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Kilian Bäuml
Romina Kunze
Jennifer Lanzinger
Die Lage bleibt in vielen Hochwassergebieten angespannt. Pegelstände sind noch hoch, neuer Regen droht. Die Geduld von Betroffenen scheint zu schwinden. Der News-Ticker.
Update vom 31. Dezember, 18.13 Uhr: Die Hochwassersituation bleibt in vielen Gebieten angespannt, weshalb zahlreiche Menschen das neue Jahr möglicherweise nicht in ihren eigenen Heimen feiern können. Besonders betroffen ist Niedersachsen, in akuter Alarmbereitschaft seit einigen Tagen die Stadt Oldenburg. Eine Evakuierung der Einwohner steht im Raum.
Am Samstag (30. Dezember), wurden bereits Warnungen an die Bewohner des Südens ausgegeben. Nun könnten etwa 600 weitere Personen von einer Evakuierung betroffen sein, wie die Stadt am Sonntagnachmittag mitteilte. Der anhaltend hohe Wasserstand übt enormen Druck aus, wodurch ein Deichbruch nicht mehr ausgeschlossen werden kann.
Falls die Situation es erfordert, werden die betroffenen Personen von der Feuerwehr informiert und evakuiert. Die Bewohner der betroffenen Gebiete sollten sich darauf vorbereiten und nur das Notwendigste mitnehmen. Notunterkünfte wurden bereits in den Räumlichkeiten eines Gymnasiums eingerichtet. Auch in anderen Gebieten mussten die Menschen bereits ihre Häuser verlassen.
Neues Wasser kommt von oben: Regen an Silvester in den Krisengebieten
Update vom 31. Dezember, 06.42 Uhr: Auch am Silvestertag ist keine Entspannung der Hochwasser in Deutschland zu sehen. Deshalb endet das Jahr für tausende Helfer wohl mit weiteren Einsätzen. In der Nacht zum Sonntag galt in Niedersachsen für viele Pegel die zweithöchste Meldestufe. Sorgen bereiten den Einsatzkräften vor allem die vielfach aufgeweichten Deiche, die brechen könnten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagte für den Vormittag des Silvestertags für den Nordwesten und Westen gebietsweise schauerartigen Regen voraus.
Hochwasser in Norddeutschland – Die Bilder der extremen Wetterlage




Hochwasserlage weiter dramatisch: Evakuierte Anwohner kehren eigenmächtig in Häuser zurück
Update vom 30. Dezember, 22.37 Uhr: Während sich in einigen Regionen die Lage leicht zu bessern scheint und die Pegelstände etwas heruntergehen, gilt in vielen Orten Niedersachsens noch immer höchste Vorsicht. Ungeachtet der kritischen Zustände seien in der Gemeinde Winsen/Aller wohl einige evakuierte Bewohner eigenmächtig mehrfach zu ihren Häusern zurückgekehrt. Das teilte der Landkreis Celle mit.
Die Feuerwehr habe die Menschen erneut aus den gefluteten Gebieten geholt. Auf der Internetseite des Landkreises Celle warnt die Behörde eindringlich davor, in die betroffenen Krisengebiete zu gehen: „Umfahren Sie in keinem Fall die Absperrungen: Es droht Gefahr für Leib und Leben“, heißt es dort.
Boot mit vier Menschen bei Hochwasser-Hilfsaktion auf Elbe gekentert
Auch in der Gemeinde Lilienthal in der Nähe von Bremen dauern die Evakuierungen an. Wann die rund 500 gemeldeten Menschen in den betroffenen Gebieten zu ihren Häusern zurückkehren können, seit derzeit noch nicht absehbar, sagte eine Gemeindesprecherin.
In Sachsen-Anhalt war ein Senior sowie dessen beiden Enkelkinder bei einer Hilfsaktion in die sieben Grad kalte Elbe gestürzt. Das Haus der Großeltern im Überflutungsgebiet in Dabrun (Kreis Wittenberg) war mit dem Auto nicht mehr erreichbar – daher habe die Familie versucht, mit dem Boot des Opas die Großeltern zu versorgen. Dabei kenterte das Boot. Ein zufällig in der Nähe anwesender Feuerwehrmann sei schnell mit einem weiteren Boot zu Hilfe geeilt.
Hochwasserlage weiter dramatisch: Bundeskanzler Scholz plant Reise in betroffene Gebiete
Update vom 30. Dezember, 19.44 Uhr: Prominenter Besuch steht den Einsatzkräften in den Hochwassergebieten offenbar kurz bevor. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) plant laut Bericht der Bild eine Reise in die betroffenen Regionen. Sein Ziel: Den Helfern seinen Dank aussprechen und den Betroffenen signalisieren, dass sie in dieser schwierigen Situation nicht von der Regierung im Stich gelassen werden. Noch sind die genauen Details des Besuchs, wie etwa der Zeitpunkt der Reise, nicht bekannt.
