Wie die RAMPF-Gruppe mit Hauptsitz in Grafenberg (Kreis Reutlingen, Baden-Württemberg) am 23. September in einer Pressemitteilung erklärte, sollen im Rahmen eines Interessenausgleichs bei der RAMPF Machine Systems in Wangen (Kreis Göppingen, Baden-Württemberg) Stellen abgebaut werden. Die Unternehmensfamilie zeigt sich von dieser Entscheidung persönlich betroffen.
Stellenabbau bei RAMPF in Wangen (Göppingen) durch Interessenausgleich
Das Familienunternehmen RAMPF hat sich seit der Gründung im Jahr 1980 vom Ein-Mann-Betrieb zur Unternehmensgruppe mit rund 900 Angestellten und einer globalen Präsenz entwickelt. RAMPF Machine Systems in Wangen ist auf die Lieferung von kompletten Gestelllösungen und Maschinensystemen spezialisiert und beschäftigt rund 100 Mitarbeiter, von denen aber beinahe 20 Prozent das Unternehmen verlassen sollen. Konkret sollen im Rahmen des Interessensausgleichs 18 Arbeitsplätze wegfallen.
Name
RAMPF-Gruppe (RAMPF Holding GmbH & Co. KG)
Gründung
1980
Sitz
Grafenberg, Baden-Württemberg
Branche
Chemie und Maschinenbau
Mitarbeiter
rund 900 weltweit
Unternehmen in der Gruppe
RAMPF Machine Systems in Wangen (Göppingen), Baden-Württemberg
RAMPF Production Systems in Zimmern ob Rottweil, Baden-Württemberg
RAMPF Advanced Polymers in Grafenberg, Baden-Württemberg
RAMPF Composite Solutions in Burlington, Kanada
„Die schwache Konjunktur, steigende Rohstoff-, Energie- und Arbeitskosten sowie zunehmende regulatorische Anforderungen belasten sowohl unser Unternehmen als auch unsere Kunden schwer“, erklärten Marc Dizdarevic und Stefan Foroutan, die Geschäftsführer von RAMPF Machine Systems, den Schritt. „Wir sehen uns deshalb veranlasst, die Zahl der Arbeitsplätze an die veränderte Marktlage anzupassen.“ Vor wenigen Wochen hatte bereits ein anderes traditionsreiches Familienunternehmen einen Stellenabbau am Stammsitz angekündigt.
RAMPF: Inhaberfamilie „ist persönlich sehr betroffen“ von dem Stellenabbau in Wangen
Für familiengeführte Unternehmen sind Einschnitte im Personal oftmals besonders schwer, wobei auch RAMPF keine Ausnahme bildet. Als mittelständisches Familienunternehmen stehe man für sichere Arbeitsplätze, betont Michael Rampf, CEO der Unternehmensgruppe. „Umso schwerer fällt uns die Entscheidung, Stellen abbauen zu müssen. Die Inhaberfamilie Rampf ist persönlich sehr betroffen von diesem Schritt.“ Man sei jedoch davon überzeugt, dass die beschlossene Maßnahme die Weichen für eine positive Entwicklung des Unternehmens stellen werde.