VonKai Hartwigschließen
Kilian Bäumlschließen
Es wird wieder stürmisch in den Alpen – dabei kam es erst vor kurzem zu katastrophalen Unwettern. Vor allem ein Teil Österreichs bekommt die Gewitterfront heftig ab.
Update von 26. August, 20.00 Uhr: In Teilen Oberösterreich, Salzburgs sowie Niederösterreichs gibt es momentan aktive Wetter-Warnungen, wie das Portal wetter.at berichtet. In den betroffenen Regionen ist mit Unwettern, Sturmböen und Starkregen zu rechnen.
Auch der ORF-Wetterexperte Marcus Wadsak warnt in einem Tweet vor der momentanen Unwetter-Situation. „Holy shit: sehr gefährliche Wetterlage“, kommentiert er den momentanen Stand der Dinge.
Erster Arbeitstag, erster Blick auf das aktuelle Wetter: holy shit: sehr gefährliche Wetterlage....!
— Marcus Wadsak 🌞 (@MarcusWadsak) August 26, 2023
ACHTUNG! pic.twitter.com/2UY9LMmnER
Unwetter über Österreich für Samstagnachmittag und -abend vorhergesagt
Update vom 26. August, 10.15 Uhr: Unwetter suchen derzeit Österreich heim. Und die Alpenrepublik muss auch weiter mit heftigen Wetterkapriolen rechnen. Laut Skywarn.at wird der Samstag im Tagesverlauf ziemlich ungemütlich.
„Im Zuge der Unwetter am Nachmittag/Abend können im Norden neben Starkregen vor allem Sturmböen (bis zu 120 km/h möglich) und großer Hagel (bis 10 cm) auftreten“, heißt es auf der Homepage des Wetterdienstes. Demnach erhöht sich „aufgrund der am Abend zunehmenden Windscherung auch das Risiko für die Bildung eines Tornados“, so die Experten.
Heftige Unwetter wüten über Österreich: Hagelkörner von der Größe eines Golfballs
Update vom 26. August, 7.41 Uhr: In Österreich haben heftige Unwetter in der Nacht zum Samstag vor allem die Steiermark getroffen. Laut Wetter.at fegten Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h durch einige Orte des Bundeslandes. Zudem vielen Hagelkörner vom Himmel, die teils von enormer Größe waren. Ö3-Wetterexperte Sigi Fink postete auf Facebook Bilder eines Hagelkorns, die ihm von einem Mann aus Spielberg geschickt wurden. Es maß satte fünf Zentimeter.
Offenbar waren der kapitale Hagel kein Einzelfall. Unter dem Post fanden sich zahlreiche weitere Bilder von Usern aus Österreich mit Hagelkörnern, die ebenfalls etwa die Größe eines Golfballs aufwiesen.
Erstmeldung vom 25. August: München – Erst vor wenigen Wochen wurden Österreich und Slowenien von den schlimmsten Unwettern seit 30 Jahren erschüttert. Es fiel so viel Regen, dass es zu Überschwemmungen und sogar Erdrutschen kam, wie im Video zu sehen ist. Die Feuerwehr war praktisch im Dauereinsatz mit Rettungs- und Aufräumarbeiten. Doch Zeit zum Ausruhen bekommt Österreich offenbar nicht, denn Teile des Landes werden bereits erneut von Unwettern heimgesucht. Laut der österreichischen Zeitung Heute herrschte sogar zwischenzeitlich die höchste Alarmstufe.
Erneut schwere Unwetter in Österreich: 500 Helfer in der Nacht zum Freitag im Einsatz
Bäume auf der Straße und Autos, die vom starken Wind in Gräben gefegt wurden – in der Nacht zum Freitag gab es in Teilen Österreichs schwere Unwetter. Vor allem die Region Flachgau, sowie Seekirchen und Kösterndorf nahe der Stadt Salzburg sind betroffen, wie das österreichische Portal wetter.at berichtet.
Über 500 Helfer sollen dem Bericht nach an rund 158 unterschiedlichen Einsatzorten beschäftigt gewesen sein. Auch wenn viele Arbeiten bereits in der Nacht beendet werden konnten, sind die Unwetter der vergangenen Nacht wahrscheinlich nur der Beginn einer Serie. Wie Heute berichtet, kann es auch am Freitag (25. August) schon vormittags zu erneuten Unwettern kommen – auch das Wochenende wird wohl stürmisch.
Vor allem der Westen Österreichs wird von den Unwettern getroffen
Das Wochenende soll bereits stürmisch starten, denn am Freitagnachmittag (25. August) kann es in einigen Teilen Österreichs zu kräftigen Gewittern kommen. Die Temperaturen bleiben dabei jedoch weiter hoch und liegen laut dem Portal daswetter.com fast überall in Österreich bei über 30 Grad Celsius. Auch das restliche Wochenende soll sich das Wetter kaum merklich verbesser.
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Besonders im Norden und Western kann es am Samstag stürmisch werden, trotzdem bleibt es weiter heiß. Am Sonntag folgt dann zumindest in Teilen Österreichs ein Temperatursturz. Vor allem im Westen des Landes soll die Temperatur auf 20 Grad Celsius sinken und Regen mit sich bringen.
Das Wetter scheint Österreich nicht zur Ruhe zu kommen, erst vor kurzem überrollte eine Schlammlawine ein Bergdorf, sodass eine Familie von Wassermassen eingeschlossen wurde. Wegen starken Unwettern wurde innerhalb von wenigen Sekunden aus einem Bach in Südtirol eine reißende Sturzflut. Auch andere Länder haben mit dem Wetter zu kämpfen, Klimaforscher bestätigen deshalb, dass es sich um einen Sommer der Extreme handelt. (kiba)
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