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Bjarne Kommnick- Michel Guddat
Moritz Bletzinger
Teresa Toth
Alina Schröder
Ein Auto rast in eine Menschenmenge. Aktuell sprechen Indizien für einen mutmaßlichen Anschlag. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen. Alle Informationen im News-Ticker.
Dieser Ticker ist beendet. Alle neue Informationen zum mutmaßlichen Auto-Anschlag in München lesen Sie in unserem neuen News-Ticker.
Update vom 14. Februar, 7.13 Uhr: Am Freitag (14. Februar) um 11 Uhr will die Polizei neue Informationen zum Täter und Stand der Ermittlungen herausgeben. Am Vormittag findet am Tatort eine Trauerveranstaltung statt, zu der auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ministerpräsident Markus Söder erwartet werden.
Update vom 14. Februar, 6.20 Uhr: Die Gewerkschaft Ver.di plant, ihre für Freitag in Bayern vorgesehenen Veranstaltungen trotz des Anschlags durchzuführen. Auch die Sicherheitskonferenz startet heute (14. Februar 2025) in München. Zunächst war unklar, ob der mutmaßliche Anschlag direkte Folgen für das Treffen haben wird.
Am Abend legten Menschen Blumen und Kerzen am Ort des Geschehens nieder. Das Fahrzeug, das bei der Tat verwendet wurde, transportierten die Ermittler mit einem Abschleppwagen ab.
Update vom 14. Februar, 5.20 Uhr: Am Tag nach dem mutmaßlichen Anschlag mit 30 Verletzten ringen laut Ministerpräsident Markus Söder einige Opfer womöglich mit dem Tod. Landesinnenminister Herrmann sprach am Tag zuvor von ein bis zwei lebensgefährlichen Verletzten.
Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter sprach am Tatort von einem „bitteren Tag für München“. Später auf Instagram beschrieb er den Vorfall als „schwarzen Tag für München“. Derweil hat die bayerische Zentralstelle für Extremismus und Terrorismus die Ermittlungen übernommen.
Update vom 13. Februar, 20:47: Die bayerische Verdi-Landeschefin Luise Klemens zeigt sich ebenfalls erschüttert: „Es macht uns fassungslos, dass friedlich demonstrierende Menschen, die für ihre berechtigten Interessen eintreten, Opfer einer Gewalttat werden.“
Trotz der Ereignisse werden die für Freitag angekündigten Warnstreiks in anderen Teilen Bayerns wie geplant stattfinden, teilte Verdi mit. Man stehe in engem Austausch mit den Sicherheitsbehörden, um alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Streikenden zu gewährleisten. Derzeit gibt es bundesweit Warnstreiks und Kundgebungen im Rahmen der aktuellen Tarifrunde im Öffentlichen Dienst.
CSU-Ministerpräsident Markus Söder bestätigt: Tatverdächtiger war als Zeuge der Polizei bekannt
Update vom 13. Februar, 19:50 Uhr: Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bestätigte im Interview mit dem ZDF, dass der Tatverdächtige der Polizei nicht aus „größeren Straftaten“ bekannt war, sondern – im Rahmen seiner Tätigkeit als Ladendetektiv – als Zeuge. „Kleinere Verfahren gegen ihn wurden eingestellt“. Zudem sei der 24-Jährige beschäftigt gewesen, was ebenfalls dafür spricht, dass er einen gültigen Aufenthaltstitel besaß. Die Motive sprächen im Moment nicht für eine „klassische Attentäter-Aktion“, so Söder. „Extremistische Hintergründe sind nicht so leicht erkennbar“. Die Ermittlungen seien jedoch noch nicht abgeschlossen.
Der bayerische Ministerpräsident betonte jedoch noch einmal, dass „jetzt etwas getan werden“ müsse, da man „durch die Migration überfordert“ sei. Der Täter solle verhört werden und dann „nach unserer Ansicht, das Land rasch verlassen“, bekräftigte Söder. Auch Olaf Scholz verkündete bereits, dass der 24-Jährige abgeschoben werden solle. In einer ZDF-Sendung erklärte er, dass wer Straftaten dieser Art begehe, auch damit rechnen müsse, „dass wir ihn aus diesem Land wieder zurückbringen, wegbringen und ihn abschieben.“
Update vom 13. Februar, 19 Uhr: Laut einer Pressemitteilung der Polizei München waren im Nachgang des mutmaßlichen Anschlags in der Karlstraße Ecke Seidlstraße in München rund 300 Polizeibeamte im Einsatz. 30 Personen wurden verletzt. Der Tatort ist weiterhin abgesperrt, da die in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landeskriminalamt (BLKA) durchgeführte Spurensicherung noch nicht abgeschlossen ist. Auch die Ermittlungen zum mutmaßlichen Täter dauern noch an. Der Tatverdächtige sei zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht dem Ermittlungsrichter erschienen.
