Wie Roadrunner vs Kojote

Tesla scheitert bei Test spektakulär - Potentiell tödliche Folgen beim autonomen Fahren

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Teslas Cybercab soll Taxi-Welt zu transformieren. Jedoch haben Fachleute massive Sicherheits-Bedenken. Ein YouTuber verdeutlicht die Gefahren auf eindrucksvolle Weise.

Austin – Die Vorstellung, dass jemand eine Straße auf eine Wand malt und ein anderer dagegenfährt, klingt wie ein Witz aus einer Comic-Serie. Doch im Gegensatz zu den Abenteuern von Roadrunner und Kojote hätte dies im echten Leben ernsthafte Konsequenzen. Ein Experiment verdeutlicht an diesem Beispiel, wie gefährlich Teslas Technik sein könnte.

Seit Jahren steht Teslas autonomer Fahrmodus in der Kritik. Hauptgrund ist Elon Musks wiederholte Behauptung, der Autopilot sei bereits jetzt sicher genug für den uneingeschränkten Einsatz im Straßenverkehr. Zahlreiche Unfälle, oft mit tödlichem Ausgang, widerlegen jedoch diese Aussage.

Bereits 2016 wurde das Problem mit Teslas Autopilot deutlich

Im Mai 2016 ereignete sich in den USA ein schwerer Unfall, bei dem ein Tesla Model S ungebremst unter einen LKW-Aufleger fuhr. Der Fahrer kam ums Leben, als das Fahrzeug völlig zerstört wurde. Ermittlungen ergaben, dass der Tesla zum Unfallzeitpunkt autonom fuhr und die Bremsen nicht ausgelöst wurden.

Die autonomen Systeme von Tesla stehen immer wieder in der Kritik.

Die Untersuchung zeigte, dass die Technik des Fahrzeugs eine entscheidende Schwäche aufwies: Teslas Autopilot verlässt sich auf Bildmaterial von mehreren Kameras, die die Umgebung des Autos erfassen. Anhand dieser Bilder berechnet die Software den Fahrweg, erkennt Verkehrszeichen und Hindernisse.

Warum bremste das Auto dann nicht, als der LKW plötzlich vor ihm auftauchte? Die Antwort ist einfach und beunruhigend: Die hochstehende Sonne blendete die Kameras des Tesla, sodass sie den weißen Aufleger nicht erkannten. Die Kameras übersahen das große Fahrzeug schlichtweg.

Tesla setzt auf Kameras – Musk zieht Vergleich zu Menschen

In den letzten neun Jahren hat Tesla die Software des Autopiloten natürlich kontinuierlich verbessert. So scheint Gegenlicht inzwischen deutlich besser verarbeitet zu werden. Doch das grundlegende Problem bleibt: Teslas verlassen sich ausschließlich auf optische Erfassung. 2021 twitterte Elon Musk, dass dies ausreichend sei, da Menschen ebenfalls nur mit Augen und Gehirn ihre Umgebung wahrnehmen. Die Kombination aus Kameras und Software sei dem gleichwertig.

Dabei übersieht Musk den eigentlichen Zweck von Assistenzsystemen: Sie sollen menschliche Schwächen ausgleichen und das Fahren sicherer machen. Dies gilt für einfache Systeme wie Spurhalte- oder Notbremsassistenten ebenso wie für autonomes Fahren.

Ein Lidar erkennt Hindernisse wie die Wand aus dem Experiment (roter Kreis) problemlos - unabhängig davon, wie sie aussieht.

Andere Autohersteller kombinieren Kameras daher mit Lidar, einem speziellen Radar, der die Umgebung „abtastet“. Lidar misst die Lichtreflexion von Hindernissen und erkennt sie unabhängig von ihrem Aussehen. Im Gegensatz zu Kameras oder Menschen unterliegt Lidar nicht optischen Täuschungen.

Gefährliche Täuschung der Kameras mit potenziell tödlichen Folgen

Der YouTuber Mark Rober hat nun eindrucksvoll gezeigt, wie riskant Teslas Fokus auf Kamerabilder sein kann. Er testete die Hinderniserkennung eines Teslas und eines Lidar-Autos. Beide Fahrzeuge stoppten unter idealen Wetterbedingungen rechtzeitig vor einer Puppe eines „Kindes“. Doch schon bei simuliertem Nebel oder starkem Regen erkannte der Tesla das Hindernis nicht mehr und fuhr das „Kind“ einfach um. Der Lidar hingegen machte keinen Fehler.

