Von Julian Baumann
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Nachdem die Metzgerei Kübler ihre Pforten schließen musste, folgt nun ein weiteres Traditionsunternehmen im Südwesten. Die noch vorhandenen 230 Mitarbeiter erhalten ihre Kündigung.
Germersheim – Die deutsche Wirtschaft hat derzeit schon massiv zu kämpfen und verliert zudem immer mehr Traditionsunternehmen, die die Insolvenz nicht überstehen. Nach der Familienmetzgerei Kübler aus Waiblingen (Baden-Württemberg), für die es laut dem Insolvenzverwalter keine Sanierungsmöglichkeit gibt , trifft es nun den bekannten Möbelhersteller Nolte Möbel in Germersheim (Rheinland-Pfalz ). Der 1955 gegründete Hersteller von Schlafzimmer- und Schranksystemen hatte bereits im Jahr 2023 einen Antrag auf ein vorläufiges Insolvenzverfahren gestellt.
Das sind 14 der größten Unternehmen aus Rheinland-Pfalz Hornbach, BASF, BioNTech: Wer glaubt, dass Rheinland-Pfalz nur mit Weinbau Umsätze generiert, den werden diese Riesenunternehmen aus der „deutschen Toskana“ umhauen. Hätten Sie das gewusst? © IMAGO/imagebroker/Ulrich Roth/photo2000 BASF SE: Der Chemieriese aus Ludwigshafen am Rhein ist wohl allen ein Begriff. Die Badische Alinin- & Sodafabrik (kurz: BASF) hat seit ihrem Gründungsjahr 1865 aber ihren Hauptsitz nicht mehr in Baden, sondern auf der anderen Seite vom Rhein. © IMAGO/Ulrich Roth Auf einer Fläche von über 10 Quadratkilometern stellt der Chemieriese in seinem Stammwerk in Ludwigshafen eine immense Bandbreite an Produkten von Chemikalien, über Kunststoffe bis hin zu Pflanzenschutzmitteln her. 2024 setzte die BASF SE über 60 Milliarden Euro um. © IMAGO/Daniel Kubirski Für Nostalgiker – In den 70er- und 80er-Jahren war die BASF SE marktführend in der Produktion von Audio- sowie Videokassetten und betrieb sogar eine eigene Musikproduktion. © IMAGO/Vlad K213 Boehringer Ingelheim GmbH: Was Sie hier sehen, ist der Sitz des größten Pharmaunternehmens in Deutschland. Auch wenn Ihnen das Unternehmen vielleicht kein Begriff ist, haben Sie bestimmt bereits eins seiner Produkte in der Apotheke erworben. Boehringer Ingelheim GmbH: Was Sie hier sehen, ist der Sitz des größten Pharmaunternehmens in Deutschland. Auch wenn Ihnen das Unternehmen vielleicht kein Begriff ist, haben Sie bestimmt bereits eines seiner Produkte in der Apotheke erworben. © IMAGO/stock&people Boehringer Ingelheim GmbH: Ein riesiges Banner des Verkaufsschlagers Thomapyrin prangt neben der Hauptverwaltung in Ingelheim. Seit 1885 stellt der Pharmariese marktführende Produkte her und erzielt Jahresumsätze von mehr als 25 Milliarden Euro. Ein riesiges Banner des Verkaufsschlagers Thomapyrin prangt neben der Hauptverwaltung in Ingelheim. Seit 1885 stellt der Pharmariese marktführende Produkte her und erzielt Jahresumsätze von mehr als 25 Milliarden Euro. © IMAGO/stock&people Logo auf einem Gebäude am Firmensitz des Pharmakonzerns Boehringer Ingelheim in Ingelheim am Rhein, Rheinland-Pfalz. Ein nicht ganz so glorreicher Abschnitt der Unternehmensgeschichte – Der Spiegel berichtete 1991 über die Lieferung von 720 Tonnen einer Chemikalie nach Neuseeland, aus der angeblich das Herbizids „Agent Orange“ hergestellt wurde. Das Herbizid richtete im Vietnamkrieg verheerende Schäden an. Das Pharmaunternehmen weist diese Anschuldigungen bis heute von sich. Ein nicht ganz