Über 200.000 Menschen erwartet

Trump bei Papst-Beerdigung: Panzerfäuste und Scharfschützen – Stadt trifft harte Maßnahmen

  • schließen

Papst Franziskus ist tot, Tausende trauern im Petersdom. Die Sicherheitsmaßnahmen zur Beerdigung sind enorm – auch dank Donald Trump.

Rom – Millionen Menschen trauern um Papst Franziskus. Mehr als 200.000 werden zur Beerdigung am Samstag (26. April) in Rom erwartet. Ein umfassender Sicherheitsplan soll bei seinem Begräbnis mögliche Zwischenfälle verhindern.

Donald Trump kündigt Teilnahme an Beerdigung von Papst Franziskus an

Papst Franziskus starb am Ostermontag an den Folgen eines Schlaganfalls. Seit Mittwoch liegt er im Petersdom aufgebahrt, und viele tausend Gläubige verabschieden sich vom Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Eine Gruppe von Kardinälen entschied am Dienstagmorgen, dass Franziskus am Samstag, fünf Tage nach seinem Tod, beigesetzt wird. Die Trauerfeier beginnt um 10 Uhr auf dem Petersplatz, gefolgt von der Bestattung in der Basilika Santa Maria Maggiore.

Zahlreiche hochrangige Politikerinnen und Politiker aus aller Welt werden zur Trauerfeier und Beisetzung von Papst Franziskus erwartet. Einer von ihnen ist US-Präsident Donald Trump, der seine Reise kurz nach dem Tod von Franziskus angekündigt hatte. Dies ist seine erste Auslandsreise in der neuen Amtszeit. Er wird von seiner Ehefrau Melania begleitet, wie er via Truth Social mitteilte. Trump zieht die Reise nach Italien seinem geplanten Besuch in Saudi-Arabien vor.

Donald Trump und seine Frau Melania werden zur Beerdigung von Papst Franziskus reisen. Massive Sicherheitsvorkehrungen werden getroffen.

Massive Sicherheitsvorkehrungen zur Anreise von Politikern

Romatoday.it berichtete unter anderem über die Sicherheitsmaßnahmen aufgrund der Anwesenheit zahlreicher Staatsoberhäupter. Die geplante Ankunft von Donald Trump sorgt bereits am Abend des 24. April für umfangreiche Parkbeschränkungen und Straßensperren. Offenbar kommen auch Panzerfäuste gegen Drohnen zum Einsatz. Auf den umliegenden Gebäuden werden Scharfschützen positioniert. Bürgermeister Gualtieri äußerte: „Es wird eine große Herausforderung.“

Papst Franziskus‘ letzter öffentlicher Auftritt – die Bilder vom Ostersegen auf dem Petersdom