Mit dem Kopf durch die Wand: Die Assistenzsysteme eines Tesla Model Y konnte die bedruckte Wand nicht als Hindernis identifizieren.

Die Schwächen der Tesla-Kameras wurden besonders beim letzten Versuch deutlich. Rober platzierte eine Styropor-Mauer quer über die Straße und druckte auf diese ein Foto der Straße. Auf den ersten Blick sah es also so aus, als würde die Straße einfach weitergehen. Dass dem in Wirklichkeit nicht so ist, erkannte das Lidar-Auto problemlos und bremste rechtzeitig vor dem Hindernis. Der Tesla hingegen ließ sich von der Optik täuschen und fuhr ungebremst gegen die Mauer, da die Kameras die aufgemalte Straße für echt hielten. Erst im Moment der Kollision, also viel zu spät, griff das Notbremssystem ein, da es durch die Aufprall-Sensoren des Fahrzeugs ausgelöst worden war..

Selbstfahrendes Tesla Cybercab soll die Taxi-Branche verändern

Ein solcher Versuch ist zwar nicht direkt mit der Realität vergleichbar, zeigt aber die grundsätzlichen Gefahren, die von Fahrzeugen ausgehen, die nur mit Kameras arbeiten. Besonders kritisch ist dies bei Teslas Plänen für vollständig autonome Taxis. Das im Oktober 2024 vorgestellte „Cybercab” soll ab 2027 in amerikanischen Städten eingesetzt werden und das Transportwesen revolutionieren.

In dem zweisitzigen Tesla „Cybercab“gibt es kein Lenkrad.

Für Tesla ist der Erfolg des Cybercab entscheidend. Das Fahrzeug-Palette ist begrenzt und erhält selten Updates. Während Tesla lange Zeit führend im E-Auto-Segment war, haben europäische und asiatische Hersteller aufgeholt. Tesla braucht dringend Innovationen, um nicht komplett abzustürzen.

Experten zweifeln am baldigen Start des Cybercab

Branchenexperten bezweifeln jedoch, dass das Cybercab diese Innovation sein wird. John Colantuoni vom Branchen-Analysten Jefferies bezeichnete das Robotaxi als „zahnlos“ und glaubt nicht, dass Uber oder Lyft es fürchten müssen.

Elon Musk: Erst US-Schattenpräsident – und jetzt Trump-Gegenspieler?