so glorreicher Abschnitt der Unternehmensgeschichte – Der Spiegel berichtete 1991 über die Lieferung von 720 Tonnen einer Chemikalie nach Neuseeland, aus der angeblich das Herbizid „Agent Orange“ hergestellt wurde. Es richtete im Vietnamkrieg verheerende Schäden an. Das Pharmaunternehmen weist diese Anschuldigungen bis heute von sich. © IMAGO/imagebroker Hornbach Baumarkt AG: Der Baumarktriese mit Sitz in Bornheim wurde 1877 vom Schieferdeckermeister Michael Hornbach im benachbarten Landau in der Pfalz gegründet. Heute ist das Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehreren Milliarden Euro in über 130 Fillialen europaweit vertreten – so auch der Markt auf dem Foto im Allgäuer Kempten. Hornbach Baumarkt AG: Der Baumarktriese mit Sitz in Bornheim wurde 1877 vom Schieferdeckermeister Michael Hornbach im benachbarten Landau in der Pfalz gegründet. Heute ist das Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehreren Milliarden Euro in über 130 Filialen europaweit vertreten – so auch der Markt auf dem Foto im Allgäuer Kempten. © IMAGO/Manfred Bail Schott AG: Nach der sowjetischen Besatzung 1945 zog der Spezialglashersteller aus Jena in seinen heutigen Hauptsitz in Mainz. Das Glas auf Ihrem Cerankochfeld stammt vielleicht von der Schott AG, die mit ihren Produkten im Geschäftsjahr 23/24 knapp 3 Milliarden Euro umsetzte. Schott AG: Nach der sowjetischen Besatzung 1945 zog der Spezialglashersteller aus Jena in seinen heutigen Hauptsitz in Mainz. Das Glas auf Ihrem Cerankochfeld stammt vielleicht von der Schott AG, die mit ihren Produkten im Geschäftsjahr 2023/24 knapp 3 Milliarden Euro umsetzte. © IMAGO/Schoening Schott AG: Auch die Medizin- und Pharmaindustrie ist ein großer Abnehmer der Glasprodukte des Technologiekonzerns. Darunter ein Produzent für Impfstoffe, der auch einen Platz in unserem Ranking ergattern konnte. Wissen Sie, um welches Unternehmen es sich hierbei handelt? Auch die Medizin- und Pharmaindustrie ist ein großer Abnehmer der Glasprodukte des Technologiekonzerns. Darunter ein Produzent für Impfstoffe, der auch einen Platz in unserem Ranking ergattern konnte. Wissen Sie, um welches Unternehmen es sich hierbei handelt? © IMAGO/Joerg Boethling Fertigungshalle mit Prüffeld der KSB SE in Frankenthal: Kurze Quizfrage: Zu welchem milliardenschweren Unternehmen aus Rheinland-Pfalz gehört diese sterile Fassade? Kleiner Tipp – das Unternehmen sitzt in Frankenthal. Kurze Quizfrage: Zu welchem milliardenschweren Unternehmen aus Rheinland-Pfalz gehört diese sterile Fassade? Kleiner Tipp – das Unternehmen sitzt in Frankenthal. © Wikipedia/KSB Aktiengesellschaft Firmensitz von KSB: Das Unternehmen für Industriepumpen aller Art wurde 1871 in Frankenthal gegründet und stellte unter anderem die Turbopumpen für die V2-Rakete im Zweiten Weltkrieg her. KSB SE: Das Unternehmen für Industriepumpen aller Art wurde 1871 in Frankenthal gegründet und stellte im Zweiten Weltkrieg unter anderem die Turbopumpen für die V2-Rakete her. © IMAGO/Andreas Arnold KSB SE: Heute erwirtschaftet der Konzern weltweit knapp 3 Milliarden Euro im Jahr bei 16.000 beschäftigten Mitarbeitern. Auch die Entwicklung und Ausbildung in Ländern wie Uganda und Saudi-Arabien spielt für den Pumpenkonzern eine entscheidende Rolle. Heute erwirtschaftet der Konzern weltweit knapp 3 Milliarden Euro im Jahr