt. Die Liturgie der Messe hat begonnen. In einer Prozession zieht der neue Papst durch den Petersdom.
Update vom 18. Mai, 10 Uhr: In wenigen Augenblicken beginnt die Messe am Grab des Petrus im Petersdom. Hier liegen die heiligen Insignien (darunter der Fischerring und das Pallium, ein stola-artiges weißes Band mit sechs darauf gestickten schwarzen Kreuzen), die dann durch den Petersdom auf den Petersplatz getragen werden.
Update vom 18. Mai, 9.50 Uhr: In wenigen Minuten beginnt die Messe zur Amtseinführung von Papst Leo XIV. Vor zehn Tagen wurde Robert Francis Prevost zum 267. Papst der Kirchengeschichte gewählt. Der 69-Jährige wurde in Chicago geboren und ist der erste US-Amerikaner im Papstamt. Allerdings hat Prevost auch einen peruanischen Pass. Der neue Papst spricht fünf Sprachen, darunter auch deutsch.
Update vom 18. Mai, 9.36 Uhr: Die Staatsgäste trudeln nach und nach auf dem Petersplatz ein. Neben Staats- und Regierungschefs sind auch Monarchen aus aller Welt angereist, wie Felipe und Letizia von Spanien, Königin Maxima der Niederlande und der englische Prinz Edward.
Update vom 18. Mai, 9.10 Uhr: Papst Leo XVI. fährt im offenen Jeep über den Petersplatz. Die Menschen jubeln, als der neue Papst in seinem offenen Wagen an ihnen vorbeifährt. Der Wagen fährt auf dem Weg, der eigentlich sonst den Pilgern vorbehalten ist.
Update vom 18. Mai, 8.40 Uhr: Tausende Gläubige haben sich bereits auf dem Petersplatz versammelt, um bei der Messe zur Amtseinführung von Papst Leo XVI. dabei zu sein, berichten italienische Medien. 250.000 Menschen und 200 ausländische Delegationen werden zur Zeremonie erwartet. Bevor um 10 Uhr die Feierlichkeiten beginnen, wird der neue Pontifex im offenen Wagen eine Rundfahrt durch die Gläubigen unternehmen, berichtet vatican news.
Update vom 18. Mai, 6.30 Uhr: Auf dem Petersplatz findet am Sonntag ab 10 Uhr eine Messe zur Amtseinführung von Papst Leo XIV. statt. Der Nachfolger von Papst Franziskus wird dadurch offiziell in sein Amt eingeführt. Der neue Papst erhält dann auch die päpstlichen Insignien, darunter der Fischerring und das Pallium, ein stola-artiges weißes Band mit sechs darauf gestickten schwarzen Kreuzen.
Gäste aus aller Welt nehmen an der Zeremonie teil. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU), sowie US-Vizepräsident JD Vance und US-Außenminister Marco Rubio werden erwartet. Der in Chicago geborene Augustiner Robert Prevost war am Donnerstag vergangener Woche zum 267. Papst gewählt worden.
Erstmeldung vom 17. Mai 2025
Rom – Am Sonntag (18. Mai) wird Robert Francis Prevost als Papst Leo XIV. offiziell in sein Amt eingeführt. Der 69-jährige US-Amerikaner wurde am 8. Mai zum Papst gewählt und übernimmt nun das Oberhaupt der katholischen Kirche. Es ist das erste Mal, dass der Papst aus Nordamerika kommt. In turbulenten Zeiten hat der neue Papst den traditionellen Namen Leo für sich gewählt.
Die Amtseinführungsmesse beginnt um 10 Uhr auf dem Petersplatz und folgt einem traditionellen Ritual. Dabei wird Papst Leo XIV. mit den Patriarchen der katholischen Ostkirchen zum Petrusgrab hinabsteigen, berichtet der katholische Nachrichtendienst (KNA). Der Gottesdienst startet mit der Hymne „Tu Es Petrus“ (Du bist Petrus), die die Ernennung des Papstes feiert. Ein besonderes Highlight ist das gesungene Evangelium in altgriechischer Sprache, das für diese Zeremonie vorgesehen ist.
Papst Leo XIV. erhält Insignien – darunter Fischerring und Hirtenstab
Nach dem Evangelium erhält der neue Papst die päpstlichen Insignien, zu denen das Pallium (eine Wollstola mit roten Kreuzen) und der Fischerring gehören, der nach dem Tod eines Papstes immer zerstört wird. Als weiteres Zeichen seines Amtes wird ihm auch die Ferula, der Hirtenstab, überreicht.
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Die Zeremonie zieht zahlreiche hochrangige Gäste an. Unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz, Prinz Edward vom britischen Königshaus und Königin Maxima der Niederlande haben ihre Teilnahme zugesagt. Aus den USA reist Vizepräsident J.D. Vance an, während die peruanische Präsidentin Dina Boluarte den Papst aus seiner ehemaligen Heimat vertreten wird. Die Amtseinführung ist die zentrale Zeremonie und ersetzt die früher übliche Inthronisation, die 1978 von Johannes Paul I. abgeschafft wurde. (kiba)
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