Geboren wurde Elon Musk 1971 in Pretoria in Südafrika.
Geboren wurde Elon Musk 1971 in Pretoria in Südafrika. Seine Mutter Maye Musk, hier gemeinsam mit ihrem Sohn in der TV-Show „Saturday Night Life“, stammt aus Kanada und arbeitete dort als Model. Elon Musk hat zwei jüngere Geschwister: seinen Bruder Kimbal Musk und Schwester Tosca Musk. © dpa
Errol Musk baute als Maschinenbau- und Elektroingenieur ein Vermögen auf.
Vater Errol Musk baute als Maschinenbau- und Elektroingenieur ein Vermögen auf. Die Familie wuchs in großem Wohlstand in Pretoria auf. 1979 scheiterte die Ehe der Eltern. Elon Musk zog daraufhin mit seiner Mutter und seinen Geschwistern für zwei Jahre nach Durban (Südafrika), ehe er zurück zu seinem Vater nach Pretoria kehrte. © GIANLUIGI GUERCIA/dpa
Mitte der 1990er Jahre begann der Aufstieg Elon Musks in den USA.
Mitte der 1990er Jahre begann der Aufstieg Elon Musks in den USA. Im März 1999 gründete er das Online-Bankunternehmen X.com. Ein Jahr später wurde nach Fusion mit einer Firma von Milliardär - und Unterstützer von Donald Trump - Peter Thiel daraus der Online-Bezahldienst Paypal. Den wiederum kaufte Ebay, was Musk einen satten Gewinn von 176 Millionen Dollar eingebracht haben soll. © Michael Reynolds/dpa
Im Jahr 2002 gründete Elon Musk das Unternehmen SpaceX.
Im Jahr 2002 gründete Elon Musk das Unternehmen SpaceX. Er investierte rund 100 Millionen US-Dollar seines Geldes zum Start in die Firma. Kurzfristiges Ziel war die Entwicklung einer eigenen Trägerrakete, um die Kosten für die zivile Raumfahrt zu senken. Langfristig sollte SpaceX Musk der Erfüllung seines großen Traums näher bringen: die Besiedlung des Mars. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickelte sich SpaceX zu einem erfolgreichen Projekt. Das US-Verteidigungsministerium erteilte der Firma einen Auftrag in Höhe von 3,6 Milliarden US-Dollar zur Errichtung eines Netzwerks von Spioinagesatelliten. © Paul Buck/dpa
Sein geschäftlicher Erfolg in den Vereinigten Staaten brachte Elon Musk auch der US-Politik näher
Sein geschäftlicher Erfolg in den Vereinigten Staaten brachte Elon Musk auch der US-Politik näher. Im Jahr 2014 besuchte der frisch gebackene Milliardär gemeinsam mit seiner Ex-Frau Talulah Riley einen Empfang des damaligen Präsidenten Barack Obama. Musk heiratete Riley im Jahr 2010. Zwei Jahre später ließ sich das Paar aber wieder scheiden. © Andrew Harrer / Pool
Im Jahr 2004 übernahm Elon Musk die ein Jahr zuvor gegründete Automarke Tesla
Im Jahr 2004 übernahm Elon Musk die ein Jahr zuvor gegründete Automarke Tesla. Die Firma hatte zum Ziel, Elektro-Autos in allen Preisklassen zu entwickeln und weltweit zu verkaufen. Erstes Modell des Autobauers war der „Tesla Roadster“. Es folgten das „Model S“ und „Model X“. Neben dem Bau von Elektro-Autos investierte Tesla auch in den Ausbau von Ladestationen in den USA sowie in eigene Batteriefabriken. © Matt Sumner/dpa
Ein Meilenstein in der Erfolgsgeschichte von Tesla sollte der Cybertruck werden.
Ein Meilenstein in der Erfolgsgeschichte von Tesla sollte der Cybertruck werden. Elon Musk pries den Wagen 2023 in der Autostadt Detroit als nahezu unzerstörbar an. Dies wollte der Milliardär eigenhändig unter Beweis stellen und warf eine Stahlkugel auf die Fensterscheibe - mit unerwartetem Ergebnis. Die Scheibe splitterte unter den verdutzten Augen Musks. Der nahm es mit Humor. © IMAGO/Robert Hanashiro
Dennoch verkaufte sich Elon Musks Cybertruck - auch außerhalb der USA.
Dennoch verkaufte sich Elon Musks Cybertruck - auch außerhalb der USA. Tschetschenenführer Ramsan Kadyrow gönnte sich ebenfalls einen der Tesla-SUVs. Der Vertraute von Russlands Präsident Wladimir Putin modizifierte seinen Cybertruck mit einem Maschinengewehr. © IMAGO/Handout/Kadyrov 95
Ein Jahr Tesla Gigafactory Berlin Brandenburg
Im Jahr 2022 eröffnete Tesla das erste Werk in Deutschland. Zur Eröffnung der Tesla-Fabrik in Brandenburg begrüßte Musk unter anderem Bundeskanzler Olaf Scholz. Bund und Land hatten den Bau des Autowerks mit Millionenbeträgen subventioniert. In der „Tesla Gigafactory“ sollten kurz darauf 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt werden. Kritik wurde aber auch an Musks Unternehmensführung laut. Er soll großen Leistungsdruck auf seine Angestellten ausüben und infolge von Wutanfällen ganze „Wogen“ von Entlassungen verteilt haben, berichtete die New York Times. © Patrick Pleul/dpa
