Wohnungen und Einfamilienhäuser

Wohnimmobilien: Hier steigen die Preise am meisten

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Eigentumswohnungen und Häuser verteuern sich laut Statistischem Bundesamt zum dritten Mal hintereinander im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresquartal.

Berlin – Wohneigentum wird in Deutschland immer teurer. Laut dem Statistischen Bundesamt stiegen die Preise für Eigentumswohnungen und Häuser im zweiten Quartal 2025 um 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das ist der dritte Anstieg in Folge gegenüber dem jeweiligen Vorjahresquartal. Im 1. Quartal 2025 machten die Preise einen Sprung von 3,5 Prozent. Im 4. Quartal 2024 ging es um 1,9 Prozent nach oben. Die Preissteigerung betrifft den gesamten Markt für Eigentumswohnungen. Bei Einfamilien- und Zweifamilienhäusern waren nicht alle, aber die meisten Regionen von den höheren Preisen betroffen.

Die Wohneigentumsquote in Deutschland lag nach Angaben des Immobilien-Portals Wohnglueck im Jahr 2024 bei nur 47,3 Prozent. Das bedeutet, dass in Deutschland weniger als die Hälfte aller Haushalte in einer selbstgenutzten Immobilie lebt. Deutschland steht damit im EU-Vergleich auf einem der untersten Plätze. Besonders in den Metropolen sind selbst genutzte Immobilien für viele Menschen unerschwinglich. In ländlichen Gebieten mit geringerer Bevölkerungsdichte hingegen lebt die Mehrheit der Haushalte in den eigenen vier Wänden.

Der Erwerb einer Wohnimmobilie ist vor allem in den Metropolen teuer

In den sieben Top-Metropolen Deutschlands inklusive Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf legten die Preise für Eigentumswohnungen um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu. In den übrigen großen Städten mussten Kaufinteressierte im Vergleich zum Vorjahresquartal durchschnittlich 5 Prozent mehr zahlen. Auch in ländlichen Regionen und eher dünn besiedelten Kreisen ist das Preisplus zu spüren. Hier zahlten die Käuferinnen und Käufer von Eigentumswohnungen 3,6 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Einfamilien- und Zweifamilienhäusern. Das war vor allem in den größeren Städten zu spüren. Hier ging es um 3,9 Prozent nach oben. Im ländlichen Raum lagen die Preise bei Plus 2,8 Prozent. Lediglich in den Großstädten gaben die Preise etwas nach. Allerdings liegen sie hier ohnehin auf einem hohen Niveau. In Städten wie Berlin oder Hamburg blieben die Preise mit einem Minus von 0,2 Prozent fast stabil.

Rubriklistenbild: © Soeren Stache/dpa

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