Großeinsatz in München: Auto rast in Menschengruppe – die Bilder von vor Ort




Neue Erkenntnisse zum Hintergrund des mutmaßlichen Täters – 24-Jähriger war als Zeuge aktenkundig
Die Ermittler bestätigten, dass es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 24-jährigen afghanischen Asylbewerber mit Wohnsitz in München handelt, der nach aktuellem Kenntnisstand einen gültigen Aufenthaltstitel in Form einer Duldung haben soll. Bisher war berichtet worden, dass der Tatverdächtige seit Herbst 2020 ausreisepflichtig sei.
Der Tatverdächtige sei zudem aus Verfahren polizeibekannt, „in denen er aufgrund seiner vorherigen Tätigkeit als Ladendetektiv als Zeuge geführt wurde“, wie aus der Pressemitteilung weiter hervorgeht. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte zuvor davon gesprochen, dass der Tatverdächtige in den Akten der Polizei auftauche, da er bereits etwas verbrochen habe. Dies scheint nun doch nicht der Fall zu sein.
Update vom 13. Februar, 18:40: Auch Kardinal Reinhard Marx zeigte seine tiefe Betroffenheit. „Dieser schreckliche Vorfall, bei dem Menschen im öffentlichen Raum Opfer willkürlicher Gewalt wurden, erschüttert mich zutiefst“, wird der Erzbischof von München und Freising von der Deutschen Presse-Agentur zitiert. Gleichzeitig bedankte er sich für die Arbeit bei allen Rettungskräften, „die sofort geholfen haben, und all den Menschen, die spontan Trost und Hilfe gaben“.
Bayerische AfD fordert den Rücktritt von Ministerpräsident Markus Söder
Update vom 13. Februar, 18:22 Uhr: Die bayerische AfD fordert derweil den Rücktritt von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der „auch für diesen Terroranschlag politisch verantwortlich“ sei, so Landtagsfraktionschefin Katrin Ebner-Steiner. Auch der Rücktritt des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann (CSU) wurde vom AfD-Landesvorsitzenden Stephan Protschka gefordert.
FDP-Chef Christian Lindner warf der Regierung Staatsversagen vor und erklärte, neben tiefer Betroffenheit wachse in ihm auch „die kalte Wut“. Er betonte, dass das Land „mehr Kontrolle und Konsequenz bei der Einwanderung“ brauche, „aber auch wirksame Abschiebungen, insbesondere auch nach Afghanistan.“
Update vom 13. Februar, 17:15 Uhr: Wie die Grünen in einer Pressemitteilung bekanntgaben, werden 24 Stunden nach dem mutmaßlichen Anschlag (Freitag, 14. Februar, 10.31 Uhr) Politiker im Rahmen einer Kundgebung im Münchner Stadtzentrum den Tatort besuchen, „um vor Ort ihre Anteilnahme auszudrücken und Blumen am Tatort niederzulegen“. Dabei werden der Bundesvorsitzende der Grünen, Felix Banaszak, die Fraktionsvorsitzende der bayerischen Grünen im Landtag, Katharina Schulze, die bayerische Grünen-Spitzenkandidatin und Münchner Bundestagsabgeordnete, Jamila Schäfer, sowie der Zweite Bürgermeister, Dominik Krause (Die Grünen) anwesend sein.
Ermittler durchsuchen Wohnung des mutmaßlichen Täters
Update vom 13. Februar, 16.59 Uhr: Die Ermittlungen über den mutmaßlichen Täter laufen auf Hochtouren. Wie die Deutsche Presse-Agentur mitteilte, haben Ermittler die Wohnung des Verdächtigen durchsucht. Die Durchsuchung soll in einem Mehrfamilienhaus im Münchner Stadtteil Solln stattgefunden haben, in dem der 24-jährige Afghane gelebt haben soll. Polizei und Generalstaatsanwaltschaft gaben zunächst keine Stellungnahme ab.