bei 16.000 beschäftigten Mitarbeitern. Auch die Entwicklung und Ausbildung in Ländern wie Uganda und Saudi-Arabien spielt für den Pumpenkonzern eine entscheidende Rolle. © IMAGO/Photothek/dpa/Michael Kappeler United Internet AG: Was haben 1&1, GMX und WEB.de gemeinsam? Alle sind Tochterunternehmen der rheinland-pfälzischen United Internet AG mit Sitz in Montabaur. United Internet AG: Was haben 1&1, GMX und WEB.de gemeinsam? Alle sind Tochterunternehmen der rheinland-pfälzischen United Internet AG mit Sitz in Montabaur. © IMAGO/Nico Krauss United Internet AG: Das 1&1-Logo prangt vor dem Hauptsitz in Rheinland-Pfalz. Das 1&1-Logo prangt vor dem Hauptsitz in Rheinland-Pfalz. Mit 16 Tochterunternehmen und mehr als 10.000 Mitarbeitern erwirtschaftete die United Internet AG über 6 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2023. © IMAGO/stock&people Wirtgen GmbH: Die Wirtgen GmbH ist eine Zweignierderlassung von John Deere mit Stammsitz in Windhagen. Die massiven Maschinen der Wirtgen GmbH werden vor allem im Straßenbau eingesetzt. Wirtgen GmbH: Die Wirtgen GmbH ist eine Zweignierderlassung von John Deere mit Stammsitz in Windhagen. Die massiven Maschinen werden vor allem im Straßenbau eingesetzt. © Wikipedia/Natalia Brandt Wirtgen GmbH: Die circa 2000 Mitarbeiter erwirtschaften unter Leitung von Cyrus Barimani auf dem Gelände in Windhagen jährlich knapp eine Milliarde Euro. Die circa 2000 Mitarbeiter erwirtschaften unter Leitung von Cyrus Barimani auf dem Gelände in Windhagen jährlich knapp eine Milliarde Euro. © Wikipedia/Wolkenkratzer Ihnen sind diese seltsamen Riesencontainer aus Plastik bestimmt bereits begegnet. Der Fachbegriff dafür ist „Intermediate Bulk Container“ (kurz IBC). Wussten Sie, dass der Weltmarktführer für die Herstellung dieser Container in Rheinland-Pfalz sitzt? Wenn ja, wie heißt das Unternehmen? Ihnen sind diese seltsamen Riesencontainer aus Plastik bestimmt bereits begegnet. Der Fachbegriff dafür ist „Intermediate Bulk Container“ (kurz IBC). Wussten Sie, dass der Weltmarktführer für die Herstellung dieser Container in Rheinland-Pfalz sitzt? Wenn ja, wie heißt das Unternehmen? © schuetz.net Schütz-Werke GmbH & Co. KG: Der Hersteller für Metall- und Plastikcontainer wurde 1958 vom Namensgeber Udo Schütz gegründet und sitzt in Selters. Die riesige Produktionshalle verfügt sogar über eine eigene Zufahrt für Güterzüge. Über 6000 Mitarbeiter erwirtschaften hier jährlich Umsätze von bis zu 3 Millionen Euro. Schütz-Werke GmbH & Co. KG: Der Hersteller für Metall- und Plastikcontainer wurde 1958 vom Namensgeber Udo Schütz gegründet und sitzt in Selters. Die riesige Produktionshalle verfügt sogar über eine eigene Zufahrt für Güterzüge. Mehr als 6000 Mitarbeiter erwirtschaften hier jährlich Umsätze von bis zu 3 Millionen Euro. © schuetz.net BioNTech SE: Das Biotechnologieunternehmen sitzt „an der Goldgrube“ in Mainz und ist spätestens seit der Entwicklung von mRNA-Impsftoffen gegen Covid 19 in aller Munde. Ihre Mainzer Nachbarn der Schott AG sollen dazu das Glas für die Ampullen gestellt haben. Mit mehr als 6000 Mitarbeitern erzielte das Unternehmen im vergangenen Jahr Umsätze von knapp drei Milliarden Euro. BioNTech SE: Das Biotechnologieunternehmen sitzt „an der Goldgrube“ in Mainz und ist spätestens seit der Entwicklung von mRNA-Impsftoffen gegen