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Bei Autobauer Porsche steht seit langem ein Stellenabbau im Raum, der nun konkrete Formen annimmt. Einem Bericht zufolge sind allein in der Region Stuttgart 1.900 Arbeitsplätze betroffen.
Stuttgart - Die Krise in der Autoindustrie geht selbst an Premiumherstellern wie Porsche nicht spurlos vorbei. Bei den Stuttgartern steht bereits seit einiger Zeit ein massiver Stellenabbau im Raum, der laut Insidern eine vierstellige Zahl an Arbeitsplätzen betreffen soll. Diese Sparmaßnahme, die vor allem auf das schwache China-Geschäft zurückzuführen ist, nimmt immer konkretere Züge an. Einem Bericht zufolge sind allein in der Region Stuttgart, am Stammsitz in Zuffenhausen sowie am Entwicklungszentrum in Weissach, etwa 1.900 Arbeitsplätze betroffen, die bis 2029 abgebaut werden sollen.
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Wie Porsche-Personalchef Andreas Haffner und Betriebsratschef Harald Buck der Stuttgarter Zeitung bestätigten, setzt der Sportwagenbauer bei dem Stellenabbau auf Freiwilligkeit. Das hat den Hintergrund, dass an den deutschen Standorten des Weltunternehmens noch bis 2030 eine Beschäftigungssicherung besteht, die betriebsbedingte Kündigungen ausschließt. Auch beim Nachbar Mercedes-Benz werden die Sparmaßnahmen konkreter, Insider sprechen bereits von bis zu 20.000 Arbeitsplätzen, die vor dem Aus stehen könnten.
Stellenabbau bei Porsche zusätzlich zu bereits verkündeten Sparmaßnahmen
Bereits im vergangenen Jahr mussten sich viele befristet angestellte Porsche-Mitarbeiter nach neuen Jobs umschauen, da ihre Verträge nicht mehr verlängert wurden. Der Stellenabbau in Zuffenhausen und Weissach soll dem Bericht zufolge aber zusätzlich zu dieser Maßnahme erfolgen und laut den Informationen der Stuttgarter Zeitung alle Bereiche an den beiden Standorten betreffen. Auch beim Autobauer Audi, der wie Porsche zum VW-Konzern gehört, stehen umfassende Sparmaßnahmen im Raum. Aufgrund von angekündigten Verlagerungen herrscht an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm eine gewisse Sorge.
Porsche kämpft wie die gesamte Industrie mit dem schwachen Absatz von Elektroautos, der vor allem auf dem weltweit größten Markt in China zu Buche schlägt. Deshalb haben die Stuttgarter jüngst auch erklärt, sich wieder verstärkt auf Verbrenner-Modelle konzentrieren zu wollen. Zudem machen sich die Probleme auch beim Aktienwert des Sportwagenbauers bemerkbar, der sich in den vergangenen Tagen beinahe halbiert hatte.
Rubriklistenbild: © Porsche AG