Besonders in Niedersachsen sind Städte und Gemeinden vom Hochwasser betroffen. Doch auch in Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bleibt die Situation größtenteils angespannt.
Kite-Surfer suchen Adrenalinkick in Hochwasser – Innenministerin fassungslos
Update vom 30. Dezember, 18.07 Uhr: Aus schlechten Situationen soll man bekanntlich das Beste machen. Ob das nun zwangsläufig bedeuten muss, die Lage nicht ernst zu nehmen, darf getrost angezweifelt werden. Dennoch scheinen einige Menschen die kritische Lage in den Hochwassergebieten auf die leichte Schulter zu nehmen.
Wegen etlicher Schaulustiger, sogenannten Hochwassertouristen, haben Polizei und Behörden in Niedersachsen die Kontrollen in den jeweiligen Sperrgebieten verstärkt. Laut Landesinnenministerin Daniela Behrens (SPD) sollen einige sich sogar einen Adrenalinkick aus den Fluten holen wollen. „Tatsächlich gibt es sogar Sichtungen von Kite-Surfern, die in Hochwasser-Gebieten unterwegs sind“, sagte sie am Samstag gegenüber spiegel.de. „Ich kann vor so einem lebensgefährlichen Unsinn nur warnen“, so Behrens nachdrücklich.
Nach Angaben der Ministerin müssen Schaulustige, die selbst verschuldet in Notlagen geraten, damit rechnen, für die Rettung zur Kasse gebeten zu werden. Es habe bereits mehrere Fälle gegeben, bei den die ohnehin schon extrem belastete Feuerwehr Schaulustige habe retten müssen, sagte die Innenministerin.
Hochwasser-Lage spitzt sich weiter zu: Stadt Oldenburg bereitet Evakuierung vor
Update vom 30. Dezember, 15.25 Uhr: Für die Region rund um Oldenburg bereiten die Behörden allen Anschein nach eine Evakuierung der Bewohner vor.
Wie die Stadt in ihrem Hochwasser-Ticker auf der eigenen Homepage informiert, sind die Wasserstände nach wie vor zu hoch. Und werden wohl noch weiter steigen. Dadurch steigt auch der Druck auf die Deiche. Der Bereich Achterdiek im Süden der Stadt solle gemieden werden, heißt es weiter auf der Homepage.
#Hochwasser Achterdiek steht aufgrund seiner exponierter Lage unter besonderer Beobachtung und wird 1/2 std. kontrolliert. Der Deichdruck ist weiterhin sehr hoch. Krisenstab bereitet evtl. #Evakuierung von Anwohnenden vor. Betroffene werden gezielt informiert. #krisenstab
— Feuerwehr Oldenburg (@FeuerwehrOL) December 30, 2023
Aufgrund der exponierten Lage stünde dieser Bereich unter besonderer Beobachtung, werde in Halbstunden-Takt kontrolliert und die Lage neu bewertet. „Sollten die Anwohnerinnen und Anwohner dennoch Auffälligkeiten feststellen, wird darum gebeten, dies der Einsatzleitung zu melden“, bittet die Behörde. Nun wird abgewogen, ob der Bereich evakuiert werden müssen. Sollte der Fall eintreten, würden die Anwohner darüber sowie weitere Schritte gezielt informiert werden. Notunterkünfte stehen bereit. Die Betroffenen sollten lediglich das Nötigste mitnehmen, heißt es.
Hochwasserlage in Deutschland: Weser kratzt an einer kritischen Bestmarke
Update vom 30. Dezember, 13.26 Uhr: Keine Entspannung in Sicht. Die Hochwasser-Lage bleibt vor allem im Norden von Deutschland angespannt. An vielen Orten steigen die Pegelstände durch den Regen wieder an. Nördlich von Hannover etwa werden alle Dämme der Aller als bedroht eingestuft. In Lilienthal bei Bremen können Hunderte Menschen nicht in ihre Wohnungen und an der Weser überschritt der Pegelstand am Samstagmorgen den historischen Höchstwert von 835 um einen Zentimeter.
Hochwasser-Lage in Deutschland spitzt sich weiter zu – die Lage vor Ort in Bildern




THW-Präsidentin „hoch besorgt“
Update vom 30. Dezember, 06:45 Uhr: Erneut zogen nachts Regenschauer über den Norden, viele Pegel zeigten weiterhin die höchste Warnstufe an den Flüssen an. Vor allem Niedersachsen leidet auch am Samstag weiter stark unter der Hochwasserlage. „Was uns hoch besorgt, ist der Zustand der Deiche“, sagte THW-Präsidentin Sabine Lackner am Freitag. Die Deiche seien massiv aufgeweicht, der THW-Einsatz werde mit Sicherheit über den Jahreswechsel fortgeführt.
