Erdbeben der Stärke 2,0

„Wie eine Bombe“: Erde nahe bekanntem Kroatien-Urlaubsort bebt

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Kroatien erlebte ein Erdbeben. Das Epizentrum befand sich nahe der Stadt Rijeka, doch die Erschütterungen waren weit darüber hinaus zu spüren.

Rijeka – In Italien bebt in den letzten Tagen in der Region der Phlegräischen Felder immer wieder die Erde. Erst heute am frühen Nachmittag gab es ein weiteres Beben der Stärke 3,9. Aber nicht nur nahe des Supervulkans war es am Samstag (15. März) ungemütlich. Auch Teile Kroatiens wurden heute kräftig durchgeschüttelt.

Ein Erdbeben erschütterte die Region nahe der Stadt Rijeka in Kroatien. (Archivbild)

2,1 auf der Richterskala: Leichtes Erdbeben in Kroatien

Gegen Mittag wurde eine Erschütterung der Stärke 2,0 gemessen. Das Epizentrum lag 11 Kilometer nördlich von Rijeka, wie EMSC berichtete. Der Ort liegt nur unweit der Touristenziele Krk und Pula. Auch im Zentrum der Stadt waren die Erschütterungen deutlich zu spüren. Es sei „wie eine Bombe“ gewesen, zitiert das Nachrichtenportal dnevnik.hr einen Zeugen.

Das Erdbeben ereignete sich laut Informationen des seismologischen Dienstes der Republik Kroatien um 13.17 Uhr und sei nur „sehr schwach“ gewesen. Es habe eine Magnitude von 2.1 auf der Richterskala erreicht und „die Intensität im Epizentrum wurde auf Stufe II-III der EMS-Skala (kaum bemerkbar bis schwach, Anm. d. Red.) geschätzt“, hieß es weiter. Berichte über Schäden an Gebäuden, Tote oder Verletzte gibt es bislang nicht.

EMS-Skala

Die Europäische Makroseismische Skala (EMS) ist die Grundlage für die Abschätzung der seismischen Intensität von Erdbeben in europäischen Ländern. Sie wird jedoch auch auf anderen Kontinenten verwendet. Die Skala reicht von I (nicht fühlbar) bis XII (vollständig verwüstend).

Quelle: Bundesverband Geothermie

Mitte 2025 hatte es schon einmal Erdbeben in Kroatien und Italien gegeben. Auch in Deutschland bebt gelegentlich die Erde. Seismische Events sind in der Bundesrepublik jedoch eher die Ausnahme. (sp)

Rubriklistenbild: © Nel Pavletic/PIXSELL/IMAGO

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