Papst Franziskus erscheint in der zentralen Loge des Petersdoms, um den Segen Urbi et Orbi zu erteilen. Einen Tag später verstarb Franziskus.
Papst Franziskus erscheint in der zentralen Loge des Petersdoms, um den Segen Urbi et Orbi zu erteilen. Einen Tag später verstarb Franziskus.  © picture alliance/dpa/AP | Gregorio Borgia
Papst Franziskus trinkt mit einem Strohhalm aus einer Flasche Wasser. Nach seinem wochenlangen Krankenhausaufenthalt fehlte dem 88-Jährigen für vieles die Kraft.
Papst Franziskus trinkt mit einem Strohhalm aus einer Flasche Wasser. Nach seinem wochenlangen Krankenhausaufenthalt fehlte dem 88-Jährigen für vieles die Kraft. © picture alliance/dpa/AP | Gregorio Borgia
Nach wochenlangem Krankenhausaufenthalt wirkte Papst Franziskus geschwächt. Zuletzt hatte er immer wieder Termine absagen müssen.
Nach wochenlangem Krankenhausaufenthalt wirkte Papst Franziskus geschwächt. Zuletzt hatte er immer wieder Termine absagen müssen. © picture alliance/dpa/AP | Gregorio Borgia
Papst Franziskus bei der Ostermesse auf dem Petersplatz. Zuletzt hatte der 88-Jährige mehrere Wochen im Krankenhaus verbracht.
Papst Franziskus bei der Ostermesse auf dem Petersplatz. Zuletzt hatte der 88-Jährige mehrere Wochen im Krankenhaus verbracht. © picture alliance/dpa/AP | Gregorio Borgia
Papst Franziskus spricht den Segen Urbi et Orbi am Ostersonntag.
Papst Franziskus erteilt am Ostersonntag den Segen Urbi et Orbi auf der Loggia des Petersdoms. © picture alliance/dpa/AP | Gregorio Borgia
Papst Franziskus erteilt den Segen Urbi et Orbi (lateinisch für „der Stadt und der Welt“) in der zentralen Loge des Petersdoms zum Abschluss der von Kardinal Comastri geleiteten Ostermesse auf dem Petersplatz im Vatikan.
Papst Franziskus erteilt den Segen Urbi et Orbi (lateinisch für „der Stadt und der Welt“) in der zentralen Loge des Petersdoms zum Abschluss der von Kardinal Comastri geleiteten Ostermesse auf dem Petersplatz im Vatikan. © picture alliance/dpa/AP | Andrew Medichini
Papst Franziskus erteilt den Segen Urbi et Orbi. Es sollte der letzte öffentliche Auftritt für den 88-Jährigen werden.
Papst Franziskus erteilt den Segen Urbi et Orbi. Es sollte der letzte öffentliche Auftritt für den 88-Jährigen werden. © picture alliance/dpa/AP | Andrew Medichini
Papst Franziskus von der zentralen Loge des Petersdoms am Ende der Ostermesse. Der 88-Jährige hatte aufgrund seines Gesundheitszustands zuletzt viele Termine absagen müssen.
Papst Franziskus von der zentralen Loge des Petersdoms am Ende der Ostermesse. Der 88-Jährige hatte aufgrund seines Gesundheitszustands zuletzt viele Termine absagen müssen. © picture alliance/dpa/AP | Gregorio Borgia
Papst Franziskus empfängt US-Vizepräsident JD Vance, bevor er den Segen Urbi et Orbi (lateinisch für „für die Stadt und die Welt“) am Ende der Ostermesse unter dem Vorsitz von Kardinal Comastri auf dem Petersplatz im Vatikan erteilt.
Papst Franziskus empfängt US-Vizepräsident JD Vance, bevor er den Segen Urbi et Orbi (lateinisch für „für die Stadt und die Welt“) am Ende der Ostermesse unter dem Vorsitz von Kardinal Comastri auf dem Petersplatz im Vatikan erteilt. © picture alliance/dpa/Vatican Media | Vatican Media
Papst Franziskus empfängt US-Vizepräsident JD Vance (l), bevor er den Segen Urbi et Orbi (lateinisch für „für die Stadt und die Welt“) am Ende der Ostermesse unter dem Vorsitz von Kardinal Comastri auf dem Petersplatz im Vatikan erteilt; in der Mitte der Leiter des päpstlichen Hauses, Bischof Leonardo Sapienza.
Papst Franziskus empfängt US-Vizepräsident JD Vance (l), bevor er den Segen Urbi et Orbi (lateinisch für „die Stadt und die Welt“) am Ende der Ostermesse unter dem Vorsitz von Kardinal Comastri auf dem Petersplatz im Vatikan erteilt. In der Mitte steht der Leiter des päpstlichen Hauses, Bischof Leonardo Sapienza. © picture alliance/dpa/Vatican Media | Vatican Media
Papst Franziskus fährt in seinem Papamobil an der Menschenmenge auf dem Petersplatz vorbei, nachdem er am Ende der von Kardinal Comastri geleiteten Ostermesse auf dem Petersplatz den Segen Urbi et Orbi (lateinisch für „der Stadt und der Welt“) erteilt hat.
Papst Franziskus fährt in seinem Papamobil an der Menschenmenge auf dem Petersplatz vorbei, nachdem er am Ende der von Kardinal Comastri geleiteten Ostermesse auf dem Petersplatz den Segen Urbi et Orbi erteilt hat. © picture alliance/dpa/AP | Andrew Medichini
Papst Franziskus fährt in seinem Papamobil über den Petersplatz, nachdem er am Ende der von Kardinal Comastri geleiteten Ostermesse auf dem Petersplatz im Vatikan den Segen Urbi et Orbi (lateinisch für „der Stadt und der Welt“) erteilt hat.
Papst Franziskus zeigte sich hier volksnah. © picture alliance/dpa/AP | Andrew Medichini
Papst Franziskus fährt im Papamobil am Petersdom vorbei. Nur einen Tag später verstirbt der 88-Jährige.
Nur einen Tag nach seinem öffentlichen Auftritt am Ostersonntag verstirbt der 88-Jährige. Es ist Ostermontag, der 21. April 2025. © picture alliance/dpa/AP | Andrew Medichini
Papst Franziskus ist tot – erste Bilder im Sarg
Papst Franziskus starb am Ostermontag (21. April) an den Folgen eines Schlaganfalls, wie der Vatikan mitteilte. © Vatikan/AFP
Papst Franziskus ist tot
Einen Tag nach dem Ableben von Papst Franziskus hat der Vatikan erste Bilder des verstorbenen Kirchenoberhaupts veröffentlicht. © Juni Kriswanto/Vatikan/AFP
Papst Franziskus ist tot – erste Bilder im Sarg
Der Leichnam liegt in einem offenen Sarg, flankiert von Mitgliedern der Schweizergarde. © Vatikan/AFP
Papst Franziskus ist tot – erste Bilder im Sarg
Papst Franziskus trägt ein purpurfarbenes Messgewand. Auf seinen gefalteten Händen ruht ein Rosenkranz, sein Haupt ziert eine weiße Mitra. © Vatikan/AFP
Papst Franziskus ist tot – erste Bilder im Sarg
Die Aufnahmen zeigen den 88-jährigen Pontifex, der in der Kapelle seiner Residenz Santa Marta aufgebahrt ist. © Vatikan/AFP

In der Nacht vom 24. auf den 25. April sollen zahlreiche Straßensperren im Viertel Parioli errichtet werden, wo sich die Residenz des amerikanischen Botschafters befindet. Dort werden auch Donald Trump und seine Frau Melania übernachten. Insgesamt sollen im Zusammenhang mit der Beerdigung tausende Einsatzkräfte aktiv sein. „Alles wird auf höchster Ebene überwacht“, wird berichtet. Insgesamt werden 170 Delegationen und hunderttausende Menschen zur Beerdigung von Papst Franziskus erwartet. (rd/dpa)

Rubriklistenbild: © Montage: dpa/AP/Alex Brandon/Maria Laura Antonelli/Avalon/Imago

Kommentare