Tennie-Geburten

Wie viele Frauen werden in Deutschland zwischen 15 und 19 Jahren Mutter?

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Immer weniger Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren werden Mama. Warum das gute Nachrichten zum Weltmädchentag sind.

Pünktlich zum Weltmädchentag am 11. Oktober, veröffentlicht das Statistische Bundesamt Zahlen zu Teenager-Müttern. Noch im Jahr 2000 gab es laut Vereinten Nationen 18,1 Millionen Geburten bei 15- bis 19-jährigen Frauen. 2023 waren es nur noch 12,8 Millionen.

In Deutschland wurden im Jahr 2022 durchschnittlich sechs Kinder je 1000 weibliche Teenager zwischen 15 und 19 Jahren geboren. Fast halb so viele, wie noch im Jahr 2000 – da waren es 13.

In Deutschland gibt es immer weniger Teeniemütter.

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Teenager-Schwangerschaften gehen weltweit zurück

Dass die Teenager-Schwangerschaften weltweit zurückgehen, sind gute Nachrichten. Warum? Weil sie für Mädchen oft mit Benachteiligung einhergehen. Sie schränken die persönliche Entwicklung der jungen Frauen sowie die Möglichkeiten ihrer Schul- und Berufsausbildung ein und krempeln deren komplettes Leben um. Eine Influencerin gibt dieser Veränderung den Namen „Muttertät“.

Aus diesem Grund überwachen die Vereinten Nationen (UN) die Zahl der weltweiten Teenager-Mütter im Rahmen der UN-Nachhaltigkeitsstrategie. Sie haben das Ziel, im Zuge der „Sustainable Development Goals“, bis 2030 den allgemeinen Zugang zu sexual- und reproduktionsmedizinischer Versorgung zu gewährleisten. Dazu zählen auch die Familienplanung, Information über Verhütung und Aufklärung.

Je nach Region sind die Unterschiede bei Teenager-Geburten immer noch groß. 2021 gab es in Zentralafrika die meisten (119 Neugeborenen je 1000 Frauen zwischen 15 und 19 Jahren). Darauf folgt Westafrika mit 104 Neugeborenen. In Westeuropa hingegen kamen auf 1000 junge Frauen noch sieben Neugeborene – ein Kind mehr als in Deutschland.

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Rubriklistenbild: © photothek/IMAGO, Collage

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