SARS-CoV-2 in aller Munde. Ihre Mainzer Nachbarn der Schott AG sollen dazu das Glas für die Ampullen gestellt haben. Mit mehr als 6000 Mitarbeitern erzielte das Unternehmen im vergangenen Jahr Umsätze von knapp drei Milliarden Euro. © IMAGO/dts Nachrichtenagentur CGM: Die CompuGroup Medical SE & Co. KGaA ist wohl nur den Medizinern unter den Lesern ein Begriff. Das Unternehmen aus Koblenz ist spezialisiert auf Software im Gesundheitswesen und erzielt Umsätze von knapp über eine Milliarde Euro bei einer Mitarbeiterzahl von etwas über 9000 Beschäftigten. CGM: Die CompuGroup Medical SE & Co. KGaA ist wohl nur den Medizinern unter den Lesern ein Begriff. Das Unternehmen aus Koblenz ist spezialisiert auf Software im Gesundheitswesen und erzielt Umsätze von knapp über eine Milliarde Euro bei einer Mitarbeiterzahl von etwas über 9000. © cgm.com CGM: Wie Software für das Gesundheitswesen wohl aussieht? 2005 gelang dem Unternehmen mit der elektronischen Patientenakte Vita-X ein Durchbruch in der Digitalisierung des Gesundheitswesens. Heute entwickelt man mithilfe von Künstlicher Intelligenz Chatbots für Arztpraxen. Wie Software für das Gesundheitswesen wohl aussieht? 2005 gelang dem Unternehmen mit der elektronischen Patientenkarte Vita-X ein Durchbruch in der Digitalisierung des Gesundheitswesens. Heute entwickelt man mithilfe von Künstlicher Intelligenz Chatbots für Arztpraxen. © Thomas Frey/dpa/cgm.com Debeka Versicherungsgruppe: Der Versicherungsverein mit Stammsitz in Koblenz wurde 1905 als „Krankenunterstützungskasse für die Gemeindebeamten der Rheinprovinz“ gegründet und beschäftigt heute über 15.000 Mitarbeiter mit einem satten Umsatz von fast 13 Milliarden Euro. Debeka Versicherungsgruppe: Der Versicherungsverein mit Stammsitz in Koblenz wurde 1905 als „Krankenunterstützungskasse für die Gemeindebeamten der Rheinprovinz“ gegründet und beschäftigt heute über 15.000 Mitarbeiter mit einem satten Umsatz von fast 13 Milliarden Euro. © IMAGO/KarinH Haribo-Holding GmbH & Co. KG: Das von Hans Riegel in Bonn gegründete Unternehmen – die Namensgebung liegt auf der Hand – hat vor allem durch seine Gummibärchen zu seinem heutigen Ruhm gefunden. Seit 2018 ist der Firmensitz in der Gemeinde Grafschaft in Rheinland-Pfalz, weshalb wir das Unternehmen in unser Ranking aufgenommen haben. Haribo-Holding GmbH & Co. KG: Das von Hans Riegel in Bonn gegründete Unternehmen – die Namensgebung liegt auf der Hand – hat vor allem durch seine Gummibärchen zu seinem heutigen Ruhm gefunden. Seit 2018 ist der Firmensitz in der Gemeinde Grafschaft in Rheinland-Pfalz, weshalb wir das Unternehmen in unser Ranking aufgenommen haben. © IMAGO/Manngold Haribo-Holding GmbH & Co. KG: Mit einer enormen Produktpalette, die Gelatine und Zucker in den verschiedensten Farben und Formen umfasst, dominiert Haribo die Süßigkeitenregale in deutschen Supermärkten. Nicht umsonst erwirtschaftet das Unternehmen Jahresumsätze von rund drei Milliarden Euro. Mit einer enormen Produktpalette, die Gelatine und Zucker in den verschiedensten Farben und Formen umfasst, dominiert Haribo die Süßigkeitenregale in deutschen Supermärkten. Nicht umsonst erwirtschaftet das Unternehmen Jahresumsätze von rund drei Milliarden Euro. © IMAGO/BREUEL-BILD Wasgau AG: Das Unternehmen für Lebensmittel im Einzel- und Großhandel wurde 1925 in Pirmasens