Einige Kommunen Niedersachsens beklagen zunehmenden „Hochwassertourismus“. Von Samstag- bis Sonntagmorgen soll der Regen zwar etwas nachlassen, eine Entwarnung ist das aber noch nicht.
Hochwasserlage in Niedersachsen: Niedersachsen reicht Amtshilfegesuch bei der Bundeswehr ein
Update vom 29. Dezember, 15.19 Uhr: Jetzt muss die Bundeswehr helfen. Die Landesregierung von Niedersachsen hat ein Amtshilfegesuch beim Territorialen Führungskommando (TFK) eingereicht, sagt ein Sprecher des TFK dem Spiegel. Haupteinsatzgebiete sind demnach der Nordwesten Niedersachsens sowie die Region um Hannover.
Sechs Hubschrauber sollen jetzt in Bereitschaft versetzt worden sein. Sie können Textilbehälter mit Baumaterial abwerfen, wenn Deiche durchweicht sind oder brechen. Außerdem halte sich die Bundeswehr für Evakuierungen bereit.
Weiter heißt es, das TFK rechne damit, dass die Hubschrauber bald in den Einsatz fliegen müssten. Vielerorts sind Deiche durchgeweicht und mit Fahrzeugen nicht mehr zu erreichen.
Hochwasser-Notruf aus Niedersachsen: „Wirklich noch keine Entspannung in Sicht“
Update vom 29. Dezember, 14.43 Uhr: „Wir haben eine sehr, sehr angespannte Lage“, sagte Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD) im „Deutschlandfunk“. Die Hochwasser-Situation ist weiterhin kritisch. Fast ganz Niedersachsen stehe unter Wasser. Die rund 100.000 Kräfte von unter anderem Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) seien deshalb überall im Einsatz.
Es sei „wirklich noch keine Entspannung in Sicht“, ergänzte die SPD-Politikerin. Der Wetterprognose zufolge werde es in den nächsten Tage weiter Regen geben, zudem Sturm. Das entspanne die Lage nicht, sondern „verschärft sie an der einen oder anderen Stelle noch“.
Dauerregen könnte Hochwasser-Lage verschärfen
Update vom 29. Dezember, 12.20 Uhr: Noch immer kämpfen in zahlreichen Regionen in Deutschland tausende Einsatzkräfte gegen das Hochwasser, da kündigt sich bereits das nächste Wasser an. Wie der Deutsche Wetterdienst am Freitag veröffentlicht, muss in den kommenden Tagen mit Regen gerechnet werden. Im Serengeti-Park kämpfen Pfleger und Einsatzkräfte währenddessen gegen die Zeit: zahlreiche Tiere sind vom Wasser eingeschlossen.
„Es kommt bis Samstag noch mal ein ordentlicher Schwung rein, allerdings regnet es nicht mehr in so großen Mengen“, sagte der Meteorologe Christian Herold vom DWD am Freitagmorgen in Offenbach. Danach schwäche es ein wenig ab. Demnach müsse sich vor allem der Norden von NRW auf die meisten Regenmengen gefasst machen. Insbesondere vom Bergischen Land bis zum Sauerland und nördlich davon vom Weserbergland bis zum Harz sind laut dem Meteorologen Schauer vorhergesagt. „In dem Bereich werden bis Samstag noch 15 bis 20 Liter pro Quadratmeter erwartet, in Staulagen bis zu 30 Liter pro Quadratmeter.“ Besonders betroffen sein werde der Harz. Lokal könnten dort noch höhere Mengen erreicht werden.
Doch auch Niedersachsen kann noch nicht aufatmen: Im Norden im Raum Bremen und Hamburg erwartet der Meteorologe weniger Niederschläge. „Dort ziehen eher einzelne Schauer durch. Vielleicht gibt es auch kurze Gewitter.“ In Sachsen beschränken sich die Niederschläge laut Herold auf die Region nördlich von Dresden. „Aber das sind nur ganz vereinzelte Schauer.“
Hochwasser-Lage in Deutschland weiter angespannt: DWD macht bedrohliche Regen-Prognose
Ursprungsmeldung vom 29. Dezember: München/Dresden – Noch immer herrscht in zahlreichen Regionen in Deutschland weiter Anspannung, vom DWD angekündigter Regen könnte die Situation vor Ort sogar weiter verschärfen. Einsatzkräfte melden bereits jetzt durchgeweichte Deiche, in Sachsen-Anhalt wurde ein Deich nun sogar kontrolliert geöffnet. Zahlreiche Menschen mussten ihre Häuser bereits verlassen, weitere bereiten sich auf eine anstehende Evakuierung vor. Besonders angespannt bleibt die Lage in Niedersachsen. Dort mussten Einsatzkräfte am Donnerstag bereits erste Tiere aus dem Serengeti-Park evakuieren.
