VonRomina Kunzeschließen
Erst am Donnerstag bebte mehrfach die Erde im Dreiländereck. Am Freitag folgt der nächste Erdstoß nahe der bayerischen Grenze und schockte die Menschen in Tirol.
Waidring – Diesmal war es sogar noch stärker: Nachdem bereits am Vortag im Dreiländereck die Erde mehrfach gebebt hatte, kam es in der Nacht zum Freitag (19. Januar) erneut zu einem Erdstoß in Österreich. Wie der Österreichischer Rundfunk (ORF) mitteilte, sei das Erdbeben bei einer gemessenen Stärke von 3,4 im Epizentrum deutlich zu spüren gewesen.
Unweit der Grenze zu Bayern: Erneutes Erbeben in Österreich lässt Menschen aus Schlaf hochschrecken
Die Nacht für einige Bewohner in Tirol dürfte kurz gewesen sein: Gegen 3.30 Uhr schüttelte ein Erdbeben erneut die Region durch; das Epizentrum lag laut Österreichische Erdbebendienst (Geosphere Austria) in Waidring – und damit unweit der bayerischen Grenze. Ein heftiges „Donnern und Grollen des Untergrundes“ hat etliche Menschen in Kitzbühel aus dem Schlaf gerissen, wie der ORF Betroffene zitiert.
Weiteres Erdbeben in Tirol, mit Magnitude 3.4 nochmal ein wenig stärker als am Vortag. Erneut lag das Epizentrum bei Sankt Johann nördlich von Kitzbühel. Auch im Süden von Bayern wurde das Beben noch verspürt. https://t.co/1HVx1wXlFh pic.twitter.com/W6AjbAjZu1
— Erdbebennews (@Erdbebennews) January 19, 2024
Ab einer Stärke von 3 bis 4 kann es nach Einschätzung von Experten zu leichten Schäden kommen. Gefährlich für Menschen werden Erdbeben in der Regel ab einer Stärke von 5. Insgesamt misst die Skala bis 10, die höchste Stufe wurde allerdings bislang noch nicht gemessen. Schäden aus vergangener Nacht sind bislang noch nicht bekannt.
Zum wiederholten Male bebte damit in Österreich die Erde. Alleine im Januar wurden etliche Vorfälle gemeldet. Am Donnerstag (18. Januar) waren es zwei Erdbeben, in der Stärke von 2,2 und 3,3. Die Vorfälle reihen sich damit europaweit ein: In Island versetzten unzählige Erdstöße die Behörden in den vergangenen Wochen immer wieder in Alarmbereitschaft. (rku)
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