Entdeckung aus dem Meer

Kurioser Fund an der Ostsee: „Sieht aus wie versteinertes Schnitzelbrötchen“

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Ein Mann entdeckt ein versteinertes Objekt an einem Strand an der Ostsee. Ein Foto auf Facebook sorgt für zahlreiche Reaktionen.

Bremen – Familienfreundliche Strände und eine vergleichsweise kurze Anreise: Die Ostsee ist ein beliebtes Reiseziel in Deutschland. Nicht selten machen Urlauber und Bewohner dabei spannende Entdeckungen. Erst kürzlich staunte eine Frau über einen spektakulären Ostseefund. Was nun ein Mann entdeckte, sorgte nicht zuletzt auch für amüsierte Reaktionen.

Ostseefund sorgt für Staunen: „Sieht aus wie ein versteinertes Schnitzelbrötchen“

Gefunden wurde das mysteriöse Objekt in der Geltinger Bucht im Osten des Kreises Schleswig-Flensburg. Der Finder veröffentlichte von seiner Entdeckung prompt ein Foto bei Facebook. Er platzierte es neben einem Ein-Euro-Stück, um zu zeigen, dass der Ostseefund deutlich größer als dieser war.

Ein Mann macht eine spannende Entdeckung an einem Ostsee-Strand.

„Sieht aus wie ein versteinertes Schnitzelbrötchen“, folgte schnell eine erste Reaktion auf das Bild. Und tatsächlich: Das steinerne Exemplar schien auf den ersten Blick wie ein Brötchen auszusehen, da es von oben fotografiert wurde. „Brötchen, ja das war auch mein erster Gedanke“, räumte eine weitere Nutzerin ein.

Facebook-Nutzer rätseln über Ostseefund: „Da is ja mein Leberkas-Semmel“

„Als Bayer würde ich sagen ‚Jo mei, da is ja mein Leberkas-Semmel. Sogar da siaße Senf is no drauf‘“, scherzte ein anderer. Erst beim genaueren Hinsehen wird klar, dass es keine essbare Köstlichkeit aus der Backstube ist. Vielmehr handele es sich um den Abdruck eines Seeigels, will jemand in den Kommentaren wissen. Genauer gesagt eines „Herzseeigels“, meinte ein anderer.

Die Tiere sind mit einem feinen Stachelpelz bedeckt, leben im Meeresboden und ernähren sich von organischen Partikeln zwischen den Sandkörnern, informierte die Schutzstation Wattenmeer. Oft bekommt man die Lebewesen nicht zu Gesicht. Hin und wieder werden sie jedoch an den Strand gespült. Ob es sich bei dem Fund um ein Fossil handelt, ist nicht bekannt. Als Fossil werden Funde erst deklariert, wenn sie mindestens 10.000 Jahre alt sind. Dass der Fund am Ostsee-Strand nicht ganz so alt sein könnte, macht ihn aber nicht weniger interessant.

Kürzlich entdeckten Forscher in China ein waschechtes Fossil. Der drachenähnliche Fund soll 240 Millionen Jahre alt sein. Dagegen deckte eine Sturmflut eine mysteriöse Steinformation an der Ostsee auf.

Rubriklistenbild: © Screenshot/Facebook

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