Massive Überflutungen in Italien – Auch populäre Urlaubsziele nicht verschont
VonSandra Sporer
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Auf die Hitze folgt der Wolkenbruch. Starke Unwetter haben in Italien zu Überflutungen geführt. Eine Person wird noch gesucht.
Turin – Die vergangenen Wochen war es in Italien vor allem heiß. Nun kam der Wetterumschwung und mit ihm die Regenmassen. Vor allem die Regionen Piemont und Lombardei wurden schwer getroffen. Vielerorts kam es aufgrund der Unwetter zu schweren Überschwemmungen.
Unwetter beuteln Italien: Starkregen und Überflutungen in und um Turin und Mailand
Marco Granelli, Stadtrat für Sicherheit und Katastrophenschutz bei der Stadt Mailand, sprach in einem Post bei Facebook von einem „schweren Tag für die Lombardei, besonders für Mailand“. Über 150 Straßen sowie viele Unterführungen seien nach den schweren Unwettern in Italien überflutet worden. „Die starken Regenfälle in Mailand (...) haben die Flüsse Lambro, Seveso und Olona“ über die Ufer treten lassen, so der Stadtrat weiter. Einige Gebiete seien evakuiert worden. Granelli forderte künftig noch besseres Wassermanagement, um in Zukunft mit dem Starkregen fertig zu werden.
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Die Unwetter in Italien sorgten zudem für einige Erdrutsche. Wie die Kleine Zeitung berichtet, waren dadurch mehrere Gemeinden von der Außenwelt abgeschnitten. Auch Turin sowie die nördlich davon gelegenen Täler Val di Susa und Val Chisone waren von den heftigen Regenfällen betroffen.
Unwetter in Italien: Bauer wird von Wassermassen mitgerissen und seitdem vermisst – Suche dauert an
Durch die schweren Unwetter haben die anschließenden Wassermassen auch für einen Vermisstenfall in Italien gesorgt. Ein Bauer, der gerade mit einem Traktor arbeitete, wurde laut der Kleine Zeitung in Feletto bei Turin von einem Wildbach mitgerissen. Die Suche nach dem 58-Jährigen wurde heute fortgesetzt, wie Südtirol News berichtete. Bei der Suche kamen unter anderem Hubschrauber zum Einsatz.
Dalle ore 11:10 di stamattina #vigilidelfuoco impegnati a Feletto (TO) per la ricerca di un uomo disperso nel torrente Orco dopo essersi ribaltato con un trattore. Nella clip ricognizione aerea con l'elicottero Drago sulla zona di ricerca [#5settembre 19:45] pic.twitter.com/sCHKpxJJ7R