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Ein Paar bezahlt in einem Skigebiet einen hohen Preis. Der Grund: Sie haben waren sturzbetrunken auf der Piste unterwegs. Die Carabinieri rückten aus.
Olang – Ein betrunkenes Paar aus Slowenien wurde von den Skifahrer-Carabinieri, der sogenannten örtlichen Pistenrettung, von Olang in Italien mit insgesamt 204 Euro Bußgeld belegt, wie italienische Medien berichten. Der Grund: Das Pärchen war dermaßen betrunken, dass sie von den Pistenrettern des Weißen Kreuzes ins Tal gebracht werden, was weitere Kosten verursachte.
Trotz regelmäßiger Alkoholkontrollen auf den Skipisten ignorierten der 46-jährige Mann und die 35-jährige Frau demnach die Risiken und feierten ausgelassen gleich in verschiedenen Hütten und Lokalen des Skigebiets.
Italien: Es dürfte der teuerste Skiurlaub ihres Lebens werden
Ihr exzessiver Alkoholkonsum führte dazu, dass sie nicht mehr auf den Beinen bleiben konnten und schließlich den Rettungsdienst des Weißen Kreuzes in Anspruch nehmen mussten. Neben der Verwaltungsstrafe von je 102 Euro müssen sie auch die Kosten des Rettungseinsatzes tragen, heißt es in italienischen Berichten weiter. Dabei ist der geliebte Skiurlaub mittlerweile ohnehin schon deutlich teurer geworden.
Es ist allgemein bekannt, dass auf den Skipisten ähnliche Regeln wie im Straßenverkehr gelten. Daher ist übermäßiger Alkoholkonsum unangemessen und wird strikt untersagt. Dieser führt zudem jedes Jahr zu zahlreichen Rettungseinsätzen aufgrund von Verletzungen beim Skisport. Vor allem die altbekannte „letzte Abfahrt“ wird vielen Wintersportlern zum Verhängnis, da es am Nachmittag auf dem Weg Richtung Tal vermehrt zu Stürzen und Verletzungen kommt.
Die jährliche Statistik der Auswertungsstelle für Skiunfälle (ASU) zeigt einen Anstieg der verletzten Skifahrer in der Saison 2022/2023 auf etwa 42.000 bis 44.000. Dies ist laut Analyse durch eine Zunahme der Skifahrer nach den Lockerungen der Corona-Maßnahmen bedingt. (ls)
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