Aus der Verfahrensübersicht auf der Seite der bundesweit tätigen Anwaltskanzlei PLUTA geht hervor, dass das Amtsgericht Ravensburg das vorläufige Insolvenzverfahren für die Störk Metallbearbeitung GmbH bereits am 10. Juli angeordnet hat. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Sanierungsexperte Michael Wahl berufen, der aktuell auch das Insolvenzverfahren bei einem Automobilzulieferer aus Baden-Württemberg begleitet.
Störk Metallbearbeitung GmbH ist insolvent – Investorenprozess bereits angelaufen
Die Störk Metallbearbeitung GmbH wird laut der Firmenhomepage bereits in dritter Familiengeneration geführt und ist somit ein weiteres deutsches Familienunternehmen, das in die Insolvenz gerutscht ist. Spezialisiert ist der Betrieb auf die kundenspezifische Bearbeitung von Metallteilen für Branchen wie den Maschinenbau. Wie die Schwäbische Zeitung vom vorläufigen Insolvenzverwalter Michael Wahl erfahren hat, liegt die Schieflage an Liquiditätsproblemen durch sinkende Absätze bei zugleich steigenden Kosten für Rohstoffe, Material und Personal.
Name
Störk Metallbearbeitung GmbH
Gründung
1928
Sitz
Bad Saulgau, Baden-Württemberg
Branche
Metallverarbeitung
Mitarbeiter
48 (2025)
Demnach kämpft Störk mit Herausforderungen, die in den vergangenen Monaten viele Unternehmen in eine Krise gestürzt haben. Die Frage ist aber, wie es mit dem Familienunternehmen aus Bad Saulgau nun weitergeht. Die Gehälter der 48 Mitarbeiter sind für drei Monate über das Insolvenzgeld abgedeckt, und Wahl hat laut der Schwäbischen bereits einen Investorenprozess in die Wege geleitet. „Unser Ziel ist es, einen Investor zu finden, der den Betrieb weiterentwickelt und langfristig fortführt“, erklärte der Rechtsanwalt.
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Insolvenz von Störk Metallbearbeitung: Geschäftsbetrieb läuft uneingeschränkt weiter
Während des vorläufigen Insolvenzverfahrens läuft der Geschäftsbetrieb bei der Störk Metallbearbeitung GmbH uneingeschränkt weiter. „In den vergangenen Wochen haben wir mit den Kunden gute Gespräche geführt und deren Belieferung nahtlos ermöglicht“, führt Michael Wahl aus. Bei einem deutschen Industrieunternehmen, das bereits im Februar Insolvenz angemeldet hat, verlief der Investorenprozess nicht erfolgreich. Wie unsere Redaktion aktuell ebenfalls berichtet, wird das Unternehmen geschlossen und alle Mitarbeiter gekündigt.