„Noch nie dagewesenes Phänomen“ stellt Gefahr für Urlauber an italienischer Küste dar – Einfluss auf Restaurants
VonAndreas Knobloch
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Die atemberaubende Riviera in Ligurien, Italien, wird momentan von einer Tierüberflutung heimgesucht. Touristen sollten wachsam sein.
Genau - Ligurien, ein beliebtes Reiseziel in Italien, zieht jährlich zahlreiche Besucher an. Die malerische Mittelmeerküste, von Sanremo bis La Spezia, ist bekannt für ihre atemberaubenden Strände. Doch nun steht die Region vor einem ernsthaften Problem mit der Tierwelt. Apfelgroße Quallen stellen sowohl für die lokale Wirtschaft als auch für den Tourismus eine Bedrohung dar.
Italien-Urlauber müssen schlucken, wenn sie hören, was Fischer sagt: „Sowas in 40 Jahren noch nie erlebt“
Laut Berichten des italienischen Nachrichtenportals ANSA, hat die Invasion von tonnenweise großen, weißen Quallen erhebliche Auswirkungen auf die Fischerei. Luigi Sartori, ein lokaler Fischer, berichtet: „In den traditionellen Meeresböden hat sich eine Art Schleim entwickelt, der im Sommer fünfzehn Tage anhielt.“ Die hohen Temperaturen von über 30 Grad verschärfen die Situation zusätzlich. Die Fischereibetriebe auf See sind ebenfalls stark betroffen. „In 40 Jahren Fischerei hab ich noch nie eine solche Situation erlebt“, gibt Sartori zu. Aufgrund der Hitze sei es ein „noch nie dagewesenes Phänomen“. Auch für Touristen ist der Anstieg der Quallenpopulation ärgerlich, da eine Berührung mit diesen den Urlaub ruinieren kann.
Quallenplage mit bitteren Folgen für Restaurants und Italien-Urlauber: „Weniger reichhaltig und abwechslungsreich“
Die Fischernetze von Sartori, die bis zu 70 Meter tief ins Meer reichen, sind „voller Quallen und ohne Fische“. Experten, die vom Nachrichtenportal kosmo.at zitiert werden, sehen auch ein Problem für die Touristen an Land. Die Quallen sind nicht nur eine Gefahr für die badenden Gäste, sondern beeinflussen auch die Menüs der Restaurants: „Sie könnten in Zukunft weniger reichhaltig und abwechslungsreich sein, wenn die Situation sich nicht stabilisiert.“
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