begründet. Heute gehören der Lebensmittelkette 71 Märkte in Rheinland-Pfalz, Saarbrücken und Baden-Württemberg an. Eine halbe Milliarde erwirtschaften die knapp 4000 Supermarktmitarbeiter. Wasgau AG: Das Unternehmen für Lebensmittel im Einzel- und Großhandel wurde 1925 in Pirmasens begründet. Heute gehören der Lebensmittelkette 71 Märkte in Rheinland-Pfalz, Saarbrücken und Baden-Württemberg an. Eine halbe Milliarde erwirtschaften die knapp 4000 Supermarktmitarbeiter. © IMAGO/Ulrich Roth Bei der Insolvenzanmeldung im Spätjahr 2023 beschäftigte das Traditionsunternehmen noch 430 Mitarbeiter , wie aus einer Mitteilung der IG Metall Landau vom November des Jahres hervorgeht. Nach der Eröffnung des Verfahrens am 1. Februar 2024 wurde von den damals noch 376 Angestellten 135 betriebsbedingt gekündigt. Wie die Rheinpfalz aktuell berichtet, sollen im Juli 2025 die Lichter bei Nolte Möbel ganz ausgehen und die noch verbleibenden Mitarbeiter erhalten schrittweise die Kündigung.
Geschichte von Nolte Möbel in Germersheim endet nach über 100 Jahren Die Geschichte von Nolte Möbel beginnt schon vor der offiziellen Gründung im Jahr 1923, als Gründer Georg Nolte in Rheda (Nordrhein-Westfalen ) mit der Herstellung von Polierscheiben und Putzwolle begann. Sein Unternehmen stieg in den 1930er Jahren in die Möbelproduktion ein und verlegte den Sitz 1955 ins rheinland-pfälzische Germersheim, wo die Geschichte in diesem Jahr endet. Wie der Insolvenzverwalter, Steffen Rauschenbusch von der Mannheimer Kanzlei Ernestus, auf Anfrage der Rheinpfalz erklärte, sollen die Bestandsaufträge noch abgearbeitet werden.
Name Nolte Möbel Industrie Holding GmbH Gründung 1955 Sitz Germersheim, Rheinland-Pfalz Branche Möbelindustrie Mitarbeiter 230 (Ende April 2025)
Als Grund für das Ende von Nolte Möbel gibt der Insolvenzverwalter die Geschäftsentwicklung in den vergangenen Monaten an. „Im Februar war es noch gut, im März so lala und im April Katastrophe“, erklärte Rauschenbuch. Von den Mitarbeitern erhielten bereits 80 weitere die Kündigung, mit den verbliebenen 150 soll der Geschäftsbetrieb bis Ende Juli abgewickelt werden. Gemäß dem Insolvenzrecht gibt es für die Belegschaft einen Sozialplan; die noch bleibenden Mitarbeiter erhalten bis zum Ende des Geschäftsbetriebs weiterhin ihren Lohn.
Beim traditionsreichen Möbelhersteller Nolte Möbel in Germersheim gehen im Juli die Lichter endgültig aus.
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Nolte Möbel war einst der zweitgrößte Arbeitgeber im Landkreis Germersheim Das Ende des traditionsreichen Möbelherstellers ist auch eine Hiobsbotschaft für die Stadt Germersheim. Nolte Möbel beschäftigte laut der Rheinpfalz in der Hochphase rund 1.000 Mitarbeiter und galt damit, nach dem Global Logistics Center von Autokonzern Mercedes-Benz , als zweitgrößter Arbeitgeber des Landkreises Germersheim. Obwohl das Unternehmen als einer der bedeutendsten Hersteller von Schrank- und Schlafzimmersystemen gilt, ist laut dem Insolvenzverwalter kein Investor in Sicht. Deshalb wird die Geschichte von Nolte Möbel im Juli enden.
Ende 2025 wird auch die Geschichte des traditionsreichen Autozulieferers Allgaier Automotive aus Uhingen (Baden-Württemberg) enden , wie die Insolvenzverwalter im März auf Anfrage von IPPEN.MEDIA bestätigten.
Rubriklistenbild: © IMAGO/Peter Sandbiller