Einigung mit der Stadt

Wegen Flaschen-Chaos in München: Entsorger verspricht Besserung – wie sie gelingen soll

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Mit dem Altglas-Chaos zum Jahreswechsel soll Schluss sein.
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Nach dem Glas-Chaos zum Jahreswechsel in München verspricht Entsorger Remondis Besserung. Die Firma erhöht die Leerungsfrequenz und setzt mehr Personal ein.

München – Alle Jahre wieder – kommt nicht nur das Christuskind, sondern zum Jahreswechsel spätestens auch der Ärger um die überquellenden Altglas-Container. Denn: Regelmäßig nach Weihnachten, Silvester & Co. bringen viel zu viele Münchner ihre leeren Flaschen kistenweise an die Wertstoffinseln. Über den Flaschen-Frust berichtete unserer Redaktion noch am Anfang des Jahres – Beispiele gab es etwa an der Zenettistraße, der Palmstraße (beide Isarvorstadt) oder an der Postwiese in Haidhausen. Damit soll jetzt Schluss sein.

Flaschen-Chaos nach Silvester & Co.: Entsorger Remondis will deutlich nachbessern

Wie unserer Redaktion erfahren hat, wird das Entsorgungsunternehmen Remondis deutlich nachbessern. Die Stadt hat dazu eine Vereinbarung geschlossen. Es wird demnach eine höhere Taktung bei der Glascontainerleerung geben, Container sollen auch an vier Wertstoffhöfen aufgestellt werden.

Zudem gilt eine Urlaubssperre für die Fahrer während des Jahreswechsels. Überdies werden zusätzliche Kranfahrzeuge ausrücken, weiteres Personal kommt zum Einsatz, das herumstehendes Altglas einsammelt. An einigen Werkstoffinseln sollen Extra-Behälter aufgestellt werden. Und außerdem wird an Samstagen und halbtags an Heiligabend und Silvester gearbeitet.

Flaschen-Chaos in München: OB Dieter Reiter hatte die Verwaltung, Verbesserungen zu schaffen

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter sagte unserer Redaktion auf Anfrage: „Nach dem Glas-Chaos am vergangenen Jahreswechsel war klar: So kann die Situation an den Wertstoffinseln nicht bleiben.“ Er habe das Kommunalreferat daher beauftragt, mit dem Entsorgungsunternehmen Remondis konkrete Verbesserungen zu vereinbaren. „Das ist gelungen.“

Von häufigeren Leerungen über zusätzliche Container bis hin zu verstärkten Teams setze man nun auf mehr Kapazität und schnellere Reaktionen. „Ich danke Remondis für die Kooperation und hoffe sehr, dass sich die Situation deutlich verbessert. Wir werden aber genau hinschauen – das ist ein erster Schritt, und wir bleiben dran.“

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