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Verdi hat erneut zum Streik bei der Lufthansa aufgerufen, das Bodenpersonal streikt noch bis Freitag (1. März). Flugausfälle gibt es jedoch keine.
Köln – Erst vor Kurzem war es bereits zu einem Lufthansa-Streik gekommen – nun läuft seit Mittwochmorgen (28. Februar) und noch bis Freitag (1. März) der nächste. Wie Verdi am Dienstagabend (27. Februar) mitteilte, ist das Bodenpersonal der Lufthansa in diesem Zeitraum zu einem Streik aufgerufen. „Verdi erhöht in der laufenden Tarifrunde mit dem Lufthansa-Konzern den Druck und ruft die Beschäftigten einzelner Unternehmen des Konzerns zum mehrtägigen Warnstreik auf“, so die Gewerkschaft. Aufgerufen sind Beschäftigte und Auszubildende der Lufthansa Technik, Lufthansa Aviation Training und Lufthansa Technical Training.
Streikaufruf bei der Lufthansa von Mittwoch bis Freitag – Technik, Aviation Training und Logistik betroffen
„Die Beschäftigten der Lufthansa Technik Logistik und Lufthansa Technik Logistik Services werden sich je nach Standort zu unterschiedlichen Zeiten dem Streik anschließen“, heißt es weiter. Zu den Auswirkungen teilt die Gewerkschaft zudem mit: „Der Streik des Bodenpersonals, zu dem Verdi aufgerufen hat, wird nur in passagierfernen Bereichen durchgeführt. Verdi geht bei diesem Streik nicht von Flugausfällen aus“, heißt es. Und tatsächlich: Am Mittwoch (28. Februar) starteten die Lufthansa-Flüge beispielsweise am Flughafen Köln/Bonn sowie am Flughafen Düsseldorf pünktlich und ohne Einschränkungen.
Verdi-Streik von Mittwoch bis Freitag – „in Kürze werden auch wieder Passagiere betroffen sein“
Verdi habe die Lufthansa nach dem jüngsten Streik zur „zügigen Rückkehr an den Verhandlungstisch“ aufgefordert, darauf habe sich die Fluggesellschaft jedoch „bislang nicht eingelassen“, so Verdi weiter. „Wir beantworten dieses Aussitzen der Arbeitgeber nun im ersten Schritt bewusst so, dass die Passagiere nicht beeinträchtigt werden. Sollte es jedoch bei diesem verantwortungslosen Verhalten der Lufthansa bleiben, werden zu unserem Bedauern in Kürze auch wieder Passagiere vom Streik betroffen sein“, heißt es weiter. Verdi fordert im Tarifstreit unter anderem mindestens 500 Euro monatlich mehr für die Beschäftigten. (mo)
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