An Bayern-Grenze

Nächstes Erdbeben nahe Bayern erschüttert Österreich – Anwohner berichten von „Donnern des Untergrundes“

  • schließen

Erst am Donnerstag bebte mehrfach die Erde im Dreiländereck. Am Freitag folgt der nächste Erdstoß nahe der bayerischen Grenze und schockte die Menschen in Tirol.

Waidring – Diesmal war es sogar noch stärker: Nachdem bereits am Vortag im Dreiländereck die Erde mehrfach gebebt hatte, kam es in der Nacht zum Freitag (19. Januar) erneut zu einem Erdstoß in Österreich. Wie der Österreichischer Rundfunk (ORF) mitteilte, sei das Erdbeben bei einer gemessenen Stärke von 3,4 im Epizentrum deutlich zu spüren gewesen.

Das dritte Erdbeben in zwei Tagen: Erneut wackelt die Erde in Tirol. Diesmal in der Region Kitzbühel. (Symbolfoto)

Unweit der Grenze zu Bayern: Erneutes Erbeben in Österreich lässt Menschen aus Schlaf hochschrecken

Die Nacht für einige Bewohner in Tirol dürfte kurz gewesen sein: Gegen 3.30 Uhr schüttelte ein Erdbeben erneut die Region durch; das Epizentrum lag laut Österreichische Erdbebendienst (Geosphere Austria) in Waidring – und damit unweit der bayerischen Grenze. Ein heftiges „Donnern und Grollen des Untergrundes“ hat etliche Menschen in Kitzbühel aus dem Schlaf gerissen, wie der ORF Betroffene zitiert.

Ab einer Stärke von 3 bis 4 kann es nach Einschätzung von Experten zu leichten Schäden kommen. Gefährlich für Menschen werden Erdbeben in der Regel ab einer Stärke von 5. Insgesamt misst die Skala bis 10, die höchste Stufe wurde allerdings bislang noch nicht gemessen. Schäden aus vergangener Nacht sind bislang noch nicht bekannt.

Zum wiederholten Male bebte damit in Österreich die Erde. Alleine im Januar wurden etliche Vorfälle gemeldet. Am Donnerstag (18. Januar) waren es zwei Erdbeben, in der Stärke von 2,2 und 3,3. Die Vorfälle reihen sich damit europaweit ein: In Island versetzten unzählige Erdstöße die Behörden in den vergangenen Wochen immer wieder in Alarmbereitschaft. (rku)

Rubriklistenbild: © Imago

Kommentare