Hochwasser-Lage in Deutschland bleibt angespannt: DWD kündigt neuen Regen an
Für die kommenden Tage kündigt der Deutsche Wetterdienst viel Regen an, vor allem in den ohnehin schon stark betroffenen Hochwassergebieten könnte sich die Situation zuspitzen. So müsse in den Staulagen des Bergischen Landes und des Siegerlandes in Nordrhein-Westfalen sowie des Harzes von Freitagfrüh bis in die Nacht zum Samstag hinein mit Dauerregen gerechnet werden. Dabei könnten bis zu 40 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden fallen.
Auch an der Landesgrenze zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt herrscht weiter Anspannung. Um die Hochwassergefahr dort zu bannen, ist ein Deich des Flusses Helme kontrolliert geöffnet worden. Das Wasser fließe jetzt auf Felder ab, teilte der Landkreis Kyffhäuserkreis in der Nacht zu Freitag mit. Die Öffnung sei notwendig gewesen, weil aus dem überlasteten Stausee Kelbra seit mehreren Tagen gezielt Wasser abgelassen werde und die Helme dadurch viel Wasser führe. Seit zwei Tagen gilt für die Helme die höchste Hochwasser-Alarmstufe 4. Feuerwehrleute haben nach Angaben des Kreises seit Donnerstag rund 6000 Sandsäcke verlegt, um den kleinen Ort Mönchpfiffel-Nikolausrieth zu schützen und die Deiche zu erhöhen.
Niedersachsen weiter schwer betroffen von Hochwasser – Evakuierungen vorbereitet
In Niedersachsen sind Gebiete an den Flüssen Aller, Leine und Weser im südlichen und mittleren Landesteil betroffen. Dort verschärfte sich die Situation bereits am Donnerstag weiter. Nicht mehr überall konnten die Deiche den Wassermassen standhalten. Landesweit sind Tausende Hilfskräfte im Einsatz. An einigen Orten wurden Evakuierungen vorbereitet. In der Gemeinde Langlingen im Landkreis Celle verließen in der Nacht zum Freitag etwa 120 Menschen vorsorglich ihre Häuser und Wohnungen. Am Freitagvormittag will die Landesregierung bei einer Pressekonferenz einen aktuellen Stand zur Hochwasserlage geben.
Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sagte am Donnerstag, ein Hochwasser dieses Ausmaßes habe es zuvor nicht gegeben. „Experten warnen seit langem davor, dass die immer häufigeren Wetterextreme mit dem Klimawandel zusammenhängen“, sagte er. Laut Innenministerium wurde in sechs Landkreisen sowie der Stadt Oldenburg ein sogenanntes außergewöhnliches Ereignis festgestellt. Mit dieser Maßnahme können Landkreise beispielsweise einfacher auf Hilfskräfte zugreifen.
Hochwasserlage macht auch Bremen zu schaffen – Zahlreiche Bewohner haben Häuser verlassen
Auch rund um Bremen gibt es noch keine Entwarnung. Nach Angaben der Behörden vom Donnerstagabend sind entlang der Wümme im Bereich Katrepel zahlreiche Häuser von Wasser umschlossen und ohne Strom. Die meisten Bewohnerinnen und Bewohner hätten dieses Gebiet verlassen. Im Ortsteil Timmersloh stehe das Wasser an den Deichen. Straßen und Felder seien überschwemmt. Den Angaben der Innenbehörde nach mussten bereits mehrmals Maßnahmen zur Deichsicherung erfolgen.
Hochwasser-Lage: Auch in Dresden noch keine Entwarnung
An der Elbe in Dresden wird mit steigenden Pegelständen gerechnet. Am frühen Donnerstagnachmittag wurden 5,92 Meter gemessen. Das war weiterhin knapp unter der Sechs-Meter-Marke, ab der die zweithöchste Alarmstufe 3 gelten würde. Die Landeshochwasserzentrale rechnete damit, dass diese Grenze am Freitagmorgen überschritten wird - allerdings mit maximal 6,01 Meter nur sehr geringfügig. Normal ist in der Elbe in der Landeshauptstadt ein Wasserstand von 2,00 Metern.
Die Hydrologen erwarteten ab Freitag einen Rückgang des Elbe-Hochwassers, wie ein Sprecher des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie sagte. Es werde nur örtlich geringer Regen erwartet, im tschechischen Einzugsgebiet der Elbe bis Freitag weder Niederschläge noch Schneeschmelze.
Flussabwärts in Magdeburg und Schönebeck in Sachsen-Anhalt öffnete der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft am Donnerstag das Pretziener Wehr. Damit wird etwa ein Drittel des Elbe-Wassers an den beiden Städten vorbei durch einen Umflutkanal und über Wiesen und Felder geleitet, ehe es wieder in die Elbe fließt.
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