Afghanischer Kulturverein aus München verurteilt den mutmaßlichen Anschlag
Update vom 13. Februar, 16.03 Uhr: Der afghanische Kulturverein Farhang aus München verurteilt den mutmaßlichen Anschlag scharf. „Das ist barbarisch, das ist unmenschlich“, sagt der Vorsitzende Mohammad Imran Sediqi der Deutschen Presse-Agentur. Er fügt hinzu: „Das kann man nicht einfach hinnehmen, wenn in unserem geliebten München so etwas passiert, das ist entsetzlich.“
Mehrere Kinder nach mutmaßlichem Anschlag im Krankenhaut – Zweijährige schwer verletzt
Update vom 13. Februar, 15.19 Uhr: Mehrere Kinder befinden sich unter den Opfern und nach Informationen des Münchner Merkur zur Notfallbehandlung in verschiedenen Krankenhäusern. Dabei kam es auch zu einem Familiendrama: Ein zweijähriges Kleinkind liegt schwerverletzt in der Haunerschen Kinderklinik, seine Mutter wird zeitgleich im Universitätsklinikum der TU München notoperiert.
Mutmaßlicher Täter soll islamistischen Post geteilt haben – Scholz fordert keine „Nachsicht“
Update vom 13. Februar, 14.57 Uhr: Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sowie des Spiegel hat der Tatverdächtige von München vor dem mutmaßlichen Anschlag einen islamistischen Post in sozialen Netzwerken geteilt.
Derweil fordert Bundeskanzler Olaf Scholz keine „Nachsicht“ für den Täter. Am Rande eines Wahlkampftermins im bayerischen Fürth sagte Scholz: „Er muss bestraft werden und er muss das Land verlassen.“ Die Bundesregierung plane weitere Aschiebeflüge nach Afghanistan für schwer kriminelle Straftäter.
Update vom 13. Februar, 14.16 Uhr: Der mutmaßliche Täter, ein 24-jähriger Afghane, hat sich laut Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) wohl nicht gezielt die Verdi-Demonstration ausgesucht. „Im Moment gehen wir in der Tat davon aus, dass die Zielgruppe hier, dass die Opfer aus den Reihen dieser Verdi-Demonstration eher zufällig waren“, sagte Herrmann. „Aber auch dem muss natürlich nachgegangen werden.“
Der mutmaßliche Täter war nach Angaben von Herrmann ein abgelehnter Asylbewerber. Der Mann sei als Asylbewerber ins Land gekommen, sein Asylantrag sei aber „wohl“ abgelehnt worden. Gleichzeitig sei festgestellt worden, „dass er eben im Moment nicht abgeschoben werden kann und er deshalb sich weiter in unserem Land aufhalten durfte“.
„Bislang haben wir die Erkenntnis, dass er mit Betäubungsmitteln und Ladendiebstählen aufgefallen ist, nach gegenwärtigem Ermittlungsstand aber bislang keinerlei Gewalttätigkeit erkennbar war“, sagte Herrmann weiter. All dies werde aber derzeit ständig weiter überprüft.
Zeugen werden nach dem mutmaßlichen Anschlag in München befragt
Update vom 13. Februar, 14.03 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich im Gespräch mit unserer Redaktion zu den Ereignissen in München geäußert. „Es ist furchtbar, was in München passiert ist“, sagte der Regierungschef in einem Interview mit unserer Redaktion in Fürth.
Auch die Münchner Grünen haben sich in einer Stellungnahme zu dem Vorfall geäußert: „Wir sind zutiefst erschüttert über die Ereignisse im Herzen Münchens. Unsere Gedanken sind bei den Verletzten und ihren Angehörigen“, heißt es. Es sei wichtig, dass die Umstände des Vorfalls schnellstmöglich aufgeklärt werden.
Update vom 13. Februar, 14 Uhr: Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Zeugen werden befragt, Spuren am Unfallort gesichert. Der mutmaßliche Täter sei bisher noch nicht vernommen worden, sagte ein Polizeisprecher im ntv-Gespräch. Der 24-jährige Afghane soll sich demnach in einer Klinik befinden.
Auto rast in Demo-Zug in München: Kinder lebensgefährlich verletzt
Update vom 13. Februar, 13.40 Uhr: Der Vorfall mitten in München erschüttert. Mindestens 28 Menschen wurden verletzt, davon einige schwer. Ein zweijähriges Kleinkind schwebt in Lebensgefahr. Sein Zustand ist laut Informationen unserer Reporterin vor Ort kritisch. Auch ein weiteres Kind soll in einer Münchner Klinik notoperiert werden.
1500 Menschen waren laut Polizeiangaben mit einer Verdi-Demo am Donnerstagvormittag unterwegs zur Abschlussveranstaltung auf dem Königsplatz. Ein Polizeifahrzeug habe das Ende des Demo-Zuges gesichert. Der mutmaßliche Täter habe mit seinem weißen Auto den Einsatzwagen überholt und sei dann „absichtlich“ von hinten in die Menschen gerast. Es seien Schüsse gefallen. Auf Fotos ist der Wagen mit einer völlig kaputten Windschutzscheibe zu sehen. Selbst das schwarze Dach des Minis wurde eingedrückt.
Update vom 13. Februar, 13.20 Uhr: Angesichts der Münchner Sicherheitskonferenz ist die Polizeipräsenz in der Stadt enorm. „Wir gehen im Moment nicht davon aus, dass es einen Zusammenhang mit der Sicherheitskonferenz gibt“, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Das Motiv des Täters müsse erst noch näher untersucht werden. An der Sicherheitskonferenz nehmen rund 60 Staats- und Regierungschefs sowie mehr als hundert Ministerinnen und Minister aus aller Welt teil.
Update vom 13. Februar, 13.09 Uhr: Söder hat bei der Pressekonferenz in München Konsequenzen angekündigt. Man werde zwar besonnen, aber entschlossen auf einen solchen Anschlag reagieren.
Update vom 13. Februar, 12.58 Uhr: Auch Dominik Krause, Münchens zweiter Bürgermeister, äußert sich zum Vorfall in München. „Diese schreckliche Tat triff München mitten ins Herz. Ich bin schockiert und tief erschüttert. Meine Gedanken sind bei den Verletzten und ihren Angehörigen und Freunden“, sagt der Politiker.
Unter den Verletzten würden sich auch Kolleginnen und Kollegen aus der Stadtverwaltung befinden. „Etliche der Teilnehmer hatten ihre Kinder dabei. Das macht die Tat umso abscheulicher“, so Krause. Er bedankte sich bei den Einsatzkräften für ihre Arbeit.
Update vom 13. Februar, 12.56 Uhr: Der mutmaßliche Täter nach dem München-Vorfall soll bereits polizeibekannt gewesen sein, wie auf der Pressekonferenz berichtet wurde.
Update vom 13. Februar, 12.52 Uhr: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) drückt seine Anteilnahme mit den Opfern und Angehörigen aus. Bei den Verletzten könne man „noch nicht sicher sein, dass sie überleben“. Es sei nach wie vor mit starker Polizeipräsenz in der Stadt zu rechnen – gerade vor dem Hintergrund der morgen stattfindenden Sicherheitskonferenz. Einen Zusammenhang werde jedoch nicht vermutet.
Update vom 13. Februar, 12.46 Uhr: Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) meldet sich nach dem Vorfall in München bei einer Pressekonferenz zu Wort. Es soll sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen 24-jährigen Afghanen handeln. Er sei Asylbewerber. Weiter sagt Söder, es handle sich bei dem Vorfall um einen mutmaßlichen Anschlag. Eine Reporterin unserer Redaktion ist vor Ort.
Update vom 13. Februar, 12.42 Uhr: Wie der Polizeipräsident bei einer Pressekonferenz erklärt, wurde die Versammlung von Verdi polizeilich betreut. Während der Versammlung sei von hinten ein Fahrzeug angefahren, es habe das Polizeifahrzeug überholt und sei in das Ende der Versammlung gerast. Die Polizei habe den Täter dann umstellt, auf das Fahrzeug sei einmal geschossen worden. Der Fahrer wurde festgenommen. Es werde von mindestens 28 verletzten Menschen ausgegangen.
Die Polizei hat nach dem Vorfall in München eine Betreuungsstelle eingerichtet
Update vom 13. Februar, 12.38 Uhr: Nach Informationen aus unserer Redaktion hat der Krisenstab der Münchner Ärzte den sogenannten MANV-Plan ausgerufen. Die Abkürzung steht für Massenanfall von Verletzten. „Die Umsetzung hat sehr gut funktioniert, jetzt geht es darum, den Opfern gemeinsam mit all unserer medizinischen Expertise zu helfen. Die Kollegen in den Münchner Kliniken tun alles Menschenmögliche, um jeden einzelnen Patienten optimal zu versorgen und die Schwerverletzten zu retten“, sagte Professor Peter Biberthaler unserer Redaktion. Im TUM Universitätsklinikum werden zur Stunde zwei Opfer notoperiert – sie haben unter anderem Kopfverletzungen und Verletzungen an Armen und Beinen erlitten.
Update vom 13. Februar, 12.32 Uhr: Die Polizei hat eine Betreuungsstelle im Löwenbräukeller eingerichtet. „Sollten Sie durch den Vorfall psychisch belastet sein, finden Sie dort Ansprechpartner von uns und der Krisenintervention“, schreibt die Polizei auf X.
Update vom 13. Februar, 12.15 Uhr: Wie die Polizei auf X erneut bekräftigt, handelt es sich bei der gesicherten Person um den Fahrer des Autos. Es gebe nach aktuellem Erkenntnisstand zum Vorfall in München keine weiteren Beteiligten.
Update vom 13. Februar, 12.13 Uhr: Unsere Redaktion hat Informationen zu den Verletzten aus Medizinerkreisen erfahren: „Es sind Schockräume in allen großen Münchner Krankenhäusern belegt, darunter im LMU Klinikum, dem Klinikum rechts der Isar, den München Kliniken Bogenhausen und Schwabing, dem Klinikum Dritter Orden und in der Haunerschen Kinderklinik.“ Der Zustand mehrerer Patienten sei kritisch.
Laut der Polizei München befinden sich unter den Verletzten zwei Schwerverletzte
Update vom 13. Februar, 12.11 Uhr: Wie Polizeisprecher Thomas Schelshorn erklärt, sei bislang unklar, ob das Auto absichtlich in die Menschenmenge in München gesteuert ist. Sein Kollege Damian Kania bezieht Stellung zu „Gerüchten, die im Netz kursieren“: Demnach gäbe es keinerlei Hinweise auf weitere Tatbeteiligte.
Update vom 13. Februar, 12.08 Uhr: Die Polizei München berichtet, dass sich unter den Verletzten zwei Schwerverletzte befinden. Rund um den Einsatzort, an dem das Auto in die Menschenmenge gefahren war, sind noch zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort. Die Versorgung der Verletzten habe derzeit oberste Priorität, erklärt die Polizei und bittet: „Unterstützt die Rettungskräfte durch Freihalten der Rettungswege.“
Update vom 13. Februar, 11.54 Uhr: Nach Angaben der Polizei werden aktuell 20 verletzte Personen durch die Rettungskräfte versorgt. Über die Schwere der Verletzungen liegen demnach noch keine Informationen vor. Deshalb seien unter anderem Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Polizei hat zudem ein Uploadportal für Zeuginnen und Zeugen eingerichtet. „Sollten Sie relevante Videos oder Bilder von den aktuellen Ereignissen haben, können Sie uns damit helfen“, schreibt die Polizei auf X.
Update vom 13. Februar, 11.53 Uhr: Weitere Informationen zum Fahrer liegen bislang keine vor. Die BR-Journalistin berichtet lediglich, dass das mutmaßliche Auto an einer Seite verbeult gewesen sein soll.
„Unbestimmte Zahl“ an Verletzten, nachdem in München Auto in Menschenmenge fährt
Update vom 13. Februar, 11.47 Uhr: Eine BR-Journalistin berichtet von vor Ort. Die Polizei sei unmittelbar, nachdem das Auto in die Menge gefahren ist, vor Ort gewesen. Bei dem Fahrzeug handelt es sich demnach um einen weißen Mini-Cooper. Ein junger Mann sei dann von der Polizei direkt festgenommen worden.
Update vom 13. Februar, 11.42 Uhr: Bei der Fahrt eines Fahrzeugs in eine Menschengruppe in München sind laut Feuerwehr mindestens 20 Menschen verletzt worden. Darunter sei auch eine „unbestimmte Zahl“ Schwer- und Schwerstverletzter, sagte ein Sprecher der Berufsfeuerwehr München. Lebensgefahr sei bei einigen der Verletzten bislang nicht auszuschließen.
Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sagte, unter den Verletzten befänden sich auch Kinder. Ob Demonstranten unter den Verletzten waren, war zunächst unklar. Auch einige Straßen vom Stiglmaierplatz entfernt standen mehrere Rettungswagen.
News zum Polizei-Einsatz in München: Polizei geht von 20 Verletzten aus
Update vom 13. Februar, 11.35 Uhr: Die Polizei schreibt auf X, dass sie eine Zeugensammelstelle eingerichtet hat: „Wenn Sie Angaben zu den Ereignissen machen können, melden Sie sich bitte dort.“ Die Polizei geht derzeit von 20 Verletzten aus, wie eine Reporterin unserer Redaktion von vor Ort berichtet. Einige davon seien schwer verletzt.
Update vom 13. Februar, 11.29 Uhr: Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat sich zum Polizeieinsatz in München geäußert: „Soeben hat mich der Polizeipräsident darüber informiert, dass ein Fahrzeug in eine Gruppe von Menschen gefahren ist und dabei leider viele Personen verletzt worden sind, darunter auch Kinder. Ich bin tief erschüttert. Meine Gedanken sind bei den Verletzten. Die Polizei hat den Fahrer des Fahrzeugs festgenommen, genaue Hintergründe sind derzeit noch unklar. Ich bin selbstverständlich weiterhin in engem Austausch mit dem Polizeipräsidenten und bin auf dem Weg, um mir vor Ort ein Bild zu machen.“
Update vom 13. Februar, 11.23 Uhr: Augenzeugen berichten vom Vorfall in München. „Plötzlich herrschte hinter uns Motorenaufheulen, Räder haben durchgedreht, dann hat's nur noch gescheppert“, sagt einer der Zeugen im Gespräch mit unserer Redaktion. Der Fahrer habe eine Polizeisperre durchbrochen. Einsatzkräfte hätten ihn danach aus dem Auto gezogen.
Menschen sollen weinend am Boden sitzen, nachdem ein Auto in München in eine Menschenmenge gefahren war
Update vom 13. Februar, 11.14 Uhr: Eine Journalistin des BR24, Sandra Demmelhuber, berichtet vor Ort. Auf X schreibt sie, dass Menschen „weinend und zitternd“ am Boden sitzen, nachdem ein Auto in eine Menschenmenge gefahren war. Die Polizei schreibt indes, dass es rund um den Einsatzort im Bereich der Dachauer Straße und Seidlstraße zu Verkehrsbehinderungen komme. Autofahrerinnen und Autofahrer sollen den Bereich weiträumig umfahren, damit die Einsatzkräfte ungehindert arbeiten können.
Es gab einen Vorfall in München bei der Verdi-Kundgebung. Ein Auto fuhr in den Demozug. Es liegt ein Mensch auf der Straße und ein junger Mann wurde von der Polizei abgeführt. Menschen sitzend weinend und zitternd am Boden. Einzelheiten noch unklar. @BR24 pic.twitter.com/9N3YvxbJ2O
— Sandra Demmelhuber (@SDemmelhuber) February 13, 2025
Update vom 13. Februar, 11.09 Uhr: Wie eine Reporterin des Merkur berichtet, kreist aktuell ein Hubschrauber über dem betroffenen Gebiet. Hintergründe zum Vorfall sind bislang unklar.
Polizeieinsatz läuft aktuell in München: Auto in Menschengruppe gefahren
Erstmeldung vom 13. Februar: München – Am Donnerstag (13. Februar) ist gegen 10.30 Uhr ein Auto in München in eine Menschengruppe gefahren. Es soll mehrere Verletzte geben. Auf X schreibt die Polizei: „Der Fahrzeugführer konnte vor Ort gesichert werden, von ihm geht derzeit keine weitere Gefahr aus.“
Zuvor hatte die Polizei von einem größeren Polizeieinsatz im Bereich der Dachauer Straße und Seidlstraße in München berichtet. Sie sei mit „starken Kräften vor Ort“. Bei der Menschengruppe handelt es sich um Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Verdi-Kundgebung.
Rubriklistenbild: © Felix Hörhager/dpa









