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Auch das norditalienische Südtirol erlebt zum Wochenende einen ordentlichen Wetterumschwung. Die Temperaturen stürzen, die Sonne weicht Gewittern.
Bozen – Auch Trentino-Südtirol in Italien hat in den vergangenen Tagen und Wochen teils heftigste hochsommerliche Temperaturen erlebt. Doch wie in Deutschland, ist zum Wochenende hin und Anfang nächster Woche Schluss damit. Sonne weicht Gewittern, die Temperaturen fallen.
Südtirol: Deutlicher Wetterumschwung am Wochenende im Norden Italiens
Konkret: Laut dem Südtiroler Landesmeteorologen Dieter Peterlin hat die Hitze ihren Höhepunkt hinter sich, ein kompletter Wetterumschwung zeichnet sich in der nördlichsten der 20 italienischen Regionen ab.
„Die höchste Temperatur Südtirols gab es gestern (Donnerstag, 24. August, Anm. d. Red.) in Laimburg im Unterland mit 36,6 Grad. Der Höhepunkt der Hitzewelle ist jetzt überschritten, nach den drei Tagen mit rund 37 Grad beginnen die Temperaturen ab Freitag langsam, aber sicher zu sinken“, erklärte Peterlin laut des Nachrichtenportals Südtirol News und sagte eine „deutliche Abkühlung zum Montag hin“ vorher.
Während laut wetter.com zum Beispiel in der Landeshauptstadt Bozen mit ihren rund 110.000 Einwohnern am Samstag noch bis zu 33 Grad erreicht werden, wird am Sonntag (27. August) laut Peterlin die warme Luft in der italienischen Alpenregion von einer Kaltfront abgelöst. Am Sonntagnachmittag werden sich wiederholende Regenschauer und Gewitter erwartet, die Temperaturen kühlen stetig ab.
Wetter in Südtirol: Prognose sagt Wetterwende mit Gewittern voraus
Am Montag werde es trüb und regnerisch, zeitweise werde auch stärkerer Regen erwartet. Die Temperaturen kommen laut Prognose der Landesmeterorologen nicht über 14 bis 22 Grad hinaus. Im Hochgebirge wird demnach sogar Schnee erwartet. Immerhin: Die spätsommerlichen Temperaturen und das Wetter sollen sich laut wetter.com bereits ab Dienstag (29. August) stabilisieren. Denn: Dann soll es vorerst mit Höchstwerten von 23 bis 24 Grad angenehm warm bleiben, Sonne und Wolken sollen sich abwechseln.
Der Höhepunkt der Hitzewelle ist jetzt überschritten, nach den drei Tagen mit rund 37 Grad beginnen die Temperaturen ab Freitag langsam, aber sicher zu sinken.
Für eine Region, die für Wander- und Bergtourismus bekannt ist, nicht die schlechtesten Bedingungen. Durch Unwetter, zum Beispiel im Dorf Sulden, hatte Südtirol in diesem Sommer ebenso Aufmerksamkeit geweckt, wie durch extrem steigende Hotel- und Apartment-Preise in der italienischen Region. Zuletzt hatte eine regelrechte Hitzewelle die Mitte und den Norden Italiens erfasst, während es im Süden zwischen Neapel, Apulien und Sizilien zu dieser Jahreszeit gewohnt sehr heiß war.
Wetter in Italien: Hochdruckgebiet „Nero“ sorgte zwischen Südtirol und Toskana für Hitze
Durch das Hochdruckgebiet „Nero“ wurden dem italienischen Wetterdienst ilmeteo.it zufolge in Rom (Region Latium) Höchsttemperaturen von bis zu 38 Grad erreicht, in Florenz (Toskana) und Bologna (Emilia-Romagna) stiegen die Temperaturen zeitweise auf 37 bis 38 Grad. Auch in Südtirol war es über Tage extrem heiß. Jetzt kühlt es rund um die weltberühmte Brennerautobahn (Italienisch: Brennero) etwas ab. (pm)
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