Auch Umweltaktivisten engagierten sich gegen den Bau der Tesla-Fabrik in Brandenburg.
Auch Umweltaktivistinnen und -aktivisten engagierten sich gegen den Bau der Tesla-Fabrik in Brandenburg. An einer Demonstration gegen die Erweiterung des Werks am Bahnhof Fangschleuse im nahegelegenen Grünheide beteiligten sich laut Veranstalter mehr als 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Polizei sprach von etwa 1.000 Personen. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Jadranko Marja
Demonstrationen gegen Elon Musks Tesla-Werk in Brandenburg
Ganz friedlich blieb es dabei nicht. Während der Demonstrationen gegen Elon Musks Tesla-Werk in Brandenburg kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Teilnehmern und der Polizei. Laut Informationen des RBB setzten die Sicherheitskräfte dabei auch Pfefferspray ein. Das Werksgelände musste zeitweise von einem Großaufgebot gesichert werden. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Jadranko Marja
Weniger bekannt wie Elon Musks Ausflüge in die Weltraumwirtschaft und Elektromobilität ist sein Engagement in Hollywood
Weniger bekannt als Elon Musks Ausflüge in die Weltraumwirtschaft und Elektromobilität ist sein Engagement in Hollywood. 2005 war der Milliardär als Executive Producer an dem Film „Thank you for Smoking“ beteiligt. 2010 war Musk in derselben Funktion für den Film „Dumbstruck“ tätig. © Peter Foley/dpa
Von 2017 bis 2018 war Elon Musk mit der Schauspielerin Amber Heard liiert.
Von 2017 bis 2018 war Elon Musk mit der Schauspielerin Amber Heard liiert. © IMAGO/PacificCoastNews / Avalon
Einen weiteren Traum musste Elon Musk aber aufgeben: die menschliche Rohrpost.
Einen weiteren Traum musste Elon Musk aber aufgeben: die menschliche Rohrpost. Noch 2018 kündigte er in Begleitung seiner damaligen Freundin, der kanadischen Sängerin Grimes, den Hyperloop an. Ein Netz aus Vakuumröhren zwischen den Großstädten der USA sollte den öffentlichen Nahverkehr revolutionieren. 2022 wurde das Projekt eingestellt.  © Gene Blevins/dpa
Mit der Sängerin Grimes ging Elon Musk 2018 eine Beziehung ein.
Mit der Sängerin Grimes ging Elon Musk 2018 eine Beziehung ein. Zwei Jahre später bekam das Paar seinen ersten gemeinsamen Sohn. 2023 trennten sie sich. Seitdem streiten der Milliardär und die Sängerin vor Gericht um das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder. © IMAGO/RW
Neben den drei Kindern mit der Sängerin Grimes soll Musk fünf Kinder mit seiner ersten Ehefrau Justine Wilson haben.
Neben den drei Kindern mit der Sängerin Grimes soll Musk fünf Kinder mit seiner ersten Ehefrau Justine Wilson haben. Mit Shivon Zilis, Angestellte in Musks Firma Neuralink, hat er Zwillinge gezeugt. Insgesamt soll Musk zehn Kinder haben, die allesamt durch künstliche Befruchtung gezeugt wurden. © CHANDAN KHANNA/AFP
Eine wahre Erfolgsgeschichte unter den vielen Firmen, die Elon Musk betreibt, ist das Unternehmen SpaceX
Eine wahre Erfolgsgeschichte unter den vielen Firmen, die Elon Musk betreibt, wurde dagegen das Unternehmen SpaceX. Seit Jahren schickt die Firma hunderte Satelliten ins All und betreibt von dort „Starlink“, das schnellen Internetzugang überall auf der Welt bieten soll. © SPACEX via www.imago-images.de
Donald Trump beim Start einer Space X Rakete
Die Genauigkeit, mit der SpaceX in der Lage ist, Raketen ins All zu schießen, und wieder zu landen, begeisterte Donald Trump bereits in seiner ersten Amtszeit. Im Jahr 2020 besuchte der damalige US-Präsident gemeinsam mit seinem Vizepräsidenten Mike Pence den Start einer SpaceX-Rakete. © Linn/Eibner-Pressefoto via www.imago-images.de
Schwer aktiv war Elon Musk seit jeher in den sozialen Medien.
Schwer aktiv war Elon Musk seit jeher in den sozialen Medien. Besonders auf Twitter kommentierte der Milliardär immer wieder das politische Geschehen der USA. Musk kritisierte die Verbannung Donald Trumps vom Kurznachrichtendienst nach dem Kapitolsturm am 6. Januar 2021. Ein Jahr später kaufte der Milliardär Twitter auf. Er teilte daraufhin ein Video, in dem er ein Waschbecken (englisch: sink) in die Twitter-Zentrale trug - kommentiert mit den Worten "Let that sink in“ (lass das sacken). 2023 benannte er das Unternehmen um in „X“. Die von Musk durchgeführten Änderungen sorgten für eine Flut von Abwanderungen aus dem bis dato größten Kurznachrichtendienst. © AFP
Elon Musk im November 2023 in die Kritik
Wegen antisemitisch anmutender Kommentare auf Twitter geriet Elon Musk im November 2023 in die Kritik. Er versuchte, seine Aussagen zu relativieren, doch bediente sich dabei antismetischer Verschwörungstheorien. Kurz darauf reiste Musk medienwirksam nach Israel. Dort besuchte er in Begleitung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den Kibbutz Kfar Aza, den die Hamas beim Terroranschlag am 7. Oktober attackiert hatte.  © IMAGO
In den Vorwahlen der Republikaner zur US-Wahl 2024 unterstützte Elon Musk zunächst Ron DeSantis
In den Vorwahlen der Republikaner zur US-Wahl 2024 unterstützte Elon Musk zunächst Ron DeSantis. Der Gouverneur des US-Bundesstaates Florida galt als aussichtsreichster Gegenkandidat zu Donald Trump. Mit einem Interview auf X wollte Musk DeSantis zu Aufmerksamkeit verhelfen. Technische Pannen machten den Versuch aber zu einem ähnlichen Fehlschlag wie die ganze Kampagne DeSantis‘.  © ANGELA WEISS CHENEY ORR / AFP
Nach dem Attentat auf Donald Trump stellte sich Elon Musk endgültig hinter den Kandidaten der Republikaner.
Nach dem Attentat auf Donald Trump stellte sich Elon Musk endgültig hinter den Kandidaten der Republikaner. Es folgten zahlreiche Wahlkampfauftritte des Südafrikaners, auch mit der kommenden First-Lady Melania Trump. Deren Ehemann versprach dem Milliardär daraufhin eine einflussreiche Rolle in der US-Regierung. Musk solle sich um den Abbau der US-Bürokratie kümmern und Milliardenbeträge einsparen. © IMAGO/Jen Golbeck / SOPA Images
Im Wahlkampf nahm Donald Trump seine halbe Familie mit zu Elon Musks Raketenstart.
Im Wahlkampf nahm Donald Trump seine halbe Familie mit zu Elon Musks Raketenstart. Nach seinem Sieg bei der US-Wahl nutzte der kommende US-Präsident seine Rede dazu, minutenlang über die Schönheit und Präzision der SpaceX-Raketen zu philosophieren. © BRANDON BELL/AFP
Den Sieg Donald Trumps bei der US-Wahl feierte selbstredend auch Elon Musk.
Den Sieg Donald Trumps bei der US-Wahl feierte selbstredend auch Elon Musk. Für den Milliardär war damit der Weg frei ins Weiße Haus. In den Wochen nach der US-Wahl wich Musk nicht von der Seite Trumps und wurde laut Einschätzung der US-Medien zum einflussreichsten Mann in Trumps Umfeld. Vor allem die Auswahl des Kabinetts durch den kommenden US-Präsidenten soll Musk maßgeblich beeinflusst haben. © JIM WATSON/AFP
Trump verabschiedet Musk auf gemeinsamer Pressekonferenz
Doch dann kam es zum Streit zwischen Musk und Trump. Anlass war das Haushalts- und Steuergesetz, mit dem der US-Präsident zentrale Wahlversprechen umsetzen will. Vor allem die drohenden Rekordschulden sind Musk ein Dorn im Auge. Trumps Pläne trieben „Amerika in den Bankrott“, so Musk. © Evan Vucci/dpa
Mittlerweile gilt Elon Musk als reichster Mensch der Welt.
Mittlerweile gilt Elon Musk als reichster Mensch der Welt. Sein Vermögen wird laut Süddeutscher Zeitung auf über 400 Milliarden US-Dollar geschätzt (Stand: Dezember 2024). Politisch positioniert sich Musk seit Jahren als rechtskonservativer Hardliner. Nach dem Wahlsieg Donald Trumps posierte er in dessen Anwesen in Mar-a-Lago mit Brexit-Papst und Parteichef der rechten „UK Reform“ Nigel Farage (r) und dem Schatzmeisters der Partei, Nick Candy (l) vor einem Porträt des jungen Trumps. © dpa

Besonders die Sicherheit beim autonomen Fahren bereitet Sorgen. Paul Miller von Forrester meint, dass der Verzicht auf Lenkrad und Pedale die Zulassung erschweren könnte. Sicherheits-Experte Dan O’Dowd sagt: „Elon Musk hat jedes Jahr seit 2014 versprochen, dass Tesla FSD [full self-driving] ‚dieses Jahr’ realisiert. Jetzt hat er gesagt, dass FSD bis Ende 2025 verschoben wurde. Dieses Datum wird wieder verschoben werden, wie die letzten zehn Jahre auch schon.“

Mark Robers Experiment demonstriert eindrucksvoll, warum Experten solche Zweifel an der Sicherheit des Cybercab haben.

Rubriklistenbild: